Nach der vierten und letzten Vorbereitungssitzung für den »Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung« in Bali ist unklarer denn je, was bei diesem Gipfel überhaupt herauskommen soll – selbst, ob es überhaupt ein Gipfel wird. So mancher Delegierte stellte sich in Bali die Frage, wie er eigentlich seinen Staatschef nach Johannesburg locken sollte. Zehn Jahre nach Rio ist von der neuen »globalen Partnerschaft«, die die Agenda 21 begründen wollte, nicht mehr viel zu sehen. Nord gegen Süd,
Bonn, 11. Juni 2002
PRESSEERKLÄRUNG zum Welternährungsgipfel
Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen
Nach langer Blockade durch USA: Welternährungsgipfel erkennt Menschenrecht auf Nahrung als Grundlage im Kampf gegen den Hunger an
Das Menschenrecht auf Nahrung soll die Grundlage im Kampf gegen den Hunger werden. Darauf einigten sich am Sonntag die Regierungsvertreter beim Welternährungsgipfel. Am Samstag waren die
Forum Umwelt & Entwicklung fordert aktive Bekämpfung des Hungers durch konsequenten Richtungswechsel in der Weltwirtschaftspolitik
Wenn die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sich am kommenden Montag in Rom zum Welternährungsgipfel der Food and Agriculture Organisation (FAO) versammeln, müssen sie sich einer nüchternen Bilanz stellen: Sie werden ihr 1996 festgelegtes Ziel, die Anzahl der Hungernden von 800 Millionen bis zum Jahr 2015 zu halbieren, nicht mehr erreichen.
Pressemitteilung von Forum Umwelt & Entwicklung und FIAN
17.05.02 Ein Dutzend Menschen, ausgerüstet mit bäuerlichen Gerätschaften, streiten sich um eine kleine Landfläche, mit der sie ihre Existenz sichern müssen. Beobachtet werden sie dabei von einem "Großbauern", der allein über eine ähnlich große Fläche Land verfügt. Mit dieser Aktion forderten heute in Berlin Mitglieder von FIAN und des Forum Umwelt & Entwicklung Landreformen und eine gezielte
Forum Umwelt & Entwicklung fordert die Bundesregierung auf, für die Reduzierung des Welthungers ihre Wirtschafts- und Agrarpolitik umzugestalten
Derzeit hungern weltweit rund 800 Millionen Menschen. Obwohl die Vereinten Nationen 1996 einen Aktionsplan entwickelten, um diese Zahl bis zum Jahr 2015 auf 400 Millionen zu reduzieren, hat sich an der Situation nicht viel geändert. "Die Ursache für Hunger liegt nicht im Mangel an Nahrungsmittel begründet, sondern in einer Politik,
Eine wesentliche Erkenntnis des Erdgipfels in Rio 1992 ist: Umwelt und Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille. In der Präambel der Agenda 21 heißt es dazu: "Durch eine Vereinigung von Umwelt- und Entwicklungsinteressen und ihre stärkere Beachtung (...) kann es uns gelingen, die Deckung der Grundbedürfnisse, die Verbesserung des Lebensstandards aller Menschen, einen größeren Schutz und eine bessere Bewirtschaftung der Ökosysteme und eine gesicherte gedeihlichere Zukunft zu
Ein kompromissloses Verbot der umstrittenen Terminator-Technologien fordert das Forum Umwelt und Entwicklung, ein Zusammenschluss deutscher Nicht-Regierungsorganisationen, anlässlich einer Fachtagung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) über Grüne Gentechnik vom 19. bis 20. April in Bad Neuenahr. Dabei handelt es sich um Gentechnologien, mit denen Saatgut unfruchtbar gemacht werden kann. Damit können Bauern nicht mehr wie seit den Ursprüngen
Zur Einmischung in den Vorbereitungsprozess für die Johannesburg-Konferenz, aber auch für die politische Perspektive über die Konferenz hinaus haben das NRO Frauenforum und die AG ‚Frauen' im Forum Umwelt und Entwicklung ein Positionspapier zu "Sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit aus Geschlechterperspektive" erarbeitet.
Das Papier greift 14 thematische Felder auf, verknüpft jeweils die globale mit der nationalen und lokalen Ebene, benennt einen Handlungsbedarf sowie
Bonn, den 6. April 2002
Die international reputierte Zeitschrift "Nature" hat nach einer wochenlangen Hetzkampagne gegen zwei Wissenschaftler am 4. April ihre Veröffentlichung über Kontaminierung mexikanischer Maisfelder mit Genmais zurückgezogen. Die Zivilgesellschaft und zahlreiche Wissenschaftler hatten seit langem vor Kontaminierung mit gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) gewarnt. Mexiko ist ein Zentrum der biologischen Vielfalt von Mais, einem der weltweit wichtigsten
Terminator-Saatgut auch "Verräter Technologien" genannt -
Eine Horrorvision wird Wirklichkeit: Konzerne erlangen die Kontrolle über die Fruchtbarkeit unserer Nahrungspflanzen - Alarm für die Welternährung!
Terminator-Saatgut - WAS IST DAS?
Fragen und Antworten
Eine Kurzinformation - Faltblatt der AG Landwirtschaft & Ernährung im Forum Umwelt & Entwicklung
(US patent 5,723,765 Controlling Plant Gene Expression, Genetic Use
21. März 2002 Europäisches Netzwerk fordert mehr Demokratie und weniger Markt in der Wasserversorgung.
Anläßlich des Weltwassertages 2002 initiieren Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, kommunale Wasserwerke aus der Schweiz, Österreich und der Bundesrepublik Deutschland zusammen mit der Europäischen Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (EPSU) ein gemeinsames Netzwerk, um den Status des Wassers als öffentliches Gut zu verteidigen. Das Europäische Netzwerk Wasser sieht in der
Der erste Rundbrief des Jahres 2002 hat Entwicklungspolitik zum Schwerpunkt. Die UN-Konferenz „Financing for Development“ (FFD) Mitte März im mexikanischen Monterrey steht bevor und eröffnet die Serie der UN-Gipfelkonferenzen in diesem Jahr, gefolgt vom Welternährungsgipfel in Rom im Juni und dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im August/September. Alle drei werden im Zeichen einer verstärkten Nord-Süd-Kontroverse stehen. Armutsbekämpfung soll zwar im Zentrum
Welternährung ist ein Thema, das trotz seiner immensen grundlegenden Bedeutung immer wieder viel zu weit in den Hintergrund gedrängt wird. Um dem ein Stück weit entgegenzuwirken haben sieben FachexpertInnen aus dem Agrar- und Ernährungsbereich die vorliegende Studie verfasst.Ziel war es, fünf Jahre nach dem Welternährungsgipfel in Rom einen möglichst umfassenden Überblick über den Umsetzungsstand der Beschlüsse von 1996 zu geben. Was hat sich bereits getan? Wie viel Ernsthaftigkeit
Das Faltblatt fasst die Forderungen zum Thema Landwirtschaft zusammen, die sich im Vorfeld des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung ergaben.
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Nachdem 1999 zwei Firmen Verzicht auf Terminator-Saatgut erklärt hatten, wurden durch neue Patentanmeldungen, Zusammenschlüsse und Lizenzvergaben die Gefahren erneut heraufbeschworen. Es wird Zeit für die internationale Gemeinschaft, die Abhängigkeits-Technologien zu ächten. Der Welternährungsgipfel der FAO im Juni 2002 in Rom und die UN Konferenz für Umwelt und Entwicklung im August in Südafrika bieten dazu Gelegenheit.
Auch fast 10 Jahre nach dem Umwelt- und Entwicklungsgipfel in Rio (1992) fehlen klar umrissene und allgemein akzeptierte Maßstäbe dafür, was nachhaltige Entwicklung beinhaltet und was sie ausschließt. Damit ist der Instrumentalisierung des Leitbildes Tor und Tür geöffnet - und sie ist gängige Praxis. In dieser Situation können allgemein akzeptierte Indikatoren für Nachhaltigkeit einen Beitrag leisten, der Beliebigkeit der Nachhaltigkeitsdebatte ein Ende zu setzen. Dieses erkannte auch
Ausnahmezustand, Ausgangssperre, Tränengas, brennende M üllcontainer - die Bilder aus Seattle gingen um die Welt. Auch wenn sich gerade in den USA der Unmut über die WTO und andere Freihandelsabkommen wie die NAFTA schon seit lä ngerem aufgestaut hatte, mit einer solchen Wucht an Protesten hatte niemand gerechnet, nicht einmal die Protestierenden selbst. Die WTO-Ministerkonferenz konnte nur mit erheblicher Versp ätung beginnen. Am Ende musste sie ohne Ergebnis beendet werden. Die anvisierte
Vorwort
Wasser steht spätestens seit der Ausrufung der ersten Wasserdekade in Mar del Plata im Jahre 1980 auf der internationalen Agenda. Seitdem sind in vielen Regionen die nutzbaren Süßwasserressourcen knapper geworden. Ihre Qualität verschlechterte sich weltweit. Immer mehr Menschen leiden unter akutem Trinkwassermangel und erkranken durch den Konsum von verschmutztem Wasser.
Die Übernutzung und Verschmutzung von Oberflächen- und Grundwässern gefährden nicht nur
Was für Auswirkungen haben neue strengere Standards für Verbraucherschutz, ökologisch erzeugte Produkte, artgerechte Tierhaltung u.ä. in Deutschland auf die internationale Agrarpolitik und die Landwirtschaft im Süden? Kann Gentechnologie zur weltweiten Hungerbekämpfung beitragen? Ist der Agrarstandort Deutschland Vorbild für die Welt?
In der Broschüre "Agrarwende für uns - Wo bleibt der Süden?!" wird die deutsche Agrarpolitik kritisch beleuchtet. Der positive Ansatz
Entwicklungsländer zu "Entwicklungsrunde" gezwungen
Bahrain, 15.11.2001
Mit mehr als 24 Stunden Verspätung und nach über 30 Stunden andauernden nahezu ununterbrochenen Verhandlungen wurde auf der vierten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Doha/Katar, die Ministererklärung beschlossen. Obwohl gerade die EU im Vorfeld nicht müde wurde zu betonen, dass es sich dabei um eine "Entwicklungsrunde" handeln sollte, waren es vor allem die Interessenkonflikte mit
Doha 13.11. 2001
Presseerklärung der AG Handel im Forum Umwelt und Entwicklung
Die Entscheidung darüber, ob Verhandlungen über Investitionen und Wettbewerbsrecht im Rahmen der WTO aufgenommen werden, ist um zwei Jahre auf die fünfte Ministerkonferenz verschoben. Damit konnte die EU in zwei zentralen Punkten ihrer Agenda zunaechst nicht durchsetzen. Allerdings sollen Arbeitsgruppen bereits ueber die genauen Modalitaeten der moeglichen Verhandlungen beraten. Damit werden die
Presseerklaerung Delegation der AG Handel des Forum Umwelt und Entwicklung in Doha 12.11.2001
Der pakistanische Handelsminister hat bei einem Pressebriefing in Doha die Aktivitaeten der Globalisierungskritiker im Norden, die sich fuer mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit einsetzen als eine grosse und willkommene Hilfe hervorgehoben. "Solche Aeusserungen verleihen der NGO-Arbeit im Norden, die auf Veraenderungen dort zielen, eine zusaetzliche Legitimitaet", so Michael Baumann
Doha, 11.11.01
Am zweiten Tag der Welthandelskonferenz in Doha/Katar bestätigte sich, dass der Streit um Patentrechte und deren Auswirkungen auf die Versorgung der Armen mit Medikamenten zu einem Knackpunkt der Verhandlungen auf der Welthandelskonferenz im arabischen Katar werden wird.
Die Entwicklungsländer fordern, die durch das TRIPs-Abkommen vorgegebenen komplizierten Voraussetzungen für die Erteilung von Zwangslizenzen im Gesundheitssektor weitgehend außer Kraft zu
Doha, 10.11.2001
"Verhandlungspessimismus", so fasst ein Vertreter der indischen Delegation in Doha seine Befuerchtungen zusammen, die er mit den Vorschlaegen der EU nach der Aufnahme von Verhandlungen ueber Handel und Umwelt verbindet.
"Einige der vorgeschlagenen Themen wie die Verwendung von Umweltkennzeichen und die Anwendung des Vorsorgeprinzips im WTO-Rahmen beduerften tatsaechlich der Klarstellung. Aber betrachten Sie unsere Erfahrungen mit dem TRIPs-Abkommen (zum Schutz
Zwei Jahre nach dem Scheitern der letzten Ministerkonferenz zeigt sich die
WTO vor Doha unverändert intransparent und undemokratisch
Am heutigen Abend wird im aus Angst vor Terroranschlägen hermetisch abgeriegelten Emirat Katar am persischen Golf die vierte Ministerkonferenz der WTO eröffnet. Nach dem Willen der Industriestaaten, allen voran die EU und USA, soll dort eine neue umfassende Verhandlungsrunde beschlossen werden.
Diese beinhaltet nicht nur die weitere
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