Umweltschutz in den Nachhaltigkeitskapiteln der EU-Handelsabkommen

Die EU möchte ihre Handelspolitik umwelt- und klimafreundlicher gestalten mit sogenannten Nachhaltigkeitskapiteln. Aber funktioniert das? Thomas Fritz zweifelt die Wirksamkeit der Nachhaltigkeitskapitel in dieser Studie an. Nachhaltigkeitskapitel genügen nicht, um Umwelt- und Klimaschutz effektiv voranzutreiben.  Sie sind nur ein Teil umfassender Handelsabkommen, deren prioritärer Zweck die Beseitigung von Handelshemmnissen ist, zu denen grundsätzlich auch die Umweltgesetzgebung gehört. EU-Handelsabkommen stehen daher unverändert in einem Spannungsverhältnis zu Umweltanliegen. Handelsabkommen, die ernsthaft nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Klimaschutz befördern sollen, müssten daher durch eine Umkehrung der bisherigen Prioritäten charakterisiert sein. Es bedürfte klarer Vorrangregelungen für Umwelt- und Klimaschutz gegenüber den ökonomischen Bestimmungen. Lesen Sie mehr zum aktuellen Stand, der Wirksamkeit und Reformversuchen der Nachhaltigkeitskapitel in unserer neuen Studie.

Das FactSheet fasst einige der wichtigsten Aussage aus der umfangreichen Studie von Thomas Fritz zusammen und zeigt die Schwachpunkte der Nachhaltigkeitskapitel kurz und knapp auf.

 

Download der Studie

 

Download des Factsheets 

 

 

Kategorien: Analysen, Handel
Erhalten Sie die neuesten Analysen, Positionen und Veranstaltungshinweise des Forum Umwelt und Entwicklung. Abonnieren Sie unseren Newsletter!