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SUMMARY:Online-Seminar: Rights for Nature - Treat Our Rivers Right
DESCRIPTION:Hinweis: Die folgenge Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt. \nFlüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Meist werden Flüsse und ihre Gewässer als wertvolle Ressource und möglicherweise als Quelle wichtiger Ökosystemleistungen betrachtet. Sie stellen Trinkwasser bereit und bieten Raum für Erholung. Gleichzeitig sind sie Kristallisationspunkte menschlicher Nutzung und Besiedlung: Sie werden eingedeicht\, kanalisiert und durch Querbauwerke aufgestaut\, um die landwirtschaftliche Bewässerung zu ermöglichen\, Wasserkraft zu erzeugen\, vor Überschwemmungen zu schützen und die Schifffahrt zu erleichtern. \nGleichzeitig sind ihre Auen und Strömungsbereiche vielfältige natürliche Lebensräume für Wanderfische\, Kleintiere und zahlreiche semiaquatische Arten. Sie verbinden die Oberläufe der Flüsse über die Flussläufe hinweg mit den Mündungsgebieten und den Ozeanen. \nSollten Flüsse also ausschließlich im Hinblick auf ihren Nutzen für den Menschen und ihr Potenzial\, Gewinne unterschiedlichster Art zu erwirtschaften\, betrachtet werden? Haben sie nicht vielmehr ein eigenes Recht zu existieren – um ihrer selbst willen und um der Natur willen? \nInitiativen in diese Richtung wurden bereits in verschiedenen Teilen der Welt vorgeschlagen und teilweise auch umgesetzt. Ein prominentes Beispiel in Europa ist das Mar Menor in Spanien. \nRights for Nature wird am 13. Oktober 2026 eine Europäische Bürgerinitiative starten\, mit dem Ziel\, innerhalb eines Jahres mindestens eine Million Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. \nBestätigte Referenten: Grant Wilson\, Earth Law\, und Monti Aguirre\, International Rivers \nModeration: Michael Bender\, Living Rivers Foundation \nDas Online-Seminar findet auf Englisch statt und umfasst Präsentationen sowie ein Gesprächsformat zu Flüssen („River Talks“). \nVeranstaltet von der Living Rivers Foundation im Rahmen der Rivers for Climate Coalition und der Arbeitsgruppe Wasser des Forum Umwelt und Entwicklung anlässlich des Starts der Europäischen Bürgerinitiative „Rights for Nature“. \nAnmeldung\nAnmeldung unter folgendem Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/CIRZpWcbR_eWVpYe8qnwQQ  \nAnschließend erhalten Sie eine Email\, die Ihre Registrierung bestätigt. Darin finden Sie ebenfalls den Link zur Online-Teilnahme. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. \nHinweis: Die Veranstaltung wird online über Zoom durchgeführt. Der Input wird aufgezeichnet. Mit der Registrierung stimmen Sie der Aufzeichnung und der Online-Veröffentlichung im Internet sowie der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten für die Teilnahme am Seminar zu. \nFür technische Fragen steht Sara Phung\, phung@forumue.de\, für Fragen zum Programm Michael Bender\, wasser@grueneliga.de zur Verfügung.
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SUMMARY:Live aus Jerewan: Online-Briefing von der 17. UN- Biodiversitätskonferenz (COP17)
DESCRIPTION:Live aus Jerewan: Online-Briefing von der 17. UN- Biodiversitätskonferenz (COP17) \nDie Konferenz „Auf dem Weg zur COP17„ in Berlin am 08.10. war nur der Auftakt\, wir berichten auch live von der COP17.\nGemeinsam laden das Forum Umwelt und Entwicklung (FUE)\, das Global Policy Forum (GPF) Europe und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) zu einem Online-Briefing live aus Jerewan ein – mit Teilnehmenden\, die die COP17 vor Ort verfolgen und über die aktuellen Diskussionen berichten. \nMeldet Euch bereits heute hier an. \nVom 19.-30. Oktober 2026 tagt in Jerewan die 17. Vertragsstaatenkonferenz (COP17) des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (Convention on Biodiversity\, CBD). Die CBD ist eine der wichtigsten UN-Konventionen zum Schutz der Umwelt\, Natur und natürlichen Lebensgrundlagen. \nDer Schwerpunkt der COP 17 liegt auf der Überprüfung der Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal\, der im Dezember 2022 beschlossen worden ist und globale Ziele für den Schutz der Biodiversität und deren nachhaltige Nutzung festlegt. Unter anderem beinhaltet die Rahmenvereinbarung das Ziel\, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und der Meeresfläche unter Schutz zu stellen (30×30-Ziel). \nAuch die internationale Finanzierung für Biodiversität\, monetäre (und nicht-monetäre) Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen sowie aus traditionellem Wissen indigener Gemeinschaften sind Schwerpunkte im Biodiversitätsrahmen\, die auch auf der Konferenz in Jerewan kontrovers diskutiert werden. \nAktuelle Diskussionen drehen sich u.a. um folgende Fragen:\nWo steht die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens knapp vier Jahre nach seiner Verabschiedung und wie kann die Verbindlichkeit in der Umsetzung erhöht werden?\nWelche Herausforderungen zum Schutz der Umwelt und Natur werden auf der COP 17 diskutiert und welche Widersprüche ergeben sich?Wie stehen die Chancen\, das 30×30-Ziel bis 2030 noch zu erreichen?Wie können die Treiber der Naturzerstörung verbindlich eingedämmt werden?Wie können Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen gerecht verteilt und wie kann indigenes Wissen besser berücksichtigt werden?Und welche Rolle spielen technologische Themen wie Geoengineering? \nWir freuen uns folgende Speaker:innen begrüßen zu dürfen: \n\nAila Christ\, Jugenddelegierte für Deutschland\, Voice for Biodiv\nMagdalene Trapp\, Strategische Projektleitung Naturschutz und Biologische Vielfalt\, Deutsche Umwelthilfe\nMarie-Luise Abshagen\, kommissarische Leiterin\, Forum Umwelt und Entwicklung\nJan-Peter Schemmel\, Director Europe\, Campaign for Nature\nDr. Yves Zinngrebe\, Leiter der AG Governance von Biodiversität und Naturschutz\, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ\nVeronica Veneziano\, Geschäftsführerin\, Biodiversity in Good Company Initiative\nBarbara Engels\, Abteilungsleitung\, Gesellschaft\, Ökonomie und internationaler Naturschutz\, Bundesamt für Naturschutz\n\n\nBegrüßung: Oliver Hasenkamp\, Referent für Nachhaltige Entwicklung & Klima\, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen und Vorstandsvorsitzender\, Global Policy Forum Europe\nModeration: Hannah Fürstenwerth\, Referentin für Nachhaltigkeit und SDGs\, Forum Umwelt und Entwicklung\n\nDen Zoom-Link verschicken wir in der nächsten Woche nach der Anmeldung zum Briefing. \nBei Fragen gerne jederzeit an Hannah Fürstenwerth vom Forum Umwelt und Entwicklung wenden unter: fuerstenwerth@forumue.de
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SUMMARY:Gerechte Außenwirtschaft in Zeiten globaler Spannungen\, wirtschaftlicher Krisen und demokratischer Erosion
DESCRIPTION:Die Handelspolitik steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Geoökonomische Spannungen\, wirtschaftliche Stagnation sowie die Sorge vor Deindustrialisierung und Arbeitsplatzverlusten setzen das traditionelle Freihandelsmodell – auch in der Europäischen Union – zunehmend unter Druck. \nGleichzeitig befindet sich das regelbasierte multilaterale Handelssystem in einer tiefen Krise. Während Regierungen in anderen Weltregionen längst auf handelspolitische Schutzinstrumente wie Zölle\, Subventionen und Local-Content-Vorgaben setzen\, hat in Deutschland und der EU erst in jüngster Zeit ein zögerliches Umdenken begonnen. \nDamit rückt auch die Frage in den Mittelpunkt\, wie Handelspolitik stärker mit Industriepolitik und Klimaschutz verzahnt werden kann\, um die notwendige wirtschaftliche Transformation sozial gerecht zu gestalten. Was aber bedeutet dieser handelspolitische Umbruch für Wirtschaft\, Gesellschaft und die Umwelt – hier in Europa und weltweit? Wie sollte die europäische Außenwirtschaft ausgestaltet werden\, um gute Arbeit\, wirksamen Klimaschutz und globale Gerechtigkeit zu fördern? Und kann eine progressive Handelspolitik dabei helfen\, den Aufstieg autoritärer Kräfte einzudämmen? \nÜber diese Fragen möchten wir mit handelspolitisch interessierten und engagierten Menschen sowie mit Vertreter*innen aus Entwicklungs- und Umweltorganisationen\, Gewerkschaften\, progressiven Unternehmen\, bäuerlichen Verbänden\, Wissenschaft und Politik ins Gespräch kommen. \nDie Konferenz wird gemeinsam vom Netzwerk Gerechter Welthandel\, dem Forum Umwelt & Entwicklung sowie der Heinrich-Böll-Stiftung ausgerichtet. \nWeitere Informationen folgen in Kürze. Bitte merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor.
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