Ein Stachel im AGRA-Märchen: Unabhängige Expert*innenbewertungen bestätigen das Scheitern der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika

 

Präsentation und Diskussion

Wann: 14.09.2021 | 16:00 – 18:00 Uhr  Wo: Zoom

Zur Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_wbDq9UPNRp-

 

 

Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) und ihre Fixierung auf technische Lösungen zur Hunger- und Armutsbekämpfung spielen eine Schlüsselrolle auf dem UN-Welternährungsgipfel im September dieses Jahres. Die AGRA-Präsidentin, Dr. Agnes Kalibata, ist beispielsweise Sondergesandte des Gipfels. AGRA, registriert in den USA, wurde 2006 unter anderem von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung mit der Vision gegründet, die landwirtschaftlichen Erträge und Einkommen von 30 Millionen kleinbäuerlichen Haushalten zu verdoppeln und damit sowohl Hunger als auch Armut in 20 afrikanischen Ländern bis 2020 zu halbieren. In ihrem kürzlich erschienenen Hintergrundpapier entlarven zivilgesellschaftliche Organisationen aus Burkina Faso, Deutschland, Kenia, Mali, Nigeria, Tansania, Uganda und Sambia den Mythos um AGRA: Der AGRA-Ansatz ist gescheitert.

 

Vertreter*innen aus verschiedenen afrikanischen Ländern, Deutschland und den USA werden bei der Online-Veranstaltung über die Bedrohungen durch AGRA für kleine Lebensmittelerzeuger*innen berichten und erläutern, warum das milliardenschwere Programm gescheitert ist.

 

Sprecher*innen:

Million Belay AFSA, Uganda

Timothy Wise IATP, USA

Anne Maina BIBA, Kenia

Mariann Bassey ERA/FoEN, Nigeria

Lena Bassermann INKOTA-netzwerk, Deutschland

Roman Herre FIAN, Deutschland

 

Moderation:

Jan Urhahn, Rosa Luxemburg Stiftung

Josephine Koch, Forum Umwelt und Entwicklung

 

Sprachen:

Deutsch, Englisch und Französisch (mit Simultanübersetzung).

 

 

Diese Veranstaltung gehört zu der 4-teiligen Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Unser Essen, unsere Story – Das Narrativ um Ernährungssysteme zurückerobern“.

 

 

 

Für mehr Informationen:
Download der Einladung

 

 

 

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