Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen werfen der Bundesregierung eine verfehlte Rohstoffpolitik vor
Berlin, 9. September 2013: Viele Produkte „Made in Germany“ sind stark von Rohstoffimporten abhängig. Damit
steht Deutschland in einer hohen Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Rohstoffabbaus. Die bisherige Politik der Bundesregierung wird dieser Verantwortung nicht ausreichend gerecht. „Anstatt über Wege
Ex-Bundespräsident Horst Köhler sprach von der »Quadratur des Kreises«, als er am 14. Juni in Berlin den Bericht des High Level Panels für die Post-2015 Agenda vorstellte. Ban Ki Moon hatte ihn in dieses Gremium berufen. Köhler beschrieb, wie das Gremium angesichts des sich dramatisch verschlechternden Zustands der Ökosysteme, der Aufgabe die Armut zu überwinden und des Auftrags, ambitionierte aber realisierbare Vorschläge zu machen immer wieder in Grundsatzdiskussionen wiederfand. Der
- Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen zum geplanten Freihandels- & Investitionsabkommen EU – USA (TTIP) -
Dieses Papier wurde von NRO aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklungs- und Handelspolitik erarbeitet.
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Neues Bündnis fordert Ende der Geheimverhandlungen
Berlin, 17.06.2013: Die geplante »Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft« (TTIP) zwischen EU und USA ist eine Mogelpackung, erklären 22 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umweltschutz, Entwicklungs- und Handelspolitik sowie Jugendorganisationen in einem gemeinsamen Aufruf. Anlässlich der Verabschiedung des EU-Verhandlungsmandats am vergangenen Freitag und des Obama-Besuchs in Berlin, bei dem das
Warschau, 14. Juni 2013 Eine breite Koalition europäischer Nichtregierungsorganisationen hat den Text für ein gesamteuropäisches Waldabkommen scharf kritisiert, welcher letzte Woche von den Vertretern der europäischen Regierung diskutiert wurde. Die Mitglieder der Koalition, wie zum Beispiel FERN, Friends of the Earth Europe, BirdLife Europe, Greenpeace, ClientEarth, der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) glauben, der Entwurf tendiere einseitig
Berlin, 14. Juni 2013: Aus entwicklungs- und umweltpolitischer Sicht werden keine positiven Impulse vom G8-Gipfel in Großbritannien ausgehen. Viel mehr konterkarieren die G8 mit ihren Initiativen – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung – wichtige progressive Impulse, die zum Beispiel vom FAO-Komitee für Ernährungssicherheit (CFS) ausgehen. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“. Anlässlich des
Berlin, 7.6.13: Der Bundesrat hat heute mit knapper Mehrheit das umstrittene Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika gebilligt. Die Länder, in denen die SPD alleine oder mit der CDU regiert, sorgten gemeinsam mit den drei schwarz-gelb regierten Ländern für eine knappe Mehrheit für das Freihandelsabkommen. Im Bundestag hatte die SPD noch gemeinsam mit den Grünen und der Linken gegen das Abkommen votiert, war dort aber von der Regierungsmehrheit überstimmt worden. Damit hat Deutschland als
Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?
Die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“ (G8NA) wurde auf dem G8-Gipfel im Mai 2012 in Camp David auf Initiative der US-Regierung gestartet. Das erklärte Ziel ist es, 50 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika bis zum Jahr 2022 aus der Armut zu befreien. Mehr private Investitionen in die Landwirtschaft sollen dies möglich machen. Die G8NA umfasst die G8-Regierungen, die Privatwirtschaft
Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?
Die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“ (G8NA) wurde auf dem G8-Gipfel im Mai 2012 in Camp David auf Initiative der US-Regierung gestartet. Das erklärte Ziel ist es, 50 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika bis zum Jahr 2022 aus der Armut zu befreien. Mehr private Investitionen in die Landwirtschaft sollen dies möglich machen. Die G8NA umfasst die G8-Regierungen, die Privatwirtschaft
Liberias Palmölboom steht stellvertretend für ähnliche Entwicklungen in den benachbarten Staaten: Multinationale Plantagenkonzerne versuchen möglichst viel von der Ressource Ackerland unter Ihre Kontrolle zu bringen. Peter Gerhardt beschreibt die aktuelle Problematik der Landnutzung auch anhand von Interviews. und vermittelt dabei die Sichtweise eines Umweltaktivisten, von Plantagenarbeitern und eines Entwicklungshelfers. Von der betroffenen Bevölkerung wird die Ausweitung der
Knapp 40 Millionen Menschen leben in Argentinien. Mit einer Fläche von rund 280 Millionen Hektar ist es nach Brasilien das zweitgrößte Land Südamerikas und der weltweit drittgrößte Sojabohnen-Produzent gleichfalls nach Brasilien und den USA. Rund 56 Prozent der argentinischen Ausfuhren kommen aus dem Agrarsektor. Im weltweiten Vergleich ist nur Brasilien ein größerer Agrarnettoexporteur als das Land am Rio de la Plata. Bei Sojaöl, Sojamehl und Soja-Biodiesel ist Argentinien allerdings
- Oppositionsparteien müssen im Bundesrat Abkommen kippen -
Berlin, 19.04.2013: Die Oppositionsparteien SPD und Grüne haben es in der Hand. Sie können im Bundesrat gegen das unfaire Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru stimmen. Damit würde Deutschland dieses Abkommen nicht ratifizieren und es kann dann nicht in Kraft treten Das fordern 45 Organisationen in Deutschland. Sie haben in den letzten Jahren eine Kampagne gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien
Weniger als 1000 Tage vor Ablauf der Frist, die sich die internationale Gemeinschaft zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) gesetzt hat, sind viele Ziele noch weit davon entfernt, erreicht zu werden. Alte globale Herausforderungen sind nicht gelöst, neue sind hinzugekommen. Armut, wachsende soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung, Verlust der biologischen Vielfalt, Klimawandel, ein auf immensen Ressourcenverbrauch setzendes Wirtschaftswachstum, Urbanisierung und Migration sind
Nach Geld drängt, am Gelde hängt doch alles… schon bei Goethes Faust-Epos konnte man nachlesen, was die vielleicht wichtigste Triebkraft menschlichen Handelns ist – auch wenn es bei Goethe zeitgemäß noch Gold war und nicht Geld. Wer heute versucht, politische Entscheidungen zu verstehen oder gar auf sie Einfluss zu nehmen, der merkt rasch wie wahr diese alte Weisheit ist. Man kann es als »Profitgier« verteufeln, man kann es als »pursuit of happiness« in den Verfassungsrang erheben,
Berlin, 18.03.2013 Das Netzwerk Wasser fordert zum Weltwassertag am 22. März 2013 ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und der EU-Kommission zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung und zum Schutz der Wasserressourcen vor Privatisierung.
Vertreter der Gewerkschaft ver.di, der GRÜNE LIGA (Netzwerk Ökologischer
Bewegungen), des Forum Umwelt und Entwicklung, des Berliner Wassertisch, von Gemeingut in BürgerInnenhand, von arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V, des
Eine Kritik der EU-Pläne für "weitreichende und umfassende Freihandelsabkommen" mit Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien
Im Dezember 2011 erteilten die Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) der EU-Kommission vier Mandate zur Aushandlung von „weitreichenden und umfassenden Freihandelsabkommen“ mit den Unterzeichnerstaaten des Agadir-Abkommens, Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien. Nach Angaben der EU-Kommission sollen die Verhandlungen mit Marokko nun im
Mit Ablauf der Frist zur Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele in 2015 soll ein neuer Zielkatalog für Entwicklung und Nachhaltigkeit ins Leben gerufen werden. Die Debatten um die Struktur und Inhalte eines Post-2015-Regelwerks für eine gerechte, soziale und ökologische Zukunft werden derzeit intensiv geführt. Die Ausarbeitung dieser Ziele ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen, das Forum Umwelt und
25.01.2013: Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat mit seinem gestrigen Votum für eine Fortsetzung der alten, abgewirtschafteten Agrarpolitik gezeigt, dass er nicht das richtige Gremium für eine überfällige Reform ist. Statt den Vorschlägen der Kommission für eine stärkere Bindung der Agrarsubventionen an Umweltschutz und Tierschutz zuzustimmen, votierte die Mehrheit des Ausschusses sogar noch für eine Verschlechterung der bisherigen Politik. Umweltauflagen sollen weiter
MISEREOR: Der Kampf gegen Hunger darf keine Geschäft sein
(Berlin, 16. Januar 2012). Zum Auftakt der Grünen Woche warnen das katholische Hilfswerk Misereor und das Forum Umwelt und Entwicklung mit der neuen Studie „Business Case – Hungerbekämpfung“ vor einer einseitig geführten Debatte um Agrarinvestitionen. „Wir brauchen nicht einfach mehr Investitionen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung, sondern die richtigen Investitionen“, so Jürgen Maier,
Der fragwürdige Beitrag von Agribusiness und Nahrungsmittelindustrie zur Ernährungssicherheit
Autor: Benjamin Luig
Hrsg.: Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin, 2013.
Bislang stellte die Gewährleistung von Ernährungssicherheit ein zwar vernachlässigtes, aber genuin staatliches Aufgabenfeld dar. Ernährungssicherheit wurde bis in die letzten Jahre gemeinhin als eine eindeutige Aufgabe staatlicher Investitionen begriffen, die marktorientierte Entwicklungsstrategien
G8-Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“ ebnet der radikalen Öffnung afrikanischer Länder für internationale Saatgut- und Agrarkonzerne den Weg
Ein Papier der AG Landwirtschaft und Ernährung
Die „New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa“ (Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika) wurde von Barack Obama beim G8-Treffen im Mai 2012 ins Leben gerufen. In dieser Neuen Allianz arbeiten die G8-Staaten mit sechs
Die Globalisierung treibt uns um. Jedenfalls mit den harten wirtschaftlichen Fakten, die sie schafft. Vor zehn Jahren trieb sie uns auch noch politisch um. Mit dem Phänomen des »Globalisierungsgegner« oder seiner abgeschwächten Form, dem »Globalisierungskritiker«, trat ein neues Kuriosum auf die politische Bühne. Ein Phänomen, das auch die NGOs ziemlich überraschte. Rasch stieg die Welthandelsorganisation WTO zum politischen »Reich des Bösen« schlechthin auf. Wie eigentlich immer,
- Klimawirkungen der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland -
Zum einen haben sich die deutsche Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in den letzten Jahren stärker auf Exporte ausgerichtet. Diese Entwicklung wird von der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Zum anderen ist die Reduktion der Emission von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft Ziel der deutschen Agrarpolitik. Mit der vorliegenden Studie soll eine entsprechende Diskussion in Gang
...und andere Rindviecher. Klimawirkungen der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland
Die deutsche Agrarpolitik verfolgt seit einigen Jahren ausdrücklich das Ziel, den Export landwirtschaftlicher Produkte zu steigern. Angesichts weitgehend gesättigter Märkte und damit stagnierender Nachfrage im Inland sind zunehmende Exporte nötig, um ein weiteres quantitatives Wachstum des Sektors zu ermöglichen. Die wichtigsten Exportprodukte Deutschlands sind Milchprodukte,
Bildstarke Informationsbroschüre für den umweltbewussten Umgang mit Papier
Glatt wie Samt und in warmen Weißtönen oder mit strukturierter Oberfläche und sichtbaren Fasereinschlüssen: Papier ist so variantenreich wie seine Verwendungsmöglichkeiten. Ist Ihnen bewusst, wie oft Papier durch Ihre Finger gleitet? Wie häufig Ihr Blick auf Botschaften fällt, die dank Papier transportiert werden, ohne dass man dieses überhaupt wahrnimmt? Wer ärgert sich nicht, wenn Papier
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