Kurzstudie des Forums Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit den Grünen/EFA im Europäischen Parlament
Die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) wurde im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen (VN) verabschiedet. Sie soll bis 2030 von allen Staaten weltweit umgesetzt werden. Das Ambitionsniveau, der Umfang und die Konzentration der neuen Agenda auf alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
Nationale Gegenstellungnahme umwelt- und entwicklungspolitischer Organisationen der AG Landwirtschaft und Ernährung des Forum Umwelt und Entwicklung zum Brief der Nobelpreisträger zur Unterstützung der Präzisions-Landwirtschaft (Genetisch Modifizierte Organismen, GMOs) vom Juni 2016
August 2016
Wäre Hungerbekämpfung in erster Linie durch eine globale Mengensteigerung möglich, wie die Chemiker*innen, Physiker*innen und Mediziner*innen suggerieren, müsste heute niemand mehr Hunger
In der AG Wasser im Forum Umwelt und Entwicklung (FUE) sind Organisationen und Gruppen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung vernetzt. Neben der bereits eingebrachten themenübergreifenden Stellungnahme des FUE möchten wir hiermit unsere Ausführungen auf den Bereich Wasser/Gewässerschutz konzentrieren.
Aus der Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland 2016 (DNS) sind vor allem die Ausführungen zum Wasserziel (SDG 6) für uns relevant. Gerade Wasser hat
Wir begrüßen ausdrücklich, dass die 2030-Agenda für die Bundesregierung einen zentralen Stellenwert einnimmt und sie sich zu einer ambitionierten nationalen Umsetzung in Anerkennung der Universalität der Agenda bekannt hat. Die Umsetzung der 2030-Agenda muss dazu beitragen, menschenwürdige Lebensbedingungen für alle Menschen weltweit und in Deutschland zu schaffen. Das umfasst die Überwindung von Armut und Hunger, die Durchsetzung der Menschenrechte sowie Geschlechter-, Generationen- und
Die Bundesregierung hat den Entwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (NHS) am 31. Mai 2016 vorgelegt. Durch einen Kabinettsbeschluss im Jahr 2014 hatte sie angekündigt, diese als einen wesentlichen Rahmen für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in und durch Deutschland zu wählen. Durch die Agenda 2030 sind alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (VN) aufgefordert, eine transformative Politik entlang der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu verfolgen.
Die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung wurde am 25.September 2015 auf einem UN-Gipfel von den Staats- und Regierungschefs der Welt verabschiedet. Auf diesem Gipfel wurde vom schwedischen Ministerpräsidenten gemeinsam mit Regierungschefs aus Brasilien, Kolumbien, Deutschland, Liberia, Südafrika, Tansania, Timor-Leste und Tunesien eine High Level Group (HLG) für die 2030-Agenda gegründet. Die HLG nimmt sich zum Ziel, die Umsetzung der 2030-Agenda global und unter Beteiligung aller
„Die Bundesregierung ist in der Pflicht, ihr Versprechen auf eine bessere Welt zu erfüllen“, sagt Dr. Julia Duchrow, Mitglied im Koordinierungskreis des Forums Menschenrechte. „Wenn die 2030-Agenda erreicht werden soll, muss in Deutschland und weltweit eine umfassende Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft auf Basis der Menschenrechte eingeleitet werden. Hier tut die deutsche Politik bislang zu wenig. Die Bundesregierung muss endlich eine kohärente Politik im
Wird im Jahr 2030 kein Mensch mehr arm sein? Wird niemand mehr hungern müssen? Können alle Kinder wenigstens eine Grundschule besuchen? Konnten wir den Klimawandel abmildern, Städte nachhaltig umgestalten und die Ozeane schützen? Leben wir in friedlichen Demokratien, die die Menschenrechte zu Hause und über die eigenen Grenzen hinaus einhalten?
Die 2030-Agenda der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung versprechen dieTransformation unserer Welt. Sie
Die alte Volksweisheit „Gesundheit ist das höchste Gut“ scheint wieder neuen Aufwind in unserer Gesellschaft zu erfahren. Stress und Multitasking sind Begriffe, die uns oft in Verbindung mit der so viel besprochenen Leistungsgesellschaft begegnen – es wird viel körperlicher und geistiger Einsatz gefordert. Anforderungen im Beruf, im politischem Engagement oder im Privaten müssen koordiniert werden und vermeintliche Gesundheitsakteure unserer Gesellschaft propagieren dementsprechende
Die aktuelle Handelspolitik der EU und der Bundesregierung verliert immer mehr gesellschaftlichen Rückhalt. Je länger die Kontroverse um TTIP dauert, desto grundsätzlicher wird von immer mehr Menschen die Ablehnung nicht nur dieses Abkommens, sondern auch der dahinter stehenden Politik. Man kann längst sagen: Nicht diejenigen, die eine andere Handels- und Wirtschaftspolitik wollen, bauen Luftschlösser, sondern diejenigen, die glauben, mit einer Politik einfach weitermachen zu
Deutschland wird als einer der ersten Staaten über die Umsetzung der SDG auf nationaler Ebene vor dem HLPF berichten. Das Engagement der Bundesregierung zur Etablierung eines effektiven und umfangreichen Review-Mechanismus spricht für die Bedeutung, die den SDG beigemessen wird.
Das Forum Umwelt und Entwicklung hat die Möglichkeit genutzt, den Entwurf des „Bericht der Bundesregierung zum HLPF 2016“ zu kommentieren. Aufgrund des bedauerlicherweise sehr kurzen Kommentierungszeitraums
Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind die Ursache einer beispiellosen Klimaerhitzung auf der Erde. Unser sensibles Klimasystem droht vollständig aus den Fugen zu gera-ten. Kaum ein Bereich wird dabei vor so große Herausforderungen gestellt wie die Landwirtschaft. In Folge des Klimawandels nehmen die Risiken für Wasserversorgung, Bodennutzung und Ernährungs-sicherheit immer weiter zu – vor allem an den Brennpunkten des Hungers, wie etwa Subsahara-Afrika und Südasien.
HLPF 2016 Position paper: Major Group of Non Governmental Organisations (Final Draft – 23 April 2016)
UN DESA/DSD has invited the nine major groups and other relevant stakeholders to submit one paper per sector/group of no more than 2,800 words to DSD by Monday, 25 April 2016. The list of the endorsing organizations may be found at the end of the document.
HLPF 2016 – “Ensuring that no one is left behind”
Our starting point: All members of
Brüssel, Amsterdam, Berlin, Ottawa – 19. April 2016 – Laut der neuen NGO-Analyse zu Investitions- und Handelspolitik wird auch der neuen Investitionsschutz-Vorschlag der Europäischen Kommission gefährliche Angriffe gegen Regulierungen zum Schutz der BürgerInnen und der Umwelt zukünftig nicht verhindert.
Die Analyse von Friend of the Earth Europe, dem Transnational Institute, Corporate Europe Observatory, dem Forum Umwelt und Entwicklung und dem kanadischen Center for Policy
Neue Studie
Veröffentlicht von Canadian Centre for Policy Alternatives, Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe, Forum Umwelt und Entwicklung und dem Transnational Institute
April 2016
Kurzfassung
Im Herbst 2015 veröffentlichte die EU-Kommission unter der Federführung von Cecilia Malmström einen Entwurf für zukünftige EU-Handelsabkommen, in dem ausländische Investoren weitreichende Rechte eingeräumt werden. Die Veröffentlichung dieses
Zielkonflikte – das ist so ein Politik-Wort, das man erst mal lernen
und verstehen muss. Vornehmlich aus dem ökonomischen Kontext
kommend, bedeutet es eigentlich ganz simpel: Es werden mehrere
Ziele gesetzt, die nicht alle gleichermaßen voll erfüllt werden können. Logisch. Doch was meinen wir, wenn wir im Kontext internationaler Zusammenhänge von Zielkonflikten sprechen? Land ist da ein gutes Beispiel. Denkt man an Land, entstehen im Kopf zuerst vielleicht nur Bilder von einem Acker
Pressemitteilung
Forum Umwelt und Entwicklung: Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zum diesjährigen Thema des Weltwassertages 2016 „Wasser und Arbeitsplätze“
„Wasser und Arbeitsplätze“ erfordert staatliche Verantwortung durch aktiven und nachhaltigen Gewässerschutz
Berlin, 21.03.2016
Das Thema des diesjährigen Weltwassertages 2016 lautet „Wasser und Arbeitsplätze“. Mehr denn je droht Wasser durch zahlreiche internationale
Wie groß ist die Leistungsfähigkeit unserer Wälder und wo liegen die Grenzen? Verringern Naturschutzmaßnahmen das Holzaufkommen? Was kann die Forstwirtschaft zur Steigerung der Holzproduktion beitragen?
4. Workshop der Verbände- und Dialogplattform Wald
Göttingen, 27.-28. November 2014
Holz ist ein gefragter Rohstoff. Soll die erwartete Steigerung des Verbrauches weder zu einer Übernutzung der Wälder, noch zu mehr Holzimporten führen, so ist die Forstwirtschaft gefragt.
Die internationale Waldpolitik und der Wald
Auswirkung internationaler Waldpolitiken auf die Bewirtschaftung und die
Biodiversität der Wälder
Workshop der Verbände- und Dialogplattform Wald
Berlin, 14. Februar 2014, 11:00-17:00 Uhr
Programm
Beiträge:
Die Europäische Waldstrategie: erwartete Auswirkungen auf die biologische Vielfalt
- Dr. Manfred Klein, Fachgebiet „Agrar- und Waldbereich“ im Bundesamt für Naturschutz
Europäische
Wie viel Holz braucht der Wald?
Grenzen der Holznutzung aus ökologischer und waldbaulicher Sicht
Workshop der Verbände- und Dialogplattform Wald
Berlin, 14. November 2013, 10:45-17:00 Uhr
Programm
Beiträge:
Biomassenutzung im Wald - Grenzen und Auswirkungen von intensivierter Holzernte & Biomasseentnahme für Wald und Umwelt
- Franziska Tucci, Center for Economics and Ecosystem Management
Wieviel Totholz braucht das Leben ?
Biotopholz
Die Vereinten Nationen (UN) haben nach einem mehrjährigen, partizipativen und umfassenden Prozess im September 2015 globale Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG – Sustainable Development Goals) beschlossen. Die SDG gilt es nun auch in und durch Deutschland umzusetzen. Aus unserer Sicht brauchen wir dafür in zentralen politischen Handlungsfeldern grundlegend andere Weichenstellungen als bisher. Deutschland muss sich seiner Verantwortung für nachhaltige Entwicklung stellen und die
Wie die EU-Kommission gefährliche Konzernklagerechte weiterleben lässt
(The zombie ISDS. Rebranded as ICS, rights for corporations to sue states refuse to die)
Veröffentlicht von: Corporate Europe Observatory (CEO), Association Internationale de Techniciens, Experts et
Chercheurs (AITEC), Attac Österreich, Campact, ClientEarth, Ecologistas en acción, Forum Umwelt & Entwicklung,
Instytut Globalnej Odpowiedzialności (IGO), PowerShift, Seattle to Brussels Network (S2B),
TTIP-Unfairhandelbar - Campact - PowerShift
Investment protection in TTIP: the European Commission refuses to change the system
The European Commission’s proposals from 12th November 2015: half-hearted reforms aimed
at justifying the massive expansion of global investment protection
Berlin, 2 October 2015. The European Commission’s new proposal for an ‘investment court’ has been unable to diminish the wide-ranging public criticism of the investment protection mechanism envisaged
Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Organisationen sind seit Langem im Habitat-Prozess engagiert und/oder vertreten Menschen, die von den Zusammenbrüchen marktorientierter Wohnungspolitik betroffen sind. Gemeinsam treten wir für eine soziale Regulierung der Märkte ein, die die Spekulation beendet. Wohnungen, Land und Hypotheken müssen als Güterbehandelt werden, die dem Gemeinwohl dienen und nicht dem Profit. Wir sind sehr besorgt über fundamentale Defizite im bisherigen Verlauf der
Waldökosysteme unterliegen im 21. Jahrhundert vielseitigen Anforderungen. Neben der anhaltend wachsenden Nachfrage nach Holz für die stoffliche Nutzung, beispielweise in der Bau,- Roh- oder Werkstoffindustrie, hat seit Einführung des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) im Jahr 2000 auch der Bedarf an Holz für die energetische Nutzung rapide zugenommen (Mantau, 2012). Der Druck auf die Wälder steigt, gleichzeitig fordern nationale und internationale Abkommen, den weltweit drastisch
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