Pressemitteilungen

PM: Der Erdgipfel von Rio 25 Jahre danach – alles anders oder alles wie gehabt?

09.06.2017
+++ Pressemitteilung +++ Forum Umwelt und Entwicklung Der Erdgipfel von Rio 25 Jahre danach ­– alles anders oder alles wie gehabt?   Berlin, 09. Juni 2017 Vor exakt 25 Jahren, vom 3.-14.Juni 1992, fand in Rio die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung statt. Der „Erdgipfel“ war ein Meilenstein und Superlativ der Vereinten Nationen: die größte UN-Konferenz aller Zeiten, die Öffnung der UN für Nichtregierungsorganisationen, die Geburtsstunde der
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Die 1992 in Rio beschlossene Agenda 21

09.06.2017
Die Menschheit steht an einem entscheidenden Punkt ihrer Geschichte. Wir erleben eine Festschreibung der Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Nationen, eine Verschlimmerung von Armut, Hunger, Krankheit und Analphabetentum sowie die fortgesetzte Zerstörung der Ökosysteme, von denen unser Wohlergehen abhängt. Eine Integration von Umwelt- und Entwicklungsbelangen und die verstärkte Hinwendung auf diese wird indessen eine Deckung der Grundbedürfnisse, höhere Lebensstandards für alle,
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Klaus Töpfer: Geringe Erwartungen – große Euphorie

02.06.2017
1 Sie waren ja 1992 bei der Rio-Konferenz deutscher Umweltminister, was waren denn Ihre Erwartungen vor der Konferenz, wurden die erfüllt, kann man im Nachhinein sagen, die Konferenz hat das gebracht, was sie bringen sollte? Die Erwartungen an die Konferenz 1992 waren denkbar schlecht. Das hat unter anderem dazu geführt, dass der damalige EU-Kommissar für Umwelt es ablehnte, dort hin zu fahren und das auch in einer Pressekonferenz mit großem Nachdruck zum Ausdruck brachte. Da
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Christa Wichterich: Die zentralen Themen der Frauenbewegung sind nicht abtrennbar von Ökologie

02.06.2017
1 Schon seit Jahrzehnten engagieren Sie sich für die Frauenbewegung und setzen eine besondere Verbindung zu ökologischen Fragen. Wieso ist es wichtig, diese zwei Themen zusammenzudenken? Es war immer schon ein Markenzeichen des Feminismus, Themen zusammenzudenken, weil sie zusammenhängen. Ökonomie und Arbeit, ein zentrales Themenfeld von Frauenbewegungen, sind nicht abtrennbar von der Ökologie und dem gesellschaftlichen Bezug auf Natur. Umweltzerstörung durch Kommerzialisierung und
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Jürgen Maier: Hätten die Regierungen die Agenda 21 nach 1992 umgesetzt, bräuchten wir gar keine SDGs

01.06.2017
1 Du bist damals bewusst nicht zum Gipfel gefahren? Warum? Ich war damals verantwortlich für die Vorbereitung eines der beiden Alternativgipfel zum Münchner G7-Gipfel im Juli 1992, man nannte diese Veranstaltungen damals noch „Weltwirtschaftsgipfel“. Ehrlich gesagt, ich fand den „Weltwirtschaftsgipfel“ wichtiger als die Rio-Konferenz – die Vorstellung, dass die Regierungen der Welt sich einstimmig auf etwas Sinnvolles einigen würden, fand ich relativ utopisch.
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Urheberin: Bettina Keller

Barbara Unmüßig: Mit viel Pragmatismus jedenfalls haben wir weitergemacht, wollten Rio lebendig halten und die guten Elemente davon umgesetzt sehen

01.06.2017
[caption id="" align="alignleft" width="347"] Urheberin Bettina Keller[/caption] 1 Frau Unmüßig, sie waren Leiterin der Projektstelle der UN-Konferenz Umwelt und Entwicklung (UNCED), des Deutschen Naturschutzrings (DNR) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Vorbereitung des Gipfels in Rio de Janeiro 1992. Was war Ihre Motivation die Konferenz mit vorzubereiten und in welcher Rolle sahen sie sich in dieser Position vor und während des Gipfels?
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