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Ansatz im Post-2015-Prozess, der auf eine
Nach Ansicht der AutorInnen untergräbt TTIP soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. "Aus entwicklungspolitischer Perspektive ist die ifo-Studie ein fragwürdiges Gutachten. Sachverhalte werden einseitig und unausgewogen dargestellt. So verwundert es nicht, dass in den Schlussfolgerungen mögliche Auswirkungen des TTIP-Abkommens spekulativ ins Positive verdreht werden", erklärt Sven Hilbig, Referent für Welthandel von Brot für die Welt. "Die Studie geht
Bundesregierung muss sich für ambitionierte Ziele für nachhaltige Entwicklung einsetzen!
Stellungnahme zum Kabinettsbeschluss vom 3. Dezember 2014 zur deutschen Position für die zwischenstaatlichen Verhandlungen über die Post-2015-Agenda (Bericht der Bundesregierung „Eine Agenda für den Wandel zu nachhaltiger Entwicklung weltweit. Die deutsche Position für die Verhandlungen über die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung“) und zum Synthesebericht des UN-Generalsekretärs zur
Die Bundesregierung ist Gastgeberin des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau bei München. Internationale Politik ist heute von zahlreichen Konflikten, Krisen und Unsicherheiten geprägt.
Wir – VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung – fordern die Bundesregierung dazu auf, ihre Präsidentschaft zu nutzen, eine neue Politik einzuleiten: Die Bundesregierung muss Gerechtigkeit ganz oben auf ihre Agenda setzen. Sie
The Regulation (EU) No 511/2014 of the European Parliament and of the Council (hereafter referred to as ‘the Regulation’) in its Article 3.4 defines the ‘user’ of genetic resources (GR) and traditional knowledge associated with genetic resources (ATK) as any natural or legal person that utilizes GR and ATK. Furthermore the Regulation in its Article 3.5 defines utilization of GR as ‘conducting research and development on the genetic and/or biochemical composition of genetic resources,
Bioökonomie klingt gut, so ähnlich wie Biolandwirtschaft. Allerdings hat die Vorsilbe „Bio“ mit der Debatte um Biokraftstoffe ihre Unschuld verloren, und bei der anstehenden Diskussion um Bioökonomie könnte dies sich noch potenzieren. Während im Hintergrund bereits milliardenschwere Forschungsprogramme und Investitionen anlaufen, hat die öffentliche Diskussion um diese Vorstellungen einer biomasse-basierten Wirtschaft noch gar nicht begonnen. Können nachwachsende Rohstoffe, auch
Im Juli diesen Jahres veröffentlichte die OWG ihren Abschlussbericht. Auf dessen Grundlage, zusammen mit dem Bericht des High Level Panels aus dem Jahr 2013 und dem des Internationalen Expertenkomitees zu nachhaltiger Finanzierung, soll ein sogenannter Synthesebericht entstehen, welcher wiederum die Grundlage für zwischenstaatliche Verhandlungen Anfang 2015 bilden wird.
Obwohl der OWG-Bericht „weniger schlecht ist, als erwartet“ und einen deutlichen Fortschritt zu den MDGs darstellt,
Berlin, 22. September 2014: Mit einer gemeinsamen Stellungnahme anlässlich des Treffens des Leitungsrates der Neuen Allianz für Ernährungssicherheit am heutigen Montag in New York kritisieren 91 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den G7/8-Ländern die Initiative scharf. In einer gemeinsamen Erklärung verlangen sie von den G7/8-Regierungen, die Förderung der internationalen Agrar- und Lebensmittelindustrie im Rahmen der Initiative zu stoppen und stattdessen bäuerliche Erzeuger/innen
Eine US-amerikanische Kabarettsendung, die ich aufgrund ihrer schlauen Beobachtung der amerikanischen Gesellschaft sehr gerne schaue, befasste sich vor ein paar Monaten mit dem Thema Nahrungsergänzungsmittel. Diese sind, im Gegensatz zu Deutschland, bei vielen Familien in den USA sehr beliebt. In dem Beitrag ging es darum, dass ein bekannter Fernseharzt sich vor Gericht verantworten musste, weil er Tabletten zur Gewichtsreduzierung in seiner Sendung als „magische Wunderpillen“ bezeichnete.
Der Goldrausch in den Meeren hat begonnen. Sinnbildlich. Gold haben sie noch nicht auf dem Meeresgrund gefunden, abgesehen von gesunkenen spanischen Galeonen. Aber das moderne Gold heißt Erd- öl, Manganknollen, Offshore-Windkraftwerke, Fische. Die EU-Kommission ruft eine Strategie für „Blaues Wachstum“ aus – gemeint ist die umfassende Nutzung der Meeresressourcen, nachhaltig natürlich, aber was dieser Begriff bedeutet, bleibt schwammig. Das Meer wird zum Industriegebiet – wie schon
Ein anderes Meer ist möglich!
Auf der Konferenz „Ein anderes Meer ist möglich!“, zu der ein breites Bündnis aus umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen vom 15. bis 17. Mai nach Bremen eingeladen hat, wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Positionspapier zur Meerespolitik verabschiedet, das die Grenzen des Blauen Wachstums zum Thema macht.
Nach Meinung der einladenden Organisationen steht unser Umgang mit dem Meer vor einer Richtungsentscheidung. Der immer
Infrastrukturen wie Energie-, Wasser-, Straßen- und Schienenanschluss sind grundlegende Elemente unseres täglichen Lebens. Die Art und Weise wie Infrastrukturen gestaltet sind, bestimmt die Versorgung der Bevölkerung, die Entwicklung von Gesellschaften und die Gestaltung unseres Miteinanders. Wie aber werden diese Infrastrukturen eigentlich verwaltet? Kontroverse Infrastrukturprojekte gibt es in Deutschland genug: Stuttgart21, der Berliner Flughafen BER und auch die Berliner A100 sind
Seit Juni 2013 laufen die Verhandlungen für das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). Diese sind besonders durch mangelnde Transparenz und die Geheimhaltung von Dokumenten gekennzeichnet. Auf beiden Seiten des Atlantiks ruft das geplante Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA starke zivilgesellschaftliche Kritik hervor. In diesem Reader beleuchten sechs AutorInnnen Hintergründe und mögliche Auswirkungen von TTIP.
Den Erörterungen dieser Themen
Das Jahr 2014 ist für die Erarbeitung von neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitszielen, die nach 2015 die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals – MDG) ablösen sollen, von entscheidender Bedeutung. Zahlreiche globale Probleme und Krisen der letzten Jahrzehnte sind bisher nicht gelöst und neue kommen hinzu. Die Länder des globalen Nordens wie des globalen Südens stehen gemeinsam Herausforderungen gegenüber wie einer wachsenden sozialen Ungerechtigkeit,
Diskussionen über den Wald werden schnell emotional. In den 1980er Jahren war das Waldsterben eines der zentralen Themen der deutschen Umweltbewegung und entwickelte rasch eine durchschlagende politische Wirkung, von der Rauchgasentschwefelung über den Katalysator. In den 1990er Jahren war der Regenwald ein Thema, das Umwelt- und Entwicklungs-NGOs gleichermaßen mobilisierte und zahlreiche Kampagnen initiierte. Holzindustrie, Holzhandel wurden ebenso wie Weltbank und andere Geldgeber der
Der Weltagrarbericht ist ein hoffnungsvoller Anfang und bietet die Chance für eine rationale und ganzheitliche Diskussion und Kooperation unter allen Beteiligten.
Seine Erkenntnisse sollten - wie der Weltklimabericht - regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden. Seine Botschaft ist klar und einfach: “Weiter wie bisher ist keine Option”. Wir müssen radikal umdenken und umsteuern, wenn wir den Herausforderungen an die Landwirtschaft des 21. Jahrhunderts gerecht werden wollen. Er
Berlin, 16.12.2013: Zu Beginn der dritten Verhandlungsrunde zum Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen kritisiert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis das Vorhaben, mit dem Abkommen einen umfassenden Investitionsschutz einzuführen.
In einem gemeinsamen Offenen Brief an EU-Handelskommissar de Gucht und US-Handelsbeauftragten Froman fordern daher rund 140 zivilgesellschaftliche Organisationen beiderseits des Atlantiks, die
Eine Positionsbestimmung der deutschen Umwelt- und Entwicklungsverbände
Seit der im Jahr 2000 verfassten Millenniums-Erklärung sind viele globale Probleme weiterhin ungelöst und neue hinzugekommen. Wachsende soziale Ungleichheit, andauernde und steigende Umweltzerstörung, zunehmender Ressourcenverbrauch, fortschreitende Urbanisierung und Migration sowie der sich verschärfende Klimawandel sind Herausforderungen, denen die Länder des Nordens wie des Südens gemeinsam gegenüberstehen.
- Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung Oktober 2013 -
Immer wieder schlagen Hermesbürgschaften für umstrittene Projekte hohe Wellen: so zog sich die Auseinandersetzung um eine Bürgschaft über 1,3 Mrd. Euro für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 durch die gesamte vergangene Legislaturperiode. Im Sommer 2012 sorgten Exporte für Legehennenfabriken in der Ukraine für Aufregung. Die Käfige sind so winzig, dass sie in der EU inzwischen tierschutzrechtlich verboten
- Bündnis fordert Stopp der Verhandlungen über transatlantisches Freihandelsabkommen -
Berlin, 12. November 2013: In dieser Woche findet in Brüssel die zweite Verhandlungsrunde für das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) statt. Vertreter von EU-Kommission und US-Handelsministerium verhandeln hinter verschlossenen Türen über ein Abkommen mit dem Ziel einer umfangreichen weiteren Deregulierung. Zudem soll ein umfassender Schutz für Investoren mit einem eigenen
Berlin, 5. November 2013: Heute werden die neuen Projekte der German Food Partnership (GFP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und großer deutscher Konzerne des Agribusiness und der Ernährungsindustrie vorgestellt. Das Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert dies scharf als „Entwicklungspolitik im Dienst deutscher Konzerne“. In einem Positionspapier fordert das Forum, die Initiative mit dem Ausscheiden Dirk Niebels aus dem BMZ einzustellen.
Positionspapier der AG Landwirtschaft & Ernährung des Forums Umwelt und Entwicklung zur German Food Partnership (GFP)
Die „German Food Partnership“ (GFP) wurde auf Bestreben führender deutscher Unternehmen unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Juni 2012 als „Deutsche Initiative für Agrarwirtschaft und Ernährung in Schwellen- und Entwicklungsländern (DIAE)“ gegründet. Im Januar 2013 wurde diese in
Was tun, wenn internationale Verhandlungen sich so festgefressen haben, dass kaum noch etwas vorangeht? Eine Frage, die sich viele stellen, aber kaum jemand hat sie bisher befriedigend beantworten können. Die Welthandelsorganisation WTO gehört zu denjenigen Organisationen, in denen kaum noch etwas vorangeht, weil sich die unterschiedlichen Interessenlagen gegenseitig seit mehr als zehn Jahren blockieren.
Dennoch geht die Liberalisierung des Welthandels und die Deregulierung der Wirtschaft
Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung Oktober 2013
Immer wieder schlagen Hermesbürgschaften für umstrittene Projekte hohe Wellen: so zog sich die Auseinandersetzung um eine Bürgschaft über 1,3 Mrd. Euro für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 durch die gesamte vergangene Legislaturperiode. Im Sommer 2012 sorgten Exporte für Legehennenfabriken in der Ukraine für Aufregung. Die Käfige sind so winzig, dass sie in der EU inzwischen tierschutzrechtlich verboten sind. Und im
- Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung Oktober 2013 -
Bereits im Mai 2011 forderte der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte die Bundesregierung auf, ihre Politik bezüglich Auslandsinvestitionen mit diesen Rechten in Einklang zu bringen. Im November 2012 hat der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung zudem in einer Stellungnahme von der Bundesregierung gefordert, Aspekte nachhaltiger Entwicklung stärker zu berücksichtigen,
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