Positionspapiere

Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika:

01.06.2013
Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen? Die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“ (G8NA) wurde auf dem G8-Gipfel im Mai 2012 in Camp David auf Initiative der US-Regierung gestartet. Das erklärte Ziel ist es, 50 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika bis zum Jahr 2022 aus der Armut zu befreien. Mehr private Investitionen in die Landwirtschaft sollen dies möglich machen. Die G8NA umfasst die G8-Regierungen, die Privatwirtschaft
›››
Landwirtschaft & Ernährung

Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika:

01.06.2013
Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen? Die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“ (G8NA) wurde auf dem G8-Gipfel im Mai 2012 in Camp David auf Initiative der US-Regierung gestartet. Das erklärte Ziel ist es, 50 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika bis zum Jahr 2022 aus der Armut zu befreien. Mehr private Investitionen in die Landwirtschaft sollen dies möglich machen. Die G8NA umfasst die G8-Regierungen, die Privatwirtschaft
›››
Landwirtschaft & Ernährung

Problematische Entwicklungen bei der Landnutzung in Liberia

26.04.2013
Liberias Palmölboom steht stellvertretend für ähnliche Entwicklungen in den benachbarten Staaten: Multinationale Plantagenkonzerne versuchen möglichst viel von der Ressource Ackerland unter Ihre Kontrolle zu bringen. Peter Gerhardt beschreibt die aktuelle Problematik der Landnutzung auch anhand von Interviews.   und vermittelt dabei die Sichtweise eines Umweltaktivisten, von Plantagenarbeitern und eines Entwicklungshelfers.  Von der betroffenen Bevölkerung  wird die Ausweitung der
›››
Pressemitteilungen

PM: Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru

19.04.2013
- Oppositionsparteien müssen im Bundesrat Abkommen kippen - Berlin, 19.04.2013: Die Oppositionsparteien SPD und Grüne haben es in der Hand. Sie können im Bundesrat gegen das unfaire Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru stimmen. Damit würde Deutschland dieses Abkommen nicht ratifizieren und es kann dann nicht in Kraft treten Das fordern 45 Organisationen in Deutschland. Sie haben in den letzten Jahren eine Kampagne gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien
›››
Positionspapiere

Zivilgesellschaftliche Anforderungen an eine Post-2015- Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda – SDGs

17.04.2013
Weniger als 1000 Tage vor Ablauf der Frist, die sich die internationale Gemeinschaft zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) gesetzt hat, sind viele Ziele noch weit davon entfernt, erreicht zu werden. Alte globale Herausforderungen sind nicht gelöst, neue sind hinzugekommen. Armut, wachsende soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung, Verlust der biologischen Vielfalt, Klimawandel, ein auf immensen Ressourcenverbrauch setzendes Wirtschaftswachstum, Urbanisierung und Migration sind
›››
Pressemitteilungen

PM: Menschenrecht auf Wasser muss im Grundgesetz und den europäischen Verträgen abgesichert werden!

19.03.2013
Berlin, 18.03.2013 Das Netzwerk Wasser fordert zum Weltwassertag am 22. März 2013 ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und der EU-Kommission zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung und zum Schutz der Wasserressourcen vor Privatisierung. Vertreter der Gewerkschaft ver.di, der GRÜNE LIGA (Netzwerk Ökologischer Bewegungen), des Forum Umwelt und Entwicklung, des Berliner Wassertisch, von Gemeingut in BürgerInnenhand, von arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V, des
›››
Handel

„Weitreichende und umfassende Freihandelsabkommen“ – Ein Weg zu Demokratie und gemeinsamem Wohlstand?

26.02.2013
Eine Kritik der EU-Pläne für "weitreichende und umfassende Freihandelsabkommen" mit Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien Im Dezember 2011 erteilten die Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) der EU-Kommission vier Mandate zur Aushandlung von „weitreichenden und umfassenden Freihandelsabkommen“ mit den Unterzeichnerstaaten des Agadir-Abkommens, Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien. Nach Angaben der EU-Kommission sollen die Verhandlungen mit Marokko nun im
›››
Nachhaltigkeit

Anforderungen an eine zukunftsfähige Welt: Dialogforum zur Post 2015-Agenda

30.01.2013
Mit Ablauf der Frist zur Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele in 2015 soll ein neuer Zielkatalog für Entwicklung und Nachhaltigkeit ins Leben gerufen werden. Die Debatten um die Struktur und Inhalte eines Post-2015-Regelwerks für eine gerechte, soziale und ökologische Zukunft werden derzeit intensiv geführt. Die Ausarbeitung dieser Ziele ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen, das Forum Umwelt und
›››
Pressemitteilungen

PM: Europaparlament – Vertretung der Bürger oder der Agrarlobby?

25.01.2013
25.01.2013: Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat mit seinem gestrigen Votum für eine Fortsetzung der alten, abgewirtschafteten Agrarpolitik gezeigt, dass er nicht das richtige Gremium für eine überfällige Reform ist. Statt den Vorschlägen der Kommission für eine stärkere Bindung der Agrarsubventionen an Umweltschutz und Tierschutz zuzustimmen, votierte die Mehrheit des Ausschusses sogar noch für eine Verschlechterung der bisherigen Politik. Umweltauflagen sollen weiter
›››
Pressemitteilungen

PM: Start der Grünen Woche: Studie warnt vor Risiken verantwortungsloser Agrarinvestitionen

16.01.2013
MISEREOR: Der Kampf gegen Hunger darf keine Geschäft sein (Berlin, 16. Januar 2012). Zum Auftakt der Grünen Woche warnen das katholische Hilfswerk Misereor und das Forum Umwelt und Entwicklung mit der neuen Studie „Business Case – Hungerbekämpfung“ vor einer einseitig geführten Debatte um Agrarinvestitionen. „Wir brauchen nicht einfach mehr Investitionen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung, sondern die richtigen Investitionen“, so Jürgen Maier,
›››
Landwirtschaft & Ernährung

‚Business Case’ Hungerbekämpfung

01.01.2013
Der fragwürdige Beitrag von Agribusiness und Nahrungsmittelindustrie zur Ernährungssicherheit Autor: Benjamin Luig Hrsg.: Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin, 2013. Bislang stellte die Gewährleistung von Ernährungssicherheit ein zwar vernachlässigtes, aber genuin staatliches Aufgabenfeld dar. Ernährungssicherheit wurde bis in die letzten Jahre gemeinhin als eine eindeutige Aufgabe staatlicher Investitionen begriffen, die marktorientierte Entwicklungsstrategien
›››
Positionspapiere

Strukturanpassung 2.0

01.01.2013
G8-Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“ ebnet der radikalen Öffnung afrikanischer Länder für internationale Saatgut- und Agrarkonzerne den Weg Ein Papier der AG Landwirtschaft und Ernährung Die „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“ (Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika) wurde von Barack Obama beim G8-Treffen im Mai 2012 ins Leben gerufen. In dieser Neuen Allianz arbeiten die G8-Staaten mit sechs
›››
Handel

Schweine im Weltmarkt

07.12.2012
- Klimawirkungen der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland - Zum einen haben sich die deutsche Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in den letzten Jahren stärker auf Exporte ausgerichtet. Diese Entwicklung wird von der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Zum anderen ist die Reduktion der Emission von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft Ziel der deutschen Agrarpolitik. Mit der vorliegenden Studie soll eine entsprechende Diskussion in Gang
›››
Landwirtschaft & Ernährung

Schweine im Weltmarkt

01.12.2012
...und andere Rindviecher. Klimawirkungen der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland Die deutsche Agrarpolitik verfolgt seit einigen Jahren ausdrücklich das Ziel, den Export landwirtschaftlicher Produkte zu steigern. Angesichts weitgehend gesättigter Märkte und damit stagnierender Nachfrage im Inland sind zunehmende Exporte nötig, um ein weiteres quantitatives Wachstum des Sektors zu ermöglichen. Die wichtigsten Exportprodukte Deutschlands sind Milchprodukte,
›››
Veröffentlichungen

Papier. Wald und Klima schützen

26.11.2012
Bildstarke Informationsbroschüre für den umweltbewussten Umgang mit Papier Glatt wie Samt und in warmen Weißtönen oder mit strukturierter Oberfläche und sichtbaren Fasereinschlüssen: Papier ist so variantenreich wie seine Verwendungsmöglichkeiten. Ist Ihnen bewusst, wie oft Papier durch Ihre Finger gleitet? Wie häufig Ihr Blick auf Botschaften fällt, die dank Papier transportiert werden, ohne dass man dieses überhaupt wahrnimmt? Wer ärgert sich nicht, wenn Papier
›››
Pressemitteilungen

PM: Umweltverbände begrüßen Steigerung der Finanzmittel für biologische Vielfalt

20.10.2012
Berlin, 20. Oktober 2012    Die bei der 11. Vertragsstaatenkonferenz über die biologische Vielfalt (COP 11 CBD) im indischen Hyderabad vertretenen deutschen Umweltverbände begrüßen den heute am letzten Verhandlungstag geschlossenen Kompromiss zur Steigerung der weltweiten Mittel zum Schutz der Biodiversität. Der Kompromiss sieht folgendes vor: Die Finanzmittel für die biologische Vielfalt bis 2015 werden auf der Basis der durchschnittlichen Ausgaben der Jahre 2006-2010 verdoppelt und
›››
Nachhaltigkeit

Globale Nachhaltigkeitsziele und Post-2015-Entwicklungsagenda

27.09.2012
Bei der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung (Rio+20) haben die Regierungen beschlossen, gemeinsame Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu formulieren. Die UN-Generalversammlung hat zu diesem Zweck im Oktober 2012 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die im kommenden Jahr Vorschläge für ein Set von SDGs vorlegen soll. Parallel dazu gewinnen die Auseinandersetzungen über die Zukunft der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) und die Post-2015-Entwicklungsagenda
›››
Positionspapiere

Hintergrundpapier zur COP11

26.09.2012
Wege zur Finanzierung des Strategischen Plans der CBD bis 2020 Auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD COP 10) in Nagoya/ Japan wurden mit dem Strategischen Plan 2011-2020 mit seinen zwanzig Einzelzielen und dem Nagoya-Protokoll gegen Biopiraterie wichtige Entscheidungen getroffen, um den dramatischen Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen und die Wiederherstellung von Ökosystemen einzuleiten. Diese Ergebnisse
›››
Pressemitteilungen

PM: Bundesregierung soll weltweiten Rettungsschirm für Biologische Vielfalt mitfinanzieren

14.09.2012
Berlin, 14. September 2012    Vier Wochen vor Beginn des 11. Weltnaturschutzgipfels der Biodiversitätskonvention (CBD) in Indien fordern die deutschen Umwelt- und Entwicklungsverbände die Bundesregierung auf, einen globalen Rettungsschirm zur Finanzierung der biologischen Vielfalt mit aufzuspannen. „Mindestens 40 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich sollen von allen Ländern beigesteuert werden, um bis 2020 den Artenverlust zu stoppen“, sagte Günter Mitlacher, vom WWF. Im Jahr 2010
›››
Biodiversität

Dokumentation der Fachtagung zur COP11

13.09.2012
Ohne Moos nichts los?! Wege zur Finanzierung des Strategischen Plans der CBD bis 2020 Download der Dokumentation[/pt_text]
›››
Erhalten Sie die neuesten Analysen, Positionen und Veranstaltungshinweise des Forum Umwelt und Entwicklung. Abonnieren Sie unseren Newsletter!