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Auf dem Weg zur COP17 | Halbzeitbilanz für Biodiversität im Rahmen der Agenda 2030 – Zivilgesellschaftliche Vorkonferenz zur COP17

8. Oktober, 10:0014:00

Im Oktober 2026 verhandelt die Weltgemeinschaft in Jerewan (Armenien) erneut über den Schutz der biologischen Vielfalt. In Jerewan findet vom 19. bis 30. Oktober 2026 die 17. UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP17) statt. Dabei wird zum ersten Mal überprüft, wie weit die Staaten mit den 2022 beschlossenen Zielen des Kunming-Montreal-Rahmenwerks (GBF), dem zentralen globalen Fahrplan zum Schutz von Arten und Lebensräumen, tatsächlich vorangekommen sind. Ein wichtiger Moment, um Bilanz zu ziehen und Druck zu machen, wo es nötig ist.

 

Zwei Wochen vorher laden wir Sie vom Forum Umwelt und Entwicklung, der Deutschen Umwelthilfe, dem BUND, Greenpeace, dem WWF, Oro Verde, Campaign for Nature und dem Global Youth Biodiversity Network herzlich nach Berlin ein zu einer

Auf dem Weg zur COP17
Halbzeitbilanz für Biodiversität im Rahmen der Agenda 2030

Zivilgesellschaftichen Vorkonferenz zur COP17

 

Termin: 08. Oktober 2026

Ort: EmMi Luebeskind-Haus, Littenstr. 87, 10179 Berlin (Nähe U-Bahnhof Klosterstr. und Alexanderplatz)

Zeit: 10-14 Uhr

 

Gemeinsam wollen wir den Blick auf den weltweiten Verlust von Biodiversität lenken und darüber sprechen, wo Deutschland, die EU und die Welt beim Naturschutz zwischen großen Versprechen und der Realität vor Ort wirklich stehen. Es geht um konkrete Umsetzung, um Geld und um die Frage, wie ernst es Politik und Wirtschaft mit dem Schutz unserer Lebensgrundlagen meinen.

Bitte melden Sie sich hier an.

Das Programm:

Moderation Marie-Luise Abshagen, Kommisarische Leiterin Forum Umwelt & Entwicklung
10:00-10:10 Begrüßung Verena Graichen, Bundesgeschäftsführerin Politik, BUND
10:10-10:15 Armenien als diesjähriges Gastgeberland der COP17 – Grußwort der armenischen Botschaft in Deutschland Botschaft der Republik Armenien in Deutschland – Vertreter:in tbc
10:15-10:30 Vortrag zur Halbzeitbilanz: Wie steht es um den Erhalt der biologischen Vielfalt? Erkenntnisse aus dem Globalen Bericht über die gemeinsamen Fortschritte bei der

Umsetzung des globalen Rahmens für die biologische Vielfalt von Kunming-Montreal

Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Wissenschaftliche Geschäftsführerin, UFZ
10:30-10:55 Positionen zu COP17
10:35 Schwerpunkte der deutschen Bundesregierung Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin, BMUKN
10:45 Positionen der deutschen Zivilgesellschaft Konstantin Kreiser, Fachbereichsleiter Naturschutz, NABU
10:55 Rückfragen aus dem Publikum
11:05 Videobotschaften von zivilgesellschaftlichen Vertreter:innen aus Ländern des Globalen Südens (mit deutschen Untertiteln)

 

„Was sind die Erwartungen an die COP17 und an Länder wie Deutschland?

Kurzbotschaften von:

 

Theiva Lingam, Co Chair bei Friends of the Earth International (angefragt)

 

Hindou Oumarou Ibrahim, President, Association for Indigenous Women and Peoples of Chad (AFPAT)

 

Vertreter:in der Massai (angefragt)

 

 

11:20-12:50 Podiumsdiskussion: Biodiversität unter Druck – was kann Deutschland jetzt tun?

 

Die Welt ist beim Schutz der Natur nicht auf Kurs. Vor allem Ländern des Globalen Südens fehlt Geld für den Schutz ihrer Wälder, Meere und anderen Ökosystemen. Gleichzeitig treiben Deutschland und die EU den Abbau von Umwelt- und Nachhaltigkeitsregeln voran.

 

Welche Verantwortung trägt Deutschland, den internationalen Naturschutz ausreichend zu finanzieren und zugleich im eigenen Land gute Rahmenbedingungen zu schaffen? Wie können wir sicherstellen, dass der deutsche Staat mit seinen Regeln, Investitionen und Anreizen den Schutz der Natur unterstützt, statt naturzerstörendes Wirtschaften zu begünstigen? Wie verhindern wir, dass Unternehmen, die beginnen ihre Geschäftsmodelle naturverträglich auszurichten und ihre Lieferketten nachhaltig zu gestalten, durch weniger Umweltregeln  Wettbewerbsnachteile haben? Wofür setzt sich Deutschland auf internationaler Ebene ein?

 

Panelist:innen:

 

Miriam Philippe, Co-Referatsleitung, Umwelt, Biodiversität, Wald, Meere, BMZ

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe

Dr. Ingrid Jacobsen, Referentin für Ernährungssicherheit, Klima und Landwirtschaft, Brot für die Welt (angefragt)

Vertreter:in von Tchibo (angefragt)

Moderation:

Marie-Luise Abshagen, Kommissarische Leiterin Forum Umwelt & Entwicklung

12:50 Schlusswort Friedrich Wulf, Leiter der Arbeitsgruppe Biodiversität des Forums Umwelt und Entwicklung
13:00 Mittagessen und Get Together

Fragen gerne jederzeit an Hannah Fürstenwerth vom Forum Umwelt und Entwicklung unter: fuerstenwerth@forumue.de