Bis zum Beginn der Uruguay-Runde im Jahre 1986 blieb der Agrarsektor von den Bestimmungen des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) größtenteils ausgenommen. Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen waren ebenso zulässig wie Exportsubventionen, variable Einfuhrzölle und interne Subventionen. Der hohe Grad an Protektionismus vor allem in den Industrieländern führte zu der bekannten Überschussproduktion und fallenden Weltmarktpreisen für zahlreiche Güter. Diese Entwicklung bedrohte
Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) bildet einen wichtigen Höhepunkt in dem Bemühen um die Erhaltung biologischer Vielfalt. Hinsichtlich der finanziellen und personellen Ausstattung des bei dem UN Umweltprogramm UNEP angesiedelten Sekretariats und besonders hinsichtlich der Befugnisse verfügt die CBD jedoch über wesentlich weniger Einflussmöglichkeiten als beispielsweise die Welthandelsorganisation WTO mit ihrem Schiedsgericht und Sanktionsmöglichkeiten. Von zunehmender
- Forderungen zur ökologischen Reform des WTO-Regimes -
Positionspapier der AG Handel im Forum Umwelt & Entwicklung:
Der "Earth Summit + 5" als Folgekonferenz des Erdgipfels von Rio (1992) kommt zu dem Ergebnis, daß sich die negativen Trends einer nicht-nachhaltigen Entwicklung weiter fortgesetzt haben. Dabei wird der kausale Zusammenhang zwischen der zunehmenden wirtschaftlichen Deregulierung und der Verschlechterung der Umweltqualität unterstrichen.
NGOs streben stärkere Beteiligung der Indigenen Gruppen bei der Konvention über die Biologische Vielfalt an
Auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz über die Biologische Viefalt im Jahr 2000 in Nairobi wird nachhaltige Tourismusentwicklung in Schutzgebieten ein Schwerpunkt der Konsultationen sein. Erklärtes Ziel der Konvention für Biologische Vielfalt (CBD) ist es nicht nur die Biodiversität zu schützen sondern sie auch nachhaltig zu nutzen und für eine gerechte Aufteilung
Die Kooperation der CGIAR mit der Life Science Industrie
Die internationale Agrarforschung wurde als Institution zur Bekämpfung von Armut und Hunger in Entwicklungsländern eingerichtet. 1971 wurde die Beratungsgruppe Internationale Agrarforschung (Consultative Group on International Agricultural Research - CGIAR) gegründet und in den siebziger und achtziger Jahren erweitert. Sie wuchs zur größten öffentlichen Agrarforschungseinrichtung heran. Heute ist sie ein informeller
Die Auswirkungen des Ferntourismus sind höchst ambivalent. Sofern die Länder des Süden einbezogen sind, spielt er in der sozio-ökonomischen und politischen Entwicklung vieler Länder eine wichtige und durchaus auch positive Rolle. Zum anderen haben sich jedoch viele Hoffnungen, die in den Tourismus als Motor wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt wurden, nicht erfüllt. Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) auch das Thema Tourismus auf der Agenda.
Auf ihrer 7. Sitzung 1999 hatte die CSD (Commission on Sustainable Development) nach 1996 bereits zum zweiten Mal das Thema Meere auf der Agenda. Seitdem ist eine Menge neuer Informationen veröffentlicht worden - jedoch ist wenig geschehen. Das Positionspapier des ad-hoc Arbeitskreises Meere zur Vorlage bei der CSD 7 will die bestehenden Positionen bekräftigen und konzentriert sich auf die "Highlights" der Meeresschutzdiskussion um die drei Hauptthemen 'Einträge gefährlicher Stoffe',
Internationale Gentechnikverhandlungen im Spannungsfeld von Welthandel und Sicherheit
Die Ablehnung der VerbraucherInnen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln wächst in Europa immer weiter an. Erste Reaktionen der EU zeichnen sich z.B. in der wenn auch lückenhaften Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel ab. Farmer in den USA haben mit Einbußen zu rechnen, weil ihre Exportprodukte aus gentechnisch verändertem Saatgut nicht den Absatz finden, der ihnen
Ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern ?
Seit der UN Conference on Environment and Development in Rio de Janeiro 1992 und der Agenda 21 ist der Begriff der Nachhaltigkeit ein vielbenutztes Schlagwort. In der Agenda 21 sucht der Leser jedoch vergeblich nach einer Definition. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO war im Rio-Vorbereitungsprozeß federführend an der Ausarbeitung des Konzeptes einer nachhaltigen Landwirtschaft
Die AG Frauen hat sich die Erarbeitung frauenpolitischer Anforderungen an nachhaltige und vorsorgende Lebens- und Wirtschaftsweisen zum Ziel gesetzt. Hierzu hat sie ein Memorandum erstellt, das sich kritisch mit der Studie Zukunftsfähiges Deutschland auseinandersetzt. Aufgegriffen werden vor allem diejenigen Punkte, welche von der Studie systematisch ignoriert werden. So beispielsweise die Diskussionsprozesse und -ergebnisse von Frauen zum Begriff des „Sustainable Development“ und
Postionspapier der AG Klima
Zehn Kernforderungen für den Klimagipfel ´97 in Kyoto
Der weltweite Verbrauch von Kohle, Öl und Gas wird ohne ein deutliches Umsteuern im Energie- und Verkehrsbereich weiter zunehmen. Damit werden die Emissionen des wichtigsten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2010 um 50 Prozent ansteigen. Außerdem tragen die Landwirtschaft und die Rodung der Wälder zu steigenden Emissionen von CO2 sowie anderer Treibhausgase, zum Beispiel Methan und
Die vorliegende Studie befaßt sich mit dem in den vergangenen Jahren intensiv diskutierten Problemkreis der Rechte indigener Völker beim Schutz und bei der Nutzung biologischer Vielfalt. Die Diskussion hat durch die Konvention über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD) besonderen Nachdruck erhalten, da sie sowohl die Bedeutung des indigenen Wissens für die Erhaltung der biologischen Vielfalt als auch die Notwendigkeit der Teilhabe indigener Völker
Die Aktionsplattform von Peking ist ein Dokument der Regierungen. Es kann nun als Berufungsgrundlage politisch genutzt werden. Das Umweltkapitel ist eins der schwächsten Kapitel der Plattform, dennoch enthält es eine Reihe von Empfehlungen, deren Einlösung in der BRD frauenpolitisch einen Fortschritt bedeuten würde.Der vorliegende Katalog will das Kapitel operationalisieren. Er ist das Zwischenergebnis eines Diskussionsprozesses, den einige Mitglieder der AG Frauen führen.
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