Pressemitteilung:
Forum Umwelt und Entwicklung: Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zum diesjährigen Thema des Weltwassertages am 22.03.2017 „Wastewater – Abwasser“
Weltwassertag am 22.03.2017: Abwasser - In Kreisläufen denken und handeln
Berlin, 21.03.2017 - Das Thema des Weltwassertages 2017 lautet „Wastewater - Abwasser“. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie Vertreter der öffentlichen Wasserwirtschaft, die sich im Forum Umwelt und
Die Bundesregierung hat am 11. Januar 2017 die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) beschlossen. Unter dem Titel „Ein Anfang, der nach mehr verlangt: Die Nachhaltigkeitsstrategie muss ehrgeizig umgesetzt und weiterentwickelt werden“ haben zehn zivilgesellschaftliche Netzwerke und Dachverbände, darunter das Forum Umwelt und Entwicklung, eine gemeinsame Stellungnahme hierzu veröffentlicht.
Zivilgesellschaftliche Verbände, Dachverbände und Netzwerke, haben
In einem offenen Brief an die deutschen Abgeordneten im ECON Ausschuss haben sich 17 Organisationen, u.a. das Forum Umwelt und Entwicklung, gegen Nahrungsmittelspekulation ausgesprochen.
Die unterzeichnenden Organisationen fordern den Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) im europäischen Parlament auf ihr Versprechen einzulösen und Nahrungsmittelspekulation zu beenden. Das Parlament müsse einen von der Kommission vorgelegten Plan für Regulierungsstandards ablehnen und neue Regeln
The European Union is negotiating a number of free trade agreements that are highly controversial, both for the enhanced powers they would give to corporations, and the secrecy with which they have been negotiated. As a result, treaties such as the EU-US trade deal TTIP, and the Canada-EU trade deal CETA,
have provoked furious public debate in Europe. Corporate lobbies have had an influential role in shaping both CETA and TTIP: in Europe the Commission has worked hand in hand with big business
Wie Lobbyisten regulatorische Kooperation in NAFTA und CETA als Hebel zur politischen Einflussnahme nutzen wollen.
Kanada und die Europäische Union haben ein eigenständiges Kapitel zur regulatorischen Kooperation im CETA-Handelsabkommen aufgenommen.
Es ist die umfassendste Initiative dieser Art in einem internationalen Handelsund Investitionsabkommen. Das Forum für regulatorische Kooperation RCF (Regulatory Cooperation Forum) soll Industrievertretern unter Umgehung der nationalen
Vor EU-Entscheidung zu CETA: Neue Studie zur europäischen Freihandelspolitik
Menschenrechte in EU-Handelsabkommen bleiben leeres Versprechen
Berlin, 7. Februar 2017. Beim CETA-Vertrag hat die EU es versäumt, dringend notwendige Reformen vorzunehmen, die eine menschenrechtsbasierte und sozial-ökologisch nachhaltige Handelspolitik gewährleisten. Dass eine solche Reform dringend notwendig ist, zeigt die heute (7.2.) vorgestellte Studie, die von Brot für die Welt, Forum
Brot für die Welt, das Forum Umwelt und Entwicklung, Unternehmensgrün und ver.di kritisieren in einer gemeinsamen Studie die fehlende Berücksichtigung von Menschenrechten in der EU Handelspolitik. Die EU habe es versäumt, dringend notwendige Reformen vorzunehmen, die eine menschenrechtsbasierte und sozial-ökologisch nachhaltige Handelspolitik gewährleisteten.
Die heute vorgestellte Studie weist auf Unzulänglichkeiten bei den Arbeits- und Sozialstandards sowie gravierende
Keynote Jürgen Maier, Forum Umwelt & Entwicklung
Alle reden über Globalisierung, wir heute abend auch. Aber wir reden anders darüber als vor drei, vier Jahren, als wir unser erstes AWF gemacht haben. Wenn man heute manchen Journalisten, manchen Politikern oder Wirtschaftsvertretern zuhört, könnte man fast glauben, die Globalisierung liege auf dem Sterbebett. Natürlich ist das masslos übertrieben. Nur weil ein paar geplante Freihandelsabkommen platzen oder
In einem offenen Brief an den ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa Delgado zeigen sich über ein Duzend Organisationen, darunter das Forum Umwelt und Entwicklung, erleichtert darüber, dass das Schließungsverfahren gegen Acción Ecológica eingestellt wurde und betonen die Wichtigkeit der Meinungs- und Organisationsfreiheit.
Im Amazonas-Regenwald Ecuadors soll inmitten des Shuar Territoriums ein Kupferbergwerk gebaut werden. Die national und international renommierte NGO
Ein neu veröffentlichtes Diskussionspapier zum Thema „ Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr: Für gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie, Menschenrechte und Frieden“ beklagt den weltweiten Trend von zunehmenden Einschränkungen des zivilgesellschaftlichen Handlungsraums. Es gibt klare Forderungen an die Politik, die aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen dringend umgesetzt werden müssen, um die Demokratie, Menschenrechte und eine unabhängige
Gemeinsame Pressemitteilung
Deutscher Naturschutzring (DNR), Forum Umwelt & Entwicklung und Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO)
Nachhaltigkeitsstrategie: Unterm Strich Defizite statt politischem Wandel
Berlin, 11. Januar 2017 – Die Bundesregierung hat heute die Neufassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 verabschiedet. Der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Forum Umwelt und Entwicklung sowie VENRO bewerten die
Wieder einmal geht ein Jahr ins Land. Das Jahresende ist zugleich ein Moment der Reflexion über die eigene Situation und gegebenenfalls auch über die politische Großwetterlage, wie auch für den Blick nach vorn. Was ist, was war, was könnte sein?
Dieses Heft widmet sich im eigentlichen Sinne den Alternativen – und das zu einem Zeitpunkt der politischen Verunsicherung und Frustration, in dem wir endlich mit dem Alten brechen und uns nicht weiter vertrösten lassen sollten mit:
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), PowerShift, Brot für die Welt, Fair Oceans, MISEREOR, Stiftung Asienhaus, Forum Umwelt und Entwicklung
Berlin, 13.12.2016 Mit der heutigen internationalen Tiefseebergbaukonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeigt die Bundesregierung erneut ihr deutliches Interesse, eine Führungsrolle bei der Einführung des Tiefseebergbaus übernehmen zu wollen. Deutschland besitzt bereits Erkundungslizenzen für 85.000 km²
By Stephanie Danielle Roth and Jürgen Maier
Picture: with kind permission of Petru Mortu
Download the entire piece.
A mine is a hole in the ground owned by a liar – Mark Twain
In the financial heart of cities like Frankfurt, New York and Toronto you can sometimes see electronic symbols running across the sides of buildings or blinking on financial TV screens. They show the share price of company stock traded daily by the hour. Few know what they stand for
Am 1. Dezember fand zum 12. Mal das Zivilgesellschaftliche Außenwirtschaftsforum statt, diesmal mit dem Titel „Gutes Essen, gute Arbeit – wegverhandelt?! Die Folgen regulatorischer Kooperation in CETA und TTIP für BäuerInnen, Arbeitsrechte und Verbraucherschutz“. Sharon Treat, IATP’s Senior Advisor und Hauptautorin, zeigte in der Präsentation der Studie „Ausverkauf der Landwirtschaft – Agrarkonzerne wollen mit TTIP das Ruder übernehmen“, veröffentlicht von der
Berlin, 27.10.2016. Zur Absage des EU-Kanada-Gipfels erklärt das Bündnis TTIPUnfairHandelbar: CETA ist nicht mehr zu retten. Wallonien und andere belgische Regionalregierungen bleiben trotz des enormen Drucks der EU-Kommission standhaft und verweigern die Unterschrift unter dieses Vertragswerk. Die große Mehrheit der Menschen in Europa teilt die Einwände Walloniens: Sie wollen keine privilegierte Paralleljustiz für multinationale Konzerne, sondern gleiches Recht für alle. Sie wollen keine
Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten
Die Broschüre ‚Besser anders, anders besser: Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten‘ zeigt, dass Landwirtschaft und Ernährung anders, besser geht und informiert über praxiserprobte Alternativen, in denen großes Potenzial steckt. Im Fokus stehen Beispiele agrarökologischer Anbaumethoden, innovativer Vermarktungswege und Initiativen zur politischen Mitgestaltung des Ernährungssystems.
Der Konsens über
Die Bundesrepublik ist abhängig vom Import von metallischen, mineralischen und fossilen Rohstoffen. Der Abbau dieser Rohstoffe findet häufig auf Kosten der Umwelt und unter Verletzung von Menschenrechten statt. Die bundesdeutsche Politik berücksichtigt diese Auswirkungen nicht ausreichend bei ihrer Unterstützung der Industrie für eine erhöhte Versorgungssicherheit.
Aufgrund der globalen Herausforderungen braucht es eine andere, eine demokratische und global gerechte
„Demokratisierung“ – das ist so eine Forderung, die wir gerne im Hinblick auf die Europäische Union benutzen – insbesondere wenn wir, wie so häufig in diesen Monaten, berechtigte Kritik an ihr üben. Aber was ist unter diesem Begriff zu verstehen? Es geht darum, die Strukturen so zu verändern, dass durch echte gesellschaftliche Teilhabe die Interessen aller EU-BürgerInnen wieder in den Mittelpunkt der Politik rücken und diese sich letztendlich auch in den Entscheidungen
Wenn man dem transatlantischen Freihandelsabkommen (Trade and Investment Partnership, TTIP) eines zugutehalten kann, dann das: Es hat Millionen EU- und US-Bürgerinnen und -Bürger für so komplexe Themen wie Freihandel und Investorenschutz sensibilisiert. Es hat ein breites öffentliches Bewusstsein dafür geschaffen, wie solche Abkommen die Demokratie zugunsten von Profitinteressen aushöhlen und Regierungen in ihren Handlungsmöglichkeiten dramatisch einschränken können. Der aktuelle
Für uns in der westlichen Welt ist Nahrung etwas Selbstverständliches. Sie bringt Gemeinschaften zusammen. Sie ist unsere Identität. Sie ist Quelle des Lebens.
Unsere Lebensmittelstandards spielen für unsere Gesundheit, Lebensqualität und Kultur eine wichtige Rolle. Diese Standards bestimmen, was Landwirte anbauen. Sie bestimmen, womit Landwirte ihr Geld verdienen und was auf unseren Tellern ist.
Das von der Europäischen Union vorgeschlagene Transatlantische
Die Studie befasst sich mit den umstrittenen Schiedsgerichten im CETA-Abkommen mit Kanada. Sie zeigt: Auch mit der angeblich refomierten Schiedsgerichtsbarkeit in CETA (dem sogenannten, Investment Court System ICS) verändert sich nichts grundlegend: Es entstehen einseitige Klagerechte für ausländische Unternehmen gegen Staaten. Von unabhängigen Gerichten kann auch nicht die Rede sein. Uns droht mit CETA und der damit verbundenen Ausweitung des Investitionsschutzes vielmehr ein Klageboom
Regulatorische Kooperation – auch regulatorische Zusammenarbeit genannt – steht für neue supranationale Verfahren und Institutionen, die den Lobbyeinfluss auf die Politik stärken und politische Entscheidungsprozesse in demokratieferne Expertengremien verlagert. Diese neuen Strukturen stellen eine Gefahr für demokratische Entscheidungsprozesse und das Recht auf Regulierung im Gemeinwohlinteresse („right to regulate“) dar. Mit dem transatlantischen Handelsabkommen TTIP soll
In diesem Herbst, so plant es die EU-Kommission, soll der Europäische Rat seine Zustimmung zum umstrittenen EU-Kanada-Freihandelsabkommen geben und damit den Ratifizierungsprozess in Gang setzen, in den einerseits das EU-Parlament, aber auch die einzelnen Parlamente der EU-Mitgliedstaaten involviert sind.
Dem zivilgesellschaftlichen Protest gegen Freihandelsabkommen wie CETA oder TTIP sowie einer interessierten und kritischen Öffentlichkeit legen das Forum Umwelt und Entwicklung,
Gemeinsame Pressemitteilung von AbL, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung und PowerShift.
Anlässlich der in Kürze anstehenden Entscheidungen über das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) beleuchten kanadische und europäische ExpertInnen der Zivilgesellschaft in einer neuen Studie die umstrittensten Aspekte des Abkommens. Sie kommen zu dem Schluss, dass das Abkommen in seiner derzeitigen Form das Allgemeinwohl beider Seiten des Atlantiks gefährdet.
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