Gesunde Meere sind unverzichtbar. Keine der gewaltigen, globalen Herausforderungen ist ohne intakte Weltmeere zu bewältigen. Das gilt für die Klimakrise, den Verlust von Artenvielfalt und Lebensräumen, die Sicherung der Existenzgrundlagen der Menschheit sowie insgesamt für eine nachhaltige Entwicklung. Deutschland muss derzeit viele Krisen meistern und wichtige Entscheidungen für eine lebenswerte Zukunft treffen. Dabei darf gerade der Meeresschutz als eine entscheidende Lösung zur
Mit mehr als zweijähriger Verspätung haben das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Ende 2022 eine Zwischenevaluierung der von ihnen finanzierten Projekte der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA) in Burkina Faso und Ghana veröffentlicht. In dieser ersten Phase (2017-2022) finanzierte das BMZ über die KfW in beiden Ländern insgesamt vier
Chemiepolitische Mittagstalks 2023
Mittwochs || 12:30 bis 13:15 Uhr
7. Juni || 14. Juni || 21. Juni || 28. Juni
Im September wird in Bonn die Weltchemikalienkonferenz stattfinden. Auf dieser soll ein Folgeabkommen für den bisherigen internationalen Ansatz für ein internationales Chemikalienmanagement (SAICM) beschlossen werden: ein SAICM-Beyond-2020. Einige der Themen, die dabei im Fokus stehen, wollen wir in der diesjährigen Fortsetzung der Mittagstalks aufgreifen. In den Talks
Die drastische Reduktion des Ressourcenverbrauchs ist eine zwingende Voraussetzung, um Klimakrise, Artensterben und die Verschmutzung durch Schadstoffe aufzuhalten. Nur durch eine entsprechende Reduktion können menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken von Primärrohstoffabbau wirksam minimiert werden. Diese bedrohen unsere Ökosysteme und unsere Gesundheit - hier und weltweit. Zirkuläres Wirtschaften kann einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs leisten und
Technologien seien die Lösung, so heißt es oftmals. Sie sollen die Klimakrise bewältigen, unsere Ernährungssysteme weiterentwickeln oder soziale Gerechtigkeit sicherstellen. In technologische Entwicklungen fließt deshalb viel Geld und politisches Kapital.
Dabei wird zu Recht auf die Rolle von Technologien in der Menschheitsgeschichte und Moderne verwiesen. Doch strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen, die gesellschaftlichen Fortschritt möglich gemacht haben, werden
Save the Date
Digitaler Mittagstalk - Ressourcenschutz für alle statt Ressourcenverschwendung von Wenigen!
Eine Veranstaltung organisiert vom Netzwerk Ressourcenwende und dem Paritätischen Gesamtverband
Ort: Online (Zoom)
Datum und Uhrzeit: 10.05. um 12:30-13:15 Uhr
Hintergrund zur Veranstaltungsreihe:
Das Netzwerk Ressourcenwende und der Paritätische Gesamtverband laden herzlich zum digitalen Mittagstalk ein. Unter der
Pressemitteilung der Initiative Konzernmacht beschränken vom 5. April 2023
Nichtregierungsorganisationen begrüßen die von der Ampelkoalition beschlossenen Verschärfungen des Kartellrechts, insbesondere die Möglichkeit, Unternehmen zu entflechten. Angesichts der Konzentration ökonomischer Macht und außergewöhnlich hoher Unternehmensgewinne ist es richtig, dem Kartellamt mehr Befugnisse zu geben.
“Die Stärkung des Kartellrechts durch die Ampelkoalition ist sinnvoll und notwendig”,
Vom 27. Februar bis 3. März 2023 kamen in Nairobi über 500 Delegierte zusammen, um gemeinsam ein SAICM-Beyond-2020-Instrument vorzubereiten. Das Treffen in Nairobi war eine Fortsetzung des vierten Treffens des Intersessionalen Prozesses (IP), welches 2022 in Bukarest begannen wurde. Das Ziel des Intersessionalen Prozesses war es seit 2017, ein in sich kohärentes, schlüssiges und weitgehend übereingestimmten Dokument für ein SAICM-Beyond-2020 zu erarbeiten, welches dann bei der kommenden
Der aktuelle Koalitionsvertrag gibt vor, dass das Bergrecht des Bundes modernisiert werden soll. Hinsichtlich der heimischen Rohstoffförderung heißt es im Koalitionsvertrag, dass der heimische Rohstoffabbau erleichtert und ökologisch ausgerichtet werden soll.
Das BMWK hat daher am 3. Februar 2023 die Zivilgesellschaft und Wirtschaftsverbände konsultiert, wie das Bundesberggesetz aus ihrer Sicht geändert werden sollte. Stellungnahmen konnten bis zum 6. März 2023 eingereicht werden.
Join us on: Feb. 27th, March 6th, March 13th and March 20th - 12-1pm CET
The recent confrontations in German town Lützerath are uncovering just how twisted the fight for energy transition in Europe is. Beyond debates on renewable energy and consumption reduction, there is one pitfall for energy transition in Europe that needs more attention beyond nerdy economists: international trade.
In order to secure critical raw materials and international investment, the EU has been and is
Seit vielen Jahren setzen wir uns als AK Rohstoffe für eine Rohstoffwende ein. Die zwei zentralen rohstoffpolitischen Anforderungen an die Bundesregierung sind, dass Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards bei der Rohstoffgewinnung verpflichtet werden und der absolute Verbrauch von Primärmetallen in Deutschland reduziert wird. Letzteres Ziel steht nur vermeintlich im Widerspruch zum Rohstoffbedarf, der für den Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig ist.1 Dieser
Wann: 13. Februar 2023, 15.00-17.30 Uhr
Wo: Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn
Das Jahr 2023 markiert die Halbzeit bei der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Angesichts verschärfter geopolitischer Konflikte und unbewältigter Krisen werden Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Wissenschaftler*innen Zwischenbilanz ziehen. Was wurde bei der Verwirklichung der SDGs bislang erreicht, wo gab es
Die bereits heute hohe Nachfrage nach biogenen Rohstoffen für die Wirtschaft der Zukunft wird noch weiter steigen. Denn nicht nur das Ende der fossilen Rohstoffe ist absehbar, auch mineralische Ressourcen sind nur begrenzt verfügbar. Gleichzeitig schränken Klimawandel und der Verlust der Biodiversität die ohnehin knappe nachhaltig nutzbare Biomasse in einem erheblichen Umfang weiter ein. Daraus ergeben sich Zielkonflikte bei der Verteilung, denn auch weltweit werden die Ökosysteme nicht
Das Forum Umwelt und Entwicklung unterstützt zusammen mit Earth Rights International, Global Witness, PowerShift, International Rivers, Urgewald, Friends of the Earth United States und der Grassroots Foundation den Zusammenschluss #StandWithBach.
Gemeinsam weisen wir darauf hin, dass wir den Aktivisten Dang Dinh Bach nicht vergessen haben. Mit dem Vorwurf der "Steuerhinterziehung", sollen Klimaaktivist*innen in Vietnam zum Schweigen gebracht werden. Doch ohne Aktive wie Bach wird die
Zeit: Donnerstag, 19. Januar 2023, 16:00 – 17:30 Uhr
Ort: CityCube Berlin, Messedamm 26, Eingang Messedamm, 14055 Berlin
Raum: M6-M7
Sprachen: Englisch, Deutsch (Simultanverdolmetschung)
Anmeldung: https://gffa-berlin.de/registrierung/
Auch 2023 veranstaltet eine Gruppe von NGOs ein Panel beim diesjährigen "Global Forum for Food and Agriculture" (GFFA).
Der SOFI-Bericht 2022
Einladung zu einem Gespräch mit Malina Stutz
Dienstag, 24. Januar 2023, 13 – 14 Uhr | via Zoom
Die dramatische Schuldensituation im Globalen Süden spitzt sich seit der COVID-19-Pandemie immer weiter zu. Angesicht multipler Krisen droht eine Welle an Zahlungseinstellungen. Ein zentrales Problem zur Gewährung frühzeitiger und umfassender Entschuldungsmaßnahmen ist die Sicherstellung der Beteiligung privater Gläubiger. Da in der internationalen Gemeinschaft der politische Wille für die
Wasserkraft gilt immer noch als regenerative Energie. Viele Investoren und Unternehmen, die im Wasserkraftsektor tätig sind, bewerben diese Technologie als umwelt- und klimafreundlich sowie zuverlässig und sicher. Angesichts der Bestrebungen, das Weltklima durch den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu schützen, versucht die Wasserkraftindustrie, ihre Technologie als Alternative für die Verstromung von Kohle und Erdöl zu bewerben. Jüngst brachten deutsche Entwicklungspolitiker*innen
Knapp 60 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern in dem Appell "Transformation
by Design not by Disaster" einen gesetzlich verankerten Ressourcenschutz. Die jetzige Ampelregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag ein Möglichkeitsfenster geschaffen, in dem sie die Senkung des primären Ressourcenverbrauchs einleiten könnte. Doch ein Jahr nach Amtsantritt hat sich beim Ressourcenschutz wenig getan.
Der durchschnittliche Verbrauch an metallischen, fossilen, mineralischen und
Stellungnahme zum Referentenentwurf des Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz
Initiative Konzernmacht beschränken, 30. September 2022
Grundsätzliche Bewertung
Die Initiative Konzernmacht beschränken begrüßt die geplanten Verschärfungen des Kartell- rechts, insbesondere die Möglichkeit, Unternehmen zu entflechten. Angesichts der Konzentrati- on ökonomischer Macht und von außergewöhnlich hohen Unternehmensgewinnen ist es richtig, dem Kartellamt mehr Befugnisse zu geben.
Das größte Bergbauvorhaben der Menschheitsgeschichte
Die Tiefsee ist ein einzigartiger Lebensraum mit einer enormen Biodiversität. Trotzdem verhandeln Staaten derzeit über Regeln zum Abbau mineralischer Rohstoffe vom Tiefseeboden. Dabei wird Tiefseebergbau unvermeidlich zu Artensterben und einer zusätzlichen Belastung der ohnehin schon stark gefährdeten Meere führen. Insbesondere Küstenbewohner*innen im Pazifik werden durch Tiefseebergbau einem weiteren, gefährlichen,
Erwartungen der deutschen NGOs zur Weltnaturkonferenz
Download des Papiers
Generelle und übergeordnete Erwartungen:
Das Abkommen muss insgesamt in der Lage sein, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und umzukehren. Das Ambitionsniveau muss erhöht werden und darf nicht hinter jenem des Strategischen Plans 2010-2020 und seinen Aichi-Zielen zurückfallen. Dieser hatte bereits zum Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Wegen unzureichender
Dem Living Planet Report des WWF zufolge sind die weltweiten Bestände der wild lebenden Arten seit 1970 insgesamt um 69% zurückgegangen. Mit 83% Verlust fällt der Artenschwund in den Seen, Flüssen und Feuchtgebieten noch dramatischer aus. Umweltverbände, Angler:innen und weitere Organisationen haben sich auf europäi-scher Ebene zur Living Rivers Coalition zusammengeschlossen, um diese Ent-wicklung zu stoppen und den Trend wie-der umzukehren. Mit dem Green Deal, der
Einladung an Vertreter:innen umwelt- und entwicklungspolitischer NGOs zum Gespräch mit: Naiara Andreoli Bittencourt (Terra de Direitos/Brasilien)
Zeit: Di, 29.11., 13:30-15:00 Uhr
Ort: Forum Umwelt&Entwicklung (Sitzungsraum 2.Etage), Marienstraße 19-20, 10117 Berlin
Sprache: Konsekutivverdolmetschung PT-D oder in EN
Zahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt!
Anmeldung bitte an: jan.dunkhorst@fdcl.org
Vom 7.-19.Dezember diesen Jahres wird in Montreal die
Mal schnell die SDGs erklären? Oder gar das SDG-Monitoring? Das geht jetzt mit unserer Flyer-Reihe "SDGs to Go". In drei unterschiedlichen Flyern haben wir uns den Fragen gewidmet "Was sind die SDGs?", "Was ist das SDG-Monitoring?" und "Was ist 2030Watch?" und diese möglichst verständlich und anschaulich erklärt. Ideal eigenen sich die Flyer bspw. für Teilnehmende an Veranstaltungen zu den SDGs zur Vorbereitung aber auch für Multiplikator*innen zum Verteilen. Der Flyer "Was sind die SDGs?"
Erwartungen der deutschen NGOs
Das Ambitionsniveau sollte nicht hinter den Strategischen Plan 2010-2020 zurückfallen und muss im Entwurf erhöht werden - Der Verlust der biologischen Vielfalt sollte durch die Aichi-Targets bis 2020 aufgehalten und ein positiver Trend eingeleitet sowie eine nachhaltigere Nutzung sichergestellt werden. In den Zielen muss sich das gesamte Spektrum des bisherigen strategischen Plans widerspiegeln, und es muss die Kontinuität bei der Umsetzung
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