Positionspapiere

Perspektive der Biogasgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen – Bewertung von Substratalternativen zu Silomais

26.04.2011
Kaum ein Politikfeld war in den vergangenen Jahrzehnten derart umstritten wie die Energiepolitik. Die »Energiewende« ist inzwischen ein politisch-gesellschaftliches Großprojekt geworden, das von allen Parteien und einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird. Aber was genau ist »die Energiewende« eigentlich? Viele ihrer Teilaspekte sind ja durchaus umstritten, wenn auch aus den unterschiedlichsten Gründen. Dazu gehört auch die Produktion von Biogas aus Mais, die in
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Positionspapiere

Analyse: Vorschlag der europäischen Kommission zur Gestaltung der europäischen Agrarpolitik nach 2013 aus umwelt- und handelspolitischer Sicht

07.04.2011
Autor: Tobias Reichert, Germanwatch Herausgeber: Forum Umwelt und Entwicklung Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) steht vor einem weiteren Reformschritt. Die Europäische Kommission hat im November 2010 eine Kommunikation zur Gestaltung dieses stark vergemeinschafteten Politikbereichs vorgelegt. Er knüpft an den seit 1992 in mehreren Schritten verlaufenen Reformprozess an und geht – zumindest nach den Plänen der Kommission – darüber hinaus, indem er
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Positionspapiere

Geschäftsinteressen vor Menschenrechte. Das EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien

06.04.2011
Herausgegeben von: Forum Umwelt und Entwicklung, MISEREOR e.V., Oxfam Deutschland e.V., PowerShift e.V., Seattle to Brussels Network, WEED e.V. Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union (EU) auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet.  Damit  es  in  Kraft  treten  kann,  müssen  jedoch das  Europäische  Parlament  sowie  der  kolumbianische  und der peruanische Kongress noch zustimmen. Auch die
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief I/2011 – Weichen stellen – Landwirtschaft vor neuen Herausforderungen

26.03.2011
Man hat den Eindruck, Politik wird heute im wesentlichen von Skandalen und Katastrophen bestimmt. Der erste Skandal im Jahr 2011 war der Dioxin-Futtermittel-Skandal, wobei der Begriff »Skandal« wohl eher verharmlosend für geradezu systematische kriminelle Machenschaften und völlig überforderte behördliche Aufsicht steht. Auch ohne den Futtermittelskandal steht das Grundgerüst europäischer Agrarpolitik, die mit dem Kürzel GAP abgekürzte Gemeinsame Agrarpolitik, in diesem Jahr zur
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief IV/2010 – Buddeln bis zum „geht nicht mehr“? Rohstoffboom – Rohstofffluch

26.12.2010
Rohstoffe sind wieder ein ganz großes politisches Thema. Staaten sichern sich den Zugriff auf Rohstoffe, Bundesregierung, BDI und EU-Kommission basteln an Rohstoffstrategien: Vorbei die Zeiten, als die Weltmarkt-Preise für Rohstoffe immer tiefer in den Keller sanken und Entwicklungstheoretiker dies für unausweichlich erklärten. Bisher hat Rohstoffreichtum allerdings eher selten zu Entwicklungserfolgen geführt – die erfolgreichen Entwicklungsmodelle Ost- und Südostasiens beruhten
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Veröffentlichungen

Kernfragen einer bedarfs- und praxisorientierten Klimafinanzierung

26.12.2010
Angesichts der schwierigen Lage in den internationalen Klimaverhandlungen stellt sich die Frage, welche strategische Bedeutung sie und die Nord-Süd-Transfers in den nächsten Jahren für Minderung und Anpassung an den Klimawandel haben. In diesem Kontext ist die Umsetzung von Finanzierungszusagen in zweierlei Hinsicht fundamental: um die politische Glaubwürdigkeit der Industrieländer in den Verhandlungen wieder zu verbessern und um praktische Schritte auf dem Weg zu einer
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Nachhaltigkeit

Für eine kohärente und zukunftsfähige Klima- und Entwicklungsfinanzierung – Forderungen an die Bundesregierung

01.12.2010
Als Mitverursacher des Klimawandels und als finanzstarkes Industrieland trägt Deutschland Verantwortung, die Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und einen klimafreundlichen Entwicklungsweg einzuschlagen. Ein breites Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen stellt aus diesem Grund verschiedene Forderungen an die Bundesregierung. Den weltweiten Treibhausgas-Ausstoß zu stoppen und den Temperaturanstieg auf zwei Grad
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief III/2010 – SOS für die Meere – Von Schutz und nachhaltiger Nutzung meilenweit entfernt

26.10.2010
Die Tragödie der Ozeane - kaum ein Ökosystem wird von der Menschheit derart gründlich zugrundegerichtet, und dennoch ist die öffentliche Aufmerksamkeit dafür vergleichsweise gering. Es ist noch kein Vierteljahr her, dass BP das Ölbohrloch im Golf von Mexiko provisorisch verstopft hat, und schon ist die größte Ölkatastrophe aller Zeiten wieder aus dem Bewusstsein verschwunden. Konsequenzen daraus werden so gut wie keine gezogen: schon das Bohren in 1500 m Tiefe erweist sich als so gut
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Positionspapiere

Pressehintergrundinformation: Kritische NGOs und Bauern sollen von Saatgutverhandlungen ferngehalten werden

20.09.2010
Der Einfluss industrieller Lobbyinteressen auf politische Entscheidungen wird von immer mehr Menschen als Bedrohung für den demokratischen Rechtsstaat empfunden. Ob Atomkonzerne, Pharmaindustrie, Banken oder Autoindustrie – immer wieder nehmen solche Lobbys im eigenen Interesse Einfluss auf Gesetzgebungsprozesse. Dass jedoch auch noch offiziell beschlossen wird, dass nur interessierte Industrielobbyisten an Verhandlungen teilnehmen dürfen, nicht aber die kritische Öffentlichkeit - diese
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Positionspapiere

Die Zeit ist reif für eine neue EU-Agrarpolitik: fair, umweltgerecht und global verantwortlich!

01.07.2010
AbL, Agrar-Koordination, Brot für die Welt, BUND, EED, FIAN, Forum Umwelt und Entwicklung, Germanwatch, Inkota Netzwerk, Misereor, Oxfam, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, WWF, Weltladen-Dachverband Juni 2010 Die Zeit ist reif für eine neue EU-Agrarpolitik: fair, umweltgerecht und global verantwortlich! Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach
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Pressemitteilungen

PM: Eine umfassende Reform der EU-Agrarpolitik ist nötig – Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern Abkehr von Agrarpolitik im Dienste der Agrarindustrie

01.07.2010
Gemeinsame Pressemitteilung: Berlin, 1. Juli 2010.   Globale Verantwortung und Ernährungssouveränität müssen künftig in der Europäischen Agrarpolitik fest verankert und mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden: Das ist die Kernforderung des Forums Umwelt und Entwicklung, das heute anlässlich des Deutschlandbesuchs von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos in Berlin sein Positionspapier vorstellte. Als weltweit größter Exporteur und zweitgrößter Importeur von
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief II/2010 – Wohlstand durch Wachstum – Wohlstand ohne Wachstum – Wohlstand statt Wachstum?

28.06.2010
Wieviel Wirtschaftswachstum im traditionellen Sinne ist noch möglich? Verzweifelt starren Regierungen und Öffentlichkeit praktisch rund um den Globus auf »Wachstumsraten«, die selbst in den boomenden Schwellenländern nie hoch genug sein können. Allen »Wachstumsbeschleunigungsgesetzen« zum Trotz will es offenbar einfach nicht gelingen, immer noch mehr zu produzieren und konsumieren – und das ist auch kein Wunder. Mit dem Wohlstand einer Gesellschaft hat die Fixierung auf die
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Biodiversität

Dokumentation der Fachtagung „Biodiversität schützen – auch ohne Klimaabkommen“

13.05.2010
Die Ergebnisse der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 waren ernüchternd. Es wurden keinerlei konkrete Fortschritte erzielt, um den Klimawandel zu stoppen. Die Aussichten auf ein verbindliches und ambitioniertes Klimaabkommen in nächster Zukunft sind schlecht: zu gewaltig sind die Interessenskonflikte, die in Kopenhagen aufeinander prallten. Der globale Klimaprozess unter dem Dach der UNO ist in einer Krise. Die unverbindliche Kopenhagener Erklärung ist aber nicht nur für den Klimaschutz eine
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Biodiversität

Waldschutz ist Klimaschutz – REDD-Info des Forum Umwelt & Entwicklung

13.05.2010
Die Entwaldung verringern und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen: unter dem Kürzel REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in developing countries) hat sich die Idee in kurzer Zeit einen festen Platz in den internationalen Klimaverhandlungen erobert. Unter den richtigen Rahmenbedingungen kann ein Programm zur Verringerung von Waldverlust und -degradierung nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zum Erhalt von biologischer Vielfalt und zur
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Positionspapiere

Hin zu einem alternativen Handelsmandat für die EU – Eine Einladung zur Beteiligung

10.05.2010
Einleitung Wir sind derzeit mit vielfältigen Krisen konfrontiert: Der Wirtschafts-, Nahrungsmittel-, Energie- und Umweltkrise sowie einer allgemeineren Krise der Demokratie. Die EU hat zur Entstehung dieser Krisen einen beachtlichen Beitrag geleistet. Ihre Handels- und Investitionspolitik, die im Wesentlichen von der Logik der Wettbewerbsfähigkeit beherrscht wird, fördert Ungleichheit und Ausbeutung und beraubt Länder und Gemeinschaften der Möglichkeit, soziale, kulturelle und
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Veröffentlichungen

Analyse zur Erreichung des Mindestziels von 10% erneuerbare Energien im Verkehrssektor

22.04.2010
Der WWF Deutschland und die Plattform „Nachhaltige Biomasse“ des „Forums Umwelt und Entwicklung“ haben das Deutsche Biomasse Forschungszentrum (DBFZ) beauftragt, alternative Szenarien zur reinen Biokraftstoffnutzung für die Erreichung des 10%-Ziels in Deutschland zu errechnen. Die Studie berechnet wie das 10%-Ziel unter Einbeziehung von Elektroautos und Schienenverkehr erreicht werden kann. Gleichzeitig werden aber auch die Grenzen einer solchen Zielvorgabe offen gelegt. Es wird
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief I/2010 – 2010 – Entscheidungsjahr für die Biologische Vielfalt

28.03.2010
Steuern wir im Jahr 2010 auf den nächsten gescheiterten UN-Gipfel zu? Nein, es geht nicht um den nächsten Klimagipfel. Von dem erwartet ja ohnehin niemand mehr besonders viel – was im übrigen den Vorteil hat, dass dann die allfälligen Enttäuschungen auch nicht mehr so groß sein dürften. Es geht um die nächste UN-Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention (CBD). Sie fi ndet im Oktober dieses Jahres im japanischen Nagoya statt, im Fachjargon COP-10. In diesem Heft dreht sich
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Landwirtschaft & Ernährung

Fleisch vom nächsten Planeten. Der dreifache Widerspruch zwischen industrieller Tierhaltung und biologischer Vielfalt

01.01.2010
Autorin: Susanne Gura Auf unserem Planeten wird vielerorts produziert und konsumiert, als hätten wir eine zweite Erde. Die industrielle Tierhaltung ist längst über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinweg gewachsen; sie steht im dreifachen Widerspruch zur Biologischen Vielfalt. Sie schädigt terrestrische und aquatische Ökosysteme bis hin zum Kollaps, vor allem durch den Eintrag von Schadstoffen und durch den Futterbau, der ein Drittel der weltweiten Ackerflächen beansprucht,
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief IV/2009 – Welternährung – Zwischen Überfluss und Mangel

28.12.2009
Der Gipfel ist gescheitert. Das haben wir in den letzten 6 Wochen des Jahres 2009 gleich dreimal konstatiert: beim Welternährungsgipfel im November, bei der WTO-Ministerkonferenz im Dezember und beim Kopenhagener Klimagipfel. Im Falle der WTO-Konferenz war das aus NGOSicht alles andere als ein Drama, bei den anderen beiden Gipfeln allerdings schon. Schlimmer noch: eigentlich hatten wir es ja nicht anders erwartet. Zur WTO-Ministerkonferenz reisten gar nicht erst Minister an, weil sie sowieso
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Pressemitteilungen

PM: Bundesgesundheitsministerium an der Seite der Biopiraten? Minister Rösler muss sich im Streit um Pathogene bewegen

16.11.2009
(Berlin, 16.11.2009) Das Bundesgesundheitsministerium blockiert den globalen Verhandlungsprozess gegen Biopiraterie. Das Ministerium von Philip Rösler will pathogene, also krankheitserregende, Organismen aus der internationalen Regelung des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gerechten Vorteilsaufteilung ausschließen. Mit dieser Position steht es praktisch alleine – blockiert jedoch eine Positionierung der Bundesregierung und der EU, was dann auf globaler Ebene einen Konsens
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