Mit dem Global Framework on Chemicals (GFC) wurde auch ein dezidierter Fund geschaffen, der die Implementierung des GFC unterstützen und so zur Erreichung der Ziele beitragen soll. Dies war einer der größten Erfolge der Weltchemikalienkonferenz in Bonn, die im September 2023 stattfand.
Die entsprechende Resolution zur Finanzierung enthielt den Beschluss, dass ein Executive Board gegründet wird. Dieses Board trifft Entscheidungen darüber, wie die Gelder verwendet werden und
Als Teil des zivilgesellschaftlichen Exit Plastik Bündnisses setzen wir uns für eine Plastikwende ein. Das Manifest für eine Plastikwende zeichnet ein Bild davon, wie eine plastikarme Welt aussehen kann und welche Schritte gegangen werden müssen, um die Schäden für Gesundheit und Umwelt, die durch Plastik verursacht werden, zu minimieren. Zusammen mit weiteren Organisationen und engagierten Einzelpersonen machen wir in dem Manifest klar, wofür wir stehen:
Für den Schutz von Umwelt
Erste Überlegungen zum Follow-up für die 4. Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung
Ende 2023 haben sich die Mitglieder der Vereinten Nationen mit vier Jahren Verspätung endlich darauf geeinigt, zu einer 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) zusammenzukommen. Entsprechend haben die Diskussionen über die möglichen Inhalte und Beschlüsse einer solchen Konferenz begonnen, die Ende Juni/Anfang Juli 2025 in Spanien stattfinden wird. Während
Aus Anlass der bevorstehenden Überarbeitung der EU-Bioökonomie-Strategie fordern 70 NGOs in einem Positionspapier eine Bioökonomie, die sowohl ökologisch nachhaltig als auch sozial gerecht sein muss.
Die unterzeichnenden Organisationen betonen, dass sich dafür der Fokus der Bioökonomiestrategie grundlegend ändern muss. Die aktuelle Verschwendungswirtschaft muss gestoppt werden.
Auch Biomasseimporte aus dem globalen Süden im großen Maßstab sind dafür keine Option.
Die EITI ist eine globale Transparenzinitiative für die verantwortungsvolle Bewirtschaftung von Erdöl-, Erdgas- und Mineralressourcen. Wichtigster Bestandteil der EITI-Umsetzung ist die jährliche Berichterstattung, in der neben Informationen und Daten zum nationalen Rohstoffsektor, Zahlungen der rohstoffgewinnenden (extraktiven) Unternehmen und entsprechende Einnahmen des Staates transparent gemacht werden. Nun wurde der 6. D-EITI Bericht mit den Informationen zum Berichtsjahr 2021/2022
Bündnis ruft zum Schutz des Menschenrechts auf Wasser auf
Berlin, 20.03.2024 – Anlässlich des Weltwassertags am 22. März ruft ein Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie Vertreter*innen der öffentlichen Wasserwirtschaft die Bundesregierung auf, das Menschenrecht auf Wasser als wichtige Grundlage für Frieden besser zu schützen. Die immer knapper werdende Ressource verstärkt Konflikte, Flucht und Vertreibung. Um das Konfliktpotential zu bekämpfen, muss ein
Vom 25.-29. September fand in Bonn die Weltchemikalienkonferenz statt, auf der ein neues Rahmenwerk zum internationalen Chemikalienmanagement verabschiedet wurde: „Global Framework on Chemicals – For a Planet Free of Harm from Chemicals“ (GFC, Globales Rahmenwerk über Chemikalien – Für einen Planeten ohne Schäden durch Chemikalien). Das neue globale Rahmenwerk ersetzt den bisherigen Ansatz und hat deutliche Verbesserungen erreicht, auch wenn das Rahmenwerk keine rechtliche
Liebe Leserinnen und Leser,
wir leben in einer Welt, in der die Menge des produzierten Plastiks das Gewicht von allen Menschen und Tieren auf dem Planten deutlich übersteigt. Kein Bereich unseres Lebens ist frei von Plastik und auch in der Umwelt sind Spuren der steigenden Plastikproduktion zu sehen.
Manche Wissenschaftler:innen definieren daher das jetzige Erdzeitalter als Plastozän. Und obwohl wir bereits eklatante Auswirkungen durch die enorme Produktion und Nutzung auf Mensch und
Das Recht auf eine gesunde Umwelt und seine finanzpolitischen Implikationen
Am 28. Juli 2022 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, in der sie das Recht auf eine gesunde Umwelt anerkannte. Die Resolution wurde ohne Gegenstimmen angenommen, lediglich acht Staaten enthielten sich bei der Abstimmung. Im Kontext der vielfältigen ökologischen Krisen – Klima, Biodiversität, Verschmutzung –, mit denen wir uns zur Zeit konfrontiert sehen, gab es einige mediale Aufmerksamkeit
Vom 19. Februar bis 1. März 2024 tagte in Nairobi die sechste Umweltversammlung der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Assembly, UNEA6). Die UNEA6 stand unter guten Vorzeichen, da seit der letzten UNEA im Jahr 2022 mehrere internationale Umweltabkommen beschlossen wurden, was nach einer längeren Zeit des Stockens eine erfolgreiche Entwicklung für die multilaterale Umweltpolitik ist. Neben dem Kunming-Montreal Globale Biodiversitätsrahmenwerk Biodiversity Framework und dem
Die 4. Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung und ihre größten Herausforderungen
Im Dezember 2023 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen endlich das Mandat zur Einberufung der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) erteilt. In einem herausfordernden wirtschafts- und geopolitischen Umfeld werden hohe Erwartungen an die Konferenz gestellt. Einerseits sollen Mittel und Wege gefunden werden, zusätzliche Gelder zu mobilisieren, um die
Abu Dhabi – 02.03.2024 Die WTO-Ministerialkonferenz in Abu Dhabi endete trotz Verlängerung ohne greifbare Ergebnisse. Die Welthandelsorganisation steht damit vor einer existenziellen Krise. Die Regierungen sind offenbar unfähig, in einem multilateralen Rahmen die Weltwirtschaft so zu gestalten, dass die Wirtschafts-, Ernährungs- und Umweltkrisen angegangen werden können, mit denen Milliarden von Menschen weltweit konfrontiert sind.
Das Korsett der bestehenden
Abu Dhabi 01.03.2024 – Die 13. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) wurde heute erneut verlängert nachdem auch intensive Diskussionen und Bemühungen keine bedeutenden Fortschritte erzielen konnte. Insbesondere in den Bereichen Agrar- und Fischereipolitik blieb ein signifikanter Fortschritt aus, weil die Interessengegensätze zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern zu groß sind. Nicht einmal für Abkommen, die nur noch ein Teil der WTO-Mitglieder abschließen
Seit heute wird eine gewisse Unruhe auf der Konferenz spürbar, sowohl im Inneren wie auch Außen vor den Verhandlungshallen. Das Gerücht über eine mögliche Verlängerung der Konferenz macht die Runde und zudem scheint es, dass die Dinge jetzt erst richtig Fahrt aufnehmen. Insbesondere ist dies darauf zurückzuführen, dass manche Akteure nun mit den wichtigsten Verhandlungsführern (allen voran Indien) anwesend sind und insbesondere die Verhandlungen zu Landwirtschaft und Fischerei
Als wenn es nicht schon länger schwer genug gewesen wäre sich an den Prozessen der fast schon blackboxgleich agierenden WTO zu beteiligen. Wenn das höchste Entscheidungsgremium der WTO, die Ministerkonferenz, zusammenkommt, treffen sich auch NGOs aus der ganzen Welt, um bei den Verhandlungen zu weitreichenden Entscheidungen dieser multilateralen Organisation am Ball zu bleiben. Da die Verhandlungen nicht öffentlich sind, versuchen die Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, die
Berlin, 23.02.2024 – NGOs aus der ganzen Welt werden die bevorstehende 13. Ministerkonferenz vor Ort genau beobachten. Die Frage nach der erwünschten Beteiligung der Zivilgesellschaft und dem Gestaltungsraum für Länder des Globalen Südens ist auch bei dieser Konferenz wieder als mangelhaft zu erwarten. Die Konferenz, die sich dieses Jahr vor allem mit den kritischen Themen Fischerei, Digitalisierung und Investitionen, sowie dem Streitschlichtungsmechanismus der WTO auseinandersetzen wird,
Ein Blogbeitrag von Jürgen Maier.
Jürgen Maier ist Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung und wird Ende Februar in Abu Dhabi die Ministerkonferenz (MC13) als NGO-Vertreter begleiten. Im WTO-Blog schildert er seine Erwartungen.
Wenn die 13. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in wenigen Tagen in Abu Dhabi eröffnet wird, wird dies kaum noch als ein bedeutendes Ereignis der Weltpolitik angesehen. Die Erwartungen an die WTO könnten beinahe nicht niedriger
Im September 2023 wurde in Bonn auf der Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement das neue Globale Rahmenwerk über Chemikalien beschlossen. Das neue Rahmenwerk bietet eine Vision für einen Planeten, der frei von Schäden durch Chemikalien und Abfälle ist, für eine sichere, gesunde und nachhaltige Zukunft. Zusätzlich zum Kerntext wurde auch eine High-Level Deklaration beschlossen, die die politische Unterstützung für eine rasche Umsetzung sichert und die
Die Webinar-Reihe ist seit 18.04.2024 beendet. Eine Zusammenfassung der Inhalte der Reihe wird laufend auf Instagram geteilt.
Wachstum als Status Quo und Wirtschaften wie bisher ist nicht möglich, wenn Klima- und Umweltziele erreicht werden sollen. Das ist schon lange bekannt, schon vor über 50 Jahren wurde der Bericht "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome veröffentlicht. Auch der Hauptbericht des Weltklimarats (IPCC) von 2022 erwähnt, dass mehrere Studien zu dem
Zeit: Donnerstag, 18. Januar 2024, 16:00 – 17:30 Uhr
Ort: CityCube Berlin, Messedamm 26, Eingang Messedamm, 14055 Berlin
Raum: M6-M7
Sprachen: Englisch, Deutsch (Simultanverdolmetschung)
Registrierung: https://gffa2024.plazz.net/
Ungleichheit und Marginalisierung trennen Millionen von ihrem Recht auf Nahrung. Das Committee on World Food Security (CFS) verhandelt in seinem aktuellen Arbeitsprozess politische Empfehlungen, die aus dieser Krise führen sollen.
Liebe Plastik-Interessierte, Mitstreiter*innen und Engagierte,
gerne möchten wir Sie und Euch im neuen Jahr zu unserer zweiteiligen Veranstaltung willkommen heißen:
EXIT PLASTIK
Öffentliche KONFERENZ & RUNDER TISCH für NGOs zu Wegen aus der Plastikkrise
Dienstag, 06. Februar 2024
In den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung | Schumannstr 8 | 10117 Berlin
Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen:
Konferenz für alle: 14-18 Uhr
Runder Tisch nur für NGOs: 10-14
Das Europäische Parlament entscheidet in den nächsten Wochen über einen Vorschlag der EU-Kommission zur Deregulierung der neuen Gentechnik. Der weitaus größte Teil der Pflanzen, die mit den neuen Gentechnik-Verfahren gentechnisch verändert wurden, würde danach ohne Zulassungsverfahren und ohne Risikoprüfung zugelassen.
139 Verbände und Bündnisse aus Land- und Lebensmittelwirtschaft, dem Umwelt- und Verbraucherschutz, der Entwicklungszusammenarbeit sowie verschiedene
Liebe Leserinnen und Leser,
am 18. und 19. September 2023 kamen die Staats- und Regierungschefinnen – und chefs der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in New York zusammen, um zur Halbzeit der Agenda 2030-Laufzeit Bilanz zu ziehen. Eine düstere Bilanz, denn nach den aktuellen Berechnungen des Global Sustainable Development Reports, der eigens zum SDG-Gipfel angefertigt wurde, wird die Weltgemeinschaft bei gleichbleibendem Tempo die Ziele für nachhaltige Entwicklung
Gemeinsame Pressemitteilung vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, European Network for Environmental Medicine, Forum Umwelt und Entwicklung, Health and Environment Justice Support, Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland und Women Engage for a Common Future
Bonn, den 30.09.2023: Trotz einiger Erfolge blieb der erhoffte Durchbruch auf der Weltchemikalienkonferenz in Bonn aus. Umweltverbände zeigen sich enttäuscht, dass das neue globale Chemikalienabkommen unter dem Titel “Global
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, Campaign for Nature, Deutsche Umwelthilfe, Deutscher Naturschutzring, Forum Umwelt & Entwicklung, NABU, Pro Wildlife, WWF, Zoologische Gesellschaft Frankfurt
Bundeskanzler Olaf Scholz muss Versprechen einhalten
Finanzzusagen sind Grundstein des Weltnaturabkommens von Montréal
Wortbruch des Kanzlers würde unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel setzen
Berlin, 20.09.2023: Genau auf den Tag vor einem Jahr, kündigte Bundeskanzler Olaf
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