Lade Termine
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Wer kontrolliert den Zugang zu Wasser?

17. Januar, 16:0016:45

An diesem Samstag ruft das „Wir haben es satt!“-Bündnis zur zentralen Demonstration für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf. Zugleich wird mit der „Grünen Woche“ und dem „Global Forum for Food and Agriculture“ (GFFA) das Thema Landwirtschaft und Ernährung mit dem diesjährigen Fokus auf Wasser gelegt.

Erstmals können wir als AG Landwirtschaft und Ernährung (sowie AG Wasser) des Forum Umwelt und Entwicklung kein eigenes Fachpodium beim GFFA ausrichten. Wir freuen uns daher umso mehr auf unser Panel „Wer kontrolliert den Zugang zu Wasser?“ beim Fest der Agrarwende in der Heinrich-Böll Stiftung, direkt nach der Demo.

Wasser ist ein Menschenrecht, aber weltweit knapp und ungleich verteilt. Profitorientierte Nutzung, insbesondere durch industrielle Landwirtschaft und Biomasseanbau, entzieht vor allem im Globalen Süden kleinbäuerlichen Betrieben lebenswichtige Wasserressourcen, während Klimawandel und Umweltverschmutzung den Wasserstress verschärfen. Das Panel diskutiert Voraussetzungen für eine gerechte Wasser-Governance und nachhaltiges Konfliktmanagement, um das Menschenrecht auf Wasser zu gewährleisten und Ernährungssysteme krisenfest zu machen.

Mit:

Julie Mathes, Junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL), Deutschland

Malih Ole Kaunga, Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation (IMPACT), Kenia

Dinesh Suna, Ecumenical Water Network (EWN), Schweiz

Moderation: Dr. Ingrid Jacobsen, Brot für die Welt

Sprache: Englisch; Veranstaltet vom Forum Umwelt und Entwicklung

Zuvor meldet sich im großen Saal Pedro Arrojo Agudo, der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Wasser zur Schieflage in der globalen Wasserpolitik in einer Videobotschaft zu Wort.

Mehr Infos zum Programm: Fest der Agrarwende von Wir haben es satt! – Wir haben es satt!