(November 2000 in Den Haag)
Einleitung
Bei der sechsten Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention vom 13. bis 24. November in Den Haag werden die Regierungen auf der Grundlage des in Buenos Aires 1998 verabschiedeten Aktionsplans viele Entscheidungen zu treffen haben, die für die Zukunft des Kioto-Protokolls von 1997 und damit auch des gesamten Verhandlungsprozesses von überragender Bedeutung sind. Die knappen Bestimmungen des Protokolls müssen durch umfangreiches
Berlin, den 18. Oktober 2001
Der deutsche Bundestag wird sich am heutigen Tag erst wenige Wochen vor der geplanten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) mit der Politik der Bundesregierung und der EU in dieser Organisation befassen. "Wir begrüßen, dass das Parlament sich dieses Themas überhaupt annimmt, denn durch die Zuständigkeit der EU-Kommission für die Handelspolitik findet eine parlamentarische Kontrolle der Handelspolitik kaum noch statt.", so Martina
Nichtregierungsorganisationen sagen Veranstaltungen zum Welternährungsgipfel Anfang November ab
Vier Wochen vor dem Welternährungsgipfel hat die italienische Regierung noch nicht die notwendige Vereinbarung mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) über die Durchführung des Gipfels abgeschlossen, an dem über einhundert Staatschefs teilnehmen sollten. Da die FAO somit auch den Nichtregierungsorganisationen die in Aussicht gestellten Finanzmittel nicht
Trotz des Scheiterns der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 1999 wird seit Anfang 2000 in einigen wichtigen Bereichen über die Liberalisierung des Handels weiterverhandelt. Hierzu gehört auch das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen GATS (General Agreement on Trade in Services), dessen Neuverhandlung schon im Rahmen der 1994 abgeschlossenen Uruguay-Runde vereinbart wurde. Aufgrund seiner Reichweite und der Eingriffstiefe in innerstaatliche Regulierungen
Mit dem vorliegenden Text möchten die in der Arbeitsgruppe Handel des Forum & Entwicklung zusammenarbeitenden Nichtregierungsorganisationen (NRO) den gegenwärtigen Stand ihrer Diskussion zum Thema Sozialstandards vorstellen. Das Thema ist sicherlich eines der schwierigsten und umstrittensten in der Debatte um die Welthandelsorganisation (WTO). Das Anliegen, ein wirksames Instrumentarium gegen schwere Verletzungen grundlegender Arbeitsrecht zu schaffen, ist ebenso berechtigt, wie die
Ausnahmezustand, Ausgangssperre, Tränengas, brennende M üllcontainer - die Bilder aus Seattle gingen um die Welt. Auch wenn sich gerade in den USA der Unmut über die WTO und andere Freihandelsabkommen wie die NAFTA schon seit lä ngerem aufgestaut hatte, mit einer solchen Wucht an Protesten hatte niemand gerechnet, nicht einmal die Protestierenden selbst. Die WTO-Ministerkonferenz konnte nur mit erheblicher Versp ätung beginnen. Am Ende musste sie ohne Ergebnis beendet werden. Die anvisierte
Drei Tage lang stellten sich auf der IFPRI-Konferenz über eine Vision für das Jahr 2020 im ehemaligen deutschen Bundestag in Bonn ForscherInnen und PolitikerInnen der Frage, auf welche Weise wirksam der Hunger in der Welt bekämpft werden kann. Die meisten setzten ihre Hoffnung auf High-Tech-Lösungen und bekannten sich zu den modernen Biotechnologien. Das eingeladene Publikum konnte sich vor allem per digitalem Knopfdruck beteiligen, was offenbarte, dass unter den mehreren Hundert
In diesem Reader stellen Fachleute, die eng mit der ländlichen Bevölkerung in Entwicklungsländern zusammenarbeiten, ihre kritische Analyse und Sichtweise zu den aktuell dominierenden Ernährungssicherungsprogrammen vor. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung empfehlen sie die Entwicklung von hoch produktiven, diversifizierten und nachhaltigen Anbausystemen, aber auch von geeigneten politischen Rahmenbedingungen. Gemeinsam ist den Autoren ihre Beobachtung, dass verbesserte lokale Anbausysteme
Profit for a Few or Food for All?
A legally-binding treaty that will safeguard free access to genetic resources to ensure food security, is about to be agreed by 180 governments at the United Nations Food and Agriculture Organization (FAO) Conference, to be held at the time of the
World Food Summit - Five Years Later, in November 2001:
The International Undertaking on Plant Genetic Resources (IU).
WHAT IS THE INTERNATIONAL UNDERTAKING?
The International
In den letzten Monaten sind die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft weltweit steht, wieder einmal deutlich geworden. Die Zahl der hungernden Menschen ist trotz des Anstiegs der Pro-Kopf-Produktion von Lebensmitteln nicht gesunken. Die durch BSE ausgelöste Vertrauenskrise in das europäische Agrarmodell hat dazu geführt, dass Produktqualität und Produktionsmethoden in der Wahrnehmung der Verbraucher eine größere Rolle spielen.
Die aktuelle
International Undertaking über Pflanzengenetische Ressourcen (IU) könnte im November 2001 bei der Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die gleichzeitig mit dem Welternährungsgipfel - Fünf Jahre danach abgehalten wird, unterzeichnet werden. Damit würde durch einen rechtsverbindlichen Vertrag der freie Zugang zu genetischen Ressourcen abgesichert, und ein wesentlicher Bestandteil der Ernährungssicherheitlangfristig gewährleistet.
Veranstaltungen in Bonn/Berlin, 3.- 5. September 2001
Handel(n) gegen Hunger
Welternährungspolitik zwischen dem
"Welternährungsgipfel - Fünf Jahre danach"
und der WTO-Ministerkonferenz in Katar
"Die alleinige Steigerung der Ernteerträge von Nahrungspflanzen bleibt ohne Auswirkungen auf die Armut und Nahrungssicherheit, wenn nicht gleichzeitig auch die Lagerhaltung, das Transportwesen, die Vermarktung, die Verteilung und die Kaufkraft der Bevölkerung und der Zugang zur
Gemeinsame Presseerklärung Forum Umwelt & Entwicklung
und Erklärung von Bern
27. August 2001
Nachdem das USPTO (United States Patent and Trademark Office) Ende März 13 der insgesamt 16 verbleibenden Patentansprüche der Firma RiceTec (zu 100% im Besitze des Fürsten von Liechtenstein) als ungültig erklärte, wurde dieses Urteil nun, nach Anhörung des Patenteigners, mit einer kleinen Änderung bestätigt. Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt, darunter die Erklärung von Bern,
Trade Policy for Sustainable Food Security
Since 1996, when 185 governments committed themselves at the World Food Summit in Rome to have reduced the number of the world's hungry by half until the year 2015, no significant progress has been made. Still, almost 800 billion people do not have sufficient access to food.
WHAT IS AT STAKE?
Beginning November 2001, the FAO member states will review the situation and discuss solutions. Their influence may remain small, as right after,
Vorbemerkung
In der Uruguay-Runde des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) wurde die Reich-weite der internationalen Handelsordnung substantiell erweitert. Anders als das alte GATT 1947 ist die Welthandelsorganisation WTO seit ihrer Gründung 1995 auch für Regelungen im Bereich des Agrarhandels, bei Textilien, Dienstleistungen, handelsbezogenen Investitionsmaß-nahmen und bei geistigem Eigentum zuständig. Zudem haben die Verhandlungen in vielen Sachbereichen inzwischen
Nach dem Ausstieg der USA aus dem internationalen Klimaschutzprozess steht der Rest der Welt nun vor der Frage, ob allen Ernstes 10 Jahre internationale Verhandlungen von einem US-Präsidenten in einem Brief an einige Senatoren für »tot« erklärt werden können, oder ob es dann eben mit einem Staat weniger weitergeht. Die ausserordentliche Klimakonferenz Ende Juli in Bonn wird diese Frage zu klären haben, die nicht nur für den Rio-Prozess, sondern für die gesamte internationale Politik von
Nahezu anderthalb Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Wasser. Verschmutzung, Übernutzung und Verschwendung von Wasser gefährden das Überleben vieler Menschen in den Ländern des Südens. Sauberes Trinkwasser und ausreichend Wasser für die Landwirtschaft sind Grundlage für Gesundheit und Überleben. Weltweit häufen sich die Konflikte zwischen Staaten und Regionen, die sich gegenseitig den Zugang zu Wasservorkommen streitig machen. Auf lokaler Ebene fehlen zunehmend die Ressourcen und
Mit dem Seminar "Wie der Biopiraterie Einhalt gebieten?" und der nun vorliegenden Dokumentation der Beiträge begann die AG Biologische Vielfalt des Forum Umwelt & Entwicklung unter Mitwirkung der BUKO Agrar Koordination ihre Reihe von Veranstaltungen und Publikationen im Vorfeld einer bedeutenden Verhandlung der Vereinten Nationen, die ab Oktober 2001 in Bonn stattfinden wird. Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD), auf dem Riogipfel 1992
Report on the International Workshop on Animal and Plant Genetic Resources in Agriculture at the Biosphere Reserve Schorfheide-Chorin, 16-18 May 2000
Die Publikation (in englischer Sprache) ist ein Bericht über den internationalen Workshop on Animal and Plant Genetic Resources in Agriculture at the Biosphere Reserve, der in Schorfheide-Chorin Deutschland vom 16. bis 18. Mai 2000 stattfand.
Rund vierzig Teilnehmer von deutschen und internationalen NRO, Journalisten und Landwirte
Forderungskatalog zu einem Umgang mit der Krise in Weltverantwortung Das Auftreten von BSE-Fällen in Deutschland hat eine große Verunsicherung bei den Verbrauchern und -innen bewirkt, unsere Agrarmethoden und Agrarpolitik in eine Krise gestürzt und eine grundsätzliche Diskussion über die erforderliche Neuorientierung von Agrarwirtschaft und Verbraucherpolitik ausgelöst. Das Forum Umwelt und Entwicklung, AG Landwirtschaft und Ernährung, macht mit den nachstehenden Schlußfolgerungen auf
Forum Weltsozialgipfel, Forum Umwelt & Entwicklung, Verband Entwicklungspolitik Deutscher NRO (VENRO)
Kurzfassung der Forderungen deutscher Nichtregierungsorganisationen im Hinblick auf die III. UN-Konferenz zur Lage der am wenigsten entwickelten Länder (UN-LDC), 14. - 20. 5. 2001 in Brüssel
Vom 14. - 20. Mai 2001 findet in Brüssel die 3. UN-Konferenz zur Lage der am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries / LDC) statt. Die Konferenz soll ein
Zum Tag des Wassers am 22. März
21. März 2001 Umweltverbände, Wasserversorger, Gewerkschafter und Kommunalpolitiker haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin anlässlich des morgigen "Tag des Wassers" vor den negativen Folgen einer Liberalisierung des deutschen Wassermarktes gewarnt. Werde die Wasserwirtschaft nach britischem Vorbild liberalisiert, drohten für Deutschland nicht nur Qualitätseinbußen bei der Wasserqualität und im Umweltschutz, sondern auch ein
Rinderwahn, Maul- und Klauenseuche, Antibiotikaskandale, Gentechnik - die industrialisierte Landwirtschaft befand sich wohl noch nie in einer so gründlichen Vertrauenskrise wie heute. Doch Krisen sind immer auch Chancen für Veränderungen, um nicht zu sagen: sie sind sogar die Voraussetzungen für Ver- änderungen. Erst eine Krise ist für viele Menschen das Signal, dass sich etwas ändern muss, und dass sie selbst auch etwas dafür tun müssen. Allerdings treten für den Menschen sinnlich
Doha/Katar, 12.11.01
In die Verhandlungen bei der Welthandelskonferenz in Doha kommt wenigstens in einem Punkt Bewegung. In der Frage TRIPs und Zugang zu Medikamenten liegt seit heute Nachmittag ein Papier vor, das gute Chance hat, verabschiedet zu werden.
Das Papier bestaetigt noch einmal, dass das TRIPs-Abkommen Parallelimporte und Zwangslizenzen als legale Instrumente vorsieht. Allerdings ist deren Anwendung auch weiterhin an die Bestimmungen des Abkommens gebunden.
- EU-Kommission kündigt eine veränderte Strategie in der WTO an, und lässt fast alles beim Alten: Kommentar zum Diskussionspapier der EU-Kommission für eine veränderte Strategie für eine neue WTO-Runde vom Dezember 2000 -
Mit dem Diskussionspapier "State of play and strategy for a new WTO Round" (574/00) reagiert die Kommission mit einem Jahr Verzögerung auf das Scheitern der WTO-Ministerkonferenz in Seattle. In der Einleitung wird richtig festgestellt, dass die Konferenz
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