Veröffentlichungen

Von Mythen und Fakten

27.07.2026
Ein Warnruf zur aktuellen Energiepolitik Katharina Reiche verfolgt fossil-atomare Interessenspolitik und behindert die Energiewende – Eine Rezension von „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen“ von Prof. Dr. Claudia Kemfert Professorin Claudia Kemfert ist mit ihrem jüngsten Werk „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen“ eine sehr treffende Beschreibung der Gefahren der aktuellen Energiepolitik gelungen. Seit Jahrzehnten ist sie versiert in der
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Ein Abkommen im Schatten des Rohstoffhungers

25.11.2025
Das Handelsabkommen der EU mit Indonesien Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indonesien soll Zölle senken und den Zugang zu Rohstoffen sichern, gefährdet aber Indonesiens Entwicklungsstrategie, schwächt Schutzmechanismen für Umwelt und Arbeiter:innen und verschärft neokoloniale Strukturen. Das sogenannte CEPA ist ein Abkommen, das die falschen Prioritäten setzt: Statt auf Verbrauchsreduktion und Kreislaufwirtschaft setzt es auf wachsenden Zugriff auf
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© Surya Deva

Entwicklung für wen?

18.10.2026
Zum Bericht des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung über seinen Besuch in Deutschland Deutschland finanziert Infrastrukturprojekte, unterstützt ärmere Länder und bekennt sich zu den Menschenrechten. Durch den weitgehenden Ausfall der USA als internationaler Partner ist die Bundesrepublik in vielen wichtigen Bereichen zudem zur – wenn auch schrumpfenden – größten Geberin geworden. Doch wer kann über die eigene Zukunft mitentscheiden und wer profitiert von
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Wolffgang Weiser / unsplash
Veröffentlichungen

Versprechen gebrochen

27.07.2026
Wenn Geopolitik unsere Handelspolitik diktiert, rutschen wir weiter nach rechts Mit atemberaubendem Tempo treibt die EU-Kommission neue Handelsabkommen voran. Fast noch schneller kommt die Kehrtwende jener, die einst zu den schärfsten Kritiker:innen der Globalisierung gehörten. Gewerkschafter:innen, grüne Politiker:innen und progressive NGOs übernehmen heute Argumente der „geopolitischen Notwendigkeit“. Dabei blenden sie aus, welche Rolle die neoliberale Globalisierung in den
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Zwischen Resilienz und Rückschritt

25.11.2025
Was die FfD4-Konferenz über globale Machtverhältnisse und Reformbereitschaft verrät Nach der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (4th International Conference on Financing for Development, FfD4), die am 3. Juli in Sevilla, Spanien, zu Ende ging, gibt es im Wesentlichen zwei Sichtweisen, die Ergebnisse zu bewerten. Die eine sieht in dem Fakt, dass überhaupt ein im Konsens verabschiedetes Ergebnisdokument – der sogenannte Compromiso de Sevilla (dt.
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© UN Photo / Eskinder Debebe

Rodrigues-Birkett versus Grynspan

18.10.2026
Wer wird die neue UN-Generalsekretärin? Seit dem 25. November 2025 konnten UN-Mitgliedstaaten Kandidat:innen für das ab 2027 neu zu besetzende Amt der UN-Generalsekretärin nominieren. Erstmals könnte dieses höchste UN-Führungsamt von einer Frau bekleidet werden. Die Wahl findet in multilateral schwierigen Zeiten statt, bietet aber auch einen interessanten Einblick in die Strukturen der Vereinten Nationen und in die Erwartungen, die Menschen weltweit an deren zukünftige Führung stellen.
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Veröffentlichungen

Marktmacht und ihre Folgen

27.07.2026
Neue Studie bietet Kartellrechtliche Reformperspektiven für Agrar-Lieferketten Eine neue Studie von Rebalance Now und Misereor zeigt: Wenige Konzerne kontrollieren zunehmend die Agrar-Lieferketten. Das treibt Preise hoch, benachteiligt kleinere Betriebe in Europa und weltweit und begünstigt unfaire Handelspraktiken. Deshalb fordern die Herausgeber der Studie kartellrechtliche Reformen: Große Fusionen von Unternehmen müssen strenger geprüft und Regeln gegen unfaire Handelspraktiken
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Ohne Geld – ohne Zukunft?

25.11.2025
An der fehlenden Finanzierung droht das internationale Chemikalienmanagement wieder zu scheitern Hunderte Stakeholder kamen Ende Juni in Punta del Este, Uruguay, zur ersten Open-Ended Working Group (OEWG) des Global Framework on Chemicals (GFC) zusammen. Das erste Präsenztreffen nach anderthalb Jahren im neuen Rahmenwerk sollte die kommende Internationale Konferenz vorbereiten und Einblicke in die laufenden Prozesse geben. Dabei wurden schnell wesentliche Probleme deutlich. Doch Lösungen
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The delegation of Austria celebrates being elected as non-permanent members of the Security Council for the term 2027-2028 during the 86th plenary meeting of the General Assembly. The meeting held election of non-permanent members of the Security Council for the term 2027-2028. Austria, Kyrgyzstan, Portugal, Trinidad and Tobago, and Zimbabwe were elected to serve as non-permanent members of the UN Security Council, with two-year terms beginning in January 2027. The five outgoing non-permanent members are: Denmark, Greece, Pakistan, Panama and Somalia. Elections are held annually by secret ballot, with seats allocated by regional group. Candidates must secure a two-thirds majority in the 193-member General Assembly to be elected.
© UN Photo / Eskinder Debebe
Veröffentlichungen

Weggegangen, Platz gefangen

27.07.2026
Eine Niederlage im UN-Sicherheitsrat und was sie über den Zustand der deutschen Außenpolitik verrät Am 3. Juni 2026 hat die UN-Generalversammlung über die Vergabe der nicht-ständigen Sitze im mächtigsten Gremium der Weltorganisation abgestimmt. Deutschland verlor dabei gegen die Mitbewerber aus der Gruppe Westeuropa und restliche Staaten, Österreich und Portugal; ein in dieser Form bisher einmaliger Vorgang. Anders als sonst erfuhr das Abstimmungsergebnis und damit auch die UN ein
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Beispiellose Risiken und Chancen

25.11.2025
Die Vereinten Nationen wollen globale Regeln für Künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Alltag in unserem Leben. Doch die Entwicklung von generativer KI hat eine neue Phase eingeläutet. Die weltweiten Ungleichheiten in der Programmierung und Nutzung von KI sind derzeit eklatant. Ebenso konzentrieren sich die Gewinne der Branche in wenigen Staaten. Angesichts dessen braucht es Regeln – bestenfalls weltweit, welche die KI-Anwendungen steuern und begrenzen. Die UN hat
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