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Habitat

Die weltweit voranschreitende Urbanisierung führt zu Konflikten in den wachsenden Städten. Mehr Menschen drängen auf immer knapper werdenden Raum, während (internationale) Investorinnen mit jenem Lebensraum spekulieren und somit die Preise unerschwinglich für die dort lebenden Menschen machen.

Die AG Habitat arbeitet genau an diesen Themen, mit Schwerpunkten zu dem Recht auf Wohnen, das Recht auf Stadt, eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtkonzepte, sowie nachhaltige Mobilität. Hierfür wird der UN-Habitat-Prozess kritisch begleitet, aber auch kommunale und nationale Netzwerke in Kontakt gebracht. Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die kritische Begleitung der Neuen Stadtagenda.

AG Habitat

Die AG Habitat war zunächst nur im Vorfeld der UN Habitat Konferenzen aktiv (1976, 1996, 2016). Im Anschluss an die Konferenz in Quito 2016 hat sich die AG entschieden, über den UN Habitat Prozess hinaus weiterhin gemeinsam an Stadt- und Wohnraum relevanten Themen zu arbeiten.

Die AG setzt sich aus verschiedenen VetreterInnen von kommunalen und nationalen Netzwerken und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Sie trifft sich alle vier bis fünf Monate. Auf Einladung nehmen immer wieder auch Fachleute zu bestimmten Themen an den Sitzungen teil.

Ziele

Ein Ziel der AG ist es zunächst, sich inhaltlich und strategisch auszutauschen und Allianzen zu bilden. In einem weiteren Schritt sollen auf nationaler und internationaler Ebene Entwicklungen kritisch begleitet werden – u. a. der UN Habitat Prozess, sowie insbesondere die Umsetzung der Neuen Stadtagenda. Damit will die AG u.a. dazu beitragen, dass Menschen ihr Recht auf Wohnen und auf Stadt verwirklichen können, sowohl in der Stadt, als auch im ländlichen Raum.

Schwerpunkte

  • Recht auf Wohnen
  • Recht auf Stadt
  • Nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung
  • Nachhaltige Mobilität

Arbeitsweise

  • Begleitung des UN Habitat Prozesses
  • Begleitung der Umsetzung der “New Urban Agenda” in und durch Deutschland
  • inhaltlicher Austausch und Strategiebesprechung
  • Stärkung kommunaler Netzwerke (national und international) unter Einbindung der Zivilgesellschaft
  • Politische Intervention und Lobbyarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung durch Pressearbeit, Publikationen und Veranstaltungen

Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte an info@forumue.de.

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