Für die Entdeckung der neuartigen »Gen-Scheren«-Technologie bekamen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier den diesjährigen Chemie-Nobelpreis. Diese auch CRISPR-Cas9 genannte neuartige Technologie zur Genmanipulation wird – wie auch schon die alte Gentechnik – mit großen Versprechungen und Hoffnungen begleitet. Der Europäische Gerichtshof hat in einem vielbeachteten Urteil 2018 dagegen festgestellt, es handele sich auch hier um Gentechnik, die derselben Regulierung unterliegen
1. Dezember 2020 | 11:00 bis 17:00 Uhr | Veranstaltung (Online)
Die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen für die Verwirklichung der SDGs. Zugleich treten aber auch die Risiken der Digitalisierung immer deutlicher zutage. Schon jetzt trägt sie dazu bei, bestehende Ungleichheiten zu verschärfen – etwa zwischen dem globalen Norden und Süden, den Geschlechtern oder den Generationen. Digitale Tools können zur Kontrolle oder Manipulation von Gesellschaften missbraucht
China hat mit 14 weiteren Ländern in Asien und im Pazifik eine neue Freihandelszone vereinbart, die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP). Verglichen mit der von den USA initiierten Trans-Pazifik Partnership (TPP) unter Ausschluss von China, die 2016 vereinbart und 2017 von US-Präsident Trump aufgekündigt wurde, wurden die acht Jahre andauernden Verhandlungen außerhalb Asiens bislang wenig beachtet. Das Abkommen umfasst 2,2 Milliarden Menschen und rund ein Drittel der weltweiten
Derzeit verhandeln Staaten Regeln für den Abbau mineralischer Ressourcen vom Boden unserer Ozeane. Doch was in der Erzählung von Bergbauunternehmen wie ein Märchen von grünen, sauberen Meeresrohstoffen klingt, ist eigentlich eine Geschichte von Intransparenz und Gier, die unsere Ozeane zerstören wird.
Wir wollen und brauchen keinen Tiefseebergbau. Warum das so ist und was zu tun ist, gibt es nachzulesen im Policy Briefing zu Tiefseebergbau.
Für mehr Informationen:
Drei Grundsätze zur Neugestaltung von Handel und Investitionen zur Überwindung der Krise
In weniger als einem halben Jahr hat die Coronavirus-Pandemie die Karten der wirtschaftlichen Globalisierung grundlegend neu gemischt. Komplexe Versorgungsketten, internationale Arbeitsteilung und Just-in-time-Operationen haben in den letzten dreißig Jahren zugenommen. Ihre Dysfunktionalitäten sind jetzt eine Quelle der Krise, nicht der Widerstandsfähigkeit.
Die Pandemie bringt die
Könnten Handelsverträge dazu beitragen, Umwelt- und Klimaschutz zu stärken? Diese Frage löst bei vielen Menschen große Skepsis aus. So haben Handelsregeln in der Vergangenheit Umweltprobleme eher verstärkt, statt sie zu verbessern oder zu lösen. Egal, ob es sich um die Einschränkung von Umweltschutzmaßnahmen, Handelsstreitigkeiten um die Unterstützung für erneuerbare Energien oder Investorenklagen gegen Umweltschutzbestimmungen handelt – immer wieder hat sich in der Vergangenheit
Gemeinsame Pressemitteilung von: Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“, BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS), Deutscher Fundraising Verband, Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Spendenrat, Deutscher Kulturrat, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Forum Umwelt und Entwicklung, Stifterverband, Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe
Als Dachverbände und Netzwerke gemeinnütziger Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft begrüßen wir die Vorschläge des Bundesrats zu Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht. Unsere Mitglieder leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für ein vielfältiges und lebenswertes Land. Sie stiften Gemeinschaft, fördern das Zusammenleben und geben auch immer wieder kritische Impulse für die gesellschaftliche Weiterentwicklung. Die im Rahmen des
Fünf Jahre sind seit der Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung vergangen. Es steht außer Zweifel, dass wir mit der Umsetzung viel zu langsam voranschreiten. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass ein Verfehlen der Ziele für eine friedliche, faire und gleichberechtigte Welt, in der Umwelt, Natur und Mensch Respekt und Schutz erfahren, möglich oder sogar wahrscheinlich ist. Dabei ist ein effektives, ambitioniertes Handeln hin zu mehr Nachhaltigkeit in allen
Die USA haben gewählt – aber immer noch steht das Ergebnis nicht fest. Die Auszählung dauert noch an –ein vorläufiges Endergebnis gibt es bisher nicht und die Gerichte werden voraussichtlich auch noch mitreden. Aktuell sieht es nach einem knappen Sieg Bidens bei fortgesetzter republikanischer Kontrolle des Senats aus. So oder so stellen sich viele Fragen nach der künftigen Rolle der USA, unseren Beziehungen und den Konsequenzen für die europäische Agenda.
Werden die USA unter Biden
Die Krisen im den Bereichen Umwelt, Menschenrechte und Klima verschärfen sich und Deutschland verbraucht im globalen Maßstab weiterhin enorme Mengen an metallischen Rohstoffen. Gleichzeitig werden die Kosten für die durch den Abbau entstehenden sozialen und ökologischen Schäden in die Abbauländer externalisiert.
Ein Weiter-So der deutschen Rohstoffpolitik ist keine Option!
Was wir brauchen ist eine politische Wende in unserem Umgang mit Rohstoffen: Eine
Berlin, 29. Oktober 2020 - Das EU-Mercosur-Abkommen ist eine verpasste Chance für einen dringend nötigen Weichenwechsel in der EU-Handelspolitik. Gleichzeitig ist es eine Gefahr für das Klima, den Schutz des Regenwaldes und die Menschen- und Landrechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Mercosur-Raum. Sie können im Wettbewerb mit der hochsubventionierten EU-Landwirtschaft kaum bestehen. Das ist das Ergebnis einer neuen Faktensammlung von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus
Der Reiseführer zu den Folgen des EU-Mercosur-Abkommens für Mensch und Natur
Der Reiseführer "EU-Mercosur: Voran in die (Klima-)Krise" führt zu den beliebtesten Reisezielen von europäischen Produkten, die Industrien im Mercosur zerstören und das Klima weiter anheizen. Kommen Sie mit uns auf eine Reise zum wunderschönen Regenwald, den Sie dringend noch besuchen sollten, bevor er endgültig zur kompletten Abholzung freigegeben wird und entdecken sie leckere landwirtschaftliche Erzeugnisse
Noch 2017 erklärte die Bundesregierung den deutschen Wald ihrem Waldbericht für »in gutem Zustand«. Nach den letzten drei katastrophal trockenen Sommern kann davon keine Rede mehr sein. Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Stürme, Dürre, Borkenkäfer und auch Waldbrände haben den Wäldern schwere Schäden zugefügt. Betroffen sind vor allem die Fichtenbestände. Doch auch immer mehr Laubbäume leiden. Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu.
Wie ist die Lage
Seit Monaten leben wir anormalen Zeiten – auch wenn einige eher von einer neuen Normalität sprechen. Für normal halte ich Masken, Abstandsreglungen, Online-Treffen oder leere Theatersäle nicht – für notwendig schon. Die COVID-19-Pandemie bringt soziale, politische und ökonomische Schwachstellen deutlich zu Tage. Diese Risse waren auch schon vor März 2020 im System, jedoch sind sie stärker und sichtbarer geworden. Unser Gesellschaftssystem liegt auf der Intensivstation. Wie sieht da
Eine CO2-Abgabe der Produzenten energieintensiver Industriegüter ist dringend nötig. Die AG Handel begrüßt deshalb die Überlegungen der EU-Kommission – bekräftigt durch den Auftrag des Europäischen Rates vom Juli 2020 – im Rahmen des Green Deals einen Kohlenstoffgrenzausgleich (carbon border adjustment mechanism/CBAM) einzuführen. Einige Grundbedingungen müssen dabei gegeben sein.
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Zum Welternährungstag: Politik muss Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren
Bündnis fordert zum Welternährungstag radikale Kehrtwende, um Hunger bis 2030 zu beenden
Aachen/Berlin/Köln, 12. Oktober 2020: Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass ohne eine radikale Kehrtwende bei der Hungerbekämpfung im Jahr 2030 150 Millionen Menschen mehr Hunger leiden werden als heute. Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen und
Nichtregierungsorganisationen: Verschobene Chemikalienkonferenz darf keine Pause für den Umwelt- und Gesundheitsschutz bedeuten
Berlin, 5. Oktober 2020: Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Bundesregierung auf, trotz der verschobenen fünften Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement jetzt konsequent die Weichen für eine giftfreie Zukunft zu stellen – und auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft dafür zu nutzen. Die Konferenz sollte neben der Klima- und
Erster Aufschlag der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie löst Fassungslosigkeit aus
Berlin, 2. Oktober 2020: Anlässlich der gestrigen Veröffentlichung der Entwurfsfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie kommentiert Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung:
„Die aktuelle Veröffentlichung zeigt die Bedeutungslosigkeit der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung. Das veröffentliche Dokument ist den Titel einer „Strategie“ nicht wert.
Obwohl die EU die SDGs mitverhandelt hat und sich als "frontrunner" zur Umsetzung der 2030 Agenda versteht, bleibt diese de facto jedoch hinter den Erwartungen zurück. Weiterhin gilt, würde jeder Mensch so leben wie der Durchschnitt in Europa, bräuchten wir 2,6 Erden. Die europäische Wirtschaft beruht weiterhin auf der Ausbeutung von Mensch und Natur. In dem zivilgesellschaftlichen Bericht wird der Monitoringbericht der EU kritisch beleuchtet und ein alternatives Bild präsentiert.
Online-Vorstellung und Diskussion am Donnerstag den 08. Oktober 2020 | 17:00 - 18:30 Uhr
Vierzehn Jahre nachdem die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika – kurz AGRA – gegründet hat, steht fest: Der AGRA-Ansatz ist an den eigenen Zielen gescheitert. 30 Prozent mehr Menschen hungern in den 13 AGRA-Schwerpunktländern und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. Zudem werden traditionelle
Das Netzwerk Agenda 2030 fordert die Bundesregierung auf, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Maxime deutscher Politik zu erheben.
Die Bundesregierung überarbeitet erneut ihre Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dieser will sie einen Beitrag leisten, um die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Eines der Hauptziele der Agenda 2030 ist es, weltweit Hunger und Armut zu überwinden und soziale Ungleichheit zu reduzieren. Weiter
Drei Grundsätze zur Neugestaltung von Handel und Investitionen zur Überwindung der Krise
In weniger als einem halben Jahr hat die Coronavirus-Pandemie die Karten der wirtschaftlichen Globalisierung grundlegend neu gemischt. Komplexe Versorgungsketten, internationale Arbeitsteilung und Just-in-time-Operationen haben in den letzten dreißig Jahren zugenommen. Ihre Dysfunktionalitäten sind jetzt eine Quelle der Krise, nicht der Widerstandsfähigkeit.
Die Pandemie
Online-Workshop (via Zoom) am 26. August von 14 bis 16 Uhr
Der Klimawandel stellt Deutschlands Landwirt*innen vor gewaltige Probleme. Die vergangenen zwei Jahre waren durch wiederholte Dürren geprägt. Doch die Landwirtschaft ist Leittagende und Verursacherin des Klimawandels zugleich. In Deutschland stammen über 7 Prozent der Treibhausgase direkt aus der Landwirtschaft. Ein Großteil davon ist auf das betriebliche Stickstoffmanagement und die intensive Nutztierhaltung in
Online-Podiumsdiskussion
Dienstag, 1. September 2020, 18-20 Uhr
Es diskutieren:
Léo Heller, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Wasser- und Sanitärversorgung
Gunther Beger, BMZ, Leiter der Abteilung „Grundsatzfragen“
Lê Phan Warnke, Deutsches Institut für Menschenrechte
Dinesh Suna, Koordinator des Internationalen Ökumenischen Wassernetzwerks
Moderation: Maike Gorsboth
Die COVID-19-Pandemie hat ein Schlaglicht auf den akuten
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