GEMEINSAME PRESSEMELDUNG
C20-Gipfel: Internationale Zivilgesellschaft überreicht Bundeskanzlerin ihr Communiqué mit Forderungen an G20
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Berlin, 19. Juni 2017 – Zum Abschluss des Civil20-Gipfels in Hamburg hat die internationale Zivilgesellschaft am Montag ihr Communiqué an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. Darin formulieren 450 Vertreter_innen aus mehr als 60 Ländern
GEMEINSAME PRESSEMELDUNG
C20-Gipfel: Internationale Zivilgesellschaft berät Forderungen an G20
Berlin, 16. Juni 2017 – Auf dem C20-Gipfel am Sonntag und Montag in Hamburg diskutieren mehr als 200 zivilgesellschaftliche Organisationen über globale Zukunftsfragen und formulieren ihre Forderungen an die Gruppe der G20. Der Gipfel der Civil20 (C20) ist der Höhepunkt eines sechsmonatigen Konsultationsprozesses der weltweiten Zivilgesellschaft.
„Die Beteiligung der
Juni 2017
Die Portugiesen holen ihre Textilindustrie zurück an die heimische Küste
Es ist etwas in diesen Tagen eher Seltenes, nämlich eine erstaunliche Erfolgsgeschichte: Portugal gelang es, als eines der ersten europäischen Länder, seine Textilproduktion weitgehend aus China zurückzuholen. Und seither boomt der Sektor. Das jedenfalls ist die stolze Bilanz der Initiative „Fashion from Portugal“, die sich im Brüsseler Presse Club vorstellte.
Seit
Die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung fand vom 03. bis 14. Juni 1992 in Rio de Janeiro statt. Sie legte Meilensteine für die weltweite Nachhaltigkeitspolitik. Im Juni 2017 jährt sich die Rio-Konferenz zum 25. Mal. Im Jahr des Jubiläums fragen wir ExpertInnen, was wir seitdem für die Nachhaltigkeit erreicht haben, und zeigen zentrale Begleitdokumente der deutschen Zivilgesellschaft vom Rio-Gipfel.
Alle weiteren Beiträge finden Sie hier.
Juni 2017
Die 11. European Development Days in Brüssel: Viel Schönes und manchmal auch Konkretes
Das jedenfalls war wohltuend – nämlich, in Brüssel auf eine internationale Gemeinschaft zu treffen, die sich unzweifelhaft gegen die Trumps und anderen twitternden Populisten unserer Zeit stellte und eindeutig dafür aussprach, die Verantwortung für eine globale nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd gemeinsam zu tragen. Vom Präsidenten Senegals, Macky Sall („Afrika steht
+++ Pressemitteilung +++
Forum Umwelt und Entwicklung
Der Erdgipfel von Rio 25 Jahre danach – alles anders oder alles wie gehabt?
Berlin, 09. Juni 2017
Vor exakt 25 Jahren, vom 3.-14.Juni 1992, fand in Rio die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung statt. Der „Erdgipfel“ war ein Meilenstein und Superlativ der Vereinten Nationen: die größte UN-Konferenz aller Zeiten, die Öffnung der UN für Nichtregierungsorganisationen, die Geburtsstunde der
Zahlreiche nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften rufen zur Teilnahme am ALTERNATIVEN WELTWASSERFORUM im März 2018 in Brasília auf. Vor dem Hintergrund zunehmender Privatisierung des Zugangs zu Wasser kämpfen die AktivistInnen für ein Menschenrecht auf Wasser. Das alternative Forum bildet die Gegenbewegung zum gleichzeitig stattfindenden 8. Weltwasserform des Weltwasserrats.
Mehr Infos finden Sie unter www.fama2018.org und den Aufruf zum Download
Keynote von Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung, bei der Veranstaltung „Eine nachhaltige Zukunft für unsere Ozeane?“ der Schwedischen Botschaft und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen am 7.Juni 2017
"Auf dem Weg zu nachhaltigen Ozeanen, das ist das Thema meiner Rede, und eigentlich muss ich gestehen, anfangs dachte ich, was ist das denn für ein Titel. Eigentlich sind die Ozeane ein äußerst nachhaltiges Ökosystem, und sie halten auch viel aus. Aber heute
+++++ Presseerklärung +++++
Forum Umwelt und Entwicklung, Fair Oceans
UN-Meereskonferenz in New York: Partnerschaften mit Industrie statt Achtung der Rechte von Kleinfischern und Küstenbewohnern
New York, 07.06.2017 Anlässlich des UN Tags der Weltmeere begrüßen Umwelt- und Entwicklungsverbände die Aufwertung von Meerespolitik durch die UN-Meereskonferenz, die derzeit in New York stattfindet. Kritisch werden die Partnerschaften
Mai 2017
Manchmal bemerkt man erst so richtig, dass etwas existiert hat, wenn es reformiert wird. So jedenfalls scheint es derzeit um den European Consensus on Development bestellt zu sein. Formuliert im Jahr 2005 als Grundlage für die gemeinsame Entwicklungspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten, lieferte er für die entwicklungspolitische Policy der Folgejahre zwar eine wichtige Grundlage – darunter auch für die Formulierung der EU Agenda for Change – fand aber dennoch in
Mit einer Investor-Staat-Klage versucht der kanadische Bergbaukonzern Gabriel Resources, seine Pläne für eine illegale und potentiell hochgiftige Gold- und Silbermine im rumänischen Roșia Montană durchzusetzen. Das Projekt stößt auf starken Widerstand bei den Menschen vor Ort und liegt auf Eis, nachdem rumänische Gerichte mehrere bereits erteilte Genehmigungen als rechtswidrig anerkannt haben. Nun verklagt Gabriel Resources Rumänien wegen angeblicher Verzögerungstaktiken vor einem
Das High Level Political Forum (HLPF), das UN-Gremium zur Überprüfung der SDG-Umsetzung, findet in diesem Jahr vom 10-19 Juni statt. Die Major Groups der UN haben beim HLPF ausgewiesenes Rederecht. Zudem können sie im Vorhinein jeweils ein Positionspapier einreichen.
Das diesjährige Thema "Eradicating poverty and promoting prosperity in a changing world" des HLPF kann nur erreicht werden, wenn die strukturellen und systematischen Hindernisse zur Erreichung der SDG angegangen
Die drei aktuellen Mega-Fusionen der Agrar- und Chemiekonzerne Bayer und Monsanto, Dow und Dupont sowie ChemChina und Syngenta rufen auf der ganzen Welt Protest hervor. Denn sie gefährden die Zukunftsperspektiven bäuerlicher, ökologischerer Landwirtschaft und lokal angepasster Saatgutsysteme.
Heute bestimmen einige wenige globale Konzerne die großen Trends in der Landwirtschaft und Ernährung. Große Unternehmen werden immer größer; kleine und mittlere werden aus dem Markt
Mai 2017
Vier Jahre nach Rana Plaza: Was hat sich in Sachen saubere Textilien getan?
Who made my clothes? Wo kommt eigentlich meine Kleidung her? Diese Frage der gleichnamigen Kampagne, inszeniert von der internationalen Bewegung „Fashion Revolution“ stellen sich auch heute noch, vier Jahre nach der Rana Plaza Katastrophe, viele Verbraucher. Am 24. April 2013 stürzte in Savar nahe Dhaka, der Hauptstadt Bangladeshs, ein neunstöckiges Gebäude ein, in dem sich
112 unterzeichnende Organisationen fordern die Mitglieder des Europäischen Parlaments in einem offenen Brief dazu auf, das seit 2004 in Kraft stehende Verbot aufrecht zu erhalten, öffentliche Gelder für den Neubau von Fischereifahrzeugen zu benutzen.
Das Entwicklungsziel der Vereinten Nationen für Ozeane, Meere und Meeresressourcen (SDG14) fordert explizit bis 2020 die Abschaffung von Subventionen, die zu Überkapazitäten oder Überfischung beitragen. Diese Forderung existiert
20 Organisationen geben Studie zu Konzernmacht und Forderungen an die Politik heraus
Berlin, 25. April 2017. 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen.
Bayer & Monsanto Bleibt uns vom Acker
Was Megafusionen für die Welternährung bedeuten
Als im Herbst 2016 verkündet wurde, dass die Bayer AG Monsanto für 66 Milliarden Dollar
kaufen möchte, traf dies die Agrarwelt wie ein Schock. Schnell wurde klar: Wenn die Fusion
tatsächlich durchgeht, wird ein neuer Konzerngigant entstehen, der circa 30 Prozent des
kommerziellen Weltsaatgutmarktes und knapp 25 Prozent des Pestizidmarktes kontrollieren
wird. Die Folgen für die
Pressemitteilung
Mega-Fusion: Bayer-Monsanto bringt bäuerliche Landwirtschaft unter Druck
Industrielles Saatgut und Pestizide schaffen neue Abhängigkeiten
(Berlin/Aachen, 24. April 2017) Vor der Bayer-Hauptversammlung am Freitag in Bonn warnen entwicklungspolitische Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen,
April 2017
Der European Fund for Sustainable Development setzt wieder einmal auf die Privatwirtschaft
Wie gut, dass es die 2030 Agenda und die Nachhaltigkeitsziele der UN, die SDGs (Sustainable Development Goals) gibt. Denn wer sich darauf bezieht, kann immer mehr und neue Entwicklungsinstrumente kreieren, die viel versprechen. So jedenfalls scheint es derzeit, wenn man einen Blick auf die Aktivitäten der EU in Sachen globale nachhaltige Entwicklung wirft. Nach dem
April 2017
Einheitliches Label und EU-weites Aus für Biosprit 2020 – klares Votum des EU-Parlaments
Geht es allein nach Beschlüssen und Abstimmungen, müsste die EU bald eine der saubersten Business-Zonen der Welt sein. Nach der jüngst getroffenen Regelung zur Vermeidung der Einfuhr von Konfliktmineralien (Gold, Zinn, Wolfram und Tantal), die oft aus Kriegsgebieten stammen und in Handys und Laptops zu finden sind, sowie dem wachsenden Druck auf die Europäische
Pressemitteilung:
Aufruf für schärfere Fusionskontrolle und Instrumente zur Konzernentflechtung von 24 zivilgesellschaftlichen Organisationen
Berlin, 06.04.2017 – Einen Tag nach der Bekanntgabe der EU-Kommission, auch die zweite Mega-Fusion der Agrarchemie- und Saatgutkonzerne zu genehmigen, rufen 24 Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke dazu auf, das Wettbewerbsrecht schärfer zu fassen.
In der heute herausgegebenen Erklärung heißt es: „Große,
‚Made in Germany‘ ist weltweit auf Erfolgskurs. Wie es aussieht, ist Deutschland nicht nur im Fußball Spitze, sondern mittlerweile auch Weltmeister im Export. Unsere wirtschaftliche Stärke ist in aller Munde. Doch mehr und mehr mischen sich darunter auch kritische Stimmen.
Auch wenn diese in Wirtschaft und Politik immer lauter werden – heimlich sind wir doch irgendwie stolz auf unsere wirtschaftliche „Vorherrschaft“. Doch wie nachhaltig ist sie? In dieser Ausgabe des
Das Globale Jugend-Biodiversitätsnetwork (Global Youth Biodiversity Network, GYBN) hat, u.a. unterstützt vom Forum Umwelt und Entwicklung, eine englische Zusammenfassung der Biodiversitätskonvention (CBD) herausgebracht.
Das Handbuch soll den Jungeddeligierten dazu dienen den CBD Prozess besser zu verstehen und ihnen alle notwendigen Informationen geben, um an dem Verhandlungsprozess teilzuhaben. Mit Hilfe von Visualisierungen und anderen leserfreundlichen Features,
März 2017
Französisches Gesetz macht Furore - als mögliche Vorlage für EU-weite Regelungen
Keine Frage: Der Druck auf die Europäische Kommission und andere relevante Akteure, beim Thema Unternehmen und Menschenrechte zu verbindlichen Regelungen zu kommen und nicht länger nur auf Freiwilligkeit zu setzen, wächst. Bei einer Veranstaltung zum Thema Menschenrechte und Unternehmen im Europäischen Parlament in Brüssel fand Ignazio Corrao, italienischer
März 2017
Kongolesischer Experte: EU Regulierung zu Konfliktmineralien nicht ausreichend
Nur wenige Tage, nachdem das Europäische Parlament, nicht ohne Stolz, die lang umkämpfte Regulierung zu Konfliktmineralien endgültig angenommen hat, holte Biemba Fidel Bafilemba rund 40 Zuhörer in Brüssel, darunter auch mehrere Abgeordnete, wieder in die Wirklichkeit seines Heimatlandes zurück. Fidel Bafilemba vertritt das Netzwerk GATT RN, eine Organisation zur Förderung
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