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Soziales Engagement mit Rendite

30.09.2025
Der problematische Win-win-Narrativ der Entwicklungsbanken am Beispiel der DEG Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH – kurz DEG – hat den öffentlichen Auftrag, als Finanzierer der Privatwirtschaft die Entwicklungspolitik des Bundes zu flankieren. Sie hat ein unglaubliches Wachstum hingelegt mit Gewinnen aus den Ländern, in denen sie Entwicklung ankurbeln soll. Sie steht damit beispielhaft für den wachsenden Konflikt der Entwicklungsfinanzierung zwischen
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Deutschlands Scheitern in Gaza

25.11.2025
„Nie wieder“ muss für alle gelten Deutschlands Waffenlieferungen an Israel und das Schweigen zu offensichtlichen Völkerrechtsverbrechen beschädigen Grundprinzipien des internationalen Rechts. Die Bundesregierung trägt aktiv dazu bei, indem sie sich auf eine Staatsräson beruft, welche die Lehren des Nationalsozialismus selektiv anwendet. Seit dem menschenverachtenden Terrorangriff der Hamas auf jüdisches Leben am 7. Oktober 2023 hat sich im Nahen Osten ein menschengemachtes Unrecht
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© KevinMcElvaney

Vergiftete Geschenke

25.11.2025
Die toxische Textilkrise in Ghana: Wie Fast Fashion Second-Hand-Spenden zu gefährlichem Textilmüll macht Globale Modemarken werben mit Recycling und Kreislaufwirtschaft, doch die Realität sieht anders aus. Nirgendwo wird das Scheitern des linearen Geschäftsmodells des Fast-Fashion-Systems so sichtbar wie in den Ländern des Globalen Südens, wo der Großteil unserer kurzlebigen Kleidung aus synthetischen Fasern landet – verbrannt, deponiert oder von Flüssen ins Meer gespült, mit
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Gerät um in der Tiefsee Proben zu entnehmen
© GEOMAR (CC BY 4.0) https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/© GEOMAR (CC BY 4.0) https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Bergbau in der Tiefsee

27.07.2026
Unbekannte Tiefen, grüne Wirtschaft und eine erneute Ausbeutung des Globalen Südens Aus Rundbrief 1/2025 Am 21. Januar 1982 passierte ein gerade erst Ende November 1981 eingereichter Gesetzentwurf zur „Änderung des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Tiefseebergbaus“ mit fraktionsübergreifender Zustimmung und ohne jede Debatte den Bundestag. Die Bundesregierung wurde damit ermächtigt, zwischenstaatliche Abkommen mit anderen interessierten Industrieländern zu schließen, um noch
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Roman Drits / Barnimages

Verlässliche Textilsiegel? Mangelware!

25.11.2025
Greenwashing statt anspruchsvoller Textilsiegel bei großen Online-Shops keine Seltenheit Verbraucher:innen sind auf anspruchsvolle und unabhängige Textil-Siegel angewiesen, um nachhaltigere Kleidung zu erkennen. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW von 2023 zeigte, dass diese in den Top Ten-Online-Mode-Shops kaum zu finden waren. Auch Serviceleistungen zur Reparatur oder Aufarbeitung wurden dort nicht angeboten. Die großen Shops und Plattformen kamen also ihrer Verantwortung zur
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Demokratie unter Druck

25.11.2025
von Brüssel bis Berlin Eine Koalition aus Politiker:innen, Medien und Konzernlobbyisten setzt seit Monaten die Zivilgesellschaft unter Druck. Ihr Ziel ist es, kritische Stimmen aus öffentlichen Debatten und politischen Entscheidungen zu drängen. Dahinter stehen zum einen autoritären Machtansprüche, zum anderen aber auch Geschäftsinteressen. Die Folgen sind bereits jetzt spürbar: Immer weniger Vereine wagen es, sich politisch zu äußern und einzumischen ­ das ist eine reale Gefahr für
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viele blaue Plastikkanister voll Wasser nebeneinander aufgestellt
Thomas Lohmann / unsplash
Wasser

Steht die Kommerzialisierung des Wassers bevor?

27.07.2026
Tendenzen und Entwicklungen in Politik und Zivilgesellschaft Aus Rundbrief 4/2018 In der Wasserpolitik der Europäischen Union (EU) und damit auch der von Deutschland wirbt niemand offensiv für die „Kommerzialisierung der Nutzung von Wasserressourcen“. Tatsächlich aber „schwingt“ die Kommerzialisierung des Wassers in vielen wasserpolitischen Themen immer mit. Das wird im Folgenden in einigen aktuellen Themen aufgezeigt. Aufgezeigt wird auch, dass die Zivilgesellschaft nicht nur
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Welthandel vor Paradigmenwechsel

30.09.2025
Handel als Instrument für oder Waffe gegen nachhaltige Entwicklung? Der internationale Handel ist in den Nachrichten so präsent wie nie zuvor. Die Zollankündigungen der derzeitigen US-Regierung haben die Bemühungen der Welthandelsorganisation (WTO) um die Festlegung von allgemeingültigen Regeln anscheinend zunichte gemacht. Die WTO wurde 1995 unter dem Vorwand gegründet, einheitliche multilaterale Regeln für ein harmonisiertes Funktionieren des globalen Handelssystems zu schaffen und
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Francois Le Nguyen / Unsplash

Ressourcen über Grenzen hinweg fließen lassen

25.11.2025
EPR am Wendepunkt: Wie Europas Textilpolitik inklusiver werden muss Die Welt steht vor einer eskalierenden Textilabfallkrise, die durch Überproduktion und Fast Fashion angeheizt wird und den Globalen Süden unverhältnismäßig stark trifft. Dort haben minderwertige Importe gebrauchter Textilien schwerwiegende Folgen. Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR, Extended Producer Responsibility)-Richtlinien zielen darauf ab, Textilabfälle zu reduzieren, bleiben jedoch lückenhaft und können die
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Protest unter Terrorverdacht

25.11.2025
Wie Deutschland im Umgang mit der Palästinasolidarität Grundrechte abbaut Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Schutz vor staatlicher Willkür sind in immer mehr Ländern bedroht oder gar nicht mehr vorhanden. Zivilgesellschaftliche Handlungsräume sind in Gefahr. So lautet das Fazit des aktuellen Atlas der Zivilgesellschaft, den die Organisation Brot für die Welt veröffentlicht. Für Menschen und Organisationen, die sich für die Rechte der Palästinenser*innen einsetzen, ist dieser
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Private Profite, öffentliche Krisen

30.09.2025
Warum die internationale Schuldenarchitektur dringend reformiert werden muss – und wie eine Lösung aussehen kann In den Jahren 2025 bis 2027 müssen 47 Länder im Globalen Süden durchschnittlich mehr als 15 % ihrer jährlichen Staatseinnahmen für den Schuldendienst an ausländische Gläubiger aufbringen. In 28 weiteren Staaten liegt die jährliche Schuldenlast mit zwischen 10 und 15 % ebenfalls auf hohem Niveau.[i] Angesichts eines derart knappen fiskalischen Handlungsspielraums ist es
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ein Berg an Kosmetik
Jessica Johnston / unsplash

Das „dirty dozen“ vor dem Aus

27.07.2026
Verhandlungen über Giftstoffe können Fortschritte bringen Aus Rundbrief 1/2000 Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) will mit der POP-Konvention zwölf langlebige und fettlösliche Gifte, wie DDT, Dieldrin und Dioxine, weltweit beseitigen. Diese Stoffe wurden zum Synonym für eine jahrzehntelang verfehlte Agrar- und Chemiepolitik. Sie gelten als krebserregend, beeinflussen das Hormonsystem, unterdrücken das Immunsystem und verursachen Fehlbildungen an Gebärmutter und
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© WEED e.V.

Weltweite Krisen verlangen nach systemischen Reformen

30.09.2025
Zur aktuellen Debatte um die Reform der internationalen Finanzarchitektur Seit der COVID-19-Krise gibt es eine rege Diskussion um die Reform der internationalen Finanzarchitektur. Bisher wurden jedoch nur wenige oberflächliche Maßnahmen beschlossen. Der langjährige Unwille europäischer Staaten, systemische Reformen in Betracht zu ziehen, statt auf kleinere Korrekturmaßnahmen bei den Bretton-Woods-Institutionen zu setzen, fällt ihnen nun unter Donald Trump auf die Füße. Die 4.
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Pay Your Workers Kampagne © Kampagne für Saubere Kleidung

Wir bringen die Schattenseite der Modeindustrie ans Licht

25.11.2025
30 Jahre erfolgreiche Netzwerkarbeit in der Bekleidungsindustrie Seit über 30 Jahren setzt sich die Clean Clothes Campaign (CCC) für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. In einem komplexen und oft undurchsichtigen System internationaler Lieferketten kämpfen wir für faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und die Achtung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte. Durch Aufklärung der Öffentlichkeit, Druck auf Unternehmen und politischen
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PHLAIR / unsplash

CO2-Abscheidung & -Lagerung

27.07.2026
Ein Beitrag zum Klimaschutz? Aus Rundbrief 3/2004 Die Abscheidung und Lagerung von CO2 (CO2-Capture and Storage, CCS), zunehmend als Option im Rahmen einer Klimaschutzstrategie ins Spiel gebracht, wird im deutschen Sprachraum bisher noch kaum behandelt. Das Thema der CCS steht im Spannungsfeld zwischen anspruchsvollen Klimazielen, der Sicherung der Energieversorgung, der Zukunft fossiler Energieträger im Wettbewerb mit erneuerbaren Energien und einer preiswerten Energiedarbietung. Eine
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Angriffe auf das Umweltverbandsklagerecht

25.11.2025
Was sie bedeuten und wie mit ihnen umzugehen ist Umweltverbandsklagen sind überproportional erfolgreich. Vielleicht ist genau das der Grund, warum sie bei manchen Interessensgruppen auf Kritik stoßen. Gleichzeitig sind sie sehr wichtig: Nur mit ihnen kann effektiv kontrolliert werden, ob Umweltgesetze auch wirklich eingehalten werden. Weil es hier viele Umsetzungsdefizite gibt, müssen diese Klagerechte unbedingt geschützt und verteidigt werden. Ein Blick in die Geschichte der
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551 Fragen und ihre Folgen

25.11.2025
Wie Union, FDP, die Zeitung Welt und Co. seit der Bundestagswahl demokratischen Vereinen schaden Im Februar 2025 ist der Wendepunkt unübersehbar. Einen Tag nach der Bundestagswahl stellen die Unionsparteien ihre mittlerweile weithin bekannten 551 Fragen zur Finanzierung und zum Gemeinnützigkeitsstatus demokratischer Organisationen. Organisationen wie Omas Gegen Rechts, Campact, Greenpeace, Correctiv oder die Amadeu Antonio Stiftung werden darin als Feindbilder markiert und ihre Legitimität
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© Annabelle Chih / Getty Images

Fashion, die gerecht ist und die planetaren Grenzen einhält

25.11.2025
Ein neuer Bericht fordert eine sozial-ökologische Transformation des Modesystems Damit das Klima für uns alle lebenswert bleibt und es auf der Erde eine gerechte Zukunft gibt, benötigt auch das Modesystem eine radikale Wende. Weniger Ressourcen- und Energieverbrauch, langsamere Produktions- und Konsumzyklen und eine faire Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts müssen zu neuen Modetrends werden. Wie sollten wir uns auf einem sterbenden Planeten kleiden? Die Erde ist in einer
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10 bis 11 Frauen sind in der Halbtotalen sichtbar, die in einem UN-Saal sitzen, sich freuen und jubeln
Participants react to the adoption of the resolution titled "Political Declaration on the occasion of thirtieth anniversary of the Fourth World Conference on Women" during the opening of the sixty-ninth session of the Commission on the Status of Women (CSW69 / Beijing+30). The resolution, adopted by consensus, reaffirms the commitments of the Beijing Declaration and Platform for Action, originally adopted in 1995 at the Fourth World Conference on Women, stressing the need to uphold all human rights and fundamental freedoms for every woman and girl, without exception. In 2025, the global community will mark the thirtieth anniversary of the Fourth World Conference on Women and adoption of the Beijing Declaration and Platform for Action (1995). The main focus of the sixty-ninth session will be on the review and appraisal of the implementation of the Beijing Declaration and Platform for Action and the outcomes of the 23rd special session of the General Assembly. The review will include an assessment of current challenges that affect the implementation of the Platform for Action and the achievement of gender equality and the empowerment of women and its contribution towards the full realization of the 2030 Agenda for Sustainable Development. The Commission on the Status of Women (CSW) is the principal global intergovernmental body exclusively dedicated to the promotion of gender equality and the empowerment of women. A functional commission of the Economic and Social Council (ECOSOC), it was established by Council resolution 11(II) of 21 June 1946. The CSW is instrumental in promoting women's rights, documenting the reality of women's lives throughout the world, and shaping global standards on gender equality and the empowerment of women.

Frauen & Umwelt

27.07.2026
Was läuft derzeit in internationalen Prozessen? Aus Rundbrief 3/2004 ‚Frauen und Umwelt’ - das ist ein Themenkomplex, der in mehreren internationalen politischen Prozessen eine Rolle spielt, aber eben auch immer Gefahr läuft, unter die Räder zu kommen. Es gibt aber Anlass zu der Hoffnung, dass wir auf diesem Gebiet Fortschritte machen können, wenn wir das Jahr 2005 strategisch nutzen. Beispielsweise im Jahr 2000, als im Beijing+5-Prozess (Fünfjahresrückblick zur Frauenkonferenz
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Umweltbewegung im Wandel

25.11.2025
Von der Wendeeuphorie zu den Herausforderungen der Gegenwart Umweltbewegungen in der früheren DDR haben einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Aus basisnahen Initiativen gegen Umweltverschmutzung entstand in der Wendezeit eine breit getragene Bewegung, die durch neue Freiheiten zunächst stark wuchs. In den 1990er-Jahren folgte eine Phase der Ernüchterung: Professionalisierung, Mitgliederschwund und gesellschaftliche Veränderungen stellten gewachsene Strukturen in Frage. Heute stehen
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