2020 ist ein wichtiges Jahr für die Meere.
In zahlreichen internationalen, europäischen und nationalen Prozessen stehen in diesem Jahr Entscheidungen und Weichenstellungen an. Diese Anlässe sind Chancen für die Bundesregierung, sich progressiver für eine effektive Meerespolitik einzusetzen und bereits beschlossene Ziele umzusetzen.
BUND, DEEPWAVE, DUH, fair oceans, Forum Umwelt und Entwicklung, NABU, Slow Food, WDC, WWF, gemeinsam mit Brot für die Welt, fair fish, Ozeanien
Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass Firmen mit Umwelt- und Sozialdumping Wettbewerbsvorteile erzielen können. Wer das nicht will, muss regulierend in Märkte eingreifen – und umweltschonend und sozialverträglich hergestellte Produkte im internationalen Handel bevorzugen.
Beitrag von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, in Weltsichten – Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit, Ausgabe 3 / 2020: Schuften für den Weltmarkt
Kommentar von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung
Auf einmal wollen sie alle dealen. Deals, New Deals, Green Deals, solche Begriffe machen die Runde, und gemeint sind dabei nicht die „genialen Freihandelsabkommen“ eines Donald Trump, sondern große Pläne für progressive Politik. Ob wirklich oder nur scheinbar progressiv, ist dabei eine andere Frage.
New Deal und Green New Deal – woher kommt das?
Es war Franklin D.Roosevelt,
Um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen, ist es notwendig, über 80% der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden zu lassen.1 Trotzdem investieren Unternehmen weiterhin massiv in die Ausbeutung fossiler Brennstoffe: Allein im Öl- und Gassektor liegen 83% der von den größten Ölunternehmen geplanten Investitionen außerhalb dessen, was mit einem 1,6°C Szenario vereinbar wäre.2 Das Pariser Klimaabkommen erfordert daher, dass Regierungen den Abbau und das Verbrennen fossiler
Plastikflut stoppen!
Plastik überschwemmt mittlerweile unsere Umwelt – und ist heute eines der sichtbarsten und größten ökologischen Probleme. Es ist eine tödliche Gefahr für viele Lebewesen, die die Partikel als Nahrung aufnehmen. Die Plastikflut birgt auch Risiken für die menschliche Gesundheit – Mikroplastik wurde sogar im Blut von Menschen nachgewiesen. Zudem heizen Produktion und Konsum von Plastik die Klimakrise an.
Erstmalig in Deutschland haben sich große
Berlin/Davos, 21. Januar 2020 – Anlässlich des Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz, werden unter anderem Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen, aber auch eine Vielzahl an Regierungschefs und Konzernvertreterinnen und –vertretern erwartet. Internationaler Klimaschutz und die Nachhaltigkeitsziele der UN sind dabei die Hauptthemen auf der Agenda. Wie in den vergangenen Jahren wird das WEF eine Bühne für das Ringen um den Stand des Multilateralismus,
GWB-Digitalisierungsgesetz: Tippelschritte mit geringer Wirkung
Für eine digitale Grundversorgung im 21. Jahrhundert!
Internetgiganten wie Google, Amazon und Facebook dominieren die digitale Ökonomie. Wichtige Märkte sind bereits in der Hand von einem Konzern (Monopole) oder werden von einigen wenigen Konzernen beherrscht (Oligopole). Sie üben eine enorme Kontrolle über Daten, App-Stores, Online-Infrastrukturen und Online-Marktplätze aus. Es liegt in ihrer Hand den Zugang zu
Die Digitalisierung hat die Grenze zwischen dem Handel mit Gütern und dem Handel mit Dienstleistungen innerhalb weniger Jahre verschwimmen lassen. Benötigte man zuvor für den Handel mit Produkten wie Text, Ton oder Bild noch materielle Medien wie Papier, können diese nun digitalisiert über das Internet vertrieben und zugestellt werden. Der elektronische Vertriebsweg eignet sich zunehmend auch für Dienstleistungen. Dabei werden alle Formen von Beratung, Vermittlung und Bereitstellung
Schon heute setzen viele Bauern und Bäuerinnen digitale Instrumente ein und sind grundsätzlich offen für digitale Technik. Deren Anwendung birgt neue Möglichkeiten und Chancen, etwa zur Vernetzung und Organisierung sowie zum Austausch von Informationen. Jedoch wird der aktuelle Diskurs von der (Agrar- und Digital-)Industrie dominiert und ist eher von deren Interessen geleitet
als von den Bedürfnissen von und dem Nutzen für Bauern und Bäuerinnen. Es droht dabei die Gefahr, dass das
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23. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum
taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin
2. April 2020, ab 17:30
Die Rückstände unserer Konsum- und Produktionsweisen – unter anderem Plastikmüll, aber auch Chemikalienabfälle – sind heutzutage ein wertvolles Gut auf dem Weltmarkt. So macht das Verschiffen von Plastikabfall um die halbe Welt einen signifikanten Anteil des internationalen Frachtaufkommens aus. Müll hat einen Weltmarkt mit
Malte Timpte, Freier Berater für Beteiligungsprozesse und Umweltpolitik hat für das Forum Umwelt und Entwicklung Kurzberichte zu einer Reihe von Treffen und Arbeitsgruppen zum Post-2020 Global Biodiversity Framework erstellt. Diese finden Sie hier zum Download.
Darin finden Sie Hintergrundinformationen, Termine und Kurzzusammenfassungen der Diskussionen zu
Präsentation der Eckpunkte des Zero-Drafts des Post-2020 Global Biodiversity Framework am 24. November durch die Ko-Vorsitzenden
Zeit: Donnerstag, 16. Januar 2020, 16:00 – 17:30 Uhr
Sprachen: Deutsch, Englisch
Ort: GFFA, CityCube Berlin (Messedamm 26/Entrance Messedamm 14055 Berlin)
Der EU Agrarhandel zum Beispiel in Form von Sojaimporten und oder als Exporte von billigem Fleisch, Milch oder Getreide haben einer nachhaltigen Entwicklung der Agrarproduktion in Entwicklungsländern geschadet. Die Regeln der WTO und in bilateralen Abkommen bieten Regierungen und Agrarproduzenten im Globalen Süden
Wo auch immer Sie sich gerade aufhalten; sehen Sie sich gut um, holen Sie tief Luft, fühlen Sie in Ihren Körper. Sehen oder spüren Sie es? Sie sind überall: Chemikalien.
Der Stuhl, auf dem Sie sitzen ist vielleicht mit einem brandhemmenden Stoff imprägniert. Die schicke Outdoorjacke Ihres Nebensitzers wurde eventuell unter Verwendung von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFCs) atmungsaktiv ausgerüstet. Sicher haben Sie sich schon die Zähne geputzt und Wasser getrunken – auch darin
Keynote für die Konferenz “Welche Zukunft hat Europa? Umsetzungschancen einer Zivilgesellschafts-Agenda“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und des Wissenschaftszentrums Berlin, 29.11.2019
Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung
Als ich für diese Rede angefragt wurde, habe ich erst einmal gezögert. Die Zivilgesellschaft ist ja nun wirklich kein homogener Akteur, zumal sie in Wirklichkeit weit grösser ist als die
Aufruf zur Demonstration am 18. Januar 2020
2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.
Weil
Keynote von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, auf der Konferenz des Umweltdachverbands, Wien 3.12.2019
Im Mai dieses Jahres wurde ein neuer Bericht des weltweiten Wissenschaftsrats zur biologischen Vielfalt, IPBES , vorgestellt, den man nur noch als alarmierend bezeichnen kann. Einige der dramatischsten Fakten dieses Berichtes: Von den geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sind rund eine Million vom Aussterben bedroht. Es geht
Deutschlands bilaterale Investitionsabkommen unter der Lupe
Konzernklagerechte stehen einer fortschrittlichen Klimapolitik im Weg und gefährden Umwelt- und Verbraucher*innenschutz. Ein Großteil der Konzernklagen gegen Staaten gehen auf bilaterale Investitionsverträge (BITs/ Bilateral Investment Treaties) zurück. Diese Abkommen nehmen Staaten in die Pflicht, ausländische Investoren zu schützen - selbst wenn dies bedeutet, im Widerspruch zur eigenen Verfassung oder dem Willen der
Die Digitalisierung kommt.
Und in vielen Fällen ist sie bereits da. Doch noch bleibt unklar, welchen Einfluss die Digitalisierung auf unsere Gesellschaften, das menschliche Miteinander und den Planeten haben wird. Sollte die Digitalisierung wirklich ein Element für großen sozialen Wandel werden, muss sie nachhaltig, gerecht, für alle Menschen relevant sein und dem Gemeinwohl dienen. Ohne angemessen Diskussion über Vorteile oder Risiken, ohne demokratische Kontrolle oder
Die Welt ist aus den Fugen geraten, weil die Wirtschaftspolitik aus den Fugen geraten ist. Nach 40 Jahren neoliberaler Revolution ist es Zeit für einen Kurswechsel, sonst wird er von den Menschen erzwungen.
Vor exakt 20 Jahren traf sich die neu gegründete Welthandelsorganisation WTO zu ihrer 2. Ministerkonferenz in Seattle. Die Clinton-Regierung und die EU-Kommission setzten große Hoffnungen auf ein umfassendes Verhandlungsprogramm für die weitere Globalisierung und
Vortrag von Jürgen Maier, Forum Umwelt & Entwicklung, auf dem Europäischen Kongress der Bau- und Holzarbeitergewerkschaften, Chisinau/Moldawien.
14. November 2019
Herzlichen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr hier zu sprechen. Coen van der Veen hat mir gesagt, ich solle etwas Unmögliches machen, nämlich über den Strukturwandel, die „Just Transition“ sprechen, über den sozial gerechten Übergang in eine klima- und umweltverträgliche Wirtschaft. Er
Vier Jahre sind seit der Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung durch die Vereinten Nationen vergangen. Zum vierten Mal veröffentlichen zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke einen Bericht zum Thema »Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda«. Wie in den vergangenen drei Jahren kommen die Autor_innen zu dem Ergebnis: Um die nachhaltigen Entwicklungsziele noch zu erreichen, muss die Politik umdenken, umlenken und ehrgeiziger
Am 4. Oktober 2019 ist in Bangkok das dritte Vorbereitungstreffen für ein globales Abkommen zum Chemikalien- und Abfallmanagement zu Ende gegangen. Ein solches Abkommen soll ab 2020 den dann auslaufenden Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM) ablösen. Zu den Ergebnissen des dritten Vorbereitungstreffens (Intersessional Process Meeting, IP3) gehört neben der Arbeit an dem neuen Abkommen vor allem das Ausloten möglicher politischer Kompromisse zur Finanzierung der
Am 4. November 2019 stellen wir mit „Vier Jahre Agenda 2030: Die Politik ist am Zug“ unseren diesjährigen SDG-Report von 18:00 bis 20:00 Uhr im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor. Die zentralen Ergebnisse des Berichts erörtern wir mit VertreterInnen aus Politik und Zivilgesellschaft.
Die Veranstaltung findet in der taz-Kantine, Friedrichstr. 1, 10969 Berlin statt.
Vier Jahre sind seit der Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige
WTO in der Krise, Globalisierung in der Kritik:
Wohin entwickelt sich die internationale Handelspolitik?
22. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum
Die Welthandelsströme wachsen inzwischen langsamer als die Weltwirtschaft, die Zollpolitik von US-Präsident Trump sorgt für erhebliche Unsicherheiten. Zum Jahresende ist der Streitbeilegungsmechanismus der Welthandelsorganisation (WTO) nicht mehr entscheidungsfähig, weil die USA die Ernennung neuer Jurymitglieder blockieren.
Anlässlich des anstehenden Votums in der Luxemburger Abgeordnetenkammer zum Freihandelsabkommen CETA (EU-Kanada) lädt die Luxemburger Plattform Stop CETA & ein zu einem Vortrag:
FREIHANDELSPOLITIK DER EU: WEITER SO - KOSTE ES, WAS ES WOLLE?
WARUM WIR EINE ANDERE WIRTSCHAFTS- & HANDELSPOLITIK BRAUCHEN
Jürgen Maier, Forum Umwelt & Entwicklung
10.10.2019 | Auditorium des Cercle Cité | 2, rue Genistre, Luxembourg-Stadt
In letzter Zeit war
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