Eine neue Politik für globale Gerechtigkeit: Zivilgesellschaftliche Forderungen zur deutschen G7-Präsidentschaft
Die Bundesregierung ist Gastgeberin des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau bei München. Internationale Politik ist heute von zahlreichen Konflikten, Krisen und Unsicherheiten geprägt.
Wir – VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung – fordern die Bundesregierung dazu auf, ihre Präsidentschaft zu nutzen, eine neue Politik einzuleiten: Die Bundesregierung muss Gerechtigkeit ganz oben auf ihre Agenda setzen. Sie muss den G7-Gipfel als Meilenstein zur Überwindung weltweiter Ungleichheit und für nachhaltiges Wirtschaften unter Berücksichtigung der planetarischen Grenzen verstehen. Der Gipfel muss konkrete und konstruktive Beiträge zur Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung liefern und Antworten geben auf die Krise neoliberaler Austeritäts- und Handelspolitik, auf die weltweit wachsende soziale Ungleichheit, auf die massive ökologische Krise und den fortschreitenden Klimawandel.