Landwirtschaft & Ernährung

Rundbrief II/2021: Reicht’s für alle? Welternährung an den Grenzen des Wachstums

24.06.2021
Im Herbst dieses Jahres lädt der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres zu einem Welternährungsgipfel nach New York– dem UN Food Systems Summit (UNFSS). Der soll Weichen stellen, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) doch noch zu erreichen. Antworten auf die dringendsten Probleme des globalen Ernährungssystems sollen gefunden werden: zunehmender Hunger, Mangel- und Fehlernährung, Biodiversitätsverlust und die fortschreitende Klimakrise. Doch bei genauerem
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Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Die Lieferketten halten – trotz Corona | Millionen Seeleute sichern unseren Alltag unter prekären Bedingungen

24.06.2021
Die Lieferketten halten – trotz Corona Millionen Seeleute sichern unseren Alltag unter prekären Bedingungen Berlin, 24.6.2021 | Anlässlich des Tags der Seefahrer am 25. Juni fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis Fair übers Meer! die Bundesregierung und die maritime Wirtschaft auf, endlich die Arbeitssituation von Seeleuten substantiell zu verbessern. Dazu zählt auch, ihnen medizinische Informationen und Versorgung sowie Kontaktmöglichkeit zu den Familien zu gewähren.
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Positionspapiere

Der Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen und seine nationalen Dialoge: Eine verpasste Chance!

16.06.2021
Stellungnahme der AG Landwirtschaft & Ernährung im Forum Umwelt & Entwicklung zum UN FSS und dem nationalen Dialog 15.06.2021 Die multiplen Krisen unserer globalen Ernährungssysteme zeigen, dass eine globale  Agrar- und Ernährungswende längst überfällig ist. Wir brauchen eine grundlegende Transformation hin zu nachhaltigen, demokratischen, gerechten und gesunden Ernährungssystemen. Der bevorstehende Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN Food Systems
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Positionspapiere

Interne Gutachten bestätigen: Die Allianz für eine Grüne Revolution (AGRA) ist gescheitert

09.06.2021
Analyse der Anfang des Jahres 2021 veröffentlichten AGRA-eigenen Evaluierungen aus den Jahren 2019/2020 Im Juli 2020 haben Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, das INKOTA-netzwerk, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und fünf afrikanische Organisationen die Studie „Falsche Versprechen: Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA)“ veröffentlicht. Das Papier stellt die erste wissenschaftliche Wirkungsanalyse der Agrarallianz dar. Es belegte, dass
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Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Politik muss die Macht von übermächtigen Konzernen beschneiden

08.06.2021
Berlin, 8.06.2021. Angesichts übermächtiger Konzerne, die gesellschaftlich wichtige Märkte etwa im Digital- und Finanzsektor kontrollieren, fordern 27 zivilgesellschaftliche Organisationen ein entschiedenes Vorgehen gegen die zunehmende Monopolisierung der Märkte. Der Bundestag und EU-Institutionen müssen Gesetze auf den Weg bringen, damit Kartellbehörden zukünftig in schwerwiegenden Fällen übermächtige Konzerne entflechten, das heißt zerschlagen können. Die Konzentration von
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Konzernmacht

Marktmacht ist nicht alles

08.06.2021
Kritiker wie Lobbycontrol fordert eine Reform der Kartellrechts. So sollen Konzerne leichter entflechtet werden können. Ein Beitrag von Caspar Dohmen auf  www.sueddeutsche.de Die Ballung wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger global agierender Unternehmen schreitet voran. Das ist besonders offensichtlich in der Technologiebranche, aber auch in anderen Branchen wie Energie, Rohstoffe oder Finanzen. Diese Machtkonzentration schade der Demokratie, der Gesellschaft und der
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Positionspapiere

Übermächtige Konzerne entflechten!

08.06.2021
Übermächtige Konzerne dominieren weite Teile unserer Wirtschaft und kontrollieren für die Gesellschaft wichtige Märkte. Diese Konzentration von Macht schadet der Demokratie. Aufgrund ihrer Macht können Konzerne sich ökonomische Vorteile verschaffen, die Politik in ihrem Sinne beeinflussen und andere Unternehmen vom Markt verdrängen. Soziale und ökologische Kosten wälzen diese Unternehmen auf Gesellschaften hierzulande, in Europa und weltweit ab. Die Politik in Deutschland und in der EU
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Biodiversität

29 Organisationen fordern grünes Licht von CDU und CSU für Insektenschutzpaket

04.06.2021
Schöne: „Der bereits ausverhandelte Kompromiss darf nicht noch weiter abgeschwächt werden.“ Berlin, 04.06.2021 - Das Insektenschutzpaket bestehend aus der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes und einer Novelle der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung droht zum Ende der Legislaturperiode am Widerstand von CDU/CSU im Bundestag und auf Landesebene zu scheitern. Vor diesem Hintergrund appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) gemeinsam mit 28 weiteren
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Termine

Diskussion: Gewässer, Seen und Feuchtgebiete im Klimastress – Forschung und Fallstudien

03.06.2021
Online Diskussion Gewässer, Seen und Feuchtgebiete im Klimastress Forschung und Fallstudien Die blauen Bänder und Flecken auf der Landkarte sind unerlässlich für die ökologische Gesundheit der Umwelt in Deutschland – aber Gewässer, Seen und Feuchtgebiete zwischen Nordsee und Alpenrand sind gestresst. Insbesondere höhere Temperaturen als Folge des Klimawandels machen ihnen zu schaffen. Am 15. Juni laden das Forum Umwelt und Entwicklung
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Positionspapiere

Positionspapier von über 180 Gemeinden, Organisationen und WissenschaftlerInnen, die extraktivlastigen EU-Grünen Deal ablehnen

02.06.2021
Eine globale Koalition von über 180 Community-Plattformen, Menschenrechts- und Umweltorganisationen sowie WissenschaftlerInnen aus 36 Nationen fordert die EU auf, ihre Pläne aufzugeben, den schmutzigen Bergbau im Rahmen der EU-Pläne „Green Deal“ und „Green Recovery“ massiv auszubauen. In einer Erklärung, die mitten in der Grünen Woche der EU veröffentlicht wurde, erklärt die Koalition, warum die Politik und Pläne der EU den zerstörerischen Bergbau in Europa und im
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Termine

Podiumsdiskussion mit Spitzenpolitiker_innen zur Bundestagswahl 2021

28.05.2021
Was ist #weltweitwichtig ? Digital 9. Juni 2021, 16:00-17:30 Uhr Zur Anmeldung: https://doo.net/veranstaltung/75557/buchung Eine gemeinsame Veranstaltung vom CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dem Deutschen Naturschutzring, dem Forum Menschenrechte, dem Forum Umwelt und Entwicklung, der Klima-Allianz Deutschland, dem Paritätischen Gesamtverband, der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und dem Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre
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Analysen

Reiseführer: EU-Mexico | Alle macht den…? Investoren!

29.04.2021
Ein Einführung in das EU-Mexiko Handelsabkommen Das erneuerte EU-Mexiko Handelsabkommen wird aller Voraussicht nach das erste sein, über das im EU-Rat und EU-Parlament 2021 abgestimmt wird. Dabei blicken die EU und Mexiko auf eine bereits seit dem Jahr 2000 dauernde Kooperation im Rahmen eines Handelsabkommens zurück. Der Reiseführer "EU-Mexiko - Alle Macht den...? Investoren!" nimmt eine Auswertung dessen vor, was das alte EU-Mexiko-Abkommen für das lateinamerikanische Land bedeutet hat
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Handel

Offener Brief: Europäische Zivilgesellschaft fordert Stärkung demokratischer Kontrolle der UK-EU-Handelsbeziehungen

26.04.2021
Köln/Berlin, 26. April 2021 – Am Tag vor der abschließenden Ratifizierung des Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Großbritannien durch das Europäische Parlament am 27.4.21 fordern 44 zivilgesellschaftliche Organisationen aus Großbritannien und der EU eine stärkere Kontrolle der EU-UK-Handelsbeziehungen. Zum einen war die unzureichende demokratische Kontrolle der im Abkommen verankerten Gremien zuvor deutlich geworden, zum anderen waren bereits bei der Ratifizierung die
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Veröffentlichungen

Offener Verbändebrief: Kritik am Entwurf der Nationalen Waldstrategie 2050

23.04.2021
Berlin, 23.04.2021 - In einem offenen Brief an das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisiert das Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit weiteren Natur- und Umweltschutzorganisationen den Entwurf für eine nationale Waldstrategie 2050 scharf . Der Entwurf lasse wesentliche Elemente einer notwendigen Transformation der Waldbewirtschaftung vermissen, die auf die Herausforderungen der Biodiversitäts- und Klimakrise eingeht. Er sei zudem einseitig an den Interessen der Forstwirtschaft und
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Positionspapiere

Außenwirtschaftsförderung in Einklang mit Menschenrechten, Umwelt- und Klimaschutz bringen

23.04.2021
Da die Regierung private Exporte und Investitionen öffentlich fördert, muss sie dafür Sorge tragen, dass die geförderten Projekte höchsten ökologischen, menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Standards genügen. Bundestag und Bundesregierung sind daher dringend gefordert, die Prüf- und Vergabekriterien, das Monitoring und die Transparenz bei der Außenwirtschaftsförderung unter menschenrechtlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu überarbeiten und gesetzlich zu regeln.
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Positionspapiere

Positionspapier: Gentechnik auch in Zukunft strikt regulieren!

21.04.2021
Seit Jahren lobbyieren Industrie und Gentechnik-Befürworter*innen dafür, neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas von der Gentechnik-Gesetzgebung auszunehmen. Sie wollen damit die derzeitige Definition von Gentechnik aufweichen. Das gefährdet die Wahlfreiheit und die Sicherheit von Mensch und Umwelt. Insgesamt 94 Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Entwicklungspolitik, Kirchen, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Züchtung, Lebensmittelwirtschaft und
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Pressemitteilungen

Pressestatement: Bundesregierung muss internationale Chemikalienpolitik aus dem Dornröschenschlaf wecken

19.04.2021
Berlin, 19. April 2021 – Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings, kommentiert die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Ein Strategischer Ansatz für das Internationale Chemikalienmanagement nach 2020“ (BT-Drucksache 19/26516). „Das Ziel, im Rahmen des Strategischen Ansatz‘ zum internationalen Chemikalienmanagement SAICM bis 2020 ein globales nachhaltiges Chemikalienmanagement auf die Beine zu stellen, ist krachend verfehlt worden.
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Positionspapiere

Positionspapier: Impulse für den Bioökonomierat

19.04.2021
Bioökonomie kann nur dann einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten, wenn unsere Wirtschaft auf den Prüfstand kommt und einer umfassenden sozialökologischen Transformation unterzogen wird. Der Bioökonomierat sollte sich daher für eindeutige politische Rahmenbedingungen und Leitplanken engagieren, innerhalb derer die Bioökonomie nachhaltig gestaltet werden kann. Durch den zu erwartenden enormen Biomassebedarf kann eine unbegrenzt wachsende Bioökonomie zu einer
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Veröffentlichungen

Referentenentwurf der Nationalen Waldstrategie 2050 – Konsultation der Länder und Verbände im April 2021

14.04.2021
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat nach zwei Jahren seinen Referentenentwurf der Nationalen Waldstrategie 2050 den Bundesländern und einigen Verbänden vorgelegt. Wir sind nun eingeladen, das Papier zu kommentieren. Ob und wie Kommentare und Änderungsvorschläge berücksichtigt oder gar übernommen werden, ist nicht bekannt. Bisherige Eingaben von Umweltverbänden wurden größtenteils übergangen, sodass wenig Hoffnung besteht, hier noch wesentliche Verbesserungen zu erreichen.
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief I/2021: Globalisierung ’21 | Neue Rezeptur, alte Probleme

25.03.2021
Das Jahr 2020 lässt Beobachterinnen und Beobachter der internationalen Politik mit einem Schleudertrauma zurück. Es begann mit Ereignissen, die wirklich nichts Gutes für die Zukunft erwarten ließen. Australien brannte, im Nahen Osten drohte nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Soleimani ein erneuter blutiger Konflikt. Am 31. Januar verließ das Vereinigte Königreich nach langem Tauziehen endgültig die Europäische Union, verhandelte aber weiter über die handelspolitischen
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