Berlin, Frankfurt am Main, Wuppertal Eine nachhaltige Entwicklung erfordert auch die Umsetzung des Gender-Mainstreaming, der Einbeziehung von Gender-Aspekten in alle Politiken und Planungen, wie es von der EU in der Mitteilung zur Gemeinschaftspolitik erklärt (aber bisher wenig umgesetzt) wird.Die EU setzt dabei auf einen dualen Ansatz, bei dem die Beseitigung von Ungleichheiten mit einer Kombination von Gender-Mainstreaming und spezifischen Maßnahmen erreicht werden soll. Besondere Bedeutung
Forderungen der deutschen Nichtregierungsorganisationen für ein Klimaschutzprogramm
anlässlich der 5.UN-Klimakonferenz in Bonn im Oktober 1999
Präambel
1995 hat Deutschland auf der 1. Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention in Berlin klimapolitische Zeichen gesetzt: Bundeskanzler Kohl kündigte an, Deutschland werde seine Kohlendioxidemissionen bis 2005 gegenüber dem Basisjahr 1990 um 25% reduzieren. Dieses Ziel wurde von der neuen Bundesregierung 1998 übernommen. Durch
Kommentar zur Mitteilung der Kommission vom 8. Juli an die EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament über die Strategie der EU für eine neue WTO-Verhandlungsrunde "The EU Approach to the Millennium Round"
Wenn Ende November 1999 die Delegationen der 134 WTO-Mitgliedesstaaten in Seattle zusammen kommen und das Mandat für die nächste Verhandlungsrunde, die sogenannte "Millenium Round" auf dem Programm steht, wird über viele Aspekte des weltweiten Handels und damit
Für eine grundlegende WTO-Reform statt einer "Millenium-Runde" Positionspapier der Arbeitsgruppe Handel des Forum Umwelt und Entwicklung zur Strategie der EU für die WTO-Ministerkonferenz in Seattle Die Europäische Union möchte die 3. WTO-Ministerkonferenz in Seattle Ende des Jahres zum Startpunkt einer neuen umfassenden Liberalisierungsrunde für die Weltwirtschaft zu machen. In einer sog. "Millenium-Runde" sollen nicht nur der Handel mit Gütern und Dienstleistungen in hohem Tempo weiter
Die Europäische Kommission hat am 19. Mai 1999 dem Parlament und dem Rat eine Mitteilung zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls in der EU vorgelegt. Der Anhang zu dieser Mitteilung enthält eine Liste von klimarelevanten gemeinsamen EU-Politiken und Maßnahmen, die im Entscheidungsprozeß der EU derzeit in Arbeit sind - oder aber auch nicht voran kommen. Selbst eine Umsetzung aller im Anhang gelisteten Maßnahmen würde jedoch nicht ausreichen, um die in Kyoto eingegangenen klimapolitischen
Rund 1000 TeilnehmerInnen verhandelten auf der UN-Working Group der Indigenous Peoples (WGIP) vom 26. bis 30. Juli 1999 in Genf die Beziehungen der Indigenen Völker zu ihrem Land. Der ad-hoc Arbeitskreis Tourismus vom Forum für Umwelt und Entwicklung nahm das 17. Treffen der WGIP als Anlaß für einen Aufruf zum Dialog über gemeinsame Prioritäten für globale Tourismusrichtlinien. Im Rahmen der Konvention zur biologischen Vielfalt sollen auf der 5. Vertragsstaatenkonferenz im Mai 2000 in
Bis zum Beginn der Uruguay-Runde im Jahre 1986 blieb der Agrarsektor von den Bestimmungen des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) größtenteils ausgenommen. Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen waren ebenso zulässig wie Exportsubventionen, variable Einfuhrzölle und interne Subventionen. Der hohe Grad an Protektionismus vor allem in den Industrieländern führte zu der bekannten Überschussproduktion und fallenden Weltmarktpreisen für zahlreiche Güter. Diese Entwicklung bedrohte
Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) bildet einen wichtigen Höhepunkt in dem Bemühen um die Erhaltung biologischer Vielfalt. Hinsichtlich der finanziellen und personellen Ausstattung des bei dem UN Umweltprogramm UNEP angesiedelten Sekretariats und besonders hinsichtlich der Befugnisse verfügt die CBD jedoch über wesentlich weniger Einflussmöglichkeiten als beispielsweise die Welthandelsorganisation WTO mit ihrem Schiedsgericht und Sanktionsmöglichkeiten. Von zunehmender
Das Forum Umwelt & Entwicklung fordert eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation
Eine grundlegende Reform der Welthandelsorganisation (WTO) forderten Naturschutzverbände und entwicklungspolitische Organisationen gemeinsam heute in Bonn. In Hinblick auf die Ende des Jahres bevorstehende dritte WTO-Ministerkonferenz in Seattle, USA, solle sich die Bundesregierung dafür einsetzen, die Verhandlungsposition der Europäischen Union entsprechend zu beeinflussen.
- Forderungen zur ökologischen Reform des WTO-Regimes -
Positionspapier der AG Handel im Forum Umwelt & Entwicklung:
Der "Earth Summit + 5" als Folgekonferenz des Erdgipfels von Rio (1992) kommt zu dem Ergebnis, daß sich die negativen Trends einer nicht-nachhaltigen Entwicklung weiter fortgesetzt haben. Dabei wird der kausale Zusammenhang zwischen der zunehmenden wirtschaftlichen Deregulierung und der Verschlechterung der Umweltqualität unterstrichen.
Einladung zum Pressegespräch
Wann: Montag, 25. Januar 1999, 11:00 Uhr
Wo: Presseclub
Heinrich-Brüning Str. 20
US-amerikanische Konzerne testen genmanipuliertes Saatgut in Indien. Dessen Auswirkungen auf die Umwelt sind noch umstritten. Besonders perfide ist jedoch der Einsatz der sogenannten "Terminator"-Gene, die verhindern, daß Pflanzen sich selber fortpflanzen. Für die indischen Bauern heißt das, sie können ihre Anbausorten nicht mehr
NGOs streben stärkere Beteiligung der Indigenen Gruppen bei der Konvention über die Biologische Vielfalt an
Auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz über die Biologische Viefalt im Jahr 2000 in Nairobi wird nachhaltige Tourismusentwicklung in Schutzgebieten ein Schwerpunkt der Konsultationen sein. Erklärtes Ziel der Konvention für Biologische Vielfalt (CBD) ist es nicht nur die Biodiversität zu schützen sondern sie auch nachhaltig zu nutzen und für eine gerechte Aufteilung
Die Kooperation der CGIAR mit der Life Science Industrie
Die internationale Agrarforschung wurde als Institution zur Bekämpfung von Armut und Hunger in Entwicklungsländern eingerichtet. 1971 wurde die Beratungsgruppe Internationale Agrarforschung (Consultative Group on International Agricultural Research - CGIAR) gegründet und in den siebziger und achtziger Jahren erweitert. Sie wuchs zur größten öffentlichen Agrarforschungseinrichtung heran. Heute ist sie ein informeller
Die Auswirkungen des Ferntourismus sind höchst ambivalent. Sofern die Länder des Süden einbezogen sind, spielt er in der sozio-ökonomischen und politischen Entwicklung vieler Länder eine wichtige und durchaus auch positive Rolle. Zum anderen haben sich jedoch viele Hoffnungen, die in den Tourismus als Motor wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt wurden, nicht erfüllt. Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) auch das Thema Tourismus auf der Agenda.
Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) nach 1996 bereits zum zweiten Mal das Thema Meere auf der Agenda. Seitdem ist eine Menge neuer Informationen veröffentlicht worden - jedoch ist wenig geschehen. Das Positionspapier des ad-hoc Arbeitskreises Meere zur Vorlage bei der CSD 7 will die bestehenden Positionen bekräftigen und konzentriert sich auf die "Highlights" der Meeresschutzdiskussion um die drei Hauptthemen 'Einträge gefährlicher Stoffe',
Internationale Gentechnikverhandlungen im Spannungsfeld von Welthandel und Sicherheit
Die Ablehnung der VerbraucherInnen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln wächst in Europa immer weiter an. Erste Reaktionen der EU zeichnen sich z.B. in der wenn auch lückenhaften Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel ab. Farmer in den USA haben mit Einbußen zu rechnen, weil ihre Exportprodukte aus gentechnisch verändertem Saatgut nicht den Absatz finden, der ihnen
Ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern ?
Seit der UN Conference on Environment and Development in Rio de Janeiro 1992 und der Agenda 21 ist der Begriff der Nachhaltigkeit ein vielbenutztes Schlagwort. In der Agenda 21 sucht der Leser jedoch vergeblich nach einer Definition. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO war im Rio-Vorbereitungsprozeß federführend an der Ausarbeitung des Konzeptes einer nachhaltigen Landwirtschaft
Die AG Frauen hat sich die Erarbeitung frauenpolitischer Anforderungen an nachhaltige und vorsorgende Lebens- und Wirtschaftsweisen zum Ziel gesetzt. Hierzu hat sie ein Memorandum erstellt, das sich kritisch mit der Studie Zukunftsfähiges Deutschland auseinandersetzt. Aufgegriffen werden vor allem diejenigen Punkte, welche von der Studie systematisch ignoriert werden. So beispielsweise die Diskussionsprozesse und -ergebnisse von Frauen zum Begriff des „Sustainable Development“ und
Postionspapier der AG Klima
Zehn Kernforderungen für den Klimagipfel ´97 in Kyoto
Der weltweite Verbrauch von Kohle, Öl und Gas wird ohne ein deutliches Umsteuern im Energie- und Verkehrsbereich weiter zunehmen. Damit werden die Emissionen des wichtigsten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2010 um 50 Prozent ansteigen. Außerdem tragen die Landwirtschaft und die Rodung der Wälder zu steigenden Emissionen von CO2 sowie anderer Treibhausgase, zum Beispiel Methan und
Die vorliegende Studie befaßt sich mit dem in den vergangenen Jahren intensiv diskutierten Problemkreis der Rechte indigener Völker beim Schutz und bei der Nutzung biologischer Vielfalt. Die Diskussion hat durch die Konvention über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD) besonderen Nachdruck erhalten, da sie sowohl die Bedeutung des indigenen Wissens für die Erhaltung der biologischen Vielfalt als auch die Notwendigkeit der Teilhabe indigener Völker
Die Aktionsplattform von Peking ist ein Dokument der Regierungen. Es kann nun als Berufungsgrundlage politisch genutzt werden. Das Umweltkapitel ist eins der schwächsten Kapitel der Plattform, dennoch enthält es eine Reihe von Empfehlungen, deren Einlösung in der BRD frauenpolitisch einen Fortschritt bedeuten würde.Der vorliegende Katalog will das Kapitel operationalisieren. Er ist das Zwischenergebnis eines Diskussionsprozesses, den einige Mitglieder der AG Frauen führen.
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