Über uns
Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 als Netzwerk für NGOs gegründet, die zu nachhaltiger Entwicklung arbeiten. Mitglieder sind Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, aber auch Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung sowie Wirtschafts- und Handelspolitik.
Das Forum arbeitet vor allem zu internationalen Politikprozessen, die im weiteren Sinne aus der Rio-Konferenz von 1992 hervorgegangen sind. Dazu gehören beispielsweise die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, der Financing for Development-Prozess, der Strategische Ansatz zum Internationalen Chemikalienmanagement, die Konvention über Biologische Vielfalt, Prozesse zur Verwirklichung des Rechts auf Wasser und Ernährung, globale Meerespolitik sowie Handelspolitik. Eine wichtige Funktion des Forums ist dabei, auch solche Prozesse zu begleiten, die sektorübergreifend angelegt sind und dabei die Mandate einzelner Organisationen überschreiten.
Das Forum koordiniert im Rahmen dieser Prozesse zivilgesellschaftliche Organisationen, beteiligt sich an internationalen Verhandlungsprozessen, pflegt Kontakte zu Partnerinnen und Partnern weltweit sowie zur Politik. Zudem arbeitet das Forum mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und Dachverbänden zusammen.
Die Mitgliedsorganisationen des Forums organisieren sich in Arbeitsgruppen, in denen sie mit weiteren aktiven Verbänden, Think Tanks und Stiftung sowie engagierten Einzelpersonen zu verschiedenen fachlichen Themen zusammenarbeiten. Aus den AGs kommen darüber hinaus auch Impulse für die Initiierung großer Kampagnen und Bündnisse, wie beispielsweise der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, des Netzwerks Gerechter Welthandel oder das Bündnis „Konzernmacht beschränken“.
Die Arbeit des Forum Umwelt und Entwicklung wird bestimmt von seinen Mitgliedern und dem Leitungskreis, der sich aus Mitgliedsorganisationen zusammensetzt. Der Leitungskreis trägt die politische Verantwortung. Die Geschäftsstelle ist Sprachrohr und Koordinationsinstrument.
Das Forum Umwelt und Entwicklung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz finanziell gefördert. Rechtsträger ist der Deutsche Naturschutzring e.V. (DNR).