AUFRUF : Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!
31. Juli 2021 - Demonstration gegen das geplante Flüssigerdgasterminal in Brunsbüttel
Die Wissenschaft ist eindeutig: Um die Klimakrise zu bekämpfen müssen alle fossilen Energieträger - Kohle, Gas und Öl – jetzt im Boden bleiben. Doch im Zuge des hart erkämpften Kohleausstiegs setzen Politik und Energiekonzerne auf den Ausbau der Erdgasnutzung. Zahlreiche Erdgaskraftwerke, Pipelines und Terminals für flüssiges Erdgas sollen
Deutschland berichtete am 15. Juli 2021 zum zweiten Mal beim High Level Political Forum über seine Umsetzung der SDGs. Der Freiwillige Nationale Staatenbericht (VNR) ging dabei vor allem auf einige zentrale Aktionsfelder ein.
Einige ausgewählte Stakeholdergruppen (Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO, BDI, DGB, Jugendvertreter*innen) konnten außerdem jeweils einen engl. 2-Seiter für den Anhang des offiziellen VNRs formulieren und bei der VNR-Präsentation ein gemeinsames Statement
Im Vorfeld des Berlin Forums für Chemikalien und Nachhaltigkeit ziehen Umwelt- und Entwicklungsverbände eine kritische Bilanz der Arbeit der Bundesregierung. Sie hat wichtige Hausaufgaben in der Chemikalienpolitik unerledigt gelassen.
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, HejSupport, PAN Germany und WECF
Zum Hintergrund des Berlin Forum für Chemikalien und Nachhaltigkei (PDF, 230 KB)
Berlin, 5. Juli 2021: Die Bundesregierung hat die
Gesetze für Nachhaltigkeit
Vorschläge für die 20. Legislaturperiode des Bundestags
Sechs Jahre nach der Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs) zeigt sich, dass die Umsetzung in Deutschland weiterhin vor großen Hürden steht. Ein Kernproblem ist und bleibt ihre Unverbindlichkeit. Mit der SDG-Aktionsdekade, die der UN-Generalsekretär für die nächsten 10 Jahre ausgerufen hat, muss nun auch die Verbindlichkeitsdekade beginnen. Mit dieser
Pressemitteilung, 30.Juni 2021
Berlin, Amsterdam, Brüssel, Madrid
EU-Mexiko-Abkommen: Weiterer Schritt in Richtung eines intransparenten und undemokratischen Handels
Die EU-Kommission wird vorschlagen, das ohnehin problematische Handelsabkommen zwischen der EU und Mexiko aufzuteilen
Eine Information, die den unterzeichnenden Organisationen zugespielt wurde, zeigt einmal mehr, wie undemokratisch die EU-Handelspolitik sein kann: Die EU-Kommission wird vorschlagen, das
Im Herbst dieses Jahres lädt der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres zu einem Welternährungsgipfel nach New York– dem UN Food Systems Summit (UNFSS). Der soll Weichen stellen, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) doch noch zu erreichen. Antworten auf die dringendsten Probleme des globalen Ernährungssystems sollen gefunden werden: zunehmender Hunger, Mangel- und Fehlernährung, Biodiversitätsverlust und die fortschreitende Klimakrise. Doch bei genauerem
Die Lieferketten halten – trotz Corona
Millionen Seeleute sichern unseren Alltag unter prekären Bedingungen
Berlin, 24.6.2021 | Anlässlich des Tags der Seefahrer am 25. Juni fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis Fair übers Meer! die Bundesregierung und die maritime Wirtschaft auf, endlich die Arbeitssituation von Seeleuten substantiell zu verbessern. Dazu zählt auch, ihnen medizinische Informationen und Versorgung sowie Kontaktmöglichkeit zu den Familien zu gewähren.
Stellungnahme der AG Landwirtschaft & Ernährung im Forum Umwelt & Entwicklung zum UN FSS und dem nationalen Dialog
15.06.2021
Die multiplen Krisen unserer globalen Ernährungssysteme zeigen, dass eine globale Agrar- und Ernährungswende längst überfällig ist. Wir brauchen eine grundlegende Transformation hin zu nachhaltigen, demokratischen, gerechten und gesunden Ernährungssystemen. Der bevorstehende Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN Food Systems
Analyse der Anfang des Jahres 2021 veröffentlichten AGRA-eigenen Evaluierungen aus den Jahren 2019/2020
Im Juli 2020 haben Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, das INKOTA-netzwerk, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und fünf afrikanische Organisationen die Studie „Falsche Versprechen: Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA)“ veröffentlicht. Das Papier stellt die erste wissenschaftliche Wirkungsanalyse der Agrarallianz dar. Es belegte, dass
Berlin, 8.06.2021. Angesichts übermächtiger Konzerne, die gesellschaftlich wichtige Märkte etwa im Digital- und Finanzsektor kontrollieren, fordern 27 zivilgesellschaftliche Organisationen ein entschiedenes Vorgehen gegen die zunehmende Monopolisierung der Märkte. Der Bundestag und EU-Institutionen müssen Gesetze auf den Weg bringen, damit Kartellbehörden zukünftig in schwerwiegenden Fällen übermächtige Konzerne entflechten, das heißt zerschlagen können. Die Konzentration von
Kritiker wie Lobbycontrol fordert eine Reform der Kartellrechts. So sollen Konzerne leichter entflechtet werden können.
Ein Beitrag von Caspar Dohmen auf www.sueddeutsche.de
Die Ballung wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger global agierender Unternehmen schreitet voran. Das ist besonders offensichtlich in der Technologiebranche, aber auch in anderen Branchen wie Energie, Rohstoffe oder Finanzen. Diese Machtkonzentration schade der Demokratie, der Gesellschaft und der
Übermächtige Konzerne dominieren weite Teile unserer Wirtschaft und kontrollieren für die Gesellschaft wichtige Märkte. Diese Konzentration von Macht schadet der Demokratie. Aufgrund ihrer Macht können Konzerne sich ökonomische Vorteile verschaffen, die Politik in ihrem Sinne beeinflussen und andere Unternehmen vom Markt verdrängen. Soziale und ökologische Kosten wälzen diese Unternehmen auf Gesellschaften hierzulande, in Europa und weltweit ab. Die Politik in Deutschland und in der EU
Schöne: „Der bereits ausverhandelte Kompromiss darf nicht noch weiter abgeschwächt werden.“
Berlin, 04.06.2021 - Das Insektenschutzpaket bestehend aus der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes und einer Novelle der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung droht zum Ende der Legislaturperiode am Widerstand von CDU/CSU im Bundestag und auf Landesebene zu scheitern. Vor diesem Hintergrund appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) gemeinsam mit 28 weiteren
Online Diskussion
Gewässer, Seen und Feuchtgebiete im Klimastress
Forschung und Fallstudien
Die blauen Bänder und Flecken auf der Landkarte sind unerlässlich für die ökologische Gesundheit der Umwelt in Deutschland – aber Gewässer, Seen und Feuchtgebiete zwischen Nordsee und Alpenrand sind gestresst. Insbesondere höhere Temperaturen als Folge des Klimawandels machen ihnen zu schaffen.
Am 15. Juni laden das Forum Umwelt und Entwicklung
Eine globale Koalition von über 180 Community-Plattformen, Menschenrechts- und Umweltorganisationen sowie WissenschaftlerInnen aus 36 Nationen fordert die EU auf, ihre Pläne aufzugeben, den schmutzigen Bergbau im Rahmen der EU-Pläne „Green Deal“ und „Green Recovery“ massiv auszubauen.
In einer Erklärung, die mitten in der Grünen Woche der EU veröffentlicht wurde, erklärt die Koalition, warum die Politik und Pläne der EU den zerstörerischen Bergbau in Europa und im
Was ist #weltweitwichtig ?
Digital
9. Juni 2021, 16:00-17:30 Uhr
Zur Anmeldung:
https://doo.net/veranstaltung/75557/buchung
Eine gemeinsame Veranstaltung vom CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dem Deutschen Naturschutzring, dem Forum Menschenrechte, dem Forum Umwelt und Entwicklung, der Klima-Allianz Deutschland, dem Paritätischen Gesamtverband, der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und dem Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre
Ein Einführung in das EU-Mexiko Handelsabkommen
Das erneuerte EU-Mexiko Handelsabkommen wird aller Voraussicht nach das erste sein, über das im EU-Rat und EU-Parlament 2021 abgestimmt wird. Dabei blicken die EU und Mexiko auf eine bereits seit dem Jahr 2000 dauernde Kooperation im Rahmen eines Handelsabkommens zurück. Der Reiseführer "EU-Mexiko - Alle Macht den...? Investoren!" nimmt eine Auswertung dessen vor, was das alte EU-Mexiko-Abkommen für das lateinamerikanische Land bedeutet hat
Köln/Berlin, 26. April 2021 – Am Tag vor der abschließenden Ratifizierung des Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Großbritannien durch das Europäische Parlament am 27.4.21 fordern 44 zivilgesellschaftliche Organisationen aus Großbritannien und der EU eine stärkere Kontrolle der EU-UK-Handelsbeziehungen. Zum einen war die unzureichende demokratische Kontrolle der im Abkommen verankerten Gremien zuvor deutlich geworden, zum anderen waren bereits bei der Ratifizierung die
Berlin, 23.04.2021 - In einem offenen Brief an das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisiert das Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit weiteren Natur- und Umweltschutzorganisationen den Entwurf für eine nationale Waldstrategie 2050 scharf . Der Entwurf lasse wesentliche Elemente einer notwendigen Transformation der Waldbewirtschaftung vermissen, die auf die Herausforderungen der Biodiversitäts- und Klimakrise eingeht. Er sei zudem einseitig an den Interessen der Forstwirtschaft und
Da die Regierung private Exporte und Investitionen öffentlich fördert, muss sie dafür Sorge tragen, dass die geförderten Projekte höchsten ökologischen, menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Standards genügen. Bundestag und Bundesregierung sind daher dringend gefordert, die Prüf- und Vergabekriterien, das Monitoring und die Transparenz bei der Außenwirtschaftsförderung unter menschenrechtlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu überarbeiten und gesetzlich zu regeln.
Seit Jahren lobbyieren Industrie und Gentechnik-Befürworter*innen dafür, neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas von der Gentechnik-Gesetzgebung auszunehmen. Sie wollen damit die derzeitige Definition von Gentechnik aufweichen. Das gefährdet die Wahlfreiheit und die Sicherheit von Mensch und Umwelt.
Insgesamt 94 Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Entwicklungspolitik, Kirchen, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Züchtung, Lebensmittelwirtschaft und
Berlin, 19. April 2021 – Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings, kommentiert die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Ein Strategischer Ansatz für das Internationale Chemikalienmanagement nach 2020“ (BT-Drucksache 19/26516).
„Das Ziel, im Rahmen des Strategischen Ansatz‘ zum internationalen Chemikalienmanagement SAICM bis 2020 ein globales nachhaltiges Chemikalienmanagement auf die Beine zu stellen, ist krachend verfehlt worden.
Bioökonomie kann nur dann einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten, wenn unsere Wirtschaft auf den Prüfstand kommt und einer umfassenden sozialökologischen Transformation unterzogen wird. Der Bioökonomierat sollte sich daher für eindeutige politische Rahmenbedingungen und Leitplanken engagieren, innerhalb derer die Bioökonomie nachhaltig gestaltet werden kann.
Durch den zu erwartenden enormen Biomassebedarf kann eine unbegrenzt wachsende Bioökonomie zu einer
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat nach zwei Jahren seinen Referentenentwurf der Nationalen Waldstrategie 2050 den Bundesländern und einigen Verbänden vorgelegt. Wir sind nun eingeladen, das Papier zu kommentieren. Ob und wie Kommentare und Änderungsvorschläge berücksichtigt oder gar übernommen werden, ist nicht bekannt. Bisherige Eingaben von Umweltverbänden wurden größtenteils übergangen, sodass wenig Hoffnung besteht, hier noch wesentliche Verbesserungen zu erreichen.
Das Jahr 2020 lässt Beobachterinnen und Beobachter der internationalen Politik mit einem Schleudertrauma zurück. Es begann mit Ereignissen, die wirklich nichts Gutes für die Zukunft erwarten ließen. Australien brannte, im Nahen Osten drohte nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Soleimani ein erneuter blutiger Konflikt. Am 31. Januar verließ das Vereinigte Königreich nach langem Tauziehen endgültig die Europäische Union, verhandelte aber weiter über die handelspolitischen
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