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SUMMARY:Das Forum Fragt: Führt der Iran-Krieg zu einer neuen globalen Hungerkrise?
DESCRIPTION:Die Folgen des Iran-Kriegs sind nicht nur steigende Spritpreise. Droht weit darüber hinaus eine neue\, globale Ernährungs- oder gar Hungerkrise? \nDie Straße von Hormus\, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt\, ist für den Transport großer Mengen von Erdöl und Erdgas von zentraler Bedeutung. Seit der Krieg den Schiffsverkehr dort weitgehend zum Erliegen gebracht hat\, kommt es zu erheblichen Lieferengpässen und steigenden Energiepreisen. Selbst eine baldige Wiederöffnung der Route dürfte die Folgen nicht kurzfristig beseitigen. \nDie Auswirkungen treffen nicht nur den Energiesektor. Auch die Herstellung und der Transport von fossilen Düngemitteln verteuern sich\, was weltweit die Produktionskosten für Lebensmittel erhöht. Besonders betroffen sind Länder\, die auf Lebensmittel- und Düngemittelimporte angewiesen sind und in denen Haushalte bereits einen großen Teil ihres Einkommens für Nahrung ausgeben. Dort steigen die Preise für Grundnahrungsmittel besonders stark. \nSteht die Welt vor einer neuen Ernährungs- oder gar Hungerkrise – oder ist sie bereits Realität? Reichen die bisherigen Krisenreaktionen oder gibt es Handlungsspielraum für eine Abkehr von fossilen Energien und einem von externen Betriebsmitteln abhängigen Agrarsystem? Welche kurzfristigen Gegenmaßnahmen sind nötig? Welche langfristigen politischen Antworten braucht es von den UN\, der EU und der Bundesregierung? Und welche Rolle kann das Iran-Abkommen spielen? \nDiese Fragen diskutiert Josephine Koch\, Co-Koordinatorin der AG Landwirtschaft und Ernährung des Forum Umwelt und Entwicklung mit Stig Tanzmann\, Referent für Landwirtschaft bei Brot für die Welt. \nDie Veranstaltung findet über Zoom statt. \nBitte melden Sie sich hier an\, um den Zoom-Link zu erhalten: https://us02web.zoom.us/meeting/register/R4c8cboxQEyqfO-2ypGBtg
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SUMMARY:Flussrechte\, Wassergerechtigkeit und neue Perspektiven auf den Schutz unserer Gewässer
DESCRIPTION:Am 18. und 19. Juni 2026 begrüßte die Blue Community Berlin gemeinsam mit dem Forum Umwelt und Entwicklung und seinen Partnerorganisationen die australische Rechtswissenschaftlerin und Blue Community Botschafterin Assoc. Prof. Dr. Erin O’Donnell in Berlin. Im Rahmen ihrer Europareise diskutierte sie mit Vertreter:innen aus Wissenschaft\, Zivilgesellschaft und Umweltverbänden über die Rechte von Flüssen\, den Schutz von Gewässern und neue rechtliche Ansätze im Umgang mit der Natur. \nNeben der öffentlichen Podiumsdiskussion und einem Filmabend standen auch Besuche an Berliner Schulen sowie eine Exkursion zu innovativen Wasserkonzepten auf dem Programm. \nFlüsse als Rechtssubjekte – Vortrag und Podiumsdiskussion im aquarium\nDen Auftakt der öffentlichen Veranstaltungen bildete der Vortrag „Upholding the Rights of River Persons: Enforcement or Relational Repair?“ im aquarium am Kottbusser Tor. Gastgeber war die Stiftung Living Rivers. \nErin O’Donnell stellte die internationale Bewegung für die Rechte der Natur vor und erläuterte\, warum das klassische Wasserrecht Flüsse bis heute überwiegend als Ressource und Eigentumsobjekte behandelt. Dem stellte sie das Konzept des „Relational Repair“ entgegen – die Wiederherstellung einer respektvollen Beziehung zwischen Mensch und Fluss. Rechte für Flüsse seien dabei nicht nur ein juristisches Instrument\, sondern könnten einen grundlegenden Perspektivwechsel anstoßen: Weg von der Frage\, wie Wasser genutzt werden kann – hin zu der Frage\, was Flüsse für ihre Gesundheit und ihr langfristiges Bestehen benötigen. \nAnhand internationaler Beispiele\, darunter der australische Fluss Birrarung (Yarra River) sowie der Whanganui River in Neuseeland\, zeigte sie auf\, welche Möglichkeiten\, aber auch welche Grenzen die Anerkennung von Flüssen als Rechtssubjekte mit sich bringt. Entscheidend sei nicht allein die Vergabe neuer Rechte\, sondern deren konkrete Umsetzung sowie die Bereitschaft\, bestehende rechtliche und politische Strukturen grundlegend weiterzuentwickeln. \nPräsentation von Erin O’Donnell (PDF) \nRechte der Spree anerkennen\nIm Anschluss diskutierte Erin O’Donnell gemeinsam mit Dr.-Ing. Steffen Schorcht (BI Grünheide + stellvertretender Bundesvorsitzender der GRÜNEN LIGA) sowie Kaa Faensen und Hendrik von Schlieben (Initiative „Rechte der Spree„) über die Situation der Spree und weiterer Gewässer in Berlin und Brandenburg. Dabei wurden die Folgen des Klimawandels\, der auslaufenden Braunkohle-Sümpfungswässer sowie zunehmender Nutzungskonflikte um Wasser thematisiert. Einigkeit bestand darüber\, dass der Schutz von Flüssen sowohl politische Reformen als auch ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für den Wert lebendiger Gewässer erfordert. \nIn der Diskussion wurde deutlich\, dass die Ideen der internationalen Bewegung für Flussrechte auch für Berlin und Brandenburg zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Austausch mit Erin O’Donnell hat viele wertvolle Impulse geliefert und gezeigt\, wie wichtig die Vernetzung von Initiativen\, Umweltverbänden\, Wissenschaft und engagierten Bürger*innen ist\, um den Schutz unserer Gewässer gemeinsam voranzubringen. Die GRÜNE LIGA unterstützt diesen Austausch (u.a. im Rahmen der Wasservernetzung Berlin-Brandenburg) sowie das Anliegen\, die Rechte der Spree stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Gemeinsam können wir dazu beitragen\, der Spree als Lebensader Berlins einen stärkeren Schutz und mehr politische Aufmerksamkeit zu verschaffen. \nBitte unterstützt auch Ihr die Petition „Rechte der Spree anerkennen!“. \nModeriert wurde die Veranstaltung von Michael Bender (Stiftung Living Rivers und Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA). Im Anschluss nutzten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit bei Finger Food und Getränken mit Erin O’Donnell ins Gespräch zu kommen. \nFilmabend im Patagonia Store: Geschichten von Menschen und ihren Flüssen\nNach der Podiumsdiskussion zogen die Teilnehmer*innen weiter zum Patagonia Store Berlin\, der gemeinsam mit der Stiftung Living Rivers unter dem Titel „We Are River People! Aren’t We?“ zum Filmabend einlud. Zahlreiche Gäste aus der Berliner Outdoor-Community\, der Blue Community Berlin\, der Initiative „Rechte der Spree“\, der GRÜNEN LIGA und weiteren Umweltinitiativen kamen hier unweit des Alexanderplatzes zusammen\, um drei Kurzfilme über Flüsse und ihre Bedeutung für Mensch und Natur zu sehen. \nNach der Begrüßung durch Kurator Tobias Schäfer (Stiftung Living Rivers) wurden die Filme „Luma“\, „Undammed“ und „The River Is Me“ gezeigt. Sie erzählen von Menschen\, die sich weltweit für frei fließende Flüsse und die Rechte der Natur einsetzen und verdeutlichen die enge Verbindung indigener Gemeinschaften mit ihren Gewässern. \nIn der anschließenden Diskussion ordnete Erin O’Donnell die Filme aus juristischer Perspektive ein. Am Beispiel des Vertrags von Waitangi erläuterte sie die historischen Hintergründe der Anerkennung des Whanganui River als Rechtsperson und machte zugleich deutlich\, dass die rechtliche Anerkennung allein noch keine ökologischen Verbesserungen garantiere. Entscheidend sei\, wie diese Rechte tatsächlich umgesetzt werden und ob sie zu einem veränderten gesellschaftlichen Umgang mit den Flüssen führen. \nBeim anschließenden Austausch mit dem Publikum ergaben sich zahlreiche Gespräche über die internationale Entwicklung der Flussrechte und deren Bedeutung für unsere Flüsse in Berlin und Brandenburg. Für einen lokalen Bezug sorgte zudem ein von Praktikant*innen der GRÜNEN LIGA entwickeltes Spree-Quiz\, das die Gäste dazu einlud\, ihr Wissen über Berlins wichtigsten Fluss zu testen. \nExkursion zu innovativen Wasserkonzepten am Potsdamer Platz\nAm zweiten Veranstaltungstag führte Erwin Nolde\, Pionier für dezentrale Wasser- und Regenwassernutzung\, die Teilnehmer*innen durch die Wasseraufbereitungsanlage des Gebäudekomplexes Block 6 am Potsdamer Platz. Dort erläuterte er das seit vielen Jahren bestehende integrierte Regen- und Grauwassermanagement\, das europaweit als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung gilt. \nWährend der Führung wurde anschaulich erklärt\, wie Grauwasser aus Waschbecken und Duschen wiederverwendet werden kann. Durch diese geschlossenen Wasserkreisläufe wird wertvolles Trinkwasser eingespart\, die Kanalisation entlastet und der natürliche Wasserhaushalt im dicht bebauten Stadtgebiet unterstützt. Die Exkursion verdeutlichte\, dass innovative technische Lösungen einen wichtigen Beitrag zu einer klimaangepassten und wassersensiblen Stadtentwicklung leisten können. \nAustausch mit Berliner Schulen\nNeben den öffentlichen Veranstaltungen besuchte Erin O’Donnell gemeinsam mit Daniel Sanderson (Weltfriedensdienst)  die Berlin Metropolitan School sowie eine Schule der Königin-Luise-Stiftung. In Gesprächen mit Schüler*innen stellte sie die internationale Bewegung für die Rechte der Natur vor und diskutierte Fragen zu Wasser als Menschenrecht\, Klimagerechtigkeit und nachhaltigem Gewässerschutz. Die Besuche boten jungen Menschen die Gelegenheit\, globale Umweltfragen aus einer internationalen Perspektive kennenzulernen und mit einer führenden Expertin über zukünftige Herausforderungen im Umgang mit Wasser und Ökosystemen ins Gespräch zu kommen. \nDie Forum Umwelt und Entwicklung AG Wasser bedankt sich bei den ausrichtenden Partnerorganisationen für diese gelungene Veranstaltungsreihe und wünscht Erin O’Donnell noch viele weitere inspirierende Gespräche im Rahmen ihrer Reise durch Europa.
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SUMMARY:Von Beyond GDP zu Beyond 2030: Alternative Wohlstandsindikatoren für die Zukunft der Nachhaltigkeitspolitik
DESCRIPTION:Seit Jahrzehnten gilt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Hauptindikator\, um wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt zu beurteilen. Gleichzeitig ist seit Langem bekannt: das BIP eines Landes bildet nur einen Ausschnitt gesellschaftlicher Entwicklung ab. So wächst das BIP auch\, wenn nur ein kleiner Teil einer Gesellschaft seinen Wohlstand ohne Rücksicht auf ökologische und soziale Folgen mehrt\, während sich die soziale Schere weiter öffnet. Aspekte wie Verteilung\, soziale Sicherheit\, Inklusivität und Nachhaltigkeit des Wirtschaftens werden nicht abgebildet. Um Entwicklungen in Bezug auf das Zusammenspiel von sozialer\, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit bewerten zu können\, greift der Indikator zu kurz. Es braucht deshalb neue Messkategorien. Und nicht nur das: es braucht auf dieser Grundlage politische Gestaltung\, die unsere Wirtschaftsmodelle am Ziel globaler Nachhaltigkeit und sozialer Inklusion orientiert. \nVor diesem Hintergrund haben die Vereinten Nationen im Rahmen des „Pact for the Future“ eine hochrangige Expert:innengruppe eingesetzt\, um neue\, zusätzliche Indikatoren „Beyond GDP“ zu entwickeln. Mit „Counting what counts – A Compass of Progress for People and Planet“ haben die Expert:innen im Mai 2026 einen Bericht vorgelegt. Darin präsentieren sie ein neues Dashboard mit Indikatoren\, die anschlussfähig an die Nachhaltigen Entwicklungsziele sind\, sowie konkrete politische Umsetzungsempfehlungen. Diese sollen in der Folge in einem zwischenstaatlichen Prozess diskutiert werden. Bei der 4. Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla hatte sich bereits eine globale Allianz von über 30 Staaten zusammengetan\, die das Vorhaben weiter vorantreiben wollen. \nIm Rahmen des Fachgesprächs werden die Ergebnisse des Berichts vorgestellt und perspektivisch diskutiert. Zusammen mit Vertreter:innen aus Politik\, Wissenschaft\, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wollen wir darüber sprechen\, worauf es beim nachhaltigen Wirtschaften ankommt\, welche Rolle Indikatoren spielen\, und was daraus für die politische Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele und der Gestaltung der Beyond 2030 Agenda folgt. \n  \nProgramm\nBegrüßung und Einführung \n\nMarkus Schreyer\, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)\nSarah Ganter\, Global Policy Forum (GPF) Europe\n\nInput\n„Counting what counts“ – Präsentation des Reports und des neuen Dashboards der UN High-Level Expert Group on Beyond GDP \n\nNaila Kabeer\, London School of Economics\, Mitglied der UN High-Level Expert Group on Beyond GDP\n\nReaktionen \n\nSebastian Dullien\, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) (tbc)\nIrene Garcia\, United Nations Development Programme (UNDP)\nLars Castellucci\, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)\, MdB (tbc)\nMarianne Beisheim\, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Global Sustainable Development Report\nLars Wilke\, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)\nUlrich Nicklas\, Bundesministerium für Umwelt\, Klimaschutz\, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)\nDaniela Kolbe\, Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen (DGB Sachsen)\, Vorsitzende der Enquete-Kommission „Wachstum\, Wohlstand\, Lebensqualität“ (2011–2013)\n\nDiskussion \n\nModeration: Sarah Ganter\, Global Policy Forum Europe (GPFE)\n\nSchlussworte \n\nKatja Hujo\, United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD)\nMarie-Luise Abshagen\, Forum Umwelt und Entwicklung (FUE)\n\n  \nAnmeldung bis zum 31. Mai per Email: sarahganter@globalpolicy.org \n  \n  \nBild: B K joiseyshowaa / Flickr Creative Commons
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SUMMARY:Crashkurs: Lithium-Abbau\, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik
DESCRIPTION:Vom Oberrhein über Argentinien bis nach Simbabwe – Lithium-Abbau\, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik\nZielgruppen: politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien\, Gewerkschaften\, Medien\, sozialen Bewegungen sowie umwelt- & entwicklungspolitischen Organisationen \nGemeinsam mit dem Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg und weiteren Partner*innen beleuchten wir die sozialen\, ökologischen und menschenrechtlichen Dimensionen des Lithiumabbaus – von den Salzseen in Argentinien\, Bolivien und Chile über Simbabwe bis zum Oberrheingraben vor unserer Haustür.\nVulcan Energy erschließt mit seinem Lionheart-Projekt heimische Lithiumvorkommen und steht dabei exemplarisch für die Fragen\, die uns in der Rohstoffwende beschäftigen: \n\nWelche Rohstoffbedarfe hat Baden-Württemberg?\nWelche Verantwortung entsteht entlang globaler Wertschöpfungsketten?\nWie können Kreislaufwirtschaft und Reduktion als Eckpfeiler einer Rohstoffwende gedacht und umgesetzt werden?\n\nNeben Inputs aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft – u.a. zu den Implikationen des EU Critical Raw Materials Act – besuchen wir das Lionheart-Projekt vor Ort und diskutieren\, wie im demokratischen Dialog Konflikte minimiert und entwicklungspolitische mit lokalen Perspektiven zusammengebracht werden können. Dies bietet Multiplikator*innen aus Politik\, Gewerkschaften\, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft die Möglichkeit\, sich zu vernetzen und gemeinsam Handlungsansätze für eine gerechte Rohstoffpolitik zu entwickeln. \nVeranstaltungsreihe in Karlsruhe: \nMontag\, 1.Juni – Online-Einführungsveranstaltung\, \nMontag & Dienstag\, 8. und 9. Juni\, Karlsruhe \nProgramm-Crashkurs-2026_aktuell \nTeilnahmebeitrag 50€ (für Organisationen 100€) inkl. Verpflegung & einer Übernachtung. Es soll nicht am Geld scheitern (bitte im Zweifel bei helen.levine@power-shift.de melden). \nOrganisation: PowerShift e.V. Kontakt: Helen Levine\, PowerShift e.V.\, helen.levine@power-shift.de \nHinweis zur Unterkunft:\nIm Teilnahmebeitrag ist eine Übernachtung inbegriffen. Da unser Kontingent begrenzt ist\, kann es je nach Anmeldezahl zu einer Doppelbelegung der Zimmer kommen. Wir bemühen uns\, so vielen Teilnehmenden wie möglich ein Einzelzimmer zur Verfügung zu stellen. Falls du auf eine Einzelbelegung angewiesen bist\, gebe dies bitte unter “Sonstiges” an. \nAnmeldung bis zum 04. Mai 2026\, verlängert bis zum 20. Mai 2026\nWir bitten um eine kurze Bewerbung mit Name und ggf. Organisation (Partei/ NGO/ Medium) und Motivation zur Crashkurs-Teilnahme. Bitte Anmeldeformular hier ausfüllen: PowerShift \n 
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LOCATION:Karlsruhe\, Germany
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SUMMARY:Online-Seminar zum Welt-Fischwanderungstag 2026:  Für lebendige Flüsse und freie Fischwanderung
DESCRIPTION:*Hinweis* Diese Veranstaltung fand bereits statt. Ihre Aufzeichnung können Sie über die Plattform vimeo unter folgenden Link sehen: https://vimeo.com/1211674051 \n\nInhaltsbeschreibung des Webinars\nFlüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Gemeinsam mit ihren Auen bieten sie vielfältige natürliche Lebensräume für Wanderfische\, Kleintiere und viele semiaquatische Arten sowie Trinkwasserressourcen und Erholungsräume. Gleichzeitig sind sie seit jeher Kristallisationspunkte menschlicher Nutzung und Besiedlung: Sie werden eingedeicht\, kanalisiert und mit Querbauwerken versehen\, um landwirtschaftliche Bewässerung zu ermöglichen\, Wasserkraft zu erzeugen\, Hochwasserschutz zu gewährleisten und die Schifffahrt zu verbessern. \nGroße Staudämme erzeugen erhebliche Mengen an elektrischer Energie\, zeitgleich blockieren sie die Wanderrouten von Fischen\, bedrohen die traditionellen Lebensweisen indigener Völker und setzen große Mengen an klimaschädlichem Methan frei. Tausende geplanter Staudammprojekte bedrohen die weltweit letzten natürlich frei fließenden Flüsse. Während auf dem Balkan und an vielen anderen Orten weltweit neue Staudammprojekte vorangetrieben werden\, gibt es zugleich Bestrebungen\, besonders wertvolle Lachs- und Forellenflüsse durch den Rückbau von Staudämmen wiederherzustellen. In den Klimaverhandlungen wächst das Bewusstsein für die Bedeutung der Flüsse. \nBeim diesjährigen Seminar anlässlich des Welt-Fischwanderungstags (23.05.2026) hören wir von Plänen zum Rückbau von vier Staudämmen am Snake River\, der Lachsen und anderen Wanderfischen wieder Zugang zu weitläufigen Laichgründen ermöglichen soll. In Albanien wurde die Vjosa zum ersten Fluss-Nationalpark Europas erklärt. Gleichzeitig sind viele noch unberührte Flüsse durch den Ausbau von – vor allem kleinen – Wasserkraftanlagen stark gefährdet. Die Kampagne „Blue Heart of Europe“ gibt uns hierzu tiefere Einblicke. \nDas Online-Seminar „Free Flow – Protect and Restore our Rivers for better Fish Migration“ wird auf Englisch stattfinden und Präsentationen\, Videoclips sowie ein Flussgespräch beinhalten. \nMit: \nKayeloni Scott (Columbia Snake River Campaign) \nLinnéa Jägrud (Stockholm International Water Institute) \nAmelie Huber (Euronatur\, Blue Heart of Europe – Balkan Rivers) \nModeration: Michael Bender (Living Rivers Foundation) \nSpache: Englisch\, Übersetzung über Untertitel möglich \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/YZ8vfCHXR_Ota2YbQ2AvZg \nFür technische Fragen steht Sara Phung\, phung@forumue.de\, für Fragen zum Programm Michael Bender\, wasser@grueneliga.de zur Verfügung. \nVeranstaltet von der Living Rivers Foundation im Rahmen der Rivers for Climate Coalition und der Arbeitsgruppe Wasser des Forum Umwelt und Entwicklung. \nHinweis: Die Veranstaltung wird online über Zoom durchgeführt.  Das Seminar wird aufgezeichnet. Mit der Registrierung stimmen Sie der Aufzeichnung und der Online-Veröffentlichung im Internet sowie der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten für die Teilnahme am Seminar zu. \nFoto von Fengkai Liu / unsplash
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SUMMARY:Globale Steuergerechtigkeit für die Welt von morgen
DESCRIPTION:Viele globale Institutionen erodieren unter dem Druck geopolitischer Machtkämpfe – mit Folgen für Nachhaltigkeitsziele wie Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Die Umbrüche bieten aber auch ungekannte Chancen für die Erneuerung von Demokratie\, global gerechter Nachhaltigkeit und den Aufbau neuer\, guter und fairer globaler Regeln und Institutionen – es ist wichtig\, dies ins Bewusstsein der Menschen und der Politik zu rücken und Diskussionen über Neues zu stärken. \nGanz oben auf der Agenda steht dabei die faire und effektivere Gestaltung globaler Steuerregeln: Um Steuerflucht und schädlichen Steuerwettbewerb zu begrenzen und so die Finanzierung öffentlicher Aufgaben weltweit zu stärken. Faire internationale Steuerregeln können einen wichtigen Beitrag zur Entwicklungsfinanzierung leisten. Sie sichern eigene und verlässliche Einnahmequellen in allen Ländern und machen globale öffentliche Aufgaben finanzierbar. Vorschläge der Zivilgesellschaft im Kontext der Diskussion um ein UN-Rahmenabkommen für internationale Steuerkooperation lassen sich vor diesem Hintergrund als Teil einer zukunftsfähigen globalen Steuer- und Finanzarchitektur verstehen. \nAn diese Perspektive knüpft die Veranstaltung an. Sie thematisiert die Finanzierung des globalen Gemeinwohls als globale gemeinschaftliche Aufgaben und fragt nach neuen institutionellen\, ideellen und finanziellen Ansätzen jenseits postkolonialer Geber-Nehmer-Dichotomien. Ziel ist es\, Entwicklungsfinanzierung stärker als kooperativen globalen Prozess zu denken. Diskutiert werden Vorschläge für internationale Steuerregeln im Rahmen der VN-Steuerkonvention\, etwa die Besteuerung multinationaler Konzerne\, die Milliardärsteuer und globale Transparenzregeln\, sowie Bezüge zur Klimapolitik\, Armutsbekämpfung und zur Situation in Deutschland. \nDie Veranstaltung wird organisiert von agl\, Forum Umwelt und Entwicklung\, Global Call to Action Against Poverty\, Global Policy Forum Europe und dem Deutschem Netzwerk Steuergerechtigkeit. \nReferent*innen: Sarah Ganter (Global Policy Forum Europe)\, Ingo Ritz (Global Call to Action Against Poverty)\, Franziska Weiland (Eine Welt Netzwerk Thüringen) \nEinführung und Moderation: Monika Dülge (agl)\, Dr. Simon Ramirez-Voltaire (agl) \n  \nVeranstalter*in: agl e. V.\, Forum Umwelt und Entwicklung\, Global Call to Action Against Poverty\, Global Policy Forum Europe\, Netzwerk Steuergerechtigkeit \nKosten: kostenfrei \n  \nAnmeldung: https://eveeno.com/329557939
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SUMMARY:Live aus Santa Marta
DESCRIPTION:Online-Briefing\ndes Forum Umwelt und Entwicklung\, der DGVN und des Global Policy Forum Europe live von der internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen am 27. April 2026 von 14:00-15:00 Uhr (MESZ)\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer Iran-Krieg hält die Welt in Atem und verdeutlicht einmal mehr die enorme Abhängigkeit von Öl und Gas. Schon lange wissen wir: fossile Brennstoffe sind ein wesentlicher Treiber der Klimakrise. Es erfordert dringend ein Umdenken: den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und den Wechsel hin zu nachhaltigen Alternativen. \nIm Pariser Klimaabkommen haben die Staaten der Welt beschlossen\, spätestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Treibhausgasneutralität zu erreichen. Das Abkommen strebt an\, den durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg auf 1\,5°C im Vergleich zu vorindustriellen Werten zu begrenzen. Um dieses Ziel überhaupt noch erreichen zu können\, ist aus wissenschaftlicher Sicht schon deutlich vor dem Jahr 2050 eine deutliche Verringerung der Treibhausgasemissionen durch fossile Brennstoffe notwendig. \nVor diesem Hintergrund richten Kolumbien und die Niederlande vom 24. bis 29. April 2026 in der kolumbianischen Stadt Santa Marta die 1. Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels) aus. Die internationale Konferenz bringt Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen\, von Städten und lokalen Gemeinschaften sowie Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zusammen\, um über Pläne für einen gerechten und geordneten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beraten. \nAuch wenn die Konferenz in Kolumbien kein UN-Mandat besitzt\, so hat sie doch große Bedeutung für die multilaterale Zusammenarbeit innerhalb der Vereinten Nationen – unter anderem deshalb\, weil die Konferenz anstrebt\, einen internationalen Prozess in Gang zu setzen\, um einen schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu ermöglichen. \nWie kann ein solcher internationaler Prozess zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen aussehen? Welche Länder gehen hier mit welchen Ideen voran? Wie kann die Abkehr von fossilen Energieträgern sozial\, gerecht und im Sinne der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals\, SDGs) so gestaltet werden\, dass er im Einklang steht mit dem Ziel\, allen Menschen Zugang zu bezahlbarer Energie zu gewährleisten (SDG7)? Und welche neuen sicherheitspolitischen Perspektiven bringt die geopolitische Lage in die Diskussion ein? \nBei unserem Online-Briefing berichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz live aus Santa Marta. \nGesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind: \nLili Fuhr\, Fossil Economy Program Director\, CIEL\nEvelyn Hartig\, Büroleiterin in Kolumbien\, Heinrich-Böll-Stiftung\nFentje Jacobsen\, Senior Policy Advisor Climate and Energy\, WWF\nMadeleine Alisa Wörner\, Referentin für internationale Klima- und Energiepolitik\, Misereor\nMariana Santos\, World’s Youth for Climate Justice (WY4CJ) (auf Englisch)\nJuana Corral\, Koordinatorin\, kolko – Menschenrechte für Kolumbien (tbc)\nVertretung des Bundesumweltministeriums (angefragt) \nModeration: Marie-Luise Abshagen\, stellvertretende Leitung\, Forum Umwelt und Entwicklung\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nANMELDUNG Das Online-Briefing findet über Zoom statt. Bitte melden Sie sich über dieses Formular der DGVN für die Veranstaltung an: https://dgvn.de/anmeldung/live-aus-santa-marta
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SUMMARY:Wege aus der Plastikkrise
DESCRIPTION:Plastik ist überall. Lebensmittel sind darin verpackt\, Alltagsprodukte bestehen daraus\, Hygieneprodukte sind mit Mikroplastik versetzt. Damit erzeugen wir nicht nur riesige Mengen an Plastikmüll\, sondern belasten auch unsere Gesundheit. Denn Plastik enthält auch Tausende\, zum Teil gefährliche\, Chemikalien. Doch wie können wir der Plastikkrise begegnen und gleichzeitig unsere Gesundheit schützen? Die Podiumsdiskussion „Wege aus der Plastikkrise – Mit der Verpackungswende die Gesundheit schützen“ beleuchtet die Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Menschen. Im Fokus steht die Frage\, welche Risiken Plastik – insbesondere in Lebensmittelverpackungen – für unsere Gesundheit birgt und welche Verantwortung Politik und Wirtschaft daraus ableiten müssen. Gemeinsam mit unseren Gästen aus Wissenschaft\, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren wir\, wie aktuelle Maßnahmen wie z.B. das Verpackungsgesetz den Status quo ändern können. Und warum Gesundheitsschutz und Vorsorgeprinzip handlungsleitend für eine echte Verpackungs- und Plastikwende sein müssen. \nMit: \n\nDr. Melanie Bergmann\, Biologin am Alfred-Wegener-Institut\nDr. Inga Wagner\, Abteilungsleiterin Europäische und internationale Ressourceneffizienz- und Rohstoffpolitik; Circular Economy (BMUKN)\nJan-Niclas Gesenhues\, MdB Bündnis 90/Die Grünen\n\nModeration: Alexandra Caterbow\, Co-Direktorin HEJ Support & Co-Koordinatorin Exit Plastik \nWir laden Sie und Euch herzlich zur Podiumsdiskussion von 18.00 bis 19.30 Uhr in die Heinrich-Böll-Stiftung ein. Anschließend freuen wir uns auf einen Ausklang mit Fingerfood.
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SUMMARY:Zwischen Nickelboom und Palmölfluch
DESCRIPTION:Ein Reiseführer durch das EU-Indonesien-Abkommen mit Hadi Purnama (LCITI-UI\, Legal Center for International Trade and Investment\, Indonesien)\nEine gemeinsame Veranstaltung von: PowerShift\, Anders Handeln\, Misereor\, Attac Deutschland\, Attac Österreich\, Forum Umwelt und Entwicklung\, Netzwerk Gerechter Welthandel\, Umweltinstitut München \nDer globale Wettlauf um sogenannte „kritische Rohstoffe“ prägt zunehmend die europäische Handels- und Industriepolitik. Handelsabkommen gelten für die EU dabei weiterhin als zentrales Instrument zur Sicherung des Zugangs zu Rohstoffen außerhalb Europas. Entsprechend weit oben auf der politischen Agenda steht das geplante EU-Indonesien-Handelsabkommen\, dessen Abschluss für 2026 angestrebt wird. Indonesien verfügt über die weltweit größten Nickelvorkommen – ein Rohstoff\, der für zahlreiche Anwendungen von digitaler Infrastruktur über Batterien bis hin zu militärischer Nutzung von zentraler Bedeutung ist. \nDas Abkommen wirft jedoch gravierende Fragen auf: Es enthält keine verbindlichen Garantien für sozial gerechte\, ökologische oder demokratische Standards im Rohstoffabbau. Zudem geht es nicht allein um Nickel. Auch andere sensible Bereiche sind betroffen – darunter Palmöl und Bauxit\, der Umgang mit Saatgut sowie der Zugang zu Medikamenten. Die möglichen Auswirkungen auf Umwelt\, Menschenrechte und politische Handlungsspielräume in Indonesien bleiben weitgehend unbeachtet. \nIn unserer neuen Infobroschüre „Reiseführer: Zwischen Nickelboom und Palmölfluch“ beleuchten wir die Hintergründe und Risiken des Abkommens kritisch. Im Webinar stellen wir die Publikation gemeinsam mit Hadi Purnama vom indonesischen Legal Center for International Trade and Investment vor und diskutieren die handelspolitischen\, rohstoffpolitischen und menschenrechtlichen Implikationen des EU-Indonesien-Abkommens. \nDas Webinar wird auf Englisch stattfinden\, der Reiseführer erscheint in deutscher Sprache am 09.02.26.
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SUMMARY:Wer kontrolliert den Zugang zu Wasser?
DESCRIPTION:An diesem Samstag ruft das „Wir haben es satt!“-Bündnis zur zentralen Demonstration für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf. Zugleich wird mit der „Grünen Woche“ und dem „Global Forum for Food and Agriculture“ (GFFA) das Thema Landwirtschaft und Ernährung mit dem diesjährigen Fokus auf Wasser gelegt. \nErstmals können wir als AG Landwirtschaft und Ernährung (sowie AG Wasser) des Forum Umwelt und Entwicklung kein eigenes Fachpodium beim GFFA ausrichten. Wir freuen uns daher umso mehr auf unser Panel „Wer kontrolliert den Zugang zu Wasser?“ beim Fest der Agrarwende in der Heinrich-Böll Stiftung\, direkt nach der Demo. \nWasser ist ein Menschenrecht\, aber weltweit knapp und ungleich verteilt. Profitorientierte Nutzung\, insbesondere durch industrielle Landwirtschaft und Biomasseanbau\, entzieht vor allem im Globalen Süden kleinbäuerlichen Betrieben lebenswichtige Wasserressourcen\, während Klimawandel und Umweltverschmutzung den Wasserstress verschärfen. Das Panel diskutiert Voraussetzungen für eine gerechte Wasser-Governance und nachhaltiges Konfliktmanagement\, um das Menschenrecht auf Wasser zu gewährleisten und Ernährungssysteme krisenfest zu machen. \nMit: \nJulie Mathes\, Junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL)\, Deutschland \nMalih Ole Kaunga\, Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation (IMPACT)\, Kenia \nDinesh Suna\, Ecumenical Water Network (EWN)\, Schweiz \nModeration: Dr. Ingrid Jacobsen\, Brot für die Welt \nSprache: Englisch; Veranstaltet vom Forum Umwelt und Entwicklung \nZuvor meldet sich im großen Saal Pedro Arrojo Agudo\, der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Wasser zur Schieflage in der globalen Wasserpolitik in einer Videobotschaft zu Wort. \nMehr Infos zum Programm: Fest der Agrarwende von Wir haben es satt! – Wir haben es satt!
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SUMMARY:Krise als Normalität −Aber für alle gleich?
DESCRIPTION:Wir leben unbestritten in krisenhaften Zeiten. Dreifachkrise aus Biodiversitätsverlust\, Klimakrise und Verschmutzung\, Krise der Demokratie\, Krise des Sozialstaats\, Krise der deutschen Wirtschaft\, Krise der internationalen Zusammenarbeit. \nTagtäglich sind wir als Organisationen und als Bürger*innen konfrontiert mit den Auswirkungen einer komplexen Gesellschafts- und Politikentwicklung. \nTrotz dieser universalen Krisenlage scheint die verbreitete Reaktion ein Rückzug auf Kerngeschäft und Absage an transformative Zukunftsvisionen. Zunehmend werden Themen wie Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit gegenüber Wirtschaftswachstum und der Konsolidierung einer vermeintlichen „Mitte“ abgewogen. \nEntwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe muss sich für deutsche Exportinteressen lohnen. Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen verlieren ihren Stellenwert\, ein grüner Umbau der Industrie wird in Frage gestellt. Internationale Prozesse finden keinen Konsens oder verblassen im Umsetzungsstillstand. \nMit Expert*innen wollen wir diskutieren\, wie verschiedene politische Akteure mit den Krisen umgehen und wie ihr Blick auf gesellschaftliche\, politische und ökonomische Umwälzungen ist. Welche Strategien braucht es\, welche neuen Allianzen oder Schärfung von Unterschieden? Welche Verantwortlichkeiten\, Machtstrukturen aber auch Lösungen können wir in dieser vermeintlichen neuen Normalität von Krisen erkennen? Und: Leben wir eigentlich alle in der gleichen Krise? \nEine Diskussion mit: \nDr. Julia Duchrow\, Generalsekretärin Amnesty International Deutschland \nFrederik Palmer\, Leiter der Stabstelle für Grundsatz- und Zukunftsfragen\, AWO Bundesverband \nSebastian König\, Landesgeschäftsführer BUND Thüringen \nDr. Evin Zozan\, Referentin Circular Economy & Nachhaltigkeit\, Verband der Automobilindustrie \n  \nModeration: Marie-Luise Abshagen\, stellvertretende Leitung Forum Umwelt und Entwicklung
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SUMMARY:Mitgliederversammlung des Forum Umwelt & Entwicklung 2025
DESCRIPTION:Liebe Kolleginnen und Kollegen\, \nzur Mitgliederversammlung des Forum Umwelt & Entwicklung am 25. November 2025 in Berlin möchten wir Euch herzlich einladen. Wir beginnen 16:00 Uhr mit einem internen Teil. Neben der Vorstellung unserer Arbeit der letzten Jahre möchten wir mit Euch über zukünftige politische Strategien sprechen. \nAuch der Leitungskreis wird in diesem Jahr neu gewählt. Wir freuen uns auch auf neue Kandidaturen aus der Mitgliedschaft\, bitte meldet Euch bei Interesse oder Fragen. \nAb 18:30 Uhr wird eine öffentliche Diskussion mit Expert:innen geben zum Thema Krise als Normalität – Aber betrifft es uns alle gleich?\nIm Anschluss laden wir Euch zu einem Empfang mit Essen ein. \nMit den besten Grüßen\,\ndie Sprecher/innen des Leitungskreises\nMaritta Strasser und Roman Herre\nsowie das Team im Forum Umwelt & Entwicklung
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SUMMARY:Chemiepolitische Mittagstalks 2025
DESCRIPTION:November 2025 | Jeden Donnerstag | 12-13 Uhr\n6. November | 13. November | 20. November | 27. November\nChemikalien sind allgegenwärtig. Kaum ein Produkt kommt heute ohne sie aus. Doch ihre breite Anwendung hat einen Preis: Entlang ihres gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Nutzung und Entsorgung – gelangen Chemikalien in Böden\, Gewässer\, Luft und Organismen. Einige Stoffe verweilen dort über Jahrzehnte\, reichern sich in der Nahrungskette an oder verbreiten sich aufgrund ihrer hohen Mobilität in entlegenste Regionen der Erde. In Organismen können sie Krankheiten begünstigen und ökologische Gleichgewichte dauerhaft stören. \nDie Verschmutzung durch Chemikalien und Plastik gilt inzwischen – neben dem Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt – als die dritte große planetare Umweltkrise. Diese drei Krisen sind nicht getrennt voneinander zu betrachten: Sie bedingen\, verstärken und beschleunigen sich gegenseitig. Die Belastung der Umwelt mit Chemikalien ist damit nicht nur eine ökologische\, sondern auch eine soziale und ökonomische Herausforderung. \nDa Chemikalien über Flüsse\, Meeresströmungen und atmosphärische Transporte weite Strecken zurücklegen\, kennen sie keine Grenzen. Ihre Regulierung darf daher nicht an nationalen Grenzen Halt machen. Wir brauchen konsequente Regeln auf allen politischen Ebenen – von der EU bis zu einem starken internationalen Chemikalienmanagement im Rahmen des Global Framework on Chemicals (GFC). \nIn den chemiepolitischen Mittagstalks 2025 widmen wir uns der Frage\, wie Chemikalien in der Umwelt wirken\, wo sie überall nachweisbar sind und welche Konsequenzen das für Mensch und Natur hat. Wir blicken auf verschiedene Umweltmedien und Organismen\, beleuchten aktuelle Forschungsergebnisse und diskutieren politische Handlungsmöglichkeiten. \nInformationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unten. \nHier geht es zur Anmeldung: \nWir werden die Veranstaltung aufzeichnen und danach zu Dokumentationszwecken veröffentlichen. Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit der Verwendung ausschließlich für die angegebenen Zwecke einverstanden. \nDie einzelnen Online-Seminare werden mit der Konferenz-Anwendung Zoom durchgeführt. Beachten Sie bitte\, dass die Seminare aufgezeichnet werden\, um sie später als Video zur Verfügung zu stellen. Bitte beachten Sie ebenfalls\, dass die Anmeldungen jeweils 24 Stunden vor Beginn der einzelnen Veranstaltung schließen. \nTalk 1 | 6. November | 12:00-13:00 Uhr\nBelastete Böden – ein Umweltproblem unter unseren Füßen\nBöden sind die stillen Hüter unserer Umwelt – sie filtern\, puffern und speichern Stoffe\, die in die Umwelt gelangen und stellen somit eine Senke für Schadstoffe dar. Doch diese Schutzfunktion hat Grenzen. Wenn die Speicherfähigkeit der Böden erschöpft ist oder Schadstoffe besonders mobil sind\, gelangen sie weiter: ins Grundwasser\, in Pflanzen oder in die Nahrungskette. Dann werden Böden selbst zur Quelle der Verschmutzung – oft über Jahrzehnte hinweg. \nEin besonders drängendes Beispiel sind PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) – langlebige\, kaum abbaubare Chemikalien\, die sich weltweit in Böden und Gewässern anreichern. Ihre Persistenz macht sie zu einem Sinnbild für die Grenzen unseres derzeitigen Chemikalienmanagements: Ist der Boden einmal belastet\, ist eine Sanierung kaum noch möglich – technisch\, aber auch finanziell. \nIm ersten chemiepolitischen Mittagstalk 2025 beleuchten wir am Beispiel von PFAS\, wie Chemikalien in Böden gelangen\, wie sie sich im Boden verhalten\, welche Auswirkungen sie  auf andere Schutzgüter haben und welche Möglichkeiten oder Grenzen der Sanierung bestehen. \nReferentin:\nAnnegret Biegel-Engler\, Umweltbundesamt \nModeration:\nTom Kurz\, Forum Umwelt und Entwicklung \nTalk 2 | 13. November | 12:00-13:00 Uhr\nVerschmutztes Wasser – wie zunehmende Chemikalienverschmutzung unser Trinkwasser gefährdet\nChemikalien aus Industrie\, Landwirtschaft und Haushalten gelangen zunehmend in unsere Gewässer. Das gefährdet nicht nur aquatische Ökosysteme\, sondern auch unsere Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Wasserver- und -entsorger stehen vor großen Herausforderungen\, da die Belastung zunimmt und die Reinigung vom Wasser – falls überhaupt möglich – kostspielig ist. Im Mittelpunkt dieses Mittagstalks stehen die wachsende Belastung durch persistente und schwer abbaubare Chemikalien\, aktuelle Regelungsansätze auf europäischer und internationaler Ebene sowie bestehende Lücken im Schutzsystem. Gemeinsam diskutieren wir\, welche politischen Hebel nötig sind – und welche Rolle Aufklärung und Transparenz spielen\, um bessere Entscheidungen zu ermöglichen. \nReferent*innen: \n\nKarsten Nödler\, DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)\nSusanne Smolka\, Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland\nAlexandra Caterbow\, Health and Environment Justice Support\n\nModeration: Tom Kurz\, Forum Umwelt und Entwicklung \nTalk 3 | 20. November | 12:00-13:00 Uhr\nWenn die Luft zum Atmen belastet ist – Chemikalien und Luftverschmutzung\nLuftverschmutzung ist das größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und Europa. Laut WHO atmen 94 % der städtischen Bevölkerung Luft ein\, die die empfohlenen Grenzwerte überschreitet. Weltweit sterben jedes Jahr über sieben Millionen Menschen an den Folgen verschmutzter Luft – eine stille\, aber tödliche Krise. \nFeinstaub\, Stickoxide und eine Vielzahl chemischer Schadstoffe gelangen über die Atemluft direkt in unseren Körper\, oft unsichtbar und damit unterschätzt. Dabei unterscheiden sich Belastung\, Quellen und Exposition im Innen- und Außenraum deutlich: Während draußen Verkehr\, Industrie und Landwirtschaft dominieren\, sind es drinnen häufig Baustoffe\, Möbel\, Reinigungsmittel und Alltagschemikalien\, die die Luft belasten. \nWir werfen wir einen Blick auf die Rolle von Chemikalien in der Luft\, ihre Quellen\, Verbreitungswege und Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. \nZentrale Fragen: Welche Quellen für Chemikalien in der Luft gibt es? Wie verhalten sich Chemikalien in der Luft? Bauen sie sich ab\, bereiten sie sich? Weiter Expositionspfade aus der Luft? \nReferent*innen: \n\nAnne Stauffer\, Health and Environment Alliance\nDr. med. Hanns Moshammer\, medizinische Universität Wien\n\nModeration: Tom Kurz\, Forum Umwelt und Entwicklung \nTalk 4 | 27. November | 12:00-13:00 Uhr\nMachen uns Chemikalien krank? Gesundheitsauswirkungen einer zunehmenden Chemikalienbelastung\nChemikalien gelangen nicht nur in die Umwelt\, sie finden sich auch in unseren Körpern. Viele Substanzen\, darunter zahlreiche Chemikalien aus Plastik\, stehen im Verdacht\, eine Reihe von Krankheiten auszulösen: von Entwicklungs- und Stoffwechselstörungen\, über eine Schwächung des Immunsystems und Fertilitätsprobleme bis hin zu Krebs. Die Anzahl der chemischen Stoffe in der Umwelt und im Körper korreliert mit der Zunahme bestimmter Krankheitsbilder\, auch wenn ein konkreter Zusammenhang im Detail schwer nachzuweisen ist. Betroffen sind wir alle\, besonders vulnerabel sind aber (schwangere) Frauen\, Kinder und Jugendliche. \nDamit verursachen Chemikalien nicht nur menschliches Leid\, sondern auch enorme gesellschaftliche Kosten. Ein wirksamer Gesundheitsschutz darf daher nicht erst bei der Behandlung von Krankheiten ansetzen\, sondern muss präventiv wirken – an der Quelle der Belastung.\nWie kann ein solcher präventiver Ansatz aussehen? Welche politischen und institutionellen Hebel gibt es bereits – etwa im Rahmen der WHO – und wo müssen neue geschaffen werden? \nReferent*innen: \n\nPD Dr. Dirk Holzinger\, Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit\nJohanna Hausmann\, Women Engage for a Common Future\nFlorian Schulze\, European Network for Environmental Medicine\n\nModeration: Tom Kurz\, Forum Umwelt und Entwicklung
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SUMMARY:Quelle des Lebens? Flüsse\, Wasserkraft und die Klimakrise
DESCRIPTION:Online-Seminar von GegenStrömung\, Stiftung Living Rivers und der FUE-AG Wasser in Kooperation mit RiosToRivers\, dem Klimakollektiv & weiteren Partnern\nMittwoch\, 15. Oktober 2025 I 17:00 – 18:45 Uhr (8.00 a.m.m to 9.45 a.m. Pacific time) \nFlüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Sie bieten mit ihren Auen vielfältige natürliche Lebensräume für Wanderfische\, Kleintiere und viele semiaquatische Arten. Gleichzeitig stellen sie Kristallisationsräume für die menschliche Nutzung und Besiedlung bereit\, werden eingedeicht\, kanalisiert und mit Querbauwerken aufgestaut\, um landwirtschaftliche Bewässerung zu ermöglichen\, Wasserkraft zu erzeugen\, vor Hochwasser zu schützen und auch um Trinkwasser bereitzustellen. \nWährend Großstaudämme erhebliche Mengen an elektrischer Energie erzeugen\, blockieren sie Fischwanderwege und stellen traditionelle Lebensweisen indigener Völker zur Disposition. Tausende von geplanten Staudammprojekten gefährden die letzten frei fließenden Flüsse der Welt. Während in Südamerika und an vielen anderen Orten weltweit neue Staudammprojekte vorangetrieben werden gibt es auch Bemühungen\, besonders wertvolle Lachs- und Forellenflüsse durch Rückbau von Stauanlagen gezielt zu Restaurieren. Mit unserem Online-Seminar wollen wir einen Beitrag leisten\, das Bewusstsein über die Bedeutung von Flüssen in den Klimaverhandlungen zu stärken. \nWir lassen uns direkt von der Geschichte des erfolgreichen Rückbaus von 4 Staudämmen am Klamath River berichten. Mit dem Klamath River Accord richtet sich die staudammkritische Bewegung direkt an die Klima-COP 30 in Belem\, Brasilien. \nDie brasilianische Anti-Staudammbewegung stellt auf dem Workshop ihre Situation dar und ihre alternativen Projekte vor. Mit den Aktivist*innen der brasilianischen Bewegung MAB planen wir die Beteiligung und Aktionen zur Klima COP 30. Wir stellen auch den Bezug zur Klimabewegung in Deutschland her. Das Klimakollektiv wird von den Aktionstagen an der Weser berichten\, die sich der zerstörerischen Futtermittelindustrie widmen und ihre auch für 2026 geplanten Flusscamps vorstellen. \nDas Onlineseminar soll als Kombination von Kurzvorträgen und Arbeitsgruppen stattfinden.- Wir streben Übersetzung in Deutsch\, Englisch und Spanisch an.
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SUMMARY:Quelle des Lebens? Flüsse\, Wasserkraft und die Klimakrise
DESCRIPTION:Online-Seminar von GegenStrömung\, Stiftung Living Rivers und der FUE-AG Wasser in Kooperation mit RiosToRivers\, dem Klimakollektiv & weiteren Partnern \nFlüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Sie bieten mit ihren Auen vielfältige natürliche Lebensräume für Wanderfische\, Kleintiere und viele semiaquatische Arten. Gleichzeitig stellen sie Kristallisationsräume für die menschliche Nutzung und Besiedlung bereit\, werden eingedeicht\, kanalisiert und mit Querbauwerken aufgestaut\, um landwirtschaftliche Bewässerung zu ermöglichen\, Wasserkraft zu erzeugen\, vor Hochwasser zu schützen und auch um Trinkwasser bereitzustellen. \nWährend Großstaudämme erhebliche Mengen an elektrischer Energie erzeugen\, blockieren sie Fischwanderwege und stellen traditionelle Lebensweisen indigener Völker zur Disposition. Tausende von geplanten Staudammprojekten gefährden die letzten frei fließenden Flüsse der Welt. Während in Südamerika und an vielen anderen Orten weltweit neue Staudammprojekte vorangetrieben werden gibt es auch Bemühungen\, besonders wertvolle Lachs- und Forellenflüsse durch Rückbau von Stauanlagen gezielt zu Restaurieren. Mit unserem Online-Seminar wollen wir einen Beitrag leisten\, das Bewusstsein über die Bedeutung von Flüssen in den Klimaverhandlungen zu stärken. \nWir lassen uns direkt von der Geschichte des erfolgreichen Rückbaus von 4 Staudämmen am Klamath River berichten. Mit dem Klamath River Accord richtet sich die staudammkritische Bewegung direkt an die Klima-COP 30 in Belem\, Brasilien. \nDie brasilianische Anti-Staudammbewegung stellt auf dem Workshop ihre Situation dar und ihre alternativen Projekte vor. Mit den Aktivist*innen der brasilianischen Bewegung MAB planen wir die Beteiligung und Aktionen zur Klima COP 30. Wir stellen auch den Bezug zur Klimabewegung in Deutschland her. Das Klimakollektiv wird von den Aktionstagen an der Weser berichten\, die sich der zerstörerischen Futtermittelindustrie widmen und ihre auch für 2026 geplanten Flusscamps vorstellen. \nDas Onlineseminar soll als Kombination von Kurzvorträgen und Arbeitsgruppen stattfinden.- Wir streben Übersetzung in Deutsch\, Englisch und Spanisch an. \nAnmeldung bitte per Mail an hrkalovic@forumue.de (bis 14. Oktober möglich).
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SUMMARY:Die Zukunft der Entwicklungs­finanzierung – Wie weiter nach der Welt­konferenz in Sevilla?
DESCRIPTION:Eine Woche nach der 4. Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung (FfD4) lädt das Forum Umwelt & Entwicklung gemeinsam mit zahlreichen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen zu einem Fachgespräch in Berlin ein\, um die Ergebnisse der Konferenz zu bewerten. \nDie lang erwartete vierte UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) wird vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2025 in Sevilla (Spanien) stattfinden. Die Konferenz tritt mit dem Anspruch an\, einen neuen globalen Finanzrahmen zu verhandeln und die gewaltige SDG-Finanzierungslücke zu schließen. Durch multilateral vereinbarte Reformen soll die internationale Finanzarchitektur fairer gemacht und auf die Höhe der Zeit gebracht werden\, um zusätzliche Finanzmittel für Entwicklung zu mobilisieren. Auf der Agenda steht eine breite Palette von Themen inklusive der Revitalisierung der öffentlichen Entwicklungsfinanzierung\, die Reform der Schuldenarchitektur\, Stärkung der internationalen Steuerkooperation und die Mobilisierung privater Investitionen zu niedrigeren Kapitalkosten. \nEine Woche nach dem Gipfel wollen wir die Ergebnisse der Konferenz bewerten. Welche Fortschritte hat die Konferenz gebracht? Was waren die Faktoren\, die zu Erfolgen oder Misserfolgen in den einzelnen Themenfeldern und der Konferenz insgesamt beigetragen haben? Und wie geht es weiter nach Sevilla? Was muss auf nationaler und internationaler Ebene für die Umsetzung des Sevilla-Abkommens getan werden\, um effektive Entwicklungsfinanzierung für die Zukunft zu sichern? \nProgramm\nPerspektiven \n\nJochen Steinhilber\, Leiter Abteilung G – Grundsätze\, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung\nBodo Ellmers\, Geschäftsführer\, Global Policy Forum Europe\nHeidemarie Wieczorek-Zeul\, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung / Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung\, a.D.\nCharlotte Neuhäuser\, Mitglied des Bundestags (angefragt)\nOliver Hasenkamp\, Referent für den Arbeitsbereich nachhaltige Entwicklung\, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)\n\nFazit und Ausblick \n\nJens Martens\, Senior Policy Advisor\, Global Policy Forum Europe\n\nModeration \n\nMareike Haase\, Leiterin Referat Welternährung und soziale Rechte\, Brot für die Welt
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SUMMARY:Live aus New York: Online-Briefing vom Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung
DESCRIPTION:Vom 14. bis 23. Juli 2025 tagt in New York das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum\, HLPF)\, die zentrale Plattform der Vereinten Nationen für das Follow-up und die Überprüfung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Teil des HLPF ist ein dreitägiges Minister*innentreffen vom 20.-23. Juli 2025. \nAuf der Tagesordnung des diesjährigen Forums stehen insbesondere die SDGs 3 (Gesundheit und Wohlergehen)\, 5 (Geschlechtergleichheit)\, 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum)\, 14 (Leben unter Wasser) und 17 (Globale Partnerschaft). 37 Länder präsentieren freiwillige Staatenberichte über die Umsetzung der Agenda 2030 (Voluntary National Reviews\, VNR)\, darunter auch Deutschland. Und auch eine Reihe von Städten stellen ihre Nachhaltigkeitsberichte vor (Voluntary Local Reviews). \nBei unserem Online-Briefing berichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HLPF (überwiegend) live aus New York über die aktuellen Diskussionen in der UN: Welche Bedeutung kommt der Nachhaltigkeitsagenda der UN angesichts der derzeitigen „Krise des Multilateralismus“ noch zu? Welche Signale und Initiativen können vom HLPF ausgehen\, um neuen Schwung in die Umsetzung der SDGs zu bringen? Wie ist der VNR Deutschlands zu beurteilen? Und wie wirkt sich die politische Lage in den USA auf das Forum und die zivilgesellschaftliche Beteiligung aus? \nGesprächspartner*innen sind: \n• Simon Triebel\, Referatsleiter i.V. G 10\, Agenda 2030\, Armut und Ungleichheit\, BMZ\n• Marie-Luise Abshagen\, Leiterin Nachhaltigkeitspolitik\, Forum Umwelt und Entwicklung\n• Dr. Marianne Beisheim\, Wissenschaftlerin der Forschungsgruppe Globale Fragen bei der Stiftung Wissenschaft und Politik\n• Dr. Winfried Klein & Dr. Bettina Bunk\, Landeshauptstadt Stuttgart\, Referat Verwaltungskoordination\, Kommunikation und Internationales\n• Michael Herbst\, Leiter Politische Arbeit der Christoffel-Blindenmission und Vorsitzender von VENRO\n• Thomas Hohn\, Politikexperte für Bildung\, Greenpeace Deutschland\, und Sprecher der NGO-Allianz Bündnis ZukunftsBildung\n• Audrey MacLean\, Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung\, Deutscher Bundesjugendring\n• Jan Philipp Rohde\, Referatsleiter. Umwelt-\, Klima- und Nachhaltigkeitspolitik\, DGB \nModeration: Jens Martens\, Global Policy Forum Europe \nAnmeldung: Das Online-Briefing findet über Webex statt. Bitte melden Sie sich über dieses Formular für die Veranstaltung an. \nVeranstaltet von: DGVN\, GPF Europe und Forum Umwelt und Entwicklung
URL:https://forumue.de/termin/live-aus-new-york-online-briefing-vom-hochrangigen-politischen-forum-fuer-nachhaltige-entwicklung/
LOCATION:Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus\, Ziegelstraße 30\, Berlin\, 10117\, Germany
CATEGORIES:Online-Briefing
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