(Berlin / Johannesburg / Köln / Lusaka, 10. Juli 2020) – Die heute veröffentlichte Studie eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses belegt: Der AGRA-Ansatz ist an den eigenen Zielen gescheitert. Vierzehn Jahre nachdem die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Agrarallianz gegründet hat, hungern 30 Prozent mehr Menschen in den 13 AGRA-Schwerpunktländern und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. Zudem werden traditionelle klimaresistente und
Lebensmittel sind lebensnotwendig. Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht von fundamentaler Bedeutung. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine stabile und krisensichere Versorgung mit vielfältigen und gesunden Lebensmitteln für eine gute Ernährung ist. Die Corona-Krise offenbart Probleme überall dort, wo systemrelevante Produkte nicht dezentral hergestellt werden. Je stärker Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und –handel lokal und regional organisiert bzw.
In einer internationalen Studie dokumentieren die Rosa-Luxemburg-Stiftung, Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, INKOTA-netzwerk sowie fünf Partnerorganisationen aus Mali, Kenia, Sambia und Tansania die dramatischen Folgen der Allianz für eine Grüne Revolution (AGRA) für kleinbäuerliche Erzeuger*innen in den 13 afrikanischen Schwerpunktländern der Initiative.
AGRA wurde 2006 gegründet, um der Hungerbekämpfung in Afrika mit ihrem konzerngetriebenen
INVITATION
CSO coalitions' role in the Decade of Action after Covid-19 Official side event
8 July 2020 from 2 – 3.30pm CEST / 8 -9.30am EDT This side event will be held online. Details for connection will be shared with all registered participants. Participation is limited and will be granted on a first come first served basis.
Please register here before July 7 at 4pm CEST/10am EDT.
We are at a decisive moment for the implementation of the SDG with the
Auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten findet das alljährliche High Level Political Forum (HLPF) statt. Vom 7.-16. Juli treffen sich in diesem Jahr VertreterInnen von Staaten, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Gruppen virtuell, um über sich über dem Umsetzungsstand der SDGs auszutauschen.
Thema des 2020 HLPFs ist "Accelerated action and transformative pathways: realizing the decade of action and delivery for sustainable development". Wie dringend diese
Mit 10 Kernforderungen hat das zivilgesellschaftliche, europäische Bündnis SDG Watch Europe Rahmenbedingungen für eine EU-Politik in der Corona-Krise formuliert. Darunter geht es um die Kriterien für Rettungspakete für Unternehmen, Fragen der europäischen Solidarität und Schuldenaufnahme, Erhalt der Menschenrechte und Demokratie und globale Unterstützung für Menschen außerhalb von Europa. Zudem weist das Bündnis darauf hin, dass auch weiterhin an der Überwindung der anderen Krisen,
In einem offenen Brief rufen 78 Umwelt-, Agrar-, Tierschutz- und Entwicklungsorganisationen aus ganz Europa die EU-Kommission dazu auf, die Freisetzung sogenannter Gene Drive Organismen in der EU und international zu ächten. Mit dieser neuen Gentechnikanwendung können ganze Tierpopulationen und -arten in der Natur ausgerottet und umprogrammiert werden. Die unterzeichnenden Organisationen fordern von der EU, sich auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz (COP 15) der
Im Hafen gestrandet, ohne Landgang!
Damit das wichtige Glied der Lieferkette nicht ausfällt, gibt es dringenden Handlungsbedarf !
Berlin, 24. Juni 2020 – Anlässlich des Tags der Seefahrer fordert das Bündnis Fair übers Meer! die dramatische Lage der 200.000 Seeleute auf Schiffen und in Häfen weltweit während der Coronakrise zu beachten und den betroffenen Arbeitern notwendige psychische und physische Unterstützung zu gewähren.
Download der Pressemitteilung
Statement zu Corona und Seeleuten
Seeleute müssen dringend in ihrer besonderen Situation beachtet und versorgt werden!
90 Prozent der weltweit und 40 Prozent der innerhalb Europas gehandelten Güter werden auf dem Seeweg transportiert. Damit sind die Seeleute ein essentielles Glied in den globalen Lieferketten. Ohne sie würde kein Schiff den Hafen sicher erreichen, kein LKW, Güterzug oder Binnenschiff im Anschluss beladen werden können.
Doch obwohl
Wie Handelsverträge Menschenrechte und Umweltschutz im Rohstoffsektor stärken könnten
Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen sind beim Abbau von Rohstoffen gang und gäbe. Dennoch sind die Handelsverträge der Europäischen Union ausschließlich darauf angelegt, europäischen Unternehmen den Zugang zu Rohstoffen im Ausland zu sichern. Diese Verträge sorgen vor allem dafür, dass Partnerländer Beschränkungen im Rohstoffbereich abbauen müssen. Doch dies muss nicht so sein.
Das Forum Umwelt und Entwicklung zeigt sich empört über die neusten Erkenntnisse hinsichtlich der Aktivitäten des argentinischen Geheimdienstes während der WTO- und G20-Treffen 2017 und 2018 in Buenos Aires. Dabei waren illegale Akten über zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure und Journalistinnen und Journalisten angelegt worden. Im Vorfeld der Treffen war auch internationalen Gästen die Einreise verwehrt worden, unter dem Vorwand, dass es sich eventuell um so genannte Staatsfeinde
Die Automobilindustrie ist wichtig für Deutschland, ökonomisch, medial und politisch. Sie dient vielen als Indikator für das Wohl und Wehe des Wirtschaftsstandorts und Lebensstandards seiner Beschäftigten. Dabei sind die Folgen der Pandemie für das Auto als Verkehrsmittel durchaus ambivalent: Während der Verkehr insgesamt zurückgegangen ist und den Lungen vieler eine willkommene Erfrischung beschert hat, haben sich die relativen Gewichte zwischen Individualverkehr auf der einen und ÖPNV
Die AG Handel des Forums Umwelt und Entwicklung lädt ein zum Gespräch
Coronakrise: Warum Menschenleben vor Patentrechte gehen und die EU-Handelspolitik jetzt umlenken muss
Öffentliches Webinar am Mittwoch der 24. Juni 2020 um 16 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten:
https://attendee.gotowebinar.com/register/3184076130398402317
Die Bereitschaft, in der Coronakrise zu helfen, ist groß. Insbesondere die Länder des Globalen Südens sind aufgrund ihrer oft mangelhaften
Von Alexandra Caterbow, HEJSupport
Das Corona-Virus hat vielen Plänen für dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. So auch im SAICM Prozesses. Auf Grund der Pandemie musste die Vorbereitungskonferenz IP4, geplant für März 2020, sowie die eigentliche Konferenz ICCM5 im Oktober 2020, verschoben werden. Das neue Datum für ICCM5 ist nun der 5. bis 9. Juli 2021 in Bonn. Es ist noch unbekannt, ob es ein IP4 Meeting geben wird.
Das SAICM-Sekretariat, unter dem
Für politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs
Online Webinarreihe: 08.06., 17.06., 22.06., 01.07.
Der Crashkurs Rohstoffpolitik für politische Multiplikator*innen führt dieses Jahr in das Thema Rohstoffwende ein. Rohstoffabbau, -nutzung und -verbrauch stehen in direkter Verbindung mit vielfältigen Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsproblemen. Die Webinarreihe zeigt diese Herausforderungen
Sehr überraschend haben sich EU-Handelskommissar Phil Hogan und die mexikanische Wirtschaftsministerin Graciela Márquez Colín am 28. April per Telefon auf den Abschluss der Verhandlungen des EU-Mexiko Modernisierungsabkommens geeinigt. Selbst einige EU-Parlamentarier*innen erfuhren davon erst aus der Presse. Anstatt ein Zeichen für zukunftsfähigen Handel in Pandemiezeiten zu setzen, ist das Abkommen ein Signal, so schnell wie möglich zum Status Quo zurückkehren zu wollen.
Nelly
Nachhaltigkeit und Corona - Wo und was ist die Rolle von Zivilgesellschaft?
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Corona-Pandemie und die darauffolgenden Maßnahmen haben unsere bisherigen Arbeitsabläufe deutlich verändert. Und doch haben Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit derzeit umso mehr Relevanz. Denn Corona hat wie eine globale Röntgenaufnahme die Schwachstellen unseres Sozialsystems, unserer Wirtschaftsweise und unseres Umgangs mit der Natur selbst
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Mehr Naturschutz bedeutet mehr Sicherheit vor Pandemien und mehr Klimaschutz
Berlin, 18.05.2020 - In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin anlässlich des Weltbiodiversitätstags am 22. Mai erwarten namhafte Wissenschaftler, Vertreter von Stiftungen, Unternehmer, Prominente und NGOs ein konsequentes Handeln bei der Verabschiedung des „European Green Deals“ und der neuen Biodiversitätsstrategie der UN- Konvention zum Schutz über die der
Es gibt die Debatten um die Energiewende, die Verkehrswende und die Agrarwende. So richtig und wichtig sie sind - es fehlt eine gesellschaftliche Diskussion um eine Wende im Umgang mit metallischen Rohstoffen. Warum das Thema dringend mehr Aufmerksamkeit und eine kohärente Verankerung in allen Politikressorts benötigt, legen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in 12 graphisch anschaulich aufbereiteten Argumenten kurz und präzise dar.
Unser Rohstoffkonsum ist nämlich alles andere
WIR BRAUCHEN ENDLICH RECHTSVERBINDLICHKEIT, RELEVANZ UND KONKRETE UMSETZUNG
Die COVID-19-Pandemie hat unsere Welt durcheinandergebracht und uns dabei die Schwächen unseres globalisierten Wirtschafts-systems vor Augen geführt. Seien es die gravierenden Auswirkungen eines privatisierten, profitorientierten Gesundheits-systems, die Abhängigkeitsstrukturen globaler Wertschöpfungsketten, der Umfang und die Schwere der Belastung auf prekär Arbeitende und in Pflege- und
Bezüglich der aktuellen Konsultation der EU-Kommission der Mitgliedstaaten zu „neuen Genomtechniken“ möchten wir Sie bitten, unsere Punkte bei Ihrer Beantwortung des Kommissions-Fragebogens zu berücksichtigen.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem Urteil vom 15. Juli 2018 bestätigt, dass auch neue Gentechnik-Verfahren (wie beispielsweise CRISPR/Cas) nach der geltenden EUGentechnikgesetzgebung zu regulieren sind.
Mit großer Sorge verfolgen wir nun die
Dieser Rundbrief erscheint in turbulenten Zeiten – während wir uns an unsere Heimarbeitsplätze zurückziehen konnten und sozial distanzieren, richtet sich wenige hundert Meter von unserem Büro die Charité auf schwere Krankheitsverläufe von COVID-19 ein. Ein Virus bestimmt unser Leben und Arbeiten und wird auch in Zukunft große Wirkung zeigen. Allerdings gibt es Phänomene, die durch das Virus nicht verschwinden, sondern im Gegenteil noch verstärkt werden. Dazu gehören die
2020 soll die bisherige Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt werden, die zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Sustainable Development Goals (SDGs) beitragen soll. Angesichts der Tatsache, dass bereits ein Drittel der vorgesehenen Zeit zum Erreichen der Ziele vergangen ist, sollte daher mit umso mehr Nachdruck an einer verbindlichen, kohärenten und ambitionierten Strategie gefeilt werden. Obwohl die Bundesregierung bereits seit fast 20 Jahren eine Nachhaltigkeitsstrategie hat und für sich
2019 war das Jahr der gefährlichen Brandherde, nicht nur im Amazonas, sondern auch in den USA, Australien, Bolivien, Indonesien, Angola und dem Kongo. Wertvolle, natürliche Lebensgrundlagen wurden zerstört. Die Klimakrise spitzt sich zu: 2019 war das Jahr der Temperaturrekorde. Der Juli war weltweit der heißeste Monat der Messgeschichte. 2019 war auch das Jahr, in dem der weltweite Hunger im dritten Jahr in Folge gestiegen ist. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies im selben Jahr
Unter Bioökonomie wird in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Konzept verstanden, dem sich Deutschland und viele andere Staaten verschrieben haben, um den Kapitalismus klima- und umweltverträglicher zu gestalten und gleichzeitig lukrative Geschäftsmodelle zu schaffen.
Zur Erreichung dieses Ziels soll die materielle Basis der Wirtschaft von fossilen Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt werden. Verschiedene Formen von Biomasse1 aus
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