Wasser für Umwelt und Entwicklung – Bilanzpapier zehn Jahre nach Rio

Wasser für Umwelt und Entwicklung – Bilanzpapier zehn Jahre nach Rio

 

Sind wir auf dem Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser?
Eine Bilanz 10 Jahre nach der Rio-Konferenz

 

Wasser ist keine unerschöpfliche, sondern eine begrenzte Ressource auf der Erde. Für den Menschen ist eine Welt ohne Wasser unvorstellbar. Der Mensch hat somit im Umgang mit Wasser eine große Verantwortung. Doch überall auf der Welt nehmen die Wasserkrisen zu – in den Ländern des Nordens wie in den Ländern des Südens, in industriealisierten wie in landwirtschaftlich geprägten Regionen, in wasserarmen wie in wasserreichen Gebieten. Seit Rio gilt: Auch die internationale und nationale Wasserpolitik ist auf das Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten. Das Kapitel 18 der Agenda 21 widmet sich ausführlich dem Thema Schutz und Bewirtschaftung der Süßwasserressourcen.

 

Das Forum Umwelt & Entwicklung sieht im Hinblick auf eine nachhaltigkeitsorientierte Reformierung des Wassersektors noch keine nennenswerten Erfolge. Aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen werden bei wasserpolitischen Zielkonflikten keineswegs Umweltverträglichkeit, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Einklang gebracht. Statt dem Nachhaltigkeitsprinzip dominieren in der nationalen und internationalen Wasserpolitik immer noch wirtschaftliche Profit- und Wachstumsinteressen.

 

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