Pressemitteilungen

PM: Verbraucherinteressen nur Verhandlungsmasse? – Deutsche NRO fordern Änderungen am neuen EU-Vorschlag zur WTO-Ministerkonferenz in Seattle

02.12.1999
6. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 2. Dezember 1999: Die EU-Kommission ist bezueglich der Forderung der USA nach Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Biotechnologie eingeknickt, nicht nur zur Enttaeuschung der NGO-VertreterInnen. Selbst die in Seattle anwe-senden EU-Umweltminister zeigten sich von diesem seit Mittwochmorgen kursierenden Vorschlag ueber-rascht und entsetzt. Die Kommission bemuete sich,
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Pressemitteilungen

PM: Kommentar zum Common Working Paper – (Entwurf der Abschlusserklärung/Seattle Declaration) der EU, Ungarns, Japans, Koreas, der Schweiz und der Türkei vom 29.11.1999

01.12.1999
5. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 1.12.99: Kurz nach Vorlage eines neuen Entwurfes fuer die Abschlusserklaerung der WTO-Konferenz in Seattle aeusserten sich die vor Ort praesenten deutschen NGO-Vertreter sehr besorgt. Rainer Engels, Geschaeftsfuehrer von Germanwatch und einer der Vertreter des Forums Umwelt und Entwicklung vor Ort sagte: "Insgesamt ist das Papier ein Schritt in Richtung auf die
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Pressemitteilungen

PM: Ausnahmezustand unverhältnismäßig – Proteste gegen die WTO in Seattle führen zu heftigen Reaktionen

30.11.1999
4. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 30.11.1999: Unverhältnismäßig und überzogen! So bezeichnete Michael Windfuhr, Koordinator des deutschen NRO-Forums Umwelt & Entwicklung, die Verhängung des Ausnahmezustands in Seattle. "Nachdem die massiven Protestaktionen gegen die WTO am Eröffnungstag der Ministerkonferenz noch einmal unterstrichen haben, daß die WTO und die Globalisierung insgesamt in
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Pressemitteilungen

PM: Scheitern kein Beinbruch – Deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisationen: Scheitern der Ministerkonferenz wäre kein Beinbruch

29.11.1999
Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle,29.11.1999: "Tempo herausnehmen" aus dem WTO-Prozeß, dies ist die zentrale Forderung der deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die im Forum Umwelt und Entwicklung zusammenarbeiten. Die deutschen NRO sind mit einer Delegation von zehn Organisationen nach Seattle gekommen, um gegenüber der Bundesregierung, der EU und anderen NRO für ihre gemeinsamen
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Pressemitteilungen

PM: Chaos-Tage in Seattle: Ist die WTO ueberfordert?

29.11.1999
Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Das beabsichtigte Chaos der Gegner auf der Strasse wird noch vom Chaos in den WTO-Verhandlungsvorbereitungen uebertroffen Seattle, 29.11.99: "Wenn die WTO so weitermacht, wird die Ministerkonferenz nicht am Streit zwischen den Delegationen, sondern an den gravierenden Organisationsmaengeln scheitern," zu dieser nicht ganz ernst gemeinten Einschaetzung kam Dr. Rainer
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Positionspapiere

Konkretisierung der Forderung an eine geschlechtergerechte Nachhaltigkeitsstrategie

07.11.1999
Berlin, Frankfurt am Main, Wuppertal Eine nachhaltige Entwicklung erfordert auch die Umsetzung des Gender-Mainstreaming, der Einbeziehung von Gender-Aspekten in alle Politiken und Planungen, wie es von der EU in der Mitteilung zur Gemeinschaftspolitik erklärt (aber bisher wenig umgesetzt) wird.Die EU setzt dabei auf einen dualen Ansatz, bei dem die Beseitigung von Ungleichheiten mit einer Kombination von Gender-Mainstreaming und spezifischen Maßnahmen erreicht werden soll. Besondere Bedeutung
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Positionspapiere

Konkretisierung der Forderung an eine geschlechtergerechte Nachhaltigkeitsstrategie

01.11.1999
Berlin, Frankfurt am Main, Wuppertal Eine nachhaltige Entwicklung erfordert auch die Umsetzung des Gender-Mainstreaming, der Einbeziehung von Gender-Aspekten in alle Politiken und Planungen, wie es von der EU in der Mitteilung zur Gemeinschaftspolitik erklärt (aber bisher wenig umgesetzt) wird.Die EU setzt dabei auf einen dualen Ansatz, bei dem die Beseitigung von Ungleichheiten mit einer Kombination von Gender-Mainstreaming und spezifischen Maßnahmen erreicht werden soll. Besondere Bedeutung
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Handel

Reform des Welthandelssystems oder neue Liberalisierungsrunde?

20.09.1999
Kommentar zur Mitteilung der Kommission vom 8. Juli an die EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament über die Strategie der EU für eine neue WTO-Verhandlungsrunde "The EU Approach to the Millennium Round" Wenn Ende November 1999 die Delegationen der 134 WTO-Mitgliedesstaaten in Seattle zusammen kommen und das Mandat für die nächste Verhandlungsrunde, die sogenannte "Millenium Round" auf dem Programm steht, wird über viele Aspekte des weltweiten Handels und damit
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Positionspapiere

Eine grundlegende WTO-Reform

01.08.1999
Für eine grundlegende WTO-Reform statt einer "Millenium-Runde" Positionspapier der Arbeitsgruppe Handel des Forum Umwelt und Entwicklung zur Strategie der EU für die WTO-Ministerkonferenz in Seattle Die Europäische Union möchte die 3. WTO-Ministerkonferenz in Seattle Ende des Jahres zum Startpunkt einer neuen umfassenden Liberalisierungsrunde für die Weltwirtschaft zu machen. In einer sog. "Millenium-Runde" sollen nicht nur der Handel mit Gütern und Dienstleistungen in hohem Tempo weiter
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Biodiversität

Tourismus und Biodiversität – Austausch von Standpunkten mit Indigenen Gemeinschaften

01.07.1999
Rund 1000 TeilnehmerInnen verhandelten auf der UN-Working Group der Indigenous Peoples (WGIP) vom 26. bis 30. Juli 1999 in Genf die Beziehungen der Indigenen Völker zu ihrem Land. Der ad-hoc Arbeitskreis Tourismus vom Forum für Umwelt und Entwicklung nahm das 17. Treffen der WGIP als Anlaß für einen Aufruf zum Dialog über gemeinsame Prioritäten für globale Tourismusrichtlinien. Im Rahmen der Konvention zur biologischen Vielfalt sollen auf der 5. Vertragsstaatenkonferenz im Mai 2000 in
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Handel

Marktzugangsprobleme für Entwicklungsländer im Agrarsektor

20.05.1999
Bis zum Beginn der Uruguay-Runde im Jahre 1986 blieb der Agrarsektor von den Bestimmungen des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) größtenteils ausgenommen. Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen waren ebenso zulässig wie Exportsubventionen, variable Einfuhrzölle und interne Subventionen. Der hohe Grad an Protektionismus vor allem in den Industrieländern führte zu der bekannten Überschussproduktion und fallenden Weltmarktpreisen für zahlreiche Güter. Diese Entwicklung bedrohte
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Biodiversität

Der Konflikt zwischen handelsbezogenen Rechten geistigen Eigentums und dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt

13.05.1999
Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) bildet einen wichtigen Höhepunkt in dem Bemühen um die Erhaltung biologischer Vielfalt. Hinsichtlich der finanziellen und personellen Ausstattung des bei dem UN Umweltprogramm UNEP angesiedelten Sekretariats und besonders hinsichtlich der Befugnisse verfügt die CBD jedoch über wesentlich weniger Einflussmöglichkeiten als beispielsweise die Welthandelsorganisation WTO mit ihrem Schiedsgericht und Sanktionsmöglichkeiten. Von zunehmender
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Pressemitteilungen

PM: Forderung nach einer Reform der Welthandelsorganisation

06.05.1999
Das Forum Umwelt & Entwicklung fordert eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation Eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation (WTO) forderten Naturschutzverbände und entwicklungspolitische Organisationen gemeinsam heute in Bonn. In Hinblick auf die Ende des Jahres bevorstehende dritte WTO-Ministerkonferenz in Seattle, USA, solle sich die Bundesregierung dafür einsetzen, die Verhandlungsposition der Europäischen Union entsprechend zu beeinflussen.
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Positionspapiere

WTO – Eine ökologische Reform

21.01.1999
- Forderungen zur ökologischen Reform des WTO-Regimes - Positionspapier der AG Handel im Forum Umwelt & Entwicklung: Der "Earth Summit + 5" als Folgekonferenz des Erdgipfels von Rio (1992) kommt zu dem Ergebnis, daß sich die negativen Trends einer nicht-nachhaltigen Entwicklung weiter fortgesetzt haben. Dabei wird der kausale Zusammenhang zwischen der zunehmenden wirtschaftlichen Deregulierung und der Verschlechterung der Umweltqualität unterstrichen.
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Pressemitteilungen

PM: In Indien brennen die Felder – Bauern protestieren

20.01.1999
Einladung zum Pressegespräch Wann: Montag, 25. Januar 1999, 11:00 Uhr Wo: Presseclub Heinrich-Brüning Str. 20 US-amerikanische Konzerne testen genmanipuliertes Saatgut in Indien. Dessen Auswirkungen auf die Umwelt sind noch umstritten. Besonders perfide ist jedoch der Einsatz der sogenannten "Terminator"-Gene, die verhindern, daß Pflanzen sich selber fortpflanzen. Für die indischen Bauern heißt das, sie können ihre Anbausorten nicht mehr
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Positionspapiere

Tourismus und Biologische Vielfalt – Nachhaltiger Tourismus und Schutz der Biologischen Vielfalt im Lebensraum Indigener Völker

01.01.1999
NGOs streben stärkere Beteiligung der Indigenen Gruppen bei der Konvention über die Biologische Vielfalt an Auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz über die Biologische Viefalt im Jahr 2000 in Nairobi wird nachhaltige Tourismusentwicklung in Schutzgebieten ein Schwerpunkt der Konsultationen sein. Erklärtes Ziel der Konvention für Biologische Vielfalt (CBD) ist es nicht nur die Biodiversität zu schützen sondern sie auch nachhaltig zu nutzen und für eine gerechte Aufteilung
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Landwirtschaft & Ernährung

Public-Private Partnership zur globalen Ernährungssicherung?

01.01.1999
Die Kooperation der CGIAR mit der Life Science Industrie Die internationale Agrarforschung wurde als Institution zur Bekämpfung von Armut und Hunger in Entwicklungsländern eingerichtet. 1971 wurde die Beratungsgruppe Internationale Agrarforschung (Consultative Group on International Agricultural Research - CGIAR) gegründet und in den siebziger und achtziger Jahren erweitert. Sie wuchs zur größten öffentlichen Agrarforschungseinrichtung heran. Heute ist sie ein informeller
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Nachhaltigkeit

CSD – Tourismus und nachhaltige Entwicklung – Positionspapier zur CSD 7

22.11.1998
Die Auswirkungen des Ferntourismus sind höchst ambivalent. Sofern die Länder des Süden einbezogen sind, spielt er in der sozio-ökonomischen und politischen Entwicklung vieler Länder eine wichtige und durchaus auch positive Rolle. Zum anderen haben sich jedoch viele Hoffnungen, die in den Tourismus als Motor wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt wurden, nicht erfüllt. Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) auch das Thema Tourismus auf der Agenda.
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Meere

CSD – Schutz der Meere – Positionspapier zur CSD 7

22.11.1998
Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) nach 1996 bereits zum zweiten Mal das Thema Meere auf der Agenda. Seitdem ist eine Menge neuer Informationen veröffentlicht worden - jedoch ist wenig geschehen. Das Positionspapier des ad-hoc Arbeitskreises Meere zur Vorlage bei der CSD 7 will die bestehenden Positionen bekräftigen und konzentriert sich auf die "Highlights" der Meeresschutzdiskussion um die drei Hauptthemen 'Einträge gefährlicher Stoffe',
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Biodiversität

Das Biosafety-Protokoll

13.05.1998
Internationale Gentechnikverhandlungen im Spannungsfeld von Welthandel und Sicherheit Die Ablehnung der VerbraucherInnen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln wächst in Europa immer weiter an. Erste Reaktionen der EU zeichnen sich z.B. in der wenn auch lückenhaften Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel ab. Farmer in den USA haben mit Einbußen zu rechnen, weil ihre Exportprodukte aus gentechnisch verändertem Saatgut nicht den Absatz finden, der ihnen
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