Parallel zu den TTIP-Verhandlungen hat die Juncker-Kommission ein neues, weit weniger bekanntes ‚Maßnahmenpaket für bessere Rechtsetzung‘ (Better Regulation, BR) verabschiedet – vor allem unter Druck der britischen und niederländischen Regierungen. Diese BR-Agenda wurde Anfang der 2000er Jahre zunächst mit bescheidenen Zielen aufgestellt. Damals ging es nur darum, unnötigen bürokratischen Aufwand zu verringern. Mit den Jahren hat sich die Agenda jedoch weiterentwickelt: Was
Berlin/Brüssel, 20.01.2016. Das Europäische Umweltbüro (EEB), Brot für die Welt und das Forum Umwelt & Entwicklung warnen vor dem „Better Regulation“- Projekt von Kommissionspräsident Juncker. Hinter „Better Regulation“ steckt nach Ansicht der Organisationen der gleiche Versuch wie beim Freihandelsabkommen TTIP, Wirtschaftslobbyisten weit mehr Möglichkeiten zu geben, unliebsame Regulierungen zu verhindern oder zu verwässern. Damit besteht das Risiko, dass bestehende Umwelt-
Vor dem Hintergrund knapper Holzreserven und steigender Nachfrage wird immer wieder die Frage diskutiert, welche Waldnutzungsform eine „optimale“ Verbindung zwischen Naturschutz und Holzerzeugung darstellen könnte. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Umtriebszeiten insbesondere bei der Rotbuche deutlich abgesenkt. Als Gründe dafür wird neben der Gefahr der Ausbildung von Rotkern und verschiedenen Risiken der Holzentwertung auch eine Steigerung der jährlichen Wuchsleitung der
Der Nutzungsdruck auf den Wald hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Zwischen den verschiedenen Interessengruppen hat sich daraufhin der Streit um den Umfang von Schutzmaßnahmen, um die Art und Weise der Nutzung von Wäldern und die Verwendung der geernteten Hölzer verschärft. Im Rahmen der Verbände und Dialogplattform »Waldbiodiversität lebensraumtypisch erhalten, fördern, entwickeln und vernetzen« sollte daher nach Wegen gesucht werden, wie sich der Nutzungsdruck auf
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten – Tendenz steigend. Nachdem die Innenstädte, insbesondere im globalen Norden, lange schrumpften und sich die Randgebiete und die Landidylle großer Beliebtheit erfreuten, ziehen jetzt wieder Menschen in die Innenstädte. Dabei geht es nicht nur um das Zurückkehren vom Land in die Stadt, sondern auch um das Ergreifen von Möglichkeiten. Städte scheinen bunter und attraktiver, dynamischer und innovativer.
Hört sich erstmal
Unser Factsheet gibt einen Überblick über die Ansätze für mehr Transparenz der Zahlungsströme im Rohstoffsektor, die auch für Deutschland wichtig sind. Das Papier erläutert, worauf die freiwillige Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) und die verbindlichen Transparenzregeln der EU abzielen und wie sie funktionieren.
Der Rohstoffsektor gehört nach dem Bau- und öffentlichen Dienstleistungssektor zu den
Stellungnahme von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung, bei der Anhörung im Bayerischen Landtag (Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen) zum geplanten Dienstleistungs-Abkommen TiSA am 13.10.2015
Hier geht's zur Stellungnahme.
Im September 2015 wurden die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die dazugehörige 2030-Agenda von der UN verabschiedet. Mit der 17 Ziele und 169 Unterziele umfassenden Agenda sollen quasi alle zentralen Herausforderungen der Menschheit angegangen werden. Von Armuts- und Hungerbekämpfung, über Sicherheits- und Friedenspolitik, Umweltschutz für Land, Wasser und Meere bis hin zu nachhaltigem Wirtschaften. Die Präambel der Erklärung ziert dabei das schöne Zitat: „Wir können die
"Wir stehen den ganzen Tag am Fließband und wiederholen die gleiche Aufgabe, wieder und wieder. Das hat überhaupt nichts mit meiner Ausbildung zu tun. Niemand von uns will hier sein, aber wir haben keine Wahl. Die Universität hat uns gesagt, dass wir unser Diplom nicht bekommen werden, wenn wir uns weigern."
Xu Min ist eine von 25 jungen Studierenden und BerufsschülerInnen, die für den Bericht “Die Serversklaven” interviewt wurden und die im Wistron-Werk in
Stellungnahme vom Forum Umwelt und Entwicklung zum Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 sowie zur Änderung des Patentgesetzes.
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WWF, AWO, terres des hommes, Forum Umwelt und Entwicklung
Berlin, 28.09.2015 Auf ihrem Gipfel am Wochenende verabschieden die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Armuts- und Hungerbekämpfung stehen im Zentrum, gleichzeitig gibt es Ziele zu Gesundheit und Bildung, Umweltschutz, nachhaltigen Produktions- und Konsumweisen, Frieden und Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und
Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 auf dem UN-Gipfel in New York verabschiedet.
Die deutsche Fassung kann hier heruntergeladen werden.
The German Forum on Environment & Development was founded in 1992 after the UN conference in Rio on environment and development. Its purpose is to coordinate German NGOs in international political processes on sustainable development. It was strongly involved in the preparation and the civil society processes of the Habitat III Conference in 1996 in Istanbul. The Forum is closely linked to environmental and developmental organizations in Europe and is aiming at a change of the current
- Warum verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten notwendig und machbar sind – Eine Auseinandersetzung mit Argumenten seitens der deutschen Industrie -
Am 16. Juni 2011 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat in seiner Resolution 17/4 die „Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ einstimmig. Diese fordern Wirtschaftsunternehmen explizit zur globalen Wahrung der Menschenrechte auf. Entsprechend müssen Unternehmen verhindern, durch eigene Tätigkeiten
Bitte unterschreiben Sie jetzt auf www.naturealert.eu. Damit können Sie in wenigen Sekunden etwas für das Überleben von Millionen von Zugvögeln, Fledermäusen, Robben und Schmetterlingen tun und mithelfen, zigtausende Naturschutzgebiete in der ganzen EU vor der Zerstörung zu bewahren. Dies ist ein Aufruf von hunderten europäischen Umweltverbänden an EU-Kommissionspräsident Juncker. Er soll seinen Plan aufgeben und die EU-Naturschutzbestimmungen NICHT antasten.
www.NATUREALERT.eu -
Unfairtobacco.org, Forum Umwelt und Entwicklung, Brot für die Welt
Berlin, 26.06.2015 Tabak ist weit mehr als nur ein Gesundheitsthema. Tabakkonsum und -produktion steigern Hunger und Armut, behindern menschenwürdige Lebensbedingungen und führen zu ökologischen Schäden wie Entwaldung oder Wasserverschmutzung. Menschen im Globalen Süden leiden besonders unter den Folgen. In einer gemeinsamen Studie zur Tabakproduktion stellen Unfairtobacco.org, das Forum
Das Jahr 2015 war ein entscheidendes Jahr für nachhaltige Entwicklung. Denn in zwischenstaatlichen Verhandlungen wurde ein Zielkatalog formuliert, der Hindernisse für nachhaltige Entwicklung aufzeigt und Ziele zu ihrer Umsetzung benennt. Diese Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) führen die 2015 ausgelaufenen Millenniumentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) fort und ergänzen sie. Die MDGs konzentrierten sich insbesondere auf die
Die westliche Gesellschaft lebt im Überfluss und manch einem und einer scheint es manchmal, als ob unser Konsum bereits zum Selbstzweck verkommen ist. Birgt diese Erkenntnis die Möglichkeit einer grundsätzlichen Infragestellung unserer Konsummuster? Muss immer alles neu, besser, schneller sein?
Die Entwicklung von Wirtschaft und Technik, ein stetig gestiegener Lebensstandard, damit verbundene veränderte VerbraucherInnengewohnheiten und ein ständig wachsender Konsum haben in den
Das geplante Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) der EU mit den USA beunruhigt die Öffentlichkeit in Deutschland, in Österreich sowie zunehmend in vielen anderen Ländern der EU. Auch in den USA wächst die Skepsis gegen das geplante Handelsabkommen. Gegen TTIP und das bereits ausgehandelte EU-Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA, Comprehensive Economic and Trade Agreement) haben sich in der bisher größten europaweiten Unterschriftenaktion bereits 2,1
Mitglieder des Leitungskreises des Forums Umwelt und Entwicklung zum G7-Gipfel:
Berlin, 09.06.2015
40.000 Menschen demonstrieren in München gegen den G7-Gipfel und ihr Hauptkritikpunkt ist das umstrittene Freihandelsprojekt TTIP, das immer mehr Menschen ablehnen. Parallel zum Gipfel kam die zweimillionste Unterschrift in der EU gegen TTIP und CETA zusammen. Quer durch alle G7-Länder regt sich der Widerstand gegen diese überholte Liberalisierungsagenda. Was beschließt der
Berlin, Köln 27.5.2015 Die Dominanz von Agrar- und Ernährungskonzernen wächst stetig und wird durch die Regierungen der G7 massiv unterstützt. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung auf dem Saatgutmarkt. Die zehn größten Saatgutkonzerne haben weltweit einen Marktanteil von 75 Prozent. Neun der zehn Konzerne stammen aus G7-Staaten, unter ihnen Monsanto, Dupont und Bayer CropScience. Das zeigt die neue Broschüre „Konzernmacht grenzenlos“, die sieben
Ob in der Lebensmittelwirtschaft, auf dem internationalen Saatgutmarkt, in der Handelspolitik oder über Investitionen in Agrarfonds – die G7-Regierungen betreiben eine kohärente Politik für eine vom Agrobusiness dominierte Landwirtschaft und Ernährung. Anstatt zu einer weltweiten Hunger- und Armutsbekämpfung beizutragen, bedienen sie das Interesse am Profit und der wirtschaftlichen Expansion der Mächtigen.
Besonders Kleinbauern und -bäuerinnen im globalen Süden bleiben
Ein Positionspapier der der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung (AG L&E) im Forum Umwelt und Entwicklung
Mit der am 24.03.2015 offiziell startenden Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger (SEWOH) will das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) dazu beitragen, Hunger und Mangelernährung in der Welt zu überwinden. Die landwirtschaftliche Arbeitsgruppe im Forum Umwelt und Entwicklung (AG L&E) skizziert in ihrem am 23.03.2015 erschienen Positionspapier die sieben Säulen
2015 ist das Internationale Jahr des Bodens. Ausgerufen von der UN. Das klingt erst mal wie eine große PR-Nummer. Brauchen wir immer diese Jahre und Tage für irgendwas? Gerade war erst der internationale Tag des Waldes (21. März) und der Weltwassertag (22. März). Bekannt sind große Feier- und Gedenktage wie der Weltfrauentag (8. März), der internationale Kindertag (1. Juni) oder der Weltfriedenstag (21. September). Es gibt sogar einen Internationalen Tag der Jogginghose (21. Januar), einen
Zum Weltwassertag fordern Vertreter von NGOs, Initiativen und der öffentlichen Wasserwirtschaft ein Verbot der Kommerzialisierung von Wasser sowie den sicheren Ausschluss von Wasser aus den TTIP-Verhandlungen
Berlin, 19.03.2015
Das Motto des diesjährigen Weltwassertages lautet „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Da vieles darauf hindeutet, dass die weltweiten Interessenkonflikte in Verbindung mit Wasser in der Welt nicht ab-, sondern
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