Presse

Hier finden Sie unsere aktuellen und archivierten Pressemitteilungen.

PM: Umweltaspekte nicht beruecksichtigt – Runde „light“ zeichnet sich ab

13.11.2001
Doha 13.11. 2001 Presseerklärung der AG Handel im Forum Umwelt und Entwicklung Die Entscheidung darüber, ob Verhandlungen über Investitionen und Wettbewerbsrecht im Rahmen der WTO aufgenommen werden, ist um zwei Jahre auf die fünfte Ministerkonferenz verschoben. Damit konnte die EU in zwei zentralen Punkten ihrer Agenda zunaechst nicht durchsetzen. Allerdings sollen Arbeitsgruppen bereits ueber die genauen Modalitaeten der moeglichen Verhandlungen beraten. Damit werden die
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PM: Entwicklungslaender in Doha begruessen Unterstuetzung durch NGOs

12.11.2001
Presseerklaerung Delegation der AG Handel des Forum Umwelt und Entwicklung in Doha 12.11.2001 Der pakistanische Handelsminister hat bei einem Pressebriefing in Doha die Aktivitaeten der Globalisierungskritiker im Norden, die sich fuer mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit einsetzen als eine grosse und willkommene Hilfe hervorgehoben. "Solche Aeusserungen verleihen der NGO-Arbeit im Norden, die auf Veraenderungen dort zielen, eine zusaetzliche Legitimitaet", so Michael Baumann
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PM: Medikamentenversorgung und Patentrechte bei der Welthandelskonferenz heftig umstritten

11.11.2001
Doha, 11.11.01 Am zweiten Tag der Welthandelskonferenz in Doha/Katar bestätigte sich, dass der Streit um Patentrechte und deren Auswirkungen auf die Versorgung der Armen mit Medikamenten zu einem Knackpunkt der Verhandlungen auf der Welthandelskonferenz im arabischen Katar werden wird. Die Entwicklungsländer fordern, die durch das TRIPs-Abkommen vorgegebenen komplizierten Voraussetzungen für die Erteilung von Zwangslizenzen im Gesundheitssektor weitgehend außer Kraft zu
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PM: Verhandlungstaktik der Industrielaender verhindert Fortschritte bei Handel und Umwelt

10.11.2001
Doha, 10.11.2001 "Verhandlungspessimismus", so fasst ein Vertreter der indischen Delegation in Doha seine Befuerchtungen zusammen, die er mit den Vorschlaegen der EU nach der Aufnahme von Verhandlungen ueber Handel und Umwelt verbindet. "Einige der vorgeschlagenen Themen wie die Verwendung von Umweltkennzeichen und die Anwendung des Vorsorgeprinzips im WTO-Rahmen beduerften tatsaechlich der Klarstellung. Aber betrachten Sie unsere Erfahrungen mit dem TRIPs-Abkommen (zum Schutz
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PM: „Zurück nach Seattle“

09.11.2001
Zwei Jahre nach dem Scheitern der letzten Ministerkonferenz zeigt sich die WTO vor Doha unverändert intransparent und undemokratisch Am heutigen Abend wird im aus Angst vor Terroranschlägen hermetisch abgeriegelten Emirat Katar am persischen Golf die vierte Ministerkonferenz der WTO eröffnet. Nach dem Willen der Industriestaaten, allen voran die EU und USA, soll dort eine neue umfassende Verhandlungsrunde beschlossen werden. Diese beinhaltet nicht nur die weitere
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PM: WTO-Konferenz: Bundestag verzichtet auf Einflussnahme Presseerklärung zum Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen: „Sicherung eines fairen und nachhaltigen Handels durch eine umfassende Welthandelsrunde“

18.10.2001
Berlin, den 18. Oktober 2001 Der deutsche Bundestag wird sich am heutigen Tag erst wenige Wochen vor der geplanten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) mit der Politik der Bundesregierung und der EU in dieser Organisation befassen. "Wir begrüßen, dass das Parlament sich dieses Themas überhaupt annimmt, denn durch die Zuständigkeit der EU-Kommission für die Handelspolitik findet eine parlamentarische Kontrolle der Handelspolitik kaum noch statt.", so Martina
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PM: Welternährungsgipfel – Berlusconi richtet Flurschäden bei den Vereinten Nationen an

11.10.2001
Nichtregierungsorganisationen sagen Veranstaltungen zum Welternährungsgipfel Anfang November ab Vier Wochen vor dem Welternährungsgipfel hat die italienische Regierung noch nicht die notwendige Vereinbarung mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) über die Durchführung des Gipfels abgeschlossen, an dem über einhundert Staatschefs teilnehmen sollten. Da die FAO somit auch den Nichtregierungsorganisationen die in Aussicht gestellten Finanzmittel nicht
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PM: Ernährungssicherung aus Sicht der Zivilgesellschaft: Vom Kopf auf die Füße

06.09.2001
Drei Tage lang stellten sich auf der IFPRI-Konferenz über eine Vision für das Jahr 2020 im ehemaligen deutschen Bundestag in Bonn ForscherInnen und PolitikerInnen der Frage, auf welche Weise wirksam der Hunger in der Welt bekämpft werden kann. Die meisten setzten ihre Hoffnung auf High-Tech-Lösungen und bekannten sich zu den modernen Biotechnologien. Das eingeladene Publikum konnte sich vor allem per digitalem Knopfdruck beteiligen, was offenbarte, dass unter den mehreren Hundert
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PM: Informationsveranstaltungen der Zivilgesellschaft zur IFPRI-Konferenz

29.08.2001
Veranstaltungen in Bonn/Berlin, 3.- 5. September 2001 Handel(n) gegen Hunger Welternährungspolitik zwischen dem "Welternährungsgipfel - Fünf Jahre danach" und der WTO-Ministerkonferenz in Katar "Die alleinige Steigerung der Ernteerträge von Nahrungspflanzen bleibt ohne Auswirkungen auf die Armut und Nahrungssicherheit, wenn nicht gleichzeitig auch die Lagerhaltung, das Transportwesen, die Vermarktung, die Verteilung und die Kaufkraft der Bevölkerung und der Zugang zur
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PM: Definitives Urteil des US-Patentamtes – Das Basmati-Patent des Fürsten von Liechtenstein ist zum großen Teil ungültig

27.08.2001
Gemeinsame Presseerklärung Forum Umwelt & Entwicklung und Erklärung von Bern 27. August 2001 Nachdem das USPTO (United States Patent and Trademark Office) Ende März 13 der insgesamt 16 verbleibenden Patentansprüche der Firma RiceTec (zu 100% im Besitze des Fürsten von Liechtenstein) als ungültig erklärte, wurde dieses Urteil nun, nach Anhörung des Patenteigners, mit einer kleinen Änderung bestätigt. Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt, darunter die Erklärung von Bern,
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PM: Umweltverbände lehnen Kommerzialisierung des deutschen Wassermarktes ab

31.03.2001
Zum Tag des Wassers am 22. März 21. März 2001    Umweltverbände, Wasserversorger, Gewerkschafter und Kommunalpolitiker haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin anlässlich des morgigen "Tag des Wassers" vor den negativen Folgen einer Liberalisierung des deutschen Wassermarktes gewarnt. Werde die Wasserwirtschaft nach britischem Vorbild liberalisiert, drohten für Deutschland nicht nur Qualitätseinbußen bei der Wasserqualität und im Umweltschutz, sondern auch ein
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PM: Einigung bei TRIPs und Gesundheit in Sicht, ansonsten viel Unklarheit hinter verschlossenen Türen

12.01.2001
Doha/Katar, 12.11.01 In die Verhandlungen bei der Welthandelskonferenz in Doha kommt wenigstens in einem Punkt Bewegung. In der Frage TRIPs und Zugang zu Medikamenten liegt seit heute Nachmittag ein Papier vor, das gute Chance hat, verabschiedet zu werden. Das Papier bestaetigt noch einmal, dass das TRIPs-Abkommen Parallelimporte und Zwangslizenzen als legale Instrumente vorsieht. Allerdings ist deren Anwendung auch weiterhin an die Bestimmungen des Abkommens gebunden.
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PM: EU scheinheilig bei Agrar-Exportsubventionen

20.10.2000
Gemeinsame Presseerklärung des Forum Umwelt & Entwicklung und Germanwatch zur EU-Position für die WTO-Agrarverhandlungen Bonn, 24.10.2000: Mit großer Entrüstung verweist die EU in ihrer bereits im September vorgelegten Position zu landwirtschaftlichen Exportsubventionen auf eine angebliche Ungerechtigkeit: Bisher sei nur die europäische Form der Unterstützung der Landwirtschaft, nämlich die Gewährung von direkten Subventionen, Verhandlungsgegenstand der WTO. Andere, der
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PM: Food for All – farmers first in research

22.05.2000
PRESSEERKLÄRUNG DER NICHTREGIERUNGS- UND KLEINBAUERNORGANISATIONEN Vertreter und Vertreterinnen von Nichtregierungs- und Kleinbauernorganisationen (NROs und SFOs) aus 35 Ländern begrüßen das Globale Forum für Agrarforschung, das vom 21.-23. Mai in Dresden stattfindet. Als erstes internationales Forum aller Interessensgruppen der Agrarentwicklung seit fünf Jahrzehnten bietet es Gelegenheit zu einer breiten Diskussion, beispielsweise über den Potentiale und Risiken der
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PM: Qualität der deutschen Wasserversorgung gegen Deregulierungspläne schützen

21.03.2000
Berlin, den 21. März 2000   Vor den im Bundeswirtschaftsministerium vorbereiteten Plänen zur Deregulierung der Wasserversorgung nach dem Muster der Energiewirtschaft hat in Berlin das ?Netzwerk UNSER Wasser? aus Anlass des Weltwassertages gewarnt. Eine Aufhebung des gemäß § 103 GWB noch vorhandenen geschlossenen Versorgungsgebieten zur sogenannten Herstellung von Markt und Wettbewerb verkenne die technischen, qualitativen und strukturellen Besonderheiten der Wasserversorgung. Eine
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PM: WTO – Abschlusserklärung: WTO in der Krise – Proteste zeigen: Zeit der Kungelei ist vorbei

04.12.1999
8. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 4.12.1999. "Die WTO steckt in einer tiefen Krise" erklärte Peter Fuchs für die in Seattle vertretenen deutschen Nichtregierungsorganisationen des Forums Umwelt & Entwicklung. "Das Scheitern der Konferenz von Seattle," so Fuchs, "dokumentierte die Unfähigkeit der WTO, zur Lösung der wirklich brennenden Probleme der Menschheit beizutragen. Angesichts der sich
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PM: Verbraucherinteressen nur Verhandlungsmasse? – Deutsche NRO fordern Änderungen am neuen EU-Vorschlag zur WTO-Ministerkonferenz in Seattle

02.12.1999
6. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 2. Dezember 1999: Die EU-Kommission ist bezueglich der Forderung der USA nach Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Biotechnologie eingeknickt, nicht nur zur Enttaeuschung der NGO-VertreterInnen. Selbst die in Seattle anwe-senden EU-Umweltminister zeigten sich von diesem seit Mittwochmorgen kursierenden Vorschlag ueber-rascht und entsetzt. Die Kommission bemuete sich,
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PM: Kommentar zum Common Working Paper – (Entwurf der Abschlusserklärung/Seattle Declaration) der EU, Ungarns, Japans, Koreas, der Schweiz und der Türkei vom 29.11.1999

01.12.1999
5. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 1.12.99: Kurz nach Vorlage eines neuen Entwurfes fuer die Abschlusserklaerung der WTO-Konferenz in Seattle aeusserten sich die vor Ort praesenten deutschen NGO-Vertreter sehr besorgt. Rainer Engels, Geschaeftsfuehrer von Germanwatch und einer der Vertreter des Forums Umwelt und Entwicklung vor Ort sagte: "Insgesamt ist das Papier ein Schritt in Richtung auf die
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PM: Ausnahmezustand unverhältnismäßig – Proteste gegen die WTO in Seattle führen zu heftigen Reaktionen

30.11.1999
4. Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle, 30.11.1999: Unverhältnismäßig und überzogen! So bezeichnete Michael Windfuhr, Koordinator des deutschen NRO-Forums Umwelt & Entwicklung, die Verhängung des Ausnahmezustands in Seattle. "Nachdem die massiven Protestaktionen gegen die WTO am Eröffnungstag der Ministerkonferenz noch einmal unterstrichen haben, daß die WTO und die Globalisierung insgesamt in
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PM: Scheitern kein Beinbruch – Deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisationen: Scheitern der Ministerkonferenz wäre kein Beinbruch

29.11.1999
Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Seattle,29.11.1999: "Tempo herausnehmen" aus dem WTO-Prozeß, dies ist die zentrale Forderung der deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die im Forum Umwelt und Entwicklung zusammenarbeiten. Die deutschen NRO sind mit einer Delegation von zehn Organisationen nach Seattle gekommen, um gegenüber der Bundesregierung, der EU und anderen NRO für ihre gemeinsamen
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PM: Chaos-Tage in Seattle: Ist die WTO ueberfordert?

29.11.1999
Presseerklärung des Netzwerks deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu Handelsthemen aktiv sind Das beabsichtigte Chaos der Gegner auf der Strasse wird noch vom Chaos in den WTO-Verhandlungsvorbereitungen uebertroffen Seattle, 29.11.99: "Wenn die WTO so weitermacht, wird die Ministerkonferenz nicht am Streit zwischen den Delegationen, sondern an den gravierenden Organisationsmaengeln scheitern," zu dieser nicht ganz ernst gemeinten Einschaetzung kam Dr. Rainer
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PM: Forderung nach einer Reform der Welthandelsorganisation

06.05.1999
Das Forum Umwelt & Entwicklung fordert eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation Eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation (WTO) forderten Naturschutzverbände und entwicklungspolitische Organisationen gemeinsam heute in Bonn. In Hinblick auf die Ende des Jahres bevorstehende dritte WTO-Ministerkonferenz in Seattle, USA, solle sich die Bundesregierung dafür einsetzen, die Verhandlungsposition der Europäischen Union entsprechend zu beeinflussen.
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PM: In Indien brennen die Felder – Bauern protestieren

20.01.1999
Einladung zum Pressegespräch Wann: Montag, 25. Januar 1999, 11:00 Uhr Wo: Presseclub Heinrich-Brüning Str. 20 US-amerikanische Konzerne testen genmanipuliertes Saatgut in Indien. Dessen Auswirkungen auf die Umwelt sind noch umstritten. Besonders perfide ist jedoch der Einsatz der sogenannten "Terminator"-Gene, die verhindern, daß Pflanzen sich selber fortpflanzen. Für die indischen Bauern heißt das, sie können ihre Anbausorten nicht mehr
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