Die AG Habitat im Forum Umwelt und Entwicklung hat bezugnehmend auf Initiativen, im Rahmen der deutschen EU-Rats-Präsidentschaft eine Territoriale Agenda und eine sogenannten Leipzig Charta zur nachhaltigen Europäischen Stadt zu verabschieden einen Bief an Minister Tiefensee verfasst. Sie folgt damit der mit den Initiativen verbundenen Aufforderung an die "Stakeholder" um Stellungnahme.
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G8 ante portas – der Gipfel unter deutscher Präsidentschaft schiebt sich auf der politischen Agenda zügig nach vorne. Nach dem von Klima- und Energiefragen dominierten EU-Frühjahrsgipfel zeichnet sich ab, dass diese Fragen auch auf dem G8-Gipfel im Juni im Ostseebad Heiligendamm eine wichtige, wenn nicht die zentrale Rolle spielen werden. Die Medienaufmerksamkeit rund um das G8-Umweltministertreffen am 15.-17. März in Potsdam war jedenfalls ungleich größer als bei den
Die G8-Gipfel stehen in der Kritik, mit ihren Beschlüssen keinen Beitrag zur Lösung der zentralen Probleme der Erde zu leisten, sondern sie im schlimmsten Fall noch zu verschärfen. Beim nächsten G8-Gipfel unter deutschem Vorsitz in Heiligendamm haben die Regierungsvertreter die Chance, dieser Kritik entgegenzutreten. Die G8-Staaten werden sich daran messen lassen müssen, ob und wie sich die Runde der mächtigen Nationen den globalen politischen Herausforderungen der Zeit stellt, wie etwa
Berlin, 15. März 2007
Pressemitteilung Forum Umwelt & Entwicklung zum G8+5-Umweltministertreffen, Potsdam 15.-17.3.2007
Internationales/Umwelt & Entwicklung/
G8-Umweltministertreffen in Potsdam
Berlin: Anlässlich des heute in Potsdam beginnenden Treffens der Umweltminister der G8-Staaten sowie der Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika werden Vertreter von 37 deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen den Ministern
Die WTO in der Krise – für viele Aktivistinnen und Aktivisten eine eher beruhigende Nachricht. Diese Krise ist anhand der nunmehr seit einem halben Jahr vorwiegend durch Stillstand gekennzeichneten Verhandlungen über die sogenannte DohaEntwicklungsrunde manifest geworden. Allerdings scheint diese Krise auch dazu geführt zu haben, dass viele nun denken, da passiert nichts mehr. Das Thema Handelspolitik scheint jedenfalls auf der Prioritätenliste der Aktivitäten deutscher, aber auch
Bonn, 28.11.2006
Die Nichtregierungsorganisationen des Forums Umwelt und Entwicklung haben heute Einspruch gegen das Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) im Gentechnikstreitfall eingelegt. In einem Brief, den sie an den Vorsitzenden des Berufungsgremiums der WTO-Streitschlichtung, den Inder A.V. Ganesan, richteten, kritisieren die Organisationen, dass das Urteil Umweltschutzprinzipien wie multilaterale Umweltabkommen unterläuft.
"Am heutigen Tag läuft die Einspruchsfrist im
- Die WTO unterläuft im Gentechnikstreitfall nicht nur das Protokoll über Biologische Sicherheit, sondern stellt alle multilateralen Umweltabkommen zur Disposition -
Am 28. November 2006 lief die sechzigtägige Einspruchsfrist ab. Bis zu diesem Tage hatte die Europäische Union (EU) Gelegenheit, im Gentechnikstreitfall (EC-Biotech) Einspruch gegen das am 29. September 2006 veröffentlichte Urteil der Streitfallspanels, der ersten Instanz im Streitbeilegungs-verfahren der
Forum Umwelt und Entwicklung, Swissaid, Liga für Hirtenvölker und nachhaltige Viehwirtschaft
Pressemitteilung – Sperrfrist Montag, 16. Oktober 2006!
Bonn, 16. Oktober 2006
Die genetische Vielfalt der Nutztiere ist für unsere Nahrungsmittelversorgung essentiell, aber jedes Jahr sterben 5% der Nutztierrassen aus. Kleinbäuerliche Tierhalter und Hirtenvölker können die Vielfalt erhalten, wenn ihre Rechte an den Rassen und den Weidegebieten nicht weiter
Nachhaltige Entwicklung ist ein Begriff, der seit seiner Erfindung im Brundtland-Report und seiner Popularisierung in der Agenda 21 von Rio ungefähr so nichtssagend geworden ist wie Freiheit oder Demokratie. Vor allem aber hat sich in der öffentlichen Diskussion seit Rio die Vorstellung festgesetzt, mit »nachhaltiger Entwicklung« könne man Macht- und Interessenkonflikte quasi in Luft auflösen. Wenn alle für Nachhaltige Entwicklung eintreten – dann sind wir uns doch alle einig?
Das Sektorkonzept enthält eine Reihe von Grundsätzen und Prinzipien, deren Berücksichtigung von Seiten der Umwelt- und Entwicklungsorganisationen immer wieder angemahnt wurde und wird. Dazu zählen insbesondere das Menschenrecht auf Wasser, das Bekenntnis zur primären Zielgruppe der armen Bevölkerungsschichten, insbesondere in städtischen Slums und auf dem Lande (sofern sich dieses auch im Proporz der Zuwendungen widerspiegeln wird), die Einbeziehung des Ökosystem- und Ressourcenschutzes,
Der diesjährige G8-Gipfel im russischen St.Petersburg steht ganz im Zeichen der Energiepolitik. Wie kein anderes Politikfeld steht Energiepolitik heute für die grundlegende Nicht-Nachhaltigkeit der heutigen Wirtschaftsweise des Menschen. 1975 wurden die früheren »Weltwirtschaftsgipfel« als Reaktion auf die Ölkrise 1973 initiiert, doch diese Ölkrise war eine politische Krise. Schon 1975 war im G7-Abschlusskommuniqué der Beschluss enthalten, man wolle zusammenarbeiten, um die Abhängigkeit
Bonn, 22. Mai 2006
Pressemitteilung
Die Stunde der Wahrheit in der WTO
Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert Verhandlungspositionen der EU und USA in den WTO-Agrarverhandlungen
Bonn, den 22. Mai 2006: Auf dem OECD-Ministerratstreffen vom 23. bis 24. Mai stehen die WTO-Agrarverhandlungen auf der Tagesordnung. Die Organisationen des Forums Umwelt und Entwicklung kritisieren die Verhandlungspositionen von der
Grundlegende politische Entscheidungen werden heute zunehmend auf internationaler Ebene getroffen. Das gilt besonders für die Handelspolitik. Die bedeutendste Organisation in diesem Zusammenhang ist die 1995 gegründete Welthandelsorganisation WTO. Die WTO-Mitgliedsstaaten schließen Abkommen, in denen die Regeln für den internationalen Handel festgelegt werden. Für die Mitgliedsländer der Europäischen Union gibt es dabei eine Besonderheit. Sie werden bei Verhandlungen im Rahmen
der
Kein Tag vergeht, an dem nicht vor dem Schreckgespenst der „Geburtenkrise”, der „alternden”, „schrumpfenden”, „kinderlosen” Gesellschaft gewarnt wird. Familienpolitik wird in Zeiten des demographischen Wandels´ zum zentralen Thema, parteiübergreifend.
Es geht dabei nicht nur um soziale Überlegungen, sondern auch um ökologische Argumentationsketten zur Begründung der (Nicht-)Übertragbarkeit des westlichen Lebensstils. Auch die Nachhaltigkeitsstrategie (2002) der
Gemeinsame Pressemitteilung zum Tag des Wassers von AG Wasser des Forums Umwelt & Entwicklung, Grüne Liga, Brot für die Welt, Netzwerk UNSER Wasser, WasserInBürgerhand!, VKU, ver.di und WEED
Bonn, 21. März 2006 Anlässlich des Tags des Wassers und parallel zum 4. Weltwasserforum in Mexiko ziehen deutsche Nichtregierungsorganisationen eine Bilanz zur Wasserpolitik.
Die Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt und WEED, die AG Wasser des Forums Umwelt &
»Umwelt und Entwicklung« klingt gut. Beides sind positive Begriffe die seit Rio häufig in einem Atemzug genannt werden. Aber manchmal stellt sich auch die Frage »Umwelt oder Entwicklung ?« Zumindest beim Schutz und der Nutzung der biologischen Vielfalt hat man oft den Eindruck, dass es sich um einen Gegensatz handelt. Die Gemengelage in der UN-Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) vermittelt jedenfalls mancherlei Zerrbilder. Da hat man manchmal den Eindruck, als wollten die
Zehn Jahre ist es her, da versprachen die Regierungen auf dem Welternährungsgipfel (WEG) in Rom, die Anzahl der chronisch Unterernährten bis 2015 zu halbieren. 1996 betrug diese Anzahl nach Schätzungen der UN-Organisationen für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) etwa 840 Millionen. Zehn Jahre später tritt die FAO in Rom zu einer Sondersitzung zusammen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und die könnte schlechter kaum ausfallen: Bis 2006 ist die Zahl der Hungernden nicht gesunken, sondern
In der EU werden Produktion und Handel mit Zucker durch die seit 1968 bestehende Zuckermarktordnung (ZMO) geregelt. Da diese im Juni 2006 ausläuft, stand eine´Entscheidung über die Fortführung oder eine neue Verordnung unausweichlich an. Ein weiterer Faktor für den Reformbedarf entstand durch das im Mai 2005 gefällte Schiedsurteil der Welthandelsorganisation (WTO), in welchem festgestellt wurde, dass die europäische Subventionspolitik für Zucker gegen WTORegeln verstößt.
Der Dezember 2005 stand im Zeichen der beiden wichtigsten internationalen Verhandlungsprozesse, der UN-Klimakonvention und der Welthandelsorganisation WTO. Es waren wieder vorwiegend die bei WTO-Konferenzen üblichen Straßenschlachtbilder, die um die Welt gingen – militante koreanische Bauern allen voran. Szenen, wie sie in westlichen Großstädten schon öfter zu sehen waren, aber nicht in der glitzernden chinesischen Handelsmetropole Hongkong. Diese Bilder zeigten aber auch, dass die
(19.12.2005) Das Ergebnis der Ministerkonferenz bedeutet für die WTO alles andere als einen Erfolg. „In den offiziellen Statements feiern sich die Regierungen selbst“, so Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung. „Dies kann jedoch nicht über das magere Ergebnis von Hongkong hinwegtäuschen. Die heißen Eisen wurden nicht angerührt, der Rest lässt viele Fragen offen.“
Gerade den Vereinbarungen im Bereich Dienstleistungen und nichtagrarischer
Gemeinsames Positionspapier des "Forums für Umwelt und Entwicklung" und der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit jetzt!"
Die aktuellen Verhandlungen über den "Marktzugang für nicht-landwirtschaftliche Produkte" (Non Agricultural Market Access, NAMA) stellen die entscheidenden Weichen für die Chancen einer nachhaltigen industriellen Entwicklung in Entwicklungsländern. Der Auf- und Ausbau von Industriesektoren ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt und die Schaffung von
Gemeinsames Positionspapier des "Forums für Umwelt und Entwicklung" und der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit jetzt!"
Die Regeln des Welthandels haben erheblichen Einfluss auf die Lebenssituation vieler Menschen, insbesondere der Armen, in Nord und Süd. Die derzeitigen Handelsregeln sind ungerecht, weil sie auf die Interessen großer Unternehmen und multinationaler Konzerne aus den reichen Industrieländern zugeschnitten sind und arme und marginalisierte Menschen weiter an den
Freihandel für alle schafft Wachstum, und Wachstum schafft Wohlstand für alle. Ist dem tatsächlich so?
Dieses Credo der westlichen Außenhandelspolitik wird hier auf den Prüfstand gestellt.
Die entwickelten Länder, hauptsächlich die USA und die Länder der EU, orientieren sich bei den Verhandlungen in der WTO über eine neue Linie bei der Schaffung des weltweiten Freihandels an einer mehr als zweifelhaften Richtschnur.
Diese gemeinsam von APRODEV und dem Forum Umwelt und
Der Einsatz von Bioenergie boomt. Ob als Maßnahme gegen den Klimawandel, oder als Heilmittel gegen unseren Energiehunger - Bioenergie eröffnet uns viele Optionen und lässt auch bei unseren durch Subventionsabbau gebeutelten Landwirten unerwartete Hoffnung aufkeimen. Ist der globale Einsatz von Bioenergie die Antwort auf Klimawandel und Energiekrise? Diese Frage will das Forum Umwelt & Entwicklung in seiner Standpunktbestimmung „Weltmarkt für Bioenergie zwischen Klimaschutz und
(Bonn, 20. Oktober 2005) Bei den diese Woche in Genf stattfindenen Verhandlungen zur Welthandelsrunde dominiert das Agrarthema. „Die Frage, wann und in welchem Umfang die Industrieländer bereit sind, ihre Agrarsubventionen abzubauen, verdeckt die aggressiven Liberalisierungbestrebungen der EU in den Bereichen Industriegüter und Dienstleistungen“ kommentiert Michael Frein vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED). Die jüngst vor allem durch den EU-internen Zwist verschärften
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