Handel

Die Millennium-Entwicklungsziele in der handelspolitischen Praxis – Ende der Armut in Sicht?

11.05.2007
Die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) gelten weithin als der wichtigste Leitfaden zur Bekämpfung der globalen Armut. Tatsächlich enthalten die MDGs einen Kanon von wichtigen Marksteinen auf dem Weg zur Ausrottung extremer Armut, an deren Relevanz kaum jemand Zweifel hegen wird. Betrachtet man die MDGs jedoch aus einer handelspolitischen Perspektive, überwiegt die Skepsis, ob die MDGs die von den Staats- und Regierungschefs im Jahre 2000 selbst gesteckten Ziele werden erreichen können.
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Handel

Global Europe – Die neue EU-Handelspolitik im Wahn der Wettbewerbsfähigkeit

11.05.2007
Die derzeitige Phase der Welthandelspolitik ist von einer Legitimationskrise und ungeklärten Verhandlungssituation in der Welthandelsorganisation (WTO), einer gesteigerten ökonomischen und politischen Macht von Schwellen- und Entwicklungsländern sowie einem fortgesetzten Drängen wirtschaftlicher Interessengruppen und politischer Eliten in den Industrieländern auf neue ‚WTO-plus’-Abkommen in bilateralen und regionalen Kontexten gekennzeichnet. Am 4. Oktober 2006 wurde von
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Landwirtschaft & Ernährung

FAO Konferenz: Ökologische Landwirtschaft und Welternährung (Mai 2007) – Zusammenfassung und Analyse der Ergebnisse

01.05.2007
Mit dem Welternährungsgipfel der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) in Rom 1996 und den Millennium Entwicklungszielen hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet die Zahl der Hungernden von 1990 bis 2015 zu halbieren. Im Mai 2007 organisierte die FAO die erste Konferenz zum Thema Ökologische Landwirtschaft und Welternährung (Ernährungssicherheit). Das Ziel der Konferenz war es den Anteil der Ökologischen Landwirtschaft an der Welternährung zu
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Pressemitteilungen

PM: NRO und G8-Sherpas diskutieren vor G8-Gipfel in Heiligendamm: G8-Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand: NRO fordern konkrete Schritte für Klimaschutz und Entwicklung

27.04.2007
Bonn, 27. April 2007 - Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NRO) und die persönlichen Beauftragten der Staats- und Regierungschefs für den G8-Gipfel, die so genannten "G8-Sherpas", sind am 25. und 26. April in Bonn zu einem Dialogforum zusammengekommen. "Die vergangenen zwei Tage sind ein wichtiger Schritt hin zur dringend erforderlichen Öffnung der G8 für die Zivilgesellschaft", sagte Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung, das den "G8-Dialog
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Frauen

Veränderung von Staatlichkeit und öffentliche Güter – Voraussetzungen für Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Sicherung der Lebensgrundlagen (livelihood)

01.04.2007
Die Privatisierungspolitik der Akteure des Neoliberalismus entzieht immer mehr Bereiche des Lebens einer demokratischen Gestaltung und unterwirft sie dem Diktat der Rentabilität. Gleichzeitig wächst der Protest der sozialen Bewegungen gegen die Kapitalisierung der Welt. Im Zentrum der Diskussion nach möglichen Alternativen stehen dabei vor allem Forderungen nach der Bereitstellung, dem Erhalt und dem Schutz von (globalen) öffentlichen Gütern, um allen Menschen völlig unabhängig von
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Positionspapiere

Brief an Minister Tiefensee: Leipzig Charta und Territoriale Agenda der Europäischen Union für ein wettbewerbsfähiges Europa der vielfältigen Regionen

29.03.2007
Die AG Habitat im Forum Umwelt und Entwicklung hat bezugnehmend auf Initiativen, im Rahmen der deutschen EU-Rats-Präsidentschaft eine Territoriale Agenda und eine sogenannten Leipzig Charta zur nachhaltigen Europäischen Stadt zu verabschieden einen Bief an Minister Tiefensee verfasst. Sie folgt damit der mit den Initiativen verbundenen Aufforderung an die "Stakeholder" um Stellungnahme. Download
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief I/2007 G8 AUF DEM PRÜFSTAND KONKRETE ERGEBNISSE ODER PR-SHOW?

21.03.2007
G8 ante portas – der Gipfel unter deutscher Präsidentschaft schiebt sich auf der politischen Agenda zügig nach vorne. Nach dem von Klima- und Energiefragen dominierten EU-Frühjahrsgipfel zeichnet sich ab, dass diese Fragen auch auf dem G8-Gipfel im Juni im Ostseebad Heiligendamm eine wichtige, wenn nicht die zentrale Rolle spielen werden. Die Medienaufmerksamkeit rund um das G8-Umweltministertreffen am 15.-17. März in Potsdam war jedenfalls ungleich größer als bei den
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Positionspapiere

Glaubwürdigkeit der Mächtigen auf dem Prüfstand: Konkret für Umwelt und Entwicklung handeln! – Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen zum G8-Gipfel in Heiligendamm 6. – 8. Juni 2007

15.03.2007
Die G8-Gipfel stehen in der Kritik, mit ihren Beschlüssen keinen Beitrag zur Lösung der zentralen Probleme der Erde zu leisten, sondern sie im schlimmsten Fall noch zu verschärfen. Beim nächsten G8-Gipfel unter deutschem Vorsitz in Heiligendamm haben die Regierungsvertreter die Chance, dieser Kritik entgegenzutreten. Die G8-Staaten werden sich daran messen lassen müssen, ob und wie sich die Runde der mächtigen Nationen den globalen politischen Herausforderungen der Zeit stellt, wie etwa
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Pressemitteilungen

PM: Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fordern stärkere Anstrengungen zum Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt und eine Neugestaltung der Nord-Süd-Beziehungen

15.03.2007
Berlin, 15. März 2007 Pressemitteilung Forum Umwelt & Entwicklung zum G8+5-Umweltministertreffen, Potsdam 15.-17.3.2007 Internationales/Umwelt & Entwicklung/ G8-Umweltministertreffen in Potsdam Berlin: Anlässlich des heute in Potsdam beginnenden Treffens der Umweltminister der G8-Staaten sowie der Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika werden Vertreter von 37 deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen den Ministern
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief IV/2006 Stillstand bei der WTO – Handelspolitik vor neuen Herausforderungen

21.12.2006
Die WTO in der Krise – für viele Aktivistinnen und Aktivisten eine eher beruhigende Nachricht. Diese Krise ist anhand der nunmehr seit einem halben Jahr vorwiegend durch Stillstand gekennzeichneten Verhandlungen über die sogenannte DohaEntwicklungsrunde manifest geworden. Allerdings scheint diese Krise auch dazu geführt zu haben, dass viele nun denken, da passiert nichts mehr. Das Thema Handelspolitik scheint jedenfalls auf der Prioritätenliste der Aktivitäten deutscher, aber auch
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Pressemitteilungen

PM: Das akzeptieren wir nicht! – Nichtregierungsorganisationen legen Einspruch gegen WTO-Urteil im Gentechnikstreitfall ei

28.11.2006
Bonn, 28.11.2006 Die Nichtregierungsorganisationen des Forums Umwelt und Entwicklung haben heute Einspruch gegen das Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) im Gentechnikstreitfall eingelegt. In einem Brief, den sie an den Vorsitzenden des Berufungsgremiums der WTO-Streitschlichtung, den Inder A.V. Ganesan, richteten, kritisieren die Organisationen, dass das Urteil Umweltschutzprinzipien wie multilaterale Umweltabkommen unterläuft. "Am heutigen Tag läuft die Einspruchsfrist im
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Positionspapiere

Keine Sicherheit mehr für das Biosafety-Protokoll

27.11.2006
- Die WTO unterläuft im Gentechnikstreitfall nicht nur das Protokoll über Biologische Sicherheit, sondern stellt alle multilateralen Umweltabkommen zur Disposition - Am 28. November 2006 lief die sechzigtägige Einspruchsfrist ab. Bis zu diesem Tage hatte die Europäische Union (EU) Gelegenheit, im Gentechnikstreitfall (EC-Biotech) Einspruch gegen das am 29. September 2006 veröffentlichte Urteil der Streitfallspanels, der ersten Instanz im Streitbeilegungs-verfahren der
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Pressemitteilungen

PM: Am Welternährungstag warnen kleinbäuerliche Tierhalter vor Patenten auf Tier-Gene

16.10.2006
Forum Umwelt und Entwicklung, Swissaid, Liga für Hirtenvölker und nachhaltige Viehwirtschaft Pressemitteilung – Sperrfrist Montag, 16. Oktober 2006! Bonn, 16. Oktober 2006 Die genetische Vielfalt der Nutztiere ist für unsere Nahrungsmittelversorgung essentiell, aber jedes Jahr sterben 5% der Nutztierrassen aus. Kleinbäuerliche Tierhalter und Hirtenvölker können die Vielfalt erhalten, wenn ihre Rechte an den Rassen und den Weidegebieten nicht weiter
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief III/2006 Bioenergie-Boom – Goldrausch mit Risiken und Nebenwirkungen

04.10.2006
Nachhaltige Entwicklung ist ein Begriff, der seit seiner Erfindung im Brundtland-Report und seiner Popularisierung in der Agenda 21 von Rio ungefähr so nichtssagend geworden ist wie Freiheit oder Demokratie. Vor allem aber hat sich in der öffentlichen Diskussion seit Rio die Vorstellung festgesetzt, mit »nachhaltiger Entwicklung« könne man Macht- und Interessenkonflikte quasi in Luft auflösen. Wenn alle für Nachhaltige Entwicklung eintreten – dann sind wir uns doch alle einig?
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Positionspapiere

Stellungnahme zum Sektorkonzept Wasser des BMZ vom Juni 2006

04.08.2006
Das Sektorkonzept enthält eine Reihe von Grundsätzen und Prinzipien, deren Berücksichtigung von Seiten der Umwelt- und Entwicklungsorganisationen immer wieder angemahnt wurde und wird. Dazu zählen insbesondere das Menschenrecht auf Wasser, das Bekenntnis zur primären Zielgruppe der armen Bevölkerungsschichten, insbesondere in städtischen Slums und auf dem Lande (sofern sich dieses auch im Proporz der Zuwendungen widerspiegeln wird), die Einbeziehung des Ökosystem- und Ressourcenschutzes,
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Rundbriefe Archiv

Rundbrief II/2006 Visionen und Alpträume – Energiepolitik im Widerstreit

20.06.2006
Der diesjährige G8-Gipfel im russischen St.Petersburg steht ganz im Zeichen der Energiepolitik. Wie kein anderes Politikfeld steht Energiepolitik heute für die grundlegende Nicht-Nachhaltigkeit der heutigen Wirtschaftsweise des Menschen. 1975 wurden die früheren »Weltwirtschaftsgipfel« als Reaktion auf die Ölkrise 1973 initiiert, doch diese Ölkrise war eine politische Krise. Schon 1975 war im G7-Abschlusskommuniqué der Beschluss enthalten, man wolle zusammenarbeiten, um die Abhängigkeit
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Pressemitteilungen

PM: Die Stunde der Wahrheit in der WTO

22.05.2006
Bonn, 22. Mai 2006 Pressemitteilung Die Stunde der Wahrheit in der WTO Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert Verhandlungspositionen der EU und USA in den WTO-Agrarverhandlungen Bonn, den 22. Mai  2006:  Auf dem OECD-Ministerratstreffen vom 23. bis 24. Mai stehen die WTO-Agrarverhandlungen auf der Tagesordnung. Die Organisationen des Forums Umwelt und Entwicklung kritisieren die Verhandlungspositionen von der
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Handel

„Wir nicken mit dem Kopf“ – Die Rolle des Deutschen Bundestags in der Handelspolitik der Europäischen Union

11.05.2006
Grundlegende politische Entscheidungen werden heute zunehmend auf internationaler Ebene getroffen. Das gilt besonders für die Handelspolitik. Die bedeutendste Organisation in diesem Zusammenhang ist die 1995 gegründete Welthandelsorganisation WTO. Die WTO-Mitgliedsstaaten schließen Abkommen, in denen die Regeln für den internationalen Handel festgelegt werden. Für die Mitgliedsländer der Europäischen Union gibt es dabei eine Besonderheit. Sie werden bei Verhandlungen im Rahmen der
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Frauen

Anders wirtschaften statt demographischer Demagogie – Geschlechtergerechtigkeit, Nachhaltigkeit und die Diskurse um demographische Entwicklungen weltweit

01.05.2006
Kein Tag vergeht, an dem nicht vor dem Schreckgespenst der „Geburtenkrise”, der „alternden”, „schrumpfenden”, „kinderlosen” Gesellschaft gewarnt wird. Familienpolitik wird in Zeiten des  demographischen Wandels´ zum zentralen Thema, parteiübergreifend. Es geht dabei nicht nur um soziale Überlegungen, sondern auch um ökologische Argumentationsketten zur Begründung der (Nicht-)Übertragbarkeit des westlichen Lebensstils. Auch die Nachhaltigkeitsstrategie (2002) der
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Pressemitteilungen

PM: Für eine starke öffentliche Wasserversorgung

21.04.2006
Gemeinsame Pressemitteilung zum Tag des Wassers von AG Wasser des Forums Umwelt & Entwicklung, Grüne Liga, Brot für die Welt, Netzwerk UNSER Wasser, WasserInBürgerhand!, VKU, ver.di und WEED Bonn, 21. März 2006     Anlässlich des Tags des Wassers und parallel zum 4. Weltwasserforum in Mexiko ziehen deutsche Nichtregierungs­organisationen eine Bilanz zur Wasserpolitik. Die Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt und WEED, die AG Wasser des Forums Umwelt &
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