Kein Handel mit dem Hunger! – Keine Einschränkungen der Hungerbekämpfung im Süden und des Umweltschutzes im Norden durch die WTO

In den letzten Monaten sind die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft weltweit steht, wieder einmal deutlich geworden. Die Zahl der hungernden Menschen ist trotz des Anstiegs der Pro-Kopf-Produktion von Lebensmitteln nicht gesunken. Die durch BSE ausgelöste Vertrauenskrise in das europäische Agrarmodell hat dazu geführt, dass Produktqualität und Produktionsmethoden in der Wahrnehmung der Verbraucher eine größere Rolle spielen.
Die aktuelle internationale Agrarpolitik scheint weder die Probleme der Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern lösen noch den Qualitäts- und Sicherheitsbedürfnissen der Konsumenten in Industrieländern und den weltweiten Herausforderungen von Umwelt- und Ressourcenschutz angemessen gerecht werden zu können.

 

 

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