In der Welthandelsorganisation (WTO) wird über ein neues Agrarabkommen verhandelt. Obwohl die Doha-Erklärung eine "Entwicklungsrunde" versprochen hatte, drohen die Anliegen der Entwicklungsländer, insbesondere die der Armen und Hungernden in diesen Ländern, unter den Tisch zu fallen. Das Rahmenabkommen des Allgemeinen Rats vom 1. August 2004, auch Juli-Rahmenabkommen genannt, offenbart grundsätzliche Defizite und macht einen Erfolg im Sinne der Armuts- und Hungerbekämpfung, des
Heute beginnt die dreitägige Konferenz der Agrarminister des Bundes und der Länder in Bielefeld. Auf dieser Fachkonferenz für Agrarwirtschaft und ländliche Entwicklung werden auch die laufenden Agrarverhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) ein zentrales Thema sein. Vom 13. bis 18. Dezember 2005 werden sich die 148 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong treffen, um die Spielregeln des Welthandels neu festzulegen.
Anlässlich der
"Absence of evidence of harm is not evidence of absence of harm" -
Ausgehend von dieser Überlegung ist das umwelt- und verbraucherpolitische Prinzip der Vorsorge (Vorsorgeprinzip, VSP; englisch: "precautionary principle") entwickelt worden. Nach dem VSP sollen Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden bereits dann ergriffen werden können, wenn (noch) wissenschaftliche Unsicherheit über das mit einem neuen Produkt oder einer neuen Technologie verbundene Risiko für die Umwelt und den Menschen
Die überraschend für den September geplante Bundestagswahl hat so manchen Terminkalender durcheinandergewirbelt. Allerdings wird sich an den zentralen Großereignissen der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik nichts ändern. Mitte September, also möglicherweise kurz vor der Bundestagswahl, findet der UN-Sondergipfel zu den Millenniums-Entwicklungszielen statt, und im Dezember die WTO-Ministerkonferenz in Hongkong. Wasser ist in beiden Fällen ein Thema, das für reichlich
Das Scheitern der 5. WTO-Ministerkonferenz in Cancún war für die Entwicklungsländer ein Erfolg. Zum ersten Mal gelang es ihnen im Rahmen der WTO, sich gegen den Norden zusammen zu schließen und die Handelsagenda von EU und USA zu stoppen.
Sie konnten damit negative Entwicklungen verhindern, aber noch nichts positiv durchsetzen. Dabei sollte es eine Entwicklungsrunde werden. Die Industrieländer hatten schon nach dem Scheitern der 3. Ministerkonferenz der WTO Besserung gelobt. In den zwei
In einem Punkt sind sich die Welthandelsorganisation (WTO), ihre Befürworter und Kritiker einig: das Streitschlichtungsverfahren der WTO ist etwas besonderes.
Für die WTO ist es „ein zentrales Element zur Schaffung von Sicherheit und Vorhersehbarkeit im multilateralen Handelssystem“. Die Befürworter bezeichnen es als „Herzstück“, „Rückgrat“, „zentrale Säule“ oder „Eckpfeiler der WTO“. Sie loben es als den „charakteristischsten Beitrag der WTOzur Stabilität der
NAMA (Non-Agricultural Market Access) steht in den laufenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) für nichtagrarischen Marktzugang. Gemeint sind alle nicht-agrarischen Güter, mithin Industriegüter, Handwerksprodukte, aber auch Produkte aus Forstwirtschaft und Fischerei. Und der Begriff Marktzugang erläutert, worum es eigentlich geht: Um neue, weit reichende Vereinbarungen über den Abbau von Zöllen und anderen „Handelshemmnissen“ - also um Liberalisierung mit dem Ziel
Die Broschüre soll allen nützen, die sich intensiv mit Fragen von traditionellem Wissen, Patenten und biologischer Vielfalt befassen. Sie vermittelt die Perspektive indigener Völker, also derjenigen, die von den Regelungen, die im Rahmen der Konvention über biologische Vielfalt (CBD), des Abkommens über handelsbezogene Aspekten von Rechten an geistigem Eigentum (TRIPs) und der Weltorganisation für Rechte an geistigem Eigentum (WIPO) direkt betroffen sind. Dabei sind die Regierungen die
10 Jahre WTO – nach Feiern ist allerdings kaum jemandem zumute. Die Gründung der WTO wurde 1995 außerhalb eines überschaubaren Zirkels von Fachleuten kaum von jemandem zur Kenntnis genommen. Die Publikationen der AG Handel des Forums zählten zu jener Zeit nicht unbedingt zu den Bestsellern. Nur wenige Jahre später hatte sich dies grundlegend geändert: begleitet von massiven Protesten, Demonstrationen und eskalierenden Interessengegensätzen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern
Wir alle sind von den negativen Auswirkungen durch gesundheitsschädliche Chemikalien betroffen. Täglich kommen wir mit ihnen in Berührung, da sie in vielen Produkten des alltäglichen Bedarfs zu finden sind: Bromierte Flammschutzmittel in Fernsehern, Weichmacher in Duschvorhängen und Auslegeware oder Formaldehyd in Lufterfrischern, um nur einige Beispiele zu nennen. Von vielen Produkten sind jedoch die Inhaltsstoffe und ihre (Wechsel-) Wirkungen nicht bekannt oder das Wissen darüber ist nur
Dienstag, 08. März 2005
Politik und Wirtschaft sollen Schutz vor gefährlichen Chemikalien nicht blockieren
Berlin: Rund einhundert Frauen haben am heutigen Weltfrauentag auf dem Berliner Alexanderplatz gegen die zunehmende Belastung durch gefährliche Chemikalien demonstriert. Nach dem Motto "Frauen werden giftig" stellten sie auf rund 1.000 Quadratmetern das Warnzeichen für esundheitsschädliche Stoffe nach, ein schwarzes Kreuz auf orangefarbenem Grund. Damit
Gemeinsame Presseinformation von Evangelischer Entwicklungsdienst, Forum Umwelt und Entwicklung, Naturschutzbund Deutschland, Naturland, Misereor und WWF zur Veröffentlichung der Studie "Ökologische Landwirtschaft - ein Beitrag zur nachhaltigen Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern?".
Aachen, Berlin, Gräfelfing - Die Entwicklungsorganisationen MISEREOR und EED, die Umweltverbände NABU und WWF und der Öko-Anbauverband Naturland stellen heute auf der BIOFACH 2005 in Nürnberg
Diese Broschüre, gemeinsam herausgegeben von FIAN, dem Forum Umwelt und Entwicklung und der Welthandelskampagne ‚Gerechtigkeit Jetzt!' befasst sich mit der heiklen Frage, wem der von vielen Parteien propagierte Weltfreihandel eigentlich nützt und wo die Probleme liegen.
Die Entwicklungsländer haben in den 90er Jahren einen Nahrungsmittelimportanstieg um 115% zu verzeichnen, bei Schwankungen zwischen 30% (Kenia) und 168% (Indien).
Der Maisimport der Philippinen erhöhte sich
Diese gemeinsame Studie von EED, Forum Umwelt & Entwicklung, NABU, Naturland, Misereor und WWF ist Teil eines Dialogprozesses der beteiligten Entwicklungs-, Umwelt- und Landbauorganisationen im Forum Umwelt und Entwicklung. Ziel ist es, voneinander zu lernen und das gemeinsame Anliegen einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung in den Ländern des Südens voranzubringen. Im Zentrum der Bemühungen der verschiedenen Verbände stehen die Armen, die Natur und die Landwirtschaft, wenn auch mit
von:
Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Deutscher Naturschutzring
WECF - Women in Europe for a Common Future
LIFE - Frauen entwickeln Ökotechnik e.V.
AG Frauen im Forum Umwelt und Entwicklung
NRO FrauenForum/WOMNET - Frauennetzwerkstelle
Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V.
Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften
Berlin/Frankfurt a.M., Dezember 2004
Rückblick
Auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking (4. WFK)
Allen Unkenrufen zum Trotz – das Kyoto-Protokoll wird am 16. Februar des kommenden Jahres nun doch in Kraft treten. Auch wenn die Motivation für die russische Ratifizierung wohl kaum primär umweltpolitisch war, hat das von vielen bereits totgesagte Flaggschiff des Rio-Prozesses damit die für das Inkrafttreten nötige Schwelle erreicht. Es scheint aber auch, dass die Auseinandersetzungen um Klimapolitik nun wieder an Schärfe zunehmen. UNICE, der Dachverband der europäischen
Berlin, 20.10.04.
Auf Einladung der Bundesregierung findet vom 20. bis 22. Oktober in Berlin der internationale Workshop "Politik gegen Hunger III: Liberalisierung des Agrarhandels - eine Lösung?" statt. Dort hat das Forum Umwelt und Entwicklung, ein Zusammenschluss deutscher nichtstaatlicher Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die Bundesregierung und die Konferenzteilnehmer aufgerufen, ein deutliches Signal für eine globale Agrarwende auszusenden: "Entwicklungsländer dürfen
Es gibt Themen, für die es im Deutschen offenbar so sperrige Begriffe gibt, dass sich die englischen Bezeichnungen gleich als »neudeutsche« Lehnworte einbürgern. Ein Beispiel dafür ist Gender. Gender steht für die gesellschaftlich konstruierte »soziale« Geschlechterrolle, nicht zu verwechseln mit dem biologisch bestimmten Geschlecht. Dieses ist im Gegensatz zur Gender-Rolle nicht veränderbar. Ein Schwerpunktheft zu Gender ist ausnahmsweise mal keinem »Fach-Thema« gewidmet, sondern
Finanzielle Ressourcen zur Verminderungen klimatischer und anderer ökologischer Auswirkungen von Energieproduktion und Energieverbrauch, für nachhaltige Entwicklung und zur Verbesserung von Energiesicherheit sollten für die Förderung von alternativen Energien genutzt werden. Die wichtigsten alternativen Energien sind moderne Biomasse, geothermische Energie, Windenergie, Solarenergie, Gezeitenenergie und kleine Wasserkraftwerke (< 10 MW), sofern sie den Empfehlungen der
Sao Paulo, 18. Juni 2004: Die heute in Sao Paulo zu Ende gehende 11. Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCATD XI) stärkt die Position der Entwicklungsländer in Handelsfragen. Dieses Fazit ziehen die deutschen Nichtregierungsorganisationen aus dem Forum Umwelt & Entwicklung, die die Verhandlungen vor Ort in Brasilien verfolgt haben.
"Das Abschlussdokument, der Sao Paulo Konsens, sichert den Entwicklungsländern mehr eigenständigen Handlungsspielraum
Es passiert mittlerweile eher selten, dass internationale Konferenzen zu Umwelt & Entwicklung sowohl von NGOs als auch Veranstaltern als auch der Presse als erfolgreich eingeschätzt werden. Bei der Bonner »Renewables 2004« war dies der Fall. Mag es an dem boomenden Wirtschaftssektor Erneuerbare Energien gelegen haben, oder an den Ölpreisen, oder an der völligen Marginalisierung der üblichen Nervensägen aus der Bush-Regierung und Saudi-Arabien, oder auch an der Tatsache, dass es keine
FIAN, Weltladen Dachverband, Germanwatch, Agrecol, Forum Umwelt und Entwicklung, EED, NABU, BUND, Naturland, Euronatur, Misereor
Initiator: Forum Umwelt und Entwicklung, Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung
Zusammenfassung unserer Vorstellungen einer Zuckermarktordnungsreform
1.) Wir befürworten einen kontingentierten Marktzugang für die "am wenigsten entwickelten Länder" (LDC) entsprechend der Vorschläge, die die LDC selbst vorgetragen haben.
Welche Chancen bieten Erneuerbare Energien den Kommunen für eine kurz- und langfristig tragfähige Energieversorgung?
Wie dringlich ist eine Energiewende und welchen Beitrag können Kommunen dafür leisten?
Welche Handlungsansätze und Beispiele bestehen vor Ort und nützen sie den Kommunen auch über ihre Energieversorgung hinaus?
Auf diese Fragen gibt die vorliegende Broschüre in übersichtlicher Form einige Antworten. Sie wendet sich vor allem an Entscheidungsträger(innen)
Fast 14000 Teilnehmer/innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft nahmen am ersten Teil des UN-Gipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) Ende 2003 in Genf teil. Als Ergebnis verabschiedeten die Staaten eine Abschlussdeklaration und einen Aktionsplan. Der zweite Teil der Konferenz wird 2005 in Tunis stattfinden.
Das Forum Umwelt & Entwicklung, der Deutsche Naturschutzring (DNR) und PerGlobal legen eine Bilanz des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft vor. Die Autoren
Es besteht kein Zweifel: Der Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung1 befindet sich auf dem Vormarsch.
Bei der Akzeptanzbeschaffung bedienten sich die Gentechnikbefürworter in der Vergangenheit verschiedener Versprechungen. Die Strategien unterschieden sich - je nach Widerstand - zum Teil erheblich zwischen den Kontinenten und auch zwischen einzelnen Staaten.
Die im Jahr 2003 in der EU verabschiedeten Gentechnik-Gesetze haben
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