Rundbriefe Archiv

Rundbrief III/2021: Übernutzte Wälder. Unser widersprüchliches Verhältnis zum Wald

14.12.2021
Bei dieser Ausgabe haben wir uns ernsthaft überlegt: Können wir sie drucken? Die Preise für Papier, Bauholz & Co. steigen rapide, Nachschub bleibt aus. Und den Wäldern geht es schlecht. So richtig mies. Die vielgepriesenen Lungen der Erde werden vergiftet, verbrannt, gerodet, in Ackerland oder Plantagen verwandelt, Lebensräume und Ökosysteme werden zerstört, das globale Artensterben befeuert. Wofür? Für mehr Konsum. Noch mehr Papier, mehr Tierfutter, mehr Biosprit, mehr Rinder,
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Veröffentlichungen

Offener Verbändebrief: Kritik am Entwurf der Nationalen Waldstrategie 2050

23.04.2021
Berlin, 23.04.2021 - In einem offenen Brief an das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisiert das Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit weiteren Natur- und Umweltschutzorganisationen den Entwurf für eine nationale Waldstrategie 2050 scharf . Der Entwurf lasse wesentliche Elemente einer notwendigen Transformation der Waldbewirtschaftung vermissen, die auf die Herausforderungen der Biodiversitäts- und Klimakrise eingeht. Er sei zudem einseitig an den Interessen der Forstwirtschaft und
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Veröffentlichungen

Referentenentwurf der Nationalen Waldstrategie 2050 – Konsultation der Länder und Verbände im April 2021

14.04.2021
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat nach zwei Jahren seinen Referentenentwurf der Nationalen Waldstrategie 2050 den Bundesländern und einigen Verbänden vorgelegt. Wir sind nun eingeladen, das Papier zu kommentieren. Ob und wie Kommentare und Änderungsvorschläge berücksichtigt oder gar übernommen werden, ist nicht bekannt. Bisherige Eingaben von Umweltverbänden wurden größtenteils übergangen, sodass wenig Hoffnung besteht, hier noch wesentliche Verbesserungen zu erreichen.
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Veröffentlichungen

Offener Brief an Bundesministerin Klöckner: Waldexperten warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern Ende von „Holzfabriken“

10.08.2019
Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern, Verbändevertretern, die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) mit den ihr angeschlossenen Bürgerinitiativen in einem offenen Brief an Bundesministerin Julia Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft. Die Unterzeichner „fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen
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Veröffentlichungen

Wege zum klimafesten Wald von Morgen: Wir brauchen die ökologische Waldwende dringender denn je!

10.06.2019
Rede von László Maraz (Forum Umwelt und Entwicklung und BUND AK Wald) Waldschutzkonferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am 14.6.2019 | Panel 2: Wege zum klimafesten Wald von Morgen Wer für das Morgen plant, muss das Gestern analysieren und verstehen. Wie kam es zu der Wald- und Klimakrise, die uns so viele Sorgen bereitet? Wie können wir es besser machen? Wenn Borkenkäfer sprechen können, würden sie folgende Worte an uns richten:
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Veröffentlichungen

Vorsorge gegen die übernächste Dürre: Naturnahe Baumarten stärker fördern

29.08.2018
Die großen Waldbrände in diesem Sommer wurden nicht nur durch Hitze und Dürre möglich, sondern auch durch eine falsche Bepflanzung im Wald. Wenig standortgerechte und naturferne Wälder würden besonders leicht brennen, sagte László Maráz, Koordinator der Dialogplattform Wald, im Gespräch mit Britta Fecke im DeutschlandFunk. Das Interview anhören: Vorsorge gegen die übernächste Dürre: Naturnahe Baumarten stärker fördern Britta Fecke: Die Waldbrände in Südeuropa
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Plattform Wald

Wie steht es um den Waldnaturschutz? Zehn Jahre Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

12.02.2018
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt, die 2007 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, stellt bis heute einen Meilenstein der Naturschutzpolitik Deutschlands dar. Das Ziel der Strategie, den anhaltenden Verlust von Arten und Lebensräumen zu stoppen, ist damals wie heute von großer Bedeutung. Auch nach zehn Jahren fördert die Strategie der Bundesregierung den Erhalt der biologischen Vielfalt und bestätigt die langjährigen Forderungen der deutschen Naturschutzorganisationen nach
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Veröffentlichungen

Papier. Wald und Klima schützen

26.11.2012
Bildstarke Informationsbroschüre für den umweltbewussten Umgang mit Papier Glatt wie Samt und in warmen Weißtönen oder mit strukturierter Oberfläche und sichtbaren Fasereinschlüssen: Papier ist so variantenreich wie seine Verwendungsmöglichkeiten. Ist Ihnen bewusst, wie oft Papier durch Ihre Finger gleitet? Wie häufig Ihr Blick auf Botschaften fällt, die dank Papier transportiert werden, ohne dass man dieses überhaupt wahrnimmt? Wer ärgert sich nicht, wenn Papier
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Positionspapiere

Klimawandel begrenzen – Biodiversität fördern – Menschenrechte schützen – Finanzierung gewährleisten

14.10.2011
Positionspapier zu REDDplus Kernforderungen an REDDplus auf einem Blick: 1. Klimawandel begrenzen Reduktionen durch REDDplus in Entwicklungsländern müssen zusätzlich zu den notwendigen Reduktionen in Industrieländern stattfinden. Eine Einbindung von REDDplus-Emissionsgutschriften in den verbindlichen Emissionsrechtehandel ist auszuschließen. Um Eigenverantwortung zu stärken, Permanenz zu gewährleisten und Verlagerungseffekte von Emissionen (Leakage) auszuschließen,
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Biodiversität

Waldschutz ist Klimaschutz – REDD-Info des Forum Umwelt & Entwicklung

13.05.2010
Die Entwaldung verringern und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen: unter dem Kürzel REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in developing countries) hat sich die Idee in kurzer Zeit einen festen Platz in den internationalen Klimaverhandlungen erobert. Unter den richtigen Rahmenbedingungen kann ein Programm zur Verringerung von Waldverlust und -degradierung nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zum Erhalt von biologischer Vielfalt und zur
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Positionspapiere

Klimawandel begrenzen – Biodiversität erhalten: Positionspapier zum REDD-Mechanismus

26.03.2009
KLIMAWANDEL BEGRENZEN – BIODIVERSITÄT ERHALTEN Positionspapier zum REDD-Mechanismus Beschlossen vom Leitungskreis am 26.3.2009 Download
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Pressemitteilungen

PM: Umwelt- und Entwicklungsverbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Merkel soll den UN-Biodiversitäts-Gipfel retten!

09.04.2008
Pressemitteilung Forum Umwelt und Entwicklung/ DNR Mit einem dringlichen Appell richten sich Umwelt- und Entwicklungsverbände an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie soll eine diplomatische Initiative auf höchster politischer Ebene ergreifen, um die Bonner UN-Konferenz über die biologische Vielfalt zu einem Erfolg zu führen und den Verlust von Arten und Lebensraum bis 2010 zu stoppen. Meena Raman aus Malaysia, Vorsitzende von Friends of the Earth International sagt
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Veröffentlichungen

Appell an die deutsche Politik: Memorandum für einen nachhaltigen Papierverbrauch in Deutschland

09.10.2007
Der blaue Planet verliert sein Grün: 80% aller Urwälder der Erde sind inzwischen zerstört, 40% der verbleibenden Wälder akut bedroht. Alljährlich werden nach FAO-Schätzungen 13 Mio. ha Wald vernichtet. Die Umwandlung von Wäldern in Plantagen trägt wesentlich zur fortschreitenden Entwaldung bei. Neben den Wäldern wird auch Ackerland zunehmend für die Anlage von Plantagen genutzt. Die Folge ist, dass Ackerland immer knapper wird, Millionen Menschen von ihren Ländereien vertrieben und
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Pressemitteilungen

PM: Biologische Vielfalt wirksam schützen – Die 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über biologische Vielfalt 2008 in Bonn (CBD COP9)

31.08.2007
Pressekonferenz am 31.8.2007 Die UN-Verhandlungen über biologische Vielfalt brauchen neuen Schwung, um die Heraus-forderung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung biologischer Vielfalt endlich voran-zubringen. „Wenn der jetzige Trend nicht gestoppt wird, droht durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und durch die Folgen des Klimawandels in den nächsten 25 Jahren weltweit die Ausrottung von 1,5 Millionen Tier- und Pflanzenarten“, mahnte DNR-Generalsekretär
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Positionspapiere

Glaubwürdigkeit der Mächtigen auf dem Prüfstand: Konkret für Umwelt und Entwicklung handeln! – Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen zum G8-Gipfel in Heiligendamm 6. – 8. Juni 2007

15.03.2007
Die G8-Gipfel stehen in der Kritik, mit ihren Beschlüssen keinen Beitrag zur Lösung der zentralen Probleme der Erde zu leisten, sondern sie im schlimmsten Fall noch zu verschärfen. Beim nächsten G8-Gipfel unter deutschem Vorsitz in Heiligendamm haben die Regierungsvertreter die Chance, dieser Kritik entgegenzutreten. Die G8-Staaten werden sich daran messen lassen müssen, ob und wie sich die Runde der mächtigen Nationen den globalen politischen Herausforderungen der Zeit stellt, wie etwa
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