Konferenz: Soziale Ungleichheit überwinden – von der Utopie zur Realität

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wollen die Staaten Armut beenden, Wohlstand schaffen sowie Umwelt- und Klimaschutz voranbringen. Um dies zu erreichen, muss die stetig wachsende soziale, ökologische und
ökonomische Ungleichheit deutlich reduziert werden – vor allem in den Ländern im globalen Süden. Aber auch in Deutschland wächst das Wohlstandsgefälle. Die Vermögensungleichheit steigt und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu. Schülerinnen und Schüler gehen für mehr Klimagerechtigkeit auf die Straße. Es muss sich etwas ändern, um langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei uns und weltweit zu stärken.

 

Im Rahmen der Konferenz unterziehen wir die aktuellen politischen Entwicklungen einem Realitätscheck. In Gesprächsrunden und Fachforen diskutieren wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus  Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft Ideen, wie wir bei uns und weltweit die soziale, ökologische und ökonomische Ungleichheit reduzieren können, und im Sinne der Agenda 2030 »niemand zurücklassen«.

 

Sie können sich unter folgendem Link anmelden.
Die Einladung und das Programm finden Sie hier.

 

12. September 2019
10:30 bis 17:30 Uhr
Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5B, 10115 Berlin
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Das Forum Umwelt und Entwicklung wird im Rahmen der Konferenz folgenden Workshop durchführen:

 

 

Öko-faire Lieferketten

Wo bleibt die Pflicht für Unternehmen?

 

 

Termin: 12.9. – 14:00-15:30 Uhr

Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5B, 10115 Berlin

 

Podiumsdiskussion

 

im Rahmen der Konferenz

 

Soziale Ungleichheit überwinden – Von der Utopie zur Realität,

 

die gemeinsam von VENRO, Forum Umwelt und Entwicklung, dem Deutschen Naturschutzring, der Diakonie Deutschland, dem Paritätischer Gesamtverband, dem Forum Menschenrechte, dem CorA-Netzwerk und der Klima-Allianz Deutschland veranstaltet wird.

 

Nur wenige Unternehmen setzen in der Herstellung ihrer Produkte konsequent auf Umweltschutz, die nachhaltige Verwendung von Ressourcen in ihrer Wertschöpfungskette und menschenrechtliche Standards. Die Komplexität der Lieferkette und der Unwillen der Konsument_innen, mehr für Produkte zu bezahlen, werden als Gründe für weniger umwelt- und damit auch menschenverträgliche Produktion angeführt. Doch stimmt das so? Wir wollen diskutieren: Welchen Platz haben Umweltschutz und das Recht der Menschen auf eine gesunde Umwelt in der Unternehmensverantwortung? Welche Verantwortung hat die Politik bei der Schaffung verbindlicher Regelungen und Gesetze?

 

Es diskutieren:

Birgit Schwenk Unterabteilungsleiterin Grundsatzangelegenheiten/ planungsrelevante Rechtsetzung, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Felix Rauer Manager Corporate Responsibility, Otto Group

Lia Polotzek Referentin für Wirtschaft und Finanzen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

David Krebs Rechtsanwalt, Geulen und Klinger Rechtsanwälte

 

Moderation:

Marie-Luise Abshagen Referentin Nachhaltige Entwicklung, Forum Umwelt und Entwicklung

 

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