Aktualisierte Fassung mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Beurteilung zum fortgeschrittenen Regulierungsprozess: PFAS sind eine Stoffgruppe mit mehr als 10.000 Substanzen und sie belasten die Umwelt und gefährden unsere Gesundheit. Ihre Persistenz sorgt dafür, dass sie einmal in die Umwelt entlassen, dort nicht mehr verschwinden. Daher werden sie auch Ewigkeitschemikalien genannt. Im aktualisierten Positionspapier von elf NGOs finden sich neue Forschungserkenntnisse und triftige
Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober fordern 23 umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen, die globalen Strategien zur Hungerbekämpfung durch 11 konkrete Handlungsschritte neu auszurichten. Das Bündnis kritisiert, dass das Ziel der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – kein Hunger bis 2030 – in weite Ferne gerückt ist. Bisherige Ansätze, die darauf setzen, Produktivität zu steigern und private Investitionen zu fördern, haben sich als unzureichend und
Stellungnahme gegen das Aushungern in Gaza anlässlich der Großkundgebung am 27.9.2025 “All Eyes on Gaza” in Berlin
Erarbeitet von der AG Landwirtschaft und Ernährung des Forum Umwelt und Entwicklung.
600.000 Menschen in Gaza droht der unmittelbare Hungertod. Täglich sterben Menschen in Gaza aufgrund von Unterernährung. Über 1.400 Menschen wurden seit Mai 2025 von israelischen Soldat*innen und Söldner*innen an den Verteilzentren der Gaza Humanitarian Foundation getötet, als sie
Im Rahmen des deutschen Voluntary National Review beim High Level Political Forum (HLPF) 2025 wurde ein gemeinsames Stakeholder-Statement erarbeitet und getragen wird von:
Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO, DGB, BDI, Wissenschaftsplattform, Kommunale Vertretungen, Jugenddelegierte.
Vortragetragen wurde es von Marie-Luise Abshagen, Forum Umwelt und Entwicklung
Excellencies, Distinguished guests,
I am speaking to you as a representative of a group of German stakeholders, which includes
Das Forum Umwelt und Entwicklung koordiniert für seine Mitglieder seit vielen Jahren Arbeit zu den Sustainable Development Goals, zahlreichen UN-Prozessen und den universellen Menschenrechten, darunter dem Menschenrecht auf Nahrung (siehe bspw. hier).
Im Gazastreifen wird aktuell das Menschenrecht auf Nahrung der gesamten Bevölkerung verletzt: 100 Prozent der Bevölkerung leiden durch die Kriegshandlungen der israelischen Regierung inkl. gezielten Blockaden, Vertreibungen und gegen die
Blue Economy und die lokalen Küstengemeinschaften
Gemeinhin wird die Fischerei als eine Männerdomäne angesehen. In unserer Vorstellung gehen Männer dem harten Beruf des Fischers nach und schuften auf Fischbooten und Trawlern. Frauen verarbeiten den Fisch zuhause oder verkaufen ihn auf dem Markt. Sie als »Fischerfrauen« zu bezeichnen, führt in die Irre. Denn als Kleinunternehmerinnen behaupten sich Frauen in der gesamten Wertschöpfungskette der handwerklichen Fischerei: Frauen sind das
Wo wir im internationalen Chemikalienmanagement stehen
Vor anderthalb Jahren wurde in Bonn ein neues Rahmenwerk für das internationale Chemikalienmanagement verabschiedet. Seitdem ist einiges passiert, doch nur weniges, was wirklich auf das Konto für einen besseren Schutz von Mensch und Umwelt einzahlt. Derzeit liegt der Fokus auf dem Schließen von Lücken im Rahmenwerk. Es gilt aber, dringend in die Umsetzung zu kommen.
Nach zähen Verhandlungen und Verzögerungen bedingt durch die
Juni 2025
Im Februar 2025 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für ein sogenanntes 'Omnibus-Vereinfachungspaket' vorgestellt, das darauf abzielt, die wichtigsten EU-Nachhaltigkeitsvorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, Sorgfaltspflicht und Taxonomie zu vereinfachen. Dieses Paket würde erhebliche Abschwächungen der Richtlinie über die unternehmerische Sorgfaltspflicht im Bereich Nachhaltigkeit (CSDDD) mit sich bringen, die erst letztes Jahr von der EU verabschiedet
Der Beschluss über die Gründung einer Globale Allianz zu Hochgefährlichen Pestiziden (Global Alliance on Highly Hazardous Pesticides) ist einer der größten Erfolge der Weltchemikalienkonferenz, die im September 2023 in Bonn stattfand und die unter dem Global Framework on Chemicals entstehen soll. Festgelegt in der Resolution 11 hat die Globale Allianz das übergeordnete Ziel, das Ziel A7 des GFC zu unterstützen:
A7 – Bis 2035 haben Stakeholder wirksame Maßnahmen ergriffen,
Der Lebenszyklus der Mode und seine Herausforderungen
Liebe Leserinnen und Leser,
täglich stehen viele vor der Herausforderung: Was ziehe ich an? Kleidung ist mehr als ein Gebrauchsgegenstand, sie spiegelt Identität, Individualität oder Zugehörigkeit zu einem Kollektiv wider. Kleider machen Leute, das war schon immer so, und ebenso waren es schon immer Leute, die Kleider machten. Aktuell gilt dies mehr denn je, denn der Textilmarkt boomt. Die Branche wächst beständig. Immer neue
Mehr als 75 Organisationen und Bündnisse fordern wirksame Kontrolle digitaler Plattformen
Ein breites gesellschaftliches Bündnis von mehr als 75 Organisationen und Bündnissen mit über 1.000 Mitgliedsorganisationen fordert die Verhandlungsführenden der Sondierungsgespräche von Union und SPD in einem am 4.3. veröffentlichten Brief auf, die Kontrolle von Online-Plattformen und eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung auf die Agenda der Sondierungsgespräche zu setzen.
Die unterzeichnenden Organisationen begrüßen die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS). Sie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer ressourcenschonenden und sozialen Kreislaufwirtschaft in Deutschland und wurde am 4.12.2024 vom Bundeskabinett beschlossen. In der NKWS wird treffend beschrieben, dass Deutschlands derzeitiger Ressourcenverbrauch gravierende globale Umwelt- und Klimaauswirkungen verursacht und die zwingende Notwendigkeit besteht, diesen deutlich zu reduzieren.
Die
Heute haben sich neun zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz gewendet, um ihn aufzufordern, den auch von Deutschland eingereichten Vorschlag zur Beschränkung der PFAS-Chemikalien auf europäischer Ebene weiter zu unterstützen. Anlass war eine Veröffentlichung von verschiedenen Journalist*innen aus 16 europäischen Ländern. Mit dem Forever Pollution Project deckten sie die
BUND, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe und Forum Umwelt und Entwicklung lehnen die vorgeschlagenen Änderungen des Hohe-See-Einbringungsgesetzes ab.
Die deutschen Meere sind wertvolle Ökosysteme. Ressourcenausbeutung, Verschmutzung und Klimakrise setzen sie schon jetzt massiv unter Druck. Die letzten Zustandsbewertungen der deutschen Nord- und Ostsee im Rahmen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, die in diesem Jahr an die EU gemeldet wurden, zeigen, dass sich die Meere in einem schlechten
Liebe Leserinnen und Leser,
Das vorzeitige Aus der Ampel stand seit Monaten im Raum, jetzt ist es Realität. Zwischen letzten politischen Prestigeprojekten und beginnendem Wahlkampf ist nun unklar, welche Gesetze in dieser Legislaturperiode oder gar noch in diesem Jahr verabschiedet werden und wer über den Weg dahin eigentlich entscheidet.
Bei manchen Gesetzen hatte die Ampel in den letzten Jahren ein solches Eiltempo vorgelegt, dass die erzwungene Unklarheit des Gesetzgebungsprozesses
16. Oktober 2024
Anlässlich des Welternährungsstages am 16. Oktober und des diesjährigen 20. Jubiläumsjahr der UN-Leitlinien für das Recht auf angemessene Nahrung hat die AG Landwirtschaft und Ernährung (AG L&E) des Forum Umwelt und Entwicklung ein Forderungspapier an die deutsche Bundesregierung erarbeitet.
Denn die Lage ist desaströs: laut Welternährungsorganisation FAO leiden rund 733 Millionen Menschen und damit jeder elfte Mensch auf der Welt
Berlin, 15.10.2024
Der 16. Oktober ist Welternährungstag und dieses Jahr gleichzeitig das 20. Jubiläum der UN-Leitlinien zum Recht auf Nahrung. Obwohl es seit 20 Jahren einen Leitfaden für Staaten zur Umsetzung des Menschenrechts auf angemessene Nahrung gibt, nimmt die Zahl derer, denen dieses Recht verwehrt bleibt, zu. Angesichts dieser desaströsen Entwicklung erwartet die Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung (AG L&E) des Forum Umwelt
Das NGO-Netzwerk AK Rohstoffe, in dem das Forum U&E aktives Mitglied ist, fordert von der aktuellen sowie kommenden Bundesregierung in einem neuen Forderungspapier eine umfassende Rohstoffwende, die Ressourcen weltweit schützt und die Zukunft für alle sichert.
Die 28 unterzeichnenden Organisationen fordern von der Bundesregierung,
ein Ressourcenschutzgesetz auf den Weg zu bringen, welches das Ziel festschreibt, den absoluten Primär-Rohstoffverbrauch in
Zivilgesellschaftliches Positionspapier
Zusammen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, CHEM Trust, Client Earth, Deutsche Umwelthilfe, European Network for Environmental Medicine, Forum Umwelt und Entwicklung, Health Environment Justice Support, Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Women Engage for a Common Future.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine Gruppe von über 10.000 chemischen Substanzen, die u. a. wegen
Die Initiative Konzernmacht beschränken, die aus zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen besteht, nimmt Stellung zum Hauptgutachten der Monopolkommission für 2024. Grundsätzlich bietet das diesjährige Hauptgutachten der Monopolkommission viele relevante Anregungen, unter anderem zu Fragen im Themengebiet Landwirtschaft und Ernährung. Wir kommentieren primär die Punkte, die aus unserer Sicht besonders wichtig sind und zu denen wir im letzten Jahr gearbeitet haben.
Zum Download
Am 22. und 23. September 2024 findet bei den Vereinten Nationen in New York der Zukunftsgipfel (Summit of the Future) statt. An ihn sind hohe Erwartungen geknüpft. Angesichts verschärfter geopolitischer Konfrontationen sollen die multilaterale Kooperation auf Weltebene wiederbelebt und die Vereinten Nationen fit für die Zukunft gemacht werden. UN-Generalsekretär António Guterres erhofft sich vom Gipfel einen Booster Shot für die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige
CCS - diese drei Buchstaben versprechen Klimaneutralität für die Industrie. Sauberer Stahl, grünes Plastik, nachhaltiger Wasserstoff. Das alles durch die Speicherung von CO2 im Erdboden.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Carbon Capture and Storage ist eine clevere Erzählung der Öl-, Gas- und Bergbauindustrie um ihr klimazerstörendes Geschäftsmodell weiterzuführen. Durch eine Technologie, die kaum erforscht, extrem teuer und mit großen Risiken behaftet ist.
ANMELDUNG
Am 22. und 23. September 2024 findet bei den Vereinten Nationen in New York der Zukunftsgipfel (Summit of the Future) statt. An ihn sind hohe Erwartungen geknüpft. Angesichts verschärfter geopolitischer Konfrontationen sollen die multilaterale Kooperation auf Weltebene wiederbelebt und die Vereinten Nationen fit für die Zukunft gemacht werden. UN-Generalsekretär António Guterres erhofft sich vom Gipfel zudem einen beschleunigenden „Turbo“-Effekt, der hilft,
Berlin, im Juli 2024
Die Strategischen Projekte stehen im Zentrum der EU-Verordnung zur "sicheren und nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen" (Englische Kurzform: CRMA - Link: EU-Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=OJ:L_202401252&qid=1715625353373). Mit ihrer Hilfe sollen die Richtwerte der Verordnung eingehalten werden, u.a. den Ausbau der Recyclingkapazitäten und des innereuropäischen Bergbaus. Als zivilgesellschaftliche
Berlin, im Juli 2024
Die Strategischen Projekte stehen im Zentrum der EU-Verordnung zur "sicheren und nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen" (Englische Kurzform: CRMA - Link: EU-Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=OJ:L_202401252&qid=1715625353373). Mit ihrer Hilfe sollen die Richtwerte der Verordnung eingehalten werden, u.a. den Ausbau der Recyclingkapazitäten und des innereuropäischen Bergbaus. Als zivilgesellschaftliche
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