Pressemitteilungen

PM: Die Stunde der Wahrheit in der WTO

22.05.2006
Bonn, 22. Mai 2006 Pressemitteilung Die Stunde der Wahrheit in der WTO Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert Verhandlungspositionen der EU und USA in den WTO-Agrarverhandlungen Bonn, den 22. Mai  2006:  Auf dem OECD-Ministerratstreffen vom 23. bis 24. Mai stehen die WTO-Agrarverhandlungen auf der Tagesordnung. Die Organisationen des Forums Umwelt und Entwicklung kritisieren die Verhandlungspositionen von der
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Landwirtschaft & Ernährung

Magere Bilanz – Deutsche Hungerpolitik zehn Jahre nach dem Welternährungsgipfel

01.01.2006
Zehn Jahre ist es her, da versprachen die Regierungen auf dem Welternährungsgipfel (WEG) in Rom, die Anzahl der chronisch Unterernährten bis 2015 zu halbieren. 1996 betrug diese Anzahl nach Schätzungen der UN-Organisationen für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) etwa 840 Millionen. Zehn Jahre später tritt die FAO in Rom zu einer Sondersitzung zusammen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und die könnte schlechter kaum ausfallen: Bis 2006 ist die Zahl der Hungernden nicht gesunken, sondern
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Landwirtschaft & Ernährung

Die Zuckermarktreform der EU und ihre Konsequenzen

01.01.2006
In der EU werden Produktion und Handel mit Zucker durch die seit 1968 bestehende Zuckermarktordnung (ZMO) geregelt. Da diese im Juni 2006 ausläuft, stand eine´Entscheidung über die Fortführung oder eine neue  Verordnung unausweichlich an. Ein weiterer Faktor für den Reformbedarf entstand durch das im Mai 2005 gefällte Schiedsurteil der Welthandelsorganisation (WTO), in welchem festgestellt wurde, dass die europäische Subventionspolitik für Zucker gegen WTORegeln verstößt.
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Positionspapiere

Internationaler Agrarhandel ist kein Selbstzweck – Nichtregierungsorganisationen fordern Vorrang für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit bei den WTO-Agrarverhandlungen

05.10.2005
In der Welthandelsorganisation (WTO) wird über ein neues Agrarabkommen verhandelt. Obwohl die Doha-Erklärung eine "Entwicklungsrunde" versprochen hatte, drohen die Anliegen der Entwicklungsländer, insbesondere die der Armen und Hungernden in diesen Ländern, unter den Tisch zu fallen. Das Rahmenabkommen des Allgemeinen Rats vom 1. August 2004, auch Juli-Rahmenabkommen genannt, offenbart grundsätzliche Defizite und macht einen Erfolg im Sinne der Armuts- und Hungerbekämpfung, des
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Pressemitteilungen

PM: Nächste Runde im WTO-Handelspoker

05.10.2005
Heute beginnt die dreitägige Konferenz der Agrarminister des Bundes und der Länder in Bielefeld. Auf dieser Fachkonferenz für Agrarwirtschaft und ländliche Entwicklung werden auch die laufenden Agrarverhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) ein zentrales Thema sein. Vom 13. bis 18. Dezember 2005 werden sich die 148 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong treffen, um die Spielregeln des Welthandels neu festzulegen. Anlässlich der
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Pressemitteilungen

PM: Mit ökologischer Landwirtschaft Armut bekämpfen!

24.02.2005
Gemeinsame Presseinformation von Evangelischer Entwicklungsdienst, Forum Umwelt und Entwicklung, Naturschutzbund Deutschland, Naturland, Misereor und WWF zur Veröffentlichung der Studie "Ökologische Landwirtschaft - ein Beitrag zur nachhaltigen Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern?". Aachen, Berlin, Gräfelfing - Die Entwicklungsorganisationen MISEREOR und EED, die Umweltverbände NABU und WWF und der Öko-Anbauverband Naturland stellen heute auf der BIOFACH 2005 in Nürnberg
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Landwirtschaft & Ernährung

Der Handel mit dem Hunger – Agrarhandel und das Menschenrecht auf Nahrung

01.01.2005
Diese Broschüre, gemeinsam herausgegeben von FIAN, dem Forum Umwelt und Entwicklung und der Welthandelskampagne ‚Gerechtigkeit Jetzt!' befasst sich mit der heiklen Frage, wem der von vielen Parteien propagierte Weltfreihandel eigentlich nützt und wo die Probleme liegen. Die Entwicklungsländer haben in den 90er Jahren einen Nahrungsmittelimportanstieg um 115% zu verzeichnen, bei Schwankungen zwischen 30% (Kenia) und 168% (Indien). Der Maisimport der Philippinen erhöhte sich
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Landwirtschaft & Ernährung

Ökologische Landwirtschaft – ein Beitrag zur nachhaltigen Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern

01.01.2005
Diese gemeinsame Studie von EED, Forum Umwelt & Entwicklung, NABU, Naturland, Misereor und WWF ist Teil eines Dialogprozesses der beteiligten Entwicklungs-, Umwelt- und Landbauorganisationen im Forum Umwelt und Entwicklung. Ziel ist es, voneinander zu lernen und das gemeinsame Anliegen einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung in den Ländern des Südens voranzubringen. Im Zentrum der Bemühungen der verschiedenen Verbände stehen die Armen, die Natur und die Landwirtschaft, wenn auch mit
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Pressemitteilungen

PM: Politik gegen Hunger – Forum Umwelt und Entwicklung fordert Signale für globale Agrarwende

20.10.2004
Berlin, 20.10.04. Auf Einladung der Bundesregierung findet vom 20. bis 22. Oktober in Berlin der internationale Workshop "Politik gegen Hunger III: Liberalisierung des Agrarhandels - eine Lösung?" statt. Dort hat das Forum Umwelt und Entwicklung, ein Zusammenschluss deutscher nichtstaatlicher Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die Bundesregierung und die Konferenzteilnehmer aufgerufen, ein deutliches Signal für eine globale Agrarwende auszusenden: "Entwicklungsländer dürfen
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Positionspapiere

Für eine Reform der Zuckermarktordnung in der EU – Position von Umwelt-, Entwicklungs- und Landorganisationen

15.06.2004
FIAN, Weltladen Dachverband, Germanwatch, Agrecol, Forum Umwelt und Entwicklung, EED, NABU, BUND, Naturland, Euronatur, Misereor Initiator: Forum Umwelt und Entwicklung, Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung Zusammenfassung unserer Vorstellungen einer Zuckermarktordnungsreform 1.) Wir befürworten einen kontingentierten Marktzugang für die "am wenigsten entwickelten Länder" (LDC) entsprechend der Vorschläge, die die LDC selbst vorgetragen haben.
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Landwirtschaft & Ernährung

Die Bedeutung der aktuellen Gentechnik-Gesetzesdebatte in der Europäischen Union für den Süden

01.04.2004
Es besteht kein Zweifel: Der Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung1 befindet sich auf dem Vormarsch. Bei der Akzeptanzbeschaffung bedienten sich die Gentechnikbefürworter in der Vergangenheit verschiedener Versprechungen. Die Strategien unterschieden sich - je nach Widerstand - zum Teil erheblich zwischen den Kontinenten und auch zwischen einzelnen Staaten. Die im Jahr 2003 in der EU verabschiedeten Gentechnik-Gesetze haben
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Landwirtschaft & Ernährung

Die Reform der EU-Zuckermarktordnung – Eine Einführung aus agrar- und entwicklungspolitischer Sicht

01.03.2004
Zucker ist wie kein anderes Agrarprodukt ein Weltmarktprodukt. Mit dem Rohzucker begann vor 250 Jahren die Kolonialisierung der Karibik, Lateinamerikas und des Pazifiks, gleichzeitig aber auch die Versklavung von Afrika. Mit der Kontinentalsperre von Napoleon wollte Europa sich von dem Kolonialhandel unabhängig machen. Das war der Beginn der Zuckerrübe. Die Zweiteilung der Weltagrarhandels in Rohrzucker und Rübenzucker und ihre Konkurrenz zueinander ist auch heute noch ein bestimmender
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Landwirtschaft & Ernährung

Der Internationale Saatgutvertrag der FAO

01.01.2004
Pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGRFA) sind die Grundlage sämtlicher Züchtungsanstrengungen im Nutzpflanzenbereich und somit Kernelement der Sicherung der Welternährung. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz der neuen Biotechnologien in Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion gewinnt die Verfügung über bzw. der gesicherte Zugang zu diesen Ressourcen in zunehmendem Maße eine strategische Bedeutung. Gleiches gilt jedoch auch weiterhin für
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Positionspapiere

Statt Freihandel: Handlungsfreiheit für Umwelt und Entwicklung

01.09.2003
Aktion 3. Welt Saar, BUND, EED, FIAN, Forum Umwelt & Entwicklung, Germanwatch, NABU, Weltladen-Dachverband Forderungen deutscher Nichtregierungsorganisationen zu den WTO-Agrarverhandlungen in Cancun Download
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Landwirtschaft & Ernährung

Die Erklärung von Karen (Karen-Committment)

01.01.2003
Vom 27.-30.10.03 trafen sich Einladung der Intermediate Technology Development Group East Africa (ITDG-EA) und der Liga für Hirtenvölker Vertreter von Hirtenvölkern, sowie NROs, Fachleute und Regierungsvertreter in Karen, einem Vorort von Nairobi. Auf diesem Treffen wurden konkrete Empfehlungen erarbeitet, die in der Erklärung von Karen zusammengefasst wurden. In dieser Erklärung ("Karen Commitment") verlangen die Teilnehmer, dass Regierungen und relevante internationale Organisationen und
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Landwirtschaft & Ernährung

A New Agricultural Policy in Germany – What about the South?

01.12.2002
What is the impact of stricter standards for the protection of consumers, of producing ecological crops, of keeping animals in their natural environments, and the like, in Germany on international agricultural policy and agriculture in the South? Can gene technology contribute to fighting hunger? Is agricultural Germany an idol for the rest of the World? The brochure “A New Agricultural Policy in Germany – What about the South?” casts a critical light upon the new agricultural
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Pressemitteilungen

PM: CGIAR will Genmais-Kontaminierung des Mais-Ursprungsgebietes in Mexiko nicht wahrhaben – Zivilgesellschaftliche Organisationen unterbrechen die Zusammenarbeit

06.11.2002
Zum ersten Mal in ihrer 30jährigen Geschichte fand das Jahrestreffen der Beratungsgruppe Internationale Agrarforschung (Consultative Group on International Agricultural Research- CGIAR) nicht am Sitz der Weltbank in Washington statt. Die CGIAR ist ein Zusammenschluss von öffentlichen und privaten Gebern, der sechzehn Agrarforschungszentren finanziert. Sie ist die größte öffentliche Agrarforschungseinrichtung und soll den Armen in Entwicklungsländern dienen. Diesmal traf man sich in Manila,
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Landwirtschaft & Ernährung

Gene von landwirtschaftlichen Nutztieren: Ein Geschaeft der Zukunft

01.09.2002
Weil die industrielle Tierproduktion zur genetischen Einfalt neigt, wird sie künftig verstärkt auf die traditionellen Rassen angewiesen sein. Das Interesse der Industrie und der Forschung an den nützlichen Eigenschaften dieser Rassen steigt; Patentanmeldungen sind absehbar. Ein Drittel dieser Rassen steht vor dem Aussterben oder ist bereits verloren. Für mehrere Hundert Millionen Menschen im Süden bilden traditionelle Nutztierrassen und Tierproduktionssysteme eine unverzichtbare
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Pressemitteilungen

PM: Welternährungsgipfel erkennt Menschenrecht auf Nahrung als Grundlage im Kampf gegen den Hunger an

11.06.2002
Bonn, 11. Juni 2002 PRESSEERKLÄRUNG zum Welternährungsgipfel Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen Nach langer Blockade durch USA: Welternährungsgipfel erkennt Menschenrecht auf Nahrung als Grundlage im Kampf gegen den Hunger an Das Menschenrecht auf Nahrung soll die Grundlage im Kampf gegen den Hunger werden. Darauf einigten sich am Sonntag die Regierungsvertreter beim Welternährungsgipfel. Am Samstag waren die
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Pressemitteilungen

PM: Regierungen verfehlen selbstgestecktes Ziel – weiterhin sterben täglich 25.000 Menschen an Hunger

07.06.2002
Forum Umwelt & Entwicklung fordert aktive Bekämpfung des Hungers durch konsequenten Richtungswechsel in der Weltwirtschaftspolitik Wenn die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sich am kommenden Montag in Rom zum Welternährungsgipfel der Food and Agriculture Organisation (FAO) versammeln, müssen sie sich einer nüchternen Bilanz stellen: Sie werden ihr 1996 festgelegtes Ziel, die Anzahl der Hungernden von 800 Millionen bis zum Jahr 2015 zu halbieren, nicht mehr erreichen.
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