In den letzten Monaten sind die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft weltweit steht, wieder einmal deutlich geworden. Die Zahl der hungernden Menschen ist trotz des Anstiegs der Pro-Kopf-Produktion von Lebensmitteln nicht gesunken. Die durch BSE ausgelöste Vertrauenskrise in das europäische Agrarmodell hat dazu geführt, dass Produktqualität und Produktionsmethoden in der Wahrnehmung der Verbraucher eine größere Rolle spielen.
Die aktuelle
International Undertaking über Pflanzengenetische Ressourcen (IU) könnte im November 2001 bei der Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die gleichzeitig mit dem Welternährungsgipfel - Fünf Jahre danach abgehalten wird, unterzeichnet werden. Damit würde durch einen rechtsverbindlichen Vertrag der freie Zugang zu genetischen Ressourcen abgesichert, und ein wesentlicher Bestandteil der Ernährungssicherheitlangfristig gewährleistet.
Trade Policy for Sustainable Food Security
Since 1996, when 185 governments committed themselves at the World Food Summit in Rome to have reduced the number of the world's hungry by half until the year 2015, no significant progress has been made. Still, almost 800 billion people do not have sufficient access to food.
WHAT IS AT STAKE?
Beginning November 2001, the FAO member states will review the situation and discuss solutions. Their influence may remain small, as right after,
Vorbemerkung
In der Uruguay-Runde des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) wurde die Reich-weite der internationalen Handelsordnung substantiell erweitert. Anders als das alte GATT 1947 ist die Welthandelsorganisation WTO seit ihrer Gründung 1995 auch für Regelungen im Bereich des Agrarhandels, bei Textilien, Dienstleistungen, handelsbezogenen Investitionsmaß-nahmen und bei geistigem Eigentum zuständig. Zudem haben die Verhandlungen in vielen Sachbereichen inzwischen
Nahezu anderthalb Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Wasser. Verschmutzung, Übernutzung und Verschwendung von Wasser gefährden das Überleben vieler Menschen in den Ländern des Südens. Sauberes Trinkwasser und ausreichend Wasser für die Landwirtschaft sind Grundlage für Gesundheit und Überleben. Weltweit häufen sich die Konflikte zwischen Staaten und Regionen, die sich gegenseitig den Zugang zu Wasservorkommen streitig machen. Auf lokaler Ebene fehlen zunehmend die Ressourcen und
Mit dem Seminar "Wie der Biopiraterie Einhalt gebieten?" und der nun vorliegenden Dokumentation der Beiträge begann die AG Biologische Vielfalt des Forum Umwelt & Entwicklung unter Mitwirkung der BUKO Agrar Koordination ihre Reihe von Veranstaltungen und Publikationen im Vorfeld einer bedeutenden Verhandlung der Vereinten Nationen, die ab Oktober 2001 in Bonn stattfinden wird. Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD), auf dem Riogipfel 1992
Report on the International Workshop on Animal and Plant Genetic Resources in Agriculture at the Biosphere Reserve Schorfheide-Chorin, 16-18 May 2000
Die Publikation (in englischer Sprache) ist ein Bericht über den internationalen Workshop on Animal and Plant Genetic Resources in Agriculture at the Biosphere Reserve, der in Schorfheide-Chorin Deutschland vom 16. bis 18. Mai 2000 stattfand.
Rund vierzig Teilnehmer von deutschen und internationalen NRO, Journalisten und Landwirte
Forderungskatalog zu einem Umgang mit der Krise in Weltverantwortung Das Auftreten von BSE-Fällen in Deutschland hat eine große Verunsicherung bei den Verbrauchern und -innen bewirkt, unsere Agrarmethoden und Agrarpolitik in eine Krise gestürzt und eine grundsätzliche Diskussion über die erforderliche Neuorientierung von Agrarwirtschaft und Verbraucherpolitik ausgelöst. Das Forum Umwelt und Entwicklung, AG Landwirtschaft und Ernährung, macht mit den nachstehenden Schlußfolgerungen auf
Forum Weltsozialgipfel, Forum Umwelt & Entwicklung, Verband Entwicklungspolitik Deutscher NRO (VENRO)
Kurzfassung der Forderungen deutscher Nichtregierungsorganisationen im Hinblick auf die III. UN-Konferenz zur Lage der am wenigsten entwickelten Länder (UN-LDC), 14. - 20. 5. 2001 in Brüssel
Vom 14. - 20. Mai 2001 findet in Brüssel die 3. UN-Konferenz zur Lage der am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries / LDC) statt. Die Konferenz soll ein
- EU-Kommission kündigt eine veränderte Strategie in der WTO an, und lässt fast alles beim Alten: Kommentar zum Diskussionspapier der EU-Kommission für eine veränderte Strategie für eine neue WTO-Runde vom Dezember 2000 -
Mit dem Diskussionspapier "State of play and strategy for a new WTO Round" (574/00) reagiert die Kommission mit einem Jahr Verzögerung auf das Scheitern der WTO-Ministerkonferenz in Seattle. In der Einleitung wird richtig festgestellt, dass die Konferenz
Wasser ist Leben! Die Wasserversorgung ist fast überall auf der Welt wegen ihrer fundamentalen Bedeutung als öffentlich-rechtliche Grunddienstleistung organisiert worden. Dem entspricht in Deutschland vielfach ein gesetzliches Rahmenwerk, das den Kommunen und Regionen hoheitliche Aufgaben zuweist, um die Interessen der Bürger zu schützen und die Entwicklung der Infrastruktur zu fördern. In der Bundesrepublik Deutschland repräsentieren rund 6.700 Wasserversorgungsbetriebe aller
Die Sonderbehandlung von Entwicklungsländern (EL) und am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) im derzeitigen Handelssystem kann auf eine lange Entstehungsgeschichte zurückblicken, die sicherlich heute noch nicht beendet ist.
So wurde schon im Rahmen des GATT-Reviews 1954/55 erste "Besondere und Differenzierte Behandlungen" (Special and Differential Treatment, SDT) beschlossen.
Mit der Gründung der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) 1964 erhielten die ELs und LDCs
An alle aktiven Einzelpersonen und Nichtregierungsorganisationen im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft, Gentechnik und geistigen Eigentumsrechten:
Seit 5 Jahren laufen bei der FAO Verhandlungen über ein revidiertes Vertragswerk mit dem Namen: Internationale Übereinkunft zu pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft, hier IU (International Undertaking) genannt. Diese Verhandlungen haben zum Ziel, eine bisher unverbindliche Übereinkunft in einen
Ein Positionspapier von Nichtregierungsorganisationen zum International Undertaking der FAO über pflanzengenetische Ressourcen für Landwirtschaft und Ernährung (sog. IU) Warum das Vertragswerk wichtig ist Eine rechtlich verbindliche internationale Vereinbarung zu pflanzengenetischen Ressourcen, das sog. International Undertaking (IU), das sowohl mit der FAO als auch mit der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) verbunden ist, ist für die Welternährungssicherung grundlegend. Es ist das
Die Publikation gliedert sich in zwei thematische Schwerpunkte:
Der internationale Handel mit Dienstleistungen und die GATS 2000 Verhandlungen der WTO
Elektronischer Handel mit Dienstleistungen.
Teil I:
Es gibt zwar schon seit längerem ausgreifende sozialwissenschaftliche Diskussionen über die "Dienstleistungsgesellschaft", aber kaum im Kontext der WTO. Die vorliegende Studie hat daher zum Ziel, die mit der internationalen Liberalisierung von Dienstleistungen
FOOD FOR ALL - Farmers first in research
Faltblatt der AG Landwirtschaft & Ernährung des Forum Umwelt & Entwicklung
Kronjuwel südasiatischer Reissorten
In dem köstlichen Basmati-Reis spiegelt sich die sorgfältige Selektions- und Züchtungsarbeit von Generationen südasiatischer Bäuerinnen und Bauern wieder. Der US Firma RiceTec, sie gehört dem Prinz von Liechtenstein, war das egal. Sie ließ ihren aus pakistanischen Ursprungssorten gezüchteten Reis patentieren, ein Akt
Die Patentierung von Lebewesen oder genetisch manipulierten Organismen wurde in den vergangenen Jahren überwiegend aufgrund ethisch-moralischer Fragen in der Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert. Die vorliegende Studie konzentriert sich jedoch weitgehend auf die Auswirkungen der zunehmenden Praxis, landwirtschaftliche Nutzpflanzen dem Patentrecht zu unterwerfen. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Welthandelsorganisation WTO und ihr Abkommen über handelsbezogene Aspekte
Der internationale Agrarhandel steht immer mehr im Zeichen der Globalisierung: Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt ist groß wodurch fragwürdige industrielle Agrarproduktionsmethoden begünstigt und die durch Kleinbauern sichergestellte Ernährungssicherheit vieler Entwicklungsländer gefährdet werden. Es besteht also Handlungsbedarf.
Doch wie entstanden die gegenwärtigen Strukturen? Die ursprüngliche Theorie des freien Weltmarktes sowie die Entstehung, Aufgaben und Struktur der
Positionspapier zur Vorlage bei der CSD 8 (Commission on Sustainable Development)
In Kapitel 14 der Agenda 21 bekennen sich die Regierungen zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung. Was das nach Auffassung der Agenda 21 heißt, wurde in bezug auf verschiedene Themen konkretisiert, beispielsweise in bezug auf Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, biologische Vielfalt oder ländliche Energienutzung. Die Forderungen nach einer nachhaltigen Landwirtschaft, nach
Am 19.05 und 20.05.2000 fand in Dresden der "Internationale Workshop der NGOs und SFOs (Organisationen von Kleinbauern) zur Forschung der Armutseindämmung" statt.
Rund 100 Vertreter aus 35 Ländern artikulierten gemeinsame Standpunkte und bereiteten Aktivitäten zu dem Treffen des Netzwerkes von Forschern im Agrarbereich, dem Globalen Forum über landwirtschaftliche Forschung (GFOR) vor. Dieses Forum wurde 1996 von der Konsultativgruppe für internationale Landwirtschaftsforschung
Berlin, Frankfurt am Main, Wuppertal Eine nachhaltige Entwicklung erfordert auch die Umsetzung des Gender-Mainstreaming, der Einbeziehung von Gender-Aspekten in alle Politiken und Planungen, wie es von der EU in der Mitteilung zur Gemeinschaftspolitik erklärt (aber bisher wenig umgesetzt) wird.Die EU setzt dabei auf einen dualen Ansatz, bei dem die Beseitigung von Ungleichheiten mit einer Kombination von Gender-Mainstreaming und spezifischen Maßnahmen erreicht werden soll. Besondere Bedeutung
Berlin, Frankfurt am Main, Wuppertal Eine nachhaltige Entwicklung erfordert auch die Umsetzung des Gender-Mainstreaming, der Einbeziehung von Gender-Aspekten in alle Politiken und Planungen, wie es von der EU in der Mitteilung zur Gemeinschaftspolitik erklärt (aber bisher wenig umgesetzt) wird.Die EU setzt dabei auf einen dualen Ansatz, bei dem die Beseitigung von Ungleichheiten mit einer Kombination von Gender-Mainstreaming und spezifischen Maßnahmen erreicht werden soll. Besondere Bedeutung
Forderungen der deutschen Nichtregierungsorganisationen für ein Klimaschutzprogramm
anlässlich der 5.UN-Klimakonferenz in Bonn im Oktober 1999
Präambel
1995 hat Deutschland auf der 1. Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention in Berlin klimapolitische Zeichen gesetzt: Bundeskanzler Kohl kündigte an, Deutschland werde seine Kohlendioxidemissionen bis 2005 gegenüber dem Basisjahr 1990 um 25% reduzieren. Dieses Ziel wurde von der neuen Bundesregierung 1998 übernommen. Durch
Kommentar zur Mitteilung der Kommission vom 8. Juli an die EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament über die Strategie der EU für eine neue WTO-Verhandlungsrunde "The EU Approach to the Millennium Round"
Wenn Ende November 1999 die Delegationen der 134 WTO-Mitgliedesstaaten in Seattle zusammen kommen und das Mandat für die nächste Verhandlungsrunde, die sogenannte "Millenium Round" auf dem Programm steht, wird über viele Aspekte des weltweiten Handels und damit
Für eine grundlegende WTO-Reform statt einer "Millenium-Runde" Positionspapier der Arbeitsgruppe Handel des Forum Umwelt und Entwicklung zur Strategie der EU für die WTO-Ministerkonferenz in Seattle Die Europäische Union möchte die 3. WTO-Ministerkonferenz in Seattle Ende des Jahres zum Startpunkt einer neuen umfassenden Liberalisierungsrunde für die Weltwirtschaft zu machen. In einer sog. "Millenium-Runde" sollen nicht nur der Handel mit Gütern und Dienstleistungen in hohem Tempo weiter
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.