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Wendepunkt Sevilla?

08.09.2025
Vor der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung Ende Juni 2025 werden die Regierungen der Mitglieder der Vereinten Nationen in Sevilla zur 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) zusammenkommen. In einem herausfordernden wirtschafts- und geopolitischen Umfeld werden hohe Erwartungen an die Konferenz gestellt. Einerseits sollen Mittel und Wege gefunden werden, zusätzliche Gelder zu mobilisieren, um die gewaltige Finanzierungslücken bei Klima und
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Pascal Meier / Unsplash

Die Umkehr des Trends

25.11.2025
Fair Fashion statt Fast Fashion Die Textil- und Bekleidungsindustrie hat für die Wirtschaften der Produktionsländer hohe Relevanz und ebenso für Europa. Jährlich wächst die Branche und verzeichnet Milliardenumsätze. Dabei stimulieren stetig neue Trends das Geschäft. Während Fast-Fashion den einen immer mehr Profit bringt, intensiviert es die Arbeit in den Fabriken und verschärft die eh schon problematischen Umweltauswirkungen und Arbeitsbedingungen des Sektors. Die dringend benötigten
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Im engen Korridor der Freiheit

20.11.2025
Demokratie zwischen Markt, Macht und Zivilgesellschaft  In ihrem preisgekrönten Werk The Narrow Corridor beschreiben die Wirtschaftsnobelpreisträger James A. Robinson, Daron Acemoğlu und Simon Johnson das fragile Gleichgewicht zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Freiheit und Fortschritt, so ihre zentrale These, gedeihen nur in diesem schmalen Raum. Doch der Korridor wird enger: Die Räume für zivilgesellschaftliches Engagement schrumpfen rapide. Der Nobelpreis 2024 erhielten James A.
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Mit Recht gemeinnützig

25.11.2025
Was die Zivilgesellschaft in verunsichernden Zeiten stärken kann Der Gemeinnützigkeitsstatus zivilgesellschaftlicher Organisationen befindet sich im Zentrum des rechten Kulturkampfs. Das Ziel ist es, Organisationen einzuschüchtern, die sich politisch gegen rechts positionieren. Dabei entsteht eine massive Diskursverschiebung, die bei Engagierten zu Selbstzensur führen kann. Eine Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts wäre ein starkes Signal und ein Bekenntnis zu einer pluralistischen
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Trump, Steuern und Zeit für Entscheidungen

08.09.2025
Wie der Angriff des US-Präsidenten auf die globale Steuerkooperation unerwartete Folgen haben kann. Donald Trump ist an der Macht und hat im Rahmen seines umfassenden Angriffs auf den Multilateralismus die internationale Steuerzusammenarbeit zu einem besonderen Ziel gemacht. Aber die Inkompetenz der US-Regierung und Trumps persönlicher Mangel an Verlässlichkeit und einer kohärenten Strategie sind so groß, dass er vielleicht sogar die beste Chance für Fortschritte seit Jahrzehnten
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Changing Markets Foundation

In Öl gekleidet

25.11.2025
Wie fossile Brennstoffe die Fast Fashion am Laufen halten Die meisten Kleidungsstücke verbrauchen heute so viel fossile Brennstoffe wie eine Plastikflasche. Fast drei Viertel aller Textilien werden bald aus Öl und Gas hergestellt. Synthetische Fasern sichern nicht nur den künftigen Erdölbedarf, sondern sind auch eine der Haupttriebkräfte der Fast Fashion, die Überproduktion, Abfall und Umweltverschmutzung verursachen. Angesichts der sich abzeichnenden Textilgesetze stellt sich die Frage:
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Environment activists hold signs against the reclamation of Manila Bay including the ongoing construction of a new international airport by San Miguel Corporation during a protest near the Department of Environment and Natural Resources (DENR) in Quezon City, Metro Manila, Philippines. August 26, 2022.

Kriminalisierung von Klimaschutzmaßnahmen

25.11.2025
Wie Staaten Umweltschützer:innen zum Schweigen bringen Weltweit sehen Land- und Umweltschützer:innen – von indigenen Führer:innen in Asien bis hin zu friedlichen Klimademonstrant:innen in London –sich zunehmender Überwachung und sogar Inhaftierung ausgesetzt, weil sie es wagen, sich gegen zerstörerische Industrien zu stellen oder strengere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu fordern. Seit vielen Jahren dokumentiert Global Witness die Angriffe, das Verschwinden und sogar
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Trisha Downing / Unsplash

Baumwolle: Gute Faser, schlechte Faser?

25.11.2025
Herausforderungen und Chancen der beliebten Naturfaser Baumwolle hat viele Vorteile: Sie ist ein nachwachsender Rohstoff, biologisch abbaubar, gut zu verarbeiten und angenehm zu tragen. Doch die riesigen Mengen, die für die Textilindustrie produziert werden, und die damit verbundenen Methoden machen die Naturfaser vielerorts zum öko-sozialen Alptraum. Baumwolle ist die beliebteste Naturfaser der Modeindustrie. Die jährliche Baumwollernte von rund 25 Millionen Tonnen macht ein Viertel der
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FfD4 zurechtgerückt

08.09.2025
Menschenrechte zur Stärkung der Entwicklungsfinanzierung Die derzeitige globale Finanzarchitektur ist nicht zweckmäßig. Stattdessen hält sie historische Ungerechtigkeiten aufrecht. Die 4..Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) bietet eine Gelegenheit, dieses System unter Berücksichtigung der Menschenrechte umzugestalten. Mit einem auf Rechten basierenden gesetzlichen Rahmen für Staateninsolvenzen und eine an Rechten orientierte UN-Rahmenkonvention über
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Zivilgesellschaft im Visier

25.11.2025
Die Strategie der extremen Rechten zielt gegen Engagierte – und gegen den Staat Die AfD hat zu Beginn der Legislaturperiode deutlich gemacht, dass sie zur nächsten Bundestagswahl anstrebt, stärkste Kraft im deutschen Parlament zu werden. Sie arbeitet, gemeinsam mit einem rechtsextremen Umfeld, seit Jahren daran, das gesellschaftliche Klima durch Dramatisierungen und Desinformationen von einer freiheitlich-liberalen in eine autoritäre Richtung zu verschieben. Besonders
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Privat vor öffentlich?

08.09.2025
Es ist Zeit, sich gegen den Trend zur Privatisierung der Entwicklungsfinanzierung zu wehren Die Beteiligung privater Geldgeber an der Finanzierung von Infrastruktur und Dienstleistungen ist nicht neu. In den letzten Jahrzehnten hat der Fokus auf die Hebelwirkung privater Finanzmittel jedoch zugenommen, insbesondere nach der Verabschiedung der Aktionsagenda von Addis Abeba (AAAA) auf der 3. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD) 2015. Dennoch haben sich die geförderten
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Der Fußabdruck der Mode

25.11.2025
Die Auswirkungen der Nassverfahren auf Bangladesch Die Textilindustrie in Bangladesch umfasst etwa 16.700 Fabriken, erwirtschaftet Exporte im Wert von 23,55 Milliarden Dollar und beschäftigt über 4,22 Millionen Arbeiter:innen. Der weit verbreitete Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Nassverarbeitung birgt jedoch erhebliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Sicherere Alternativen und strengere Vorschriften sind von entscheidender Bedeutung, um die Schäden für Menschen und Ökosysteme zu
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Demokratische „Vergesslichkeit“

25.11.2025
Angriffe auf die Zivilgesellschaft zeigen, dass die Demokratie in der EU krank ist Die anhaltenden Angriffe auf die Zivilgesellschaft in Europa, angeführt von der extremen Rechten und Konservativen, sind zutiefst beunruhigend. Sie spiegeln Trends wider, die auch in autoritären Regimes auf der ganzen Welt zu beobachten sind, und sollten für alle europäischen Bürger:innen ein Warnsignal sein. Die meisten Menschen werden noch nie von Qatargate gehört haben oder es bereits wieder
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Für eine starke deutsche Entwicklungspolitik

30.09.2025
Kriege, Wirtschaft und Migration dominieren gegenwärtig die Schlagzeilen und Deutschland sucht seine Rolle international zwischen Verteidigungsfähigkeit und Friedensmacht, zwischen wertegebundener Außenpolitik und nationalen Eigeninteressen, die oft innenpolitisch gefärbt sind. Gleichzeitig ist zivilgesellschaftlichen Organisationen klar: Die Entwicklungspolitik darf kein Anhängsel der Außenpolitik werden, denn sie ist entscheidend für eine nachhaltige und gerechte Zukunft Deutschlands in
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pixabay

Ausbeuterische Arbeitsbedingungen für unsere Kleidung: ein Blick auf die Näher:innen

25.11.2025
Ein Interview mit Dr. Gisela Burckhardt von FEMNET e.V. Damit wir unsere Kleidung so günstig kaufen können, muss sie auch günstig produziert werden. Deshalb greifen viele Firmen auf Produktionsstätten und Zulieferer aus anderen Ländern wie China, Bangladesch, Vietnam, Türkei und Indien zurück. Die Arbeiter:innen nähen unsere Kleidung unter menschenunwürdigen Bedingungen, mit gesundheitlichen Risiken, geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausbeutung. Internationale Unternehmen tragen dabei
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Deutschlands Scheitern in Gaza

25.11.2025
„Nie wieder“ muss für alle gelten Deutschlands Waffenlieferungen an Israel und das Schweigen zu offensichtlichen Völkerrechtsverbrechen beschädigen Grundprinzipien des internationalen Rechts. Die Bundesregierung trägt aktiv dazu bei, indem sie sich auf eine Staatsräson beruft, welche die Lehren des Nationalsozialismus selektiv anwendet. Seit dem menschenverachtenden Terrorangriff der Hamas auf jüdisches Leben am 7. Oktober 2023 hat sich im Nahen Osten ein menschengemachtes Unrecht
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© KevinMcElvaney

Vergiftete Geschenke

25.11.2025
Die toxische Textilkrise in Ghana: Wie Fast Fashion Second-Hand-Spenden zu gefährlichem Textilmüll macht Globale Modemarken werben mit Recycling und Kreislaufwirtschaft, doch die Realität sieht anders aus. Nirgendwo wird das Scheitern des linearen Geschäftsmodells des Fast-Fashion-Systems so sichtbar wie in den Ländern des Globalen Südens, wo der Großteil unserer kurzlebigen Kleidung aus synthetischen Fasern landet – verbrannt, deponiert oder von Flüssen ins Meer gespült, mit
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© FIAN Deutschland

Soziales Engagement mit Rendite

30.09.2025
Der problematische Win-win-Narrativ der Entwicklungsbanken am Beispiel der DEG Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH – kurz DEG – hat den öffentlichen Auftrag, als Finanzierer der Privatwirtschaft die Entwicklungspolitik des Bundes zu flankieren. Sie hat ein unglaubliches Wachstum hingelegt mit Gewinnen aus den Ländern, in denen sie Entwicklung ankurbeln soll. Sie steht damit beispielhaft für den wachsenden Konflikt der Entwicklungsfinanzierung zwischen
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Demokratie unter Druck

25.11.2025
von Brüssel bis Berlin Eine Koalition aus Politiker:innen, Medien und Konzernlobbyisten setzt seit Monaten die Zivilgesellschaft unter Druck. Ihr Ziel ist es, kritische Stimmen aus öffentlichen Debatten und politischen Entscheidungen zu drängen. Dahinter stehen zum einen autoritären Machtansprüche, zum anderen aber auch Geschäftsinteressen. Die Folgen sind bereits jetzt spürbar: Immer weniger Vereine wagen es, sich politisch zu äußern und einzumischen ­ das ist eine reale Gefahr für
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Roman Drits / Barnimages

Verlässliche Textilsiegel? Mangelware!

25.11.2025
Greenwashing statt anspruchsvoller Textilsiegel bei großen Online-Shops keine Seltenheit Verbraucher:innen sind auf anspruchsvolle und unabhängige Textil-Siegel angewiesen, um nachhaltigere Kleidung zu erkennen. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW von 2023 zeigte, dass diese in den Top Ten-Online-Mode-Shops kaum zu finden waren. Auch Serviceleistungen zur Reparatur oder Aufarbeitung wurden dort nicht angeboten. Die großen Shops und Plattformen kamen also ihrer Verantwortung zur
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