Veranstaltungsreihe: Soziale Gerechtigkeit im Ressourcenschutz Part II: Öffentliche Mobilität für eine sozial-gerechte Ressourcenwende

 

Einladung

 

 

Ort:                                   Online (Zoom-Link wird nach der Anmeldung verschickt)

Datum und Uhrzeit:     Montag 04. Juli 2022, 9:30-12:30 Uhr 

 

Hintergrund zur Veranstaltungsreihe:

Im Netzwerk Ressourcenwende hat sich im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe gegründet, welche es sich zum Anliegen gemacht hat, die Themen Soziale Gerechtigkeit und Ressourcenschutz stärker zusammenzudenken.

Im September 2021 wurde der bisherige Diskussionsstand der AG in einem Diskussionspapier veröffentlicht. Darin arbeiten die Autor*innen heraus, dass die Ressourcenkrise im Kern eine Verteilungskrise ist. Wenn zur Einhaltung der Planetaren Grenzen der Ressourcenverbrauch drastisch sinken muss, sollten daher folgende Fragen immer mitgedacht werden: Wer muss seinen Ressourcenverbrauch senken? Wie können begrenzte Ressourcen gerecht verteilt werden?

 

Das Papier ist lediglich als Einstieg in eine Debatte zu verstehen. Im Rahmen einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe möchten wir diese Debatte weiter inhaltlich vertiefen, konkretisieren und dabei in einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs treten. Am 09. Mai fand die Auftaktveranstaltung statt. Dort haben wir ausführlich über die Narrative von Suffizienz und die Chancen demokratischer Eigentumsformen diskutiert. Ein Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass es für eine erfolgreiche Ressourcenwende wichtig ist, private Suffizienz mit einer Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu verbinden.

 

Zur Ausrichtung der Veranstaltung am 04. Juli:

Um die allgemeinen Debatten in Bezug auf ein Politikfeld zu konkretisieren, treffen wir uns am 04. Juli zur zweiten Veranstaltung „Öffentliche Mobilität für eine sozial-gerechte Ressourcenwende“. Wir suchen hier die Diskussion auch mit Vertreter*innen von Gewerkschaften und Mobilitätsinitiativen. Da der hohe Individualverkehr ein wesentlicher Treiber der Ressourcenkrise ist, möchten wir über drei konkrete politische Maßnahmen diskutieren, welche ressourcen- und sozialpolitische Ansätze verbinden, indem sie zu einer Stärkung der öffentlichen Mobilität gegenüber dem privaten PKW beitragen. Dabei sollen insbesondere strukturelle Probleme in den Blick genommen werden, welche einer ressourcensparenden Mobilität im Wege stehen.

 

Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Aktive aus Umwelt- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, sowie sozialen Bewegungen und möchte einen breiteren zivilgesellschaftlichen Diskurs über die Möglichkeiten einer suffizienten sowie sozial-gerechten Ressourcenwende anstoßen.

 

In der dritten Veranstaltung (geplant für den 12.09.) sollen die drei vorgeschlagenen Maßnahmen mit Vertreter*innen aus Politik diskutiert und ggf. weiter konkretisiert werden.

 

Um eine konstruktive Diskussion auch online zu ermöglichen, sind die Plätze begrenzt. Daher bitten wir um eine Anmeldung bis 01.07.2022 an Ruben.Kaiser@bund.net

 

Vorläufiges Programm der Veranstaltung

 

9:30 Begrüßung, Vorstellung der AG, Kennenlernen
9:45 Inhaltliche Einordnung von Josephine Koch (Forum Umwelt & Entwicklung) zum Zusammenhang von Ressourcenverbrauch und Verkehr
9:55 Erster Kurzinput von Knut-Sören Steinkopf (ver.di): Maßnahme A für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV

 

10:10 Verständnisfragen
10:15 Pause
10:25 Zweiter Kurzinput von Sabine Sommer (BUND): Maßnahme B für eine bessere finanzielle Ausstattung des Öffentlichen Personenverkehrs gegenüber dem PKW
10:40 Verständnisfragen
10:45 Dritter Kurzinput von Carl Waßmuth (Bündnis Bahn für alle): Maßnahme C für eine am Gemeinwohl orientierte Bahn in Bürger*innenhand
11:00 Verständnisfragen
11:05 Pause
11:15 Kleingruppendiskussionen:

·        Kleingruppe A diskutiert Maßnahme A

·        Kleingruppe B diskutiert Maßnahme B

·        Kleingruppe C diskutiert Maßnahme C

11:45 Zusammenführen der Diskussionen und Formulierung von Forderungen die Ressourcen- und Sozialpolitik im Feld der Mobilität vereinen.
12:15 Abschluss, Feedback und Ausblick
12:30 Schluss

 

 

An der AG Soziale Gerechtigkeit des Netzwerks Ressourcenwende beteiligte Organisationen

 

 

 

Das Projekt Ressourcenwende wird im Auftrag vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz durchgeführt.

 

Einladung Öffentliche Mobilität für eine sozial-gerechte Ressourcenwende

 

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