Kein Tag vergeht, an dem nicht vor dem Schreckgespenst der „Geburtenkrise”, der „alternden”, „schrumpfenden”, „kinderlosen” Gesellschaft gewarnt wird. Familienpolitik wird in Zeiten des demographischen Wandels´ zum zentralen Thema, parteiübergreifend.
Es geht dabei nicht nur um soziale Überlegungen, sondern auch um ökologische Argumentationsketten zur Begründung der (Nicht-)Übertragbarkeit des westlichen Lebensstils. Auch die Nachhaltigkeitsstrategie (2002) der
Zehn Jahre ist es her, da versprachen die Regierungen auf dem Welternährungsgipfel (WEG) in Rom, die Anzahl der chronisch Unterernährten bis 2015 zu halbieren. 1996 betrug diese Anzahl nach Schätzungen der UN-Organisationen für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) etwa 840 Millionen. Zehn Jahre später tritt die FAO in Rom zu einer Sondersitzung zusammen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und die könnte schlechter kaum ausfallen: Bis 2006 ist die Zahl der Hungernden nicht gesunken, sondern
In der EU werden Produktion und Handel mit Zucker durch die seit 1968 bestehende Zuckermarktordnung (ZMO) geregelt. Da diese im Juni 2006 ausläuft, stand eine´Entscheidung über die Fortführung oder eine neue Verordnung unausweichlich an. Ein weiterer Faktor für den Reformbedarf entstand durch das im Mai 2005 gefällte Schiedsurteil der Welthandelsorganisation (WTO), in welchem festgestellt wurde, dass die europäische Subventionspolitik für Zucker gegen WTORegeln verstößt.
Gemeinsames Positionspapier des "Forums für Umwelt und Entwicklung" und der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit jetzt!"
Die aktuellen Verhandlungen über den "Marktzugang für nicht-landwirtschaftliche Produkte" (Non Agricultural Market Access, NAMA) stellen die entscheidenden Weichen für die Chancen einer nachhaltigen industriellen Entwicklung in Entwicklungsländern. Der Auf- und Ausbau von Industriesektoren ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt und die Schaffung von
Gemeinsames Positionspapier des "Forums für Umwelt und Entwicklung" und der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit jetzt!"
Die Regeln des Welthandels haben erheblichen Einfluss auf die Lebenssituation vieler Menschen, insbesondere der Armen, in Nord und Süd. Die derzeitigen Handelsregeln sind ungerecht, weil sie auf die Interessen großer Unternehmen und multinationaler Konzerne aus den reichen Industrieländern zugeschnitten sind und arme und marginalisierte Menschen weiter an den
Freihandel für alle schafft Wachstum, und Wachstum schafft Wohlstand für alle. Ist dem tatsächlich so?
Dieses Credo der westlichen Außenhandelspolitik wird hier auf den Prüfstand gestellt.
Die entwickelten Länder, hauptsächlich die USA und die Länder der EU, orientieren sich bei den Verhandlungen in der WTO über eine neue Linie bei der Schaffung des weltweiten Freihandels an einer mehr als zweifelhaften Richtschnur.
Diese gemeinsam von APRODEV und dem Forum Umwelt und
Der Einsatz von Bioenergie boomt. Ob als Maßnahme gegen den Klimawandel, oder als Heilmittel gegen unseren Energiehunger - Bioenergie eröffnet uns viele Optionen und lässt auch bei unseren durch Subventionsabbau gebeutelten Landwirten unerwartete Hoffnung aufkeimen. Ist der globale Einsatz von Bioenergie die Antwort auf Klimawandel und Energiekrise? Diese Frage will das Forum Umwelt & Entwicklung in seiner Standpunktbestimmung „Weltmarkt für Bioenergie zwischen Klimaschutz und
In der Welthandelsorganisation (WTO) wird über ein neues Agrarabkommen verhandelt. Obwohl die Doha-Erklärung eine "Entwicklungsrunde" versprochen hatte, drohen die Anliegen der Entwicklungsländer, insbesondere die der Armen und Hungernden in diesen Ländern, unter den Tisch zu fallen. Das Rahmenabkommen des Allgemeinen Rats vom 1. August 2004, auch Juli-Rahmenabkommen genannt, offenbart grundsätzliche Defizite und macht einen Erfolg im Sinne der Armuts- und Hungerbekämpfung, des
"Absence of evidence of harm is not evidence of absence of harm" -
Ausgehend von dieser Überlegung ist das umwelt- und verbraucherpolitische Prinzip der Vorsorge (Vorsorgeprinzip, VSP; englisch: "precautionary principle") entwickelt worden. Nach dem VSP sollen Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden bereits dann ergriffen werden können, wenn (noch) wissenschaftliche Unsicherheit über das mit einem neuen Produkt oder einer neuen Technologie verbundene Risiko für die Umwelt und den Menschen
Das Scheitern der 5. WTO-Ministerkonferenz in Cancún war für die Entwicklungsländer ein Erfolg. Zum ersten Mal gelang es ihnen im Rahmen der WTO, sich gegen den Norden zusammen zu schließen und die Handelsagenda von EU und USA zu stoppen.
Sie konnten damit negative Entwicklungen verhindern, aber noch nichts positiv durchsetzen. Dabei sollte es eine Entwicklungsrunde werden. Die Industrieländer hatten schon nach dem Scheitern der 3. Ministerkonferenz der WTO Besserung gelobt. In den zwei
In einem Punkt sind sich die Welthandelsorganisation (WTO), ihre Befürworter und Kritiker einig: das Streitschlichtungsverfahren der WTO ist etwas besonderes.
Für die WTO ist es „ein zentrales Element zur Schaffung von Sicherheit und Vorhersehbarkeit im multilateralen Handelssystem“. Die Befürworter bezeichnen es als „Herzstück“, „Rückgrat“, „zentrale Säule“ oder „Eckpfeiler der WTO“. Sie loben es als den „charakteristischsten Beitrag der WTOzur Stabilität der
NAMA (Non-Agricultural Market Access) steht in den laufenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) für nichtagrarischen Marktzugang. Gemeint sind alle nicht-agrarischen Güter, mithin Industriegüter, Handwerksprodukte, aber auch Produkte aus Forstwirtschaft und Fischerei. Und der Begriff Marktzugang erläutert, worum es eigentlich geht: Um neue, weit reichende Vereinbarungen über den Abbau von Zöllen und anderen „Handelshemmnissen“ - also um Liberalisierung mit dem Ziel
Die Broschüre soll allen nützen, die sich intensiv mit Fragen von traditionellem Wissen, Patenten und biologischer Vielfalt befassen. Sie vermittelt die Perspektive indigener Völker, also derjenigen, die von den Regelungen, die im Rahmen der Konvention über biologische Vielfalt (CBD), des Abkommens über handelsbezogene Aspekten von Rechten an geistigem Eigentum (TRIPs) und der Weltorganisation für Rechte an geistigem Eigentum (WIPO) direkt betroffen sind. Dabei sind die Regierungen die
Wir alle sind von den negativen Auswirkungen durch gesundheitsschädliche Chemikalien betroffen. Täglich kommen wir mit ihnen in Berührung, da sie in vielen Produkten des alltäglichen Bedarfs zu finden sind: Bromierte Flammschutzmittel in Fernsehern, Weichmacher in Duschvorhängen und Auslegeware oder Formaldehyd in Lufterfrischern, um nur einige Beispiele zu nennen. Von vielen Produkten sind jedoch die Inhaltsstoffe und ihre (Wechsel-) Wirkungen nicht bekannt oder das Wissen darüber ist nur
Diese Broschüre, gemeinsam herausgegeben von FIAN, dem Forum Umwelt und Entwicklung und der Welthandelskampagne ‚Gerechtigkeit Jetzt!' befasst sich mit der heiklen Frage, wem der von vielen Parteien propagierte Weltfreihandel eigentlich nützt und wo die Probleme liegen.
Die Entwicklungsländer haben in den 90er Jahren einen Nahrungsmittelimportanstieg um 115% zu verzeichnen, bei Schwankungen zwischen 30% (Kenia) und 168% (Indien).
Der Maisimport der Philippinen erhöhte sich
Diese gemeinsame Studie von EED, Forum Umwelt & Entwicklung, NABU, Naturland, Misereor und WWF ist Teil eines Dialogprozesses der beteiligten Entwicklungs-, Umwelt- und Landbauorganisationen im Forum Umwelt und Entwicklung. Ziel ist es, voneinander zu lernen und das gemeinsame Anliegen einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung in den Ländern des Südens voranzubringen. Im Zentrum der Bemühungen der verschiedenen Verbände stehen die Armen, die Natur und die Landwirtschaft, wenn auch mit
von:
Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Deutscher Naturschutzring
WECF - Women in Europe for a Common Future
LIFE - Frauen entwickeln Ökotechnik e.V.
AG Frauen im Forum Umwelt und Entwicklung
NRO FrauenForum/WOMNET - Frauennetzwerkstelle
Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V.
Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften
Berlin/Frankfurt a.M., Dezember 2004
Rückblick
Auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking (4. WFK)
Finanzielle Ressourcen zur Verminderungen klimatischer und anderer ökologischer Auswirkungen von Energieproduktion und Energieverbrauch, für nachhaltige Entwicklung und zur Verbesserung von Energiesicherheit sollten für die Förderung von alternativen Energien genutzt werden. Die wichtigsten alternativen Energien sind moderne Biomasse, geothermische Energie, Windenergie, Solarenergie, Gezeitenenergie und kleine Wasserkraftwerke (< 10 MW), sofern sie den Empfehlungen der
FIAN, Weltladen Dachverband, Germanwatch, Agrecol, Forum Umwelt und Entwicklung, EED, NABU, BUND, Naturland, Euronatur, Misereor
Initiator: Forum Umwelt und Entwicklung, Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung
Zusammenfassung unserer Vorstellungen einer Zuckermarktordnungsreform
1.) Wir befürworten einen kontingentierten Marktzugang für die "am wenigsten entwickelten Länder" (LDC) entsprechend der Vorschläge, die die LDC selbst vorgetragen haben.
Welche Chancen bieten Erneuerbare Energien den Kommunen für eine kurz- und langfristig tragfähige Energieversorgung?
Wie dringlich ist eine Energiewende und welchen Beitrag können Kommunen dafür leisten?
Welche Handlungsansätze und Beispiele bestehen vor Ort und nützen sie den Kommunen auch über ihre Energieversorgung hinaus?
Auf diese Fragen gibt die vorliegende Broschüre in übersichtlicher Form einige Antworten. Sie wendet sich vor allem an Entscheidungsträger(innen)
Fast 14000 Teilnehmer/innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft nahmen am ersten Teil des UN-Gipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) Ende 2003 in Genf teil. Als Ergebnis verabschiedeten die Staaten eine Abschlussdeklaration und einen Aktionsplan. Der zweite Teil der Konferenz wird 2005 in Tunis stattfinden.
Das Forum Umwelt & Entwicklung, der Deutsche Naturschutzring (DNR) und PerGlobal legen eine Bilanz des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft vor. Die Autoren
Es besteht kein Zweifel: Der Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung1 befindet sich auf dem Vormarsch.
Bei der Akzeptanzbeschaffung bedienten sich die Gentechnikbefürworter in der Vergangenheit verschiedener Versprechungen. Die Strategien unterschieden sich - je nach Widerstand - zum Teil erheblich zwischen den Kontinenten und auch zwischen einzelnen Staaten.
Die im Jahr 2003 in der EU verabschiedeten Gentechnik-Gesetze haben
Zucker ist wie kein anderes Agrarprodukt ein Weltmarktprodukt. Mit dem Rohzucker begann vor 250 Jahren die Kolonialisierung der Karibik, Lateinamerikas und des Pazifiks, gleichzeitig aber auch die Versklavung von Afrika. Mit der Kontinentalsperre von Napoleon wollte Europa sich von dem Kolonialhandel unabhängig machen. Das war der Beginn der Zuckerrübe. Die Zweiteilung der Weltagrarhandels in Rohrzucker und Rübenzucker und ihre Konkurrenz zueinander ist auch heute noch ein bestimmender
Um die Priorität von Erneuerbaren Energien als politische Forderung deutlich zu machen soll auf der Konferenz die Freiberger Erklärung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien verabschiedet werden. Sie wird schon im Vorfeld kommuniziert und außer von den KonferenzteilnehmerInnen von Kommunen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen unterzeichnet. Sie soll Eingang finden in die Internationale Konferenz Erneuerbare Energien Anfang Juni.
Sie kann auch unterzeichnet werden von
Pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGRFA) sind die Grundlage sämtlicher Züchtungsanstrengungen im Nutzpflanzenbereich und somit Kernelement der Sicherung der Welternährung. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz der neuen Biotechnologien in Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion gewinnt die Verfügung über bzw. der gesicherte Zugang zu diesen Ressourcen in zunehmendem Maße eine strategische Bedeutung. Gleiches gilt jedoch auch weiterhin für
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