Auf dem Weg zu einer Welt ohne Schäden durch Chemikalien

18.10.2026
Erwartungen an die Erste Weltchemikalienkonferenz unter dem Globalen Rahmenwerk für Chemikalien Im November findet in Genf die erste Weltchemikalienkonferenz unter dem neuen Globalen Rahmenwerk für Chemikalien statt. Ein wichtiger und bedeutender Meilenstein im sicheren Umgang mit Chemikalien auf der Welt. Auch wenn die Weltchemikalienkonferenz fast unbemerkt im Schatten der Weltklimakonferenz stattfindet, ist ihr Ansinnen nicht weniger bedeutsam. Daher ist es höchste Zeit, ihr die
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Veröffentlichungen

Rundbrief II/2026: Schutz oder Profite

18.10.2026
Liebe Leserinnen und Leser, Chemikalien werden weltweit produziert, verwendet und entsorgt. Doch Menschen und Umwelt sind dabei nicht überall gleichermaßen geschützt. Wo Regulierung, Kontrolle und Kapazitäten fehlen, können gesundheitliche und ökologische Risiken besonders schwer wiegen. Mich beschäftigt dabei die Frage nach dem ethischen Handeln: Können wir es guten Gewissens Fortschritt nennen, wenn Risiken in einem Teil der Welt reduziert werden, während
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Delegates giving their applause following the speech of Thabo Mbeki, President of South Africa, at the close of the Summit.
© UN Photo/Eskinder Debebe

„Gipfel der Schadensbegrenzung“

22.07.2026
Weltgemeinschaft hat globale Herausforderung für Umwelt und Entwicklung noch nicht angenommen Aus Rundbrief 3/2002 Begeisterung am Abend bei Delegierten und Beobachtern nach einem langen Verhandlungstag: Es war gelungen, Versuche der USA abzuschmettern, das in Rio vor 10 Jahren verabschiedete Umweltvorsorgeprinzip in Frage zu stellen. Irgendwie hält die Weltgemeinschaft doch zusammen, wenn es darauf ankommt. Wenn man am nächsten Morgen bei einer Tasse Kaffee mit etwas Abstand über die
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Pascal Meier / Unsplash

Die Umkehr des Trends

25.11.2025
Fair Fashion statt Fast Fashion Die Textil- und Bekleidungsindustrie hat für die Wirtschaften der Produktionsländer hohe Relevanz und ebenso für Europa. Jährlich wächst die Branche und verzeichnet Milliardenumsätze. Dabei stimulieren stetig neue Trends das Geschäft. Während Fast-Fashion den einen immer mehr Profit bringt, intensiviert es die Arbeit in den Fabriken und verschärft die eh schon problematischen Umweltauswirkungen und Arbeitsbedingungen des Sektors. Die dringend benötigten
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Im engen Korridor der Freiheit

20.11.2025
Demokratie zwischen Markt, Macht und Zivilgesellschaft  In ihrem preisgekrönten Werk The Narrow Corridor beschreiben die Wirtschaftsnobelpreisträger James A. Robinson, Daron Acemoğlu und Simon Johnson das fragile Gleichgewicht zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Freiheit und Fortschritt, so ihre zentrale These, gedeihen nur in diesem schmalen Raum. Doch der Korridor wird enger: Die Räume für zivilgesellschaftliches Engagement schrumpfen rapide. Der Nobelpreis 2024 erhielten James A.
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Screenshot

Wendepunkt Sevilla?

08.09.2025
Vor der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung Ende Juni 2025 werden die Regierungen der Mitglieder der Vereinten Nationen in Sevilla zur 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) zusammenkommen. In einem herausfordernden wirtschafts- und geopolitischen Umfeld werden hohe Erwartungen an die Konferenz gestellt. Einerseits sollen Mittel und Wege gefunden werden, zusätzliche Gelder zu mobilisieren, um die gewaltige Finanzierungslücken bei Klima und
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Titelbild des Rundbriefs 1/2026. in gelber Schrift steht Zukunftsaussichten aus der Vergangenheit: EIne Revue aus mehr als 30 Jahren Rundbrief. Unterlegt mit zahlreichen kleinen Abbildungen, die die Titelbilder alter Rundbriefe tragen
Veröffentlichungen

Rundbrief I/2026: Zukunftsaussichten aus der Vergangenheit

27.07.2026
Liebe Leserinnen und Leser, wir sind die Neuen! Und gleichzeitig auch nicht. Nach über 30 Jahren als Geschäftsführer des Forum Umwelt & Entwicklung ist Jürgen Maier nun in den Ruhestand gegangen. Die Leitung des Forums haben wir übernommen: Marie-Luise Abshagen und Wolfgang Obenland. Treue Leser:innen sowie engagierte Menschen in den deutschen NGOs werden uns kennen. Von SDGs, über Chemikalienpolitik, Tiefseebergbau und Entwicklungsfinanzierung bis zu Technologiekritik und
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vergilbte Akten im Rollcontainer mit der Aufschrift TTIP
Maksym Kaharlytskyi/ unsplash & Sara Phung

Alles TTIP oder was?

27.07.2026
Der Europäische Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen gewinnt an Tragweite Aus Rundbrief 1/2015 Anfang Februar trafen sich in Brüssel erneut amerikanische und europäische Verhandler:innen des Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU (Transatlatic Trade and Investment Partnership, TTIP). Die Verhandlungen gingen somit in die achte Runde, aber ein Ende scheint nicht in Sicht. Der ursprünglich angesetzte Zeitplan, das Abkommen im Jahre 2015 zu verabschieden,
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26 JUNE 2025 PUNTA DEL ESTE, URUGUAY www.nataliamroz.com Open-ended Working Group (OEWG) of the Global Framework on Chemicals

Drei Jahre Globales Rahmenwerk zu Chemikalien

18.10.2026
Was ist auf der ersten internationalen Konferenz zu erwarten? Das Globale Rahmenwerk zu Chemikalien ist das einzige weltweite Instrument, das die Gefahren von Chemikalien und Abfälle für Mensch und Umwelt adressiert. Es ist zentral für die Bewältigung der dritten Umweltkrise und die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele. Drei Jahre nach der Verabschiedung findet im November 2026 die erste Internationale Konferenz (IC1) des GFC statt. Die IC1 steht vor allem im Zeichen, das
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Mit Recht gemeinnützig

25.11.2025
Was die Zivilgesellschaft in verunsichernden Zeiten stärken kann Der Gemeinnützigkeitsstatus zivilgesellschaftlicher Organisationen befindet sich im Zentrum des rechten Kulturkampfs. Das Ziel ist es, Organisationen einzuschüchtern, die sich politisch gegen rechts positionieren. Dabei entsteht eine massive Diskursverschiebung, die bei Engagierten zu Selbstzensur führen kann. Eine Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts wäre ein starkes Signal und ein Bekenntnis zu einer pluralistischen
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Changing Markets Foundation

In Öl gekleidet

25.11.2025
Wie fossile Brennstoffe die Fast Fashion am Laufen halten Die meisten Kleidungsstücke verbrauchen heute so viel fossile Brennstoffe wie eine Plastikflasche. Fast drei Viertel aller Textilien werden bald aus Öl und Gas hergestellt. Synthetische Fasern sichern nicht nur den künftigen Erdölbedarf, sondern sind auch eine der Haupttriebkräfte der Fast Fashion, die Überproduktion, Abfall und Umweltverschmutzung verursachen. Angesichts der sich abzeichnenden Textilgesetze stellt sich die Frage:
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Trump, Steuern und Zeit für Entscheidungen

08.09.2025
Wie der Angriff des US-Präsidenten auf die globale Steuerkooperation unerwartete Folgen haben kann. Donald Trump ist an der Macht und hat im Rahmen seines umfassenden Angriffs auf den Multilateralismus die internationale Steuerzusammenarbeit zu einem besonderen Ziel gemacht. Aber die Inkompetenz der US-Regierung und Trumps persönlicher Mangel an Verlässlichkeit und einer kohärenten Strategie sind so groß, dass er vielleicht sogar die beste Chance für Fortschritte seit Jahrzehnten
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Foto: Jürgen Maier

G8 in Russland & die Beteiligung von NGOs

27.07.2026
Russlands Reaktion auf internationalen Druck Aus Rundbrief 1/2007 Ende 2005, direkt vor der erstmaligen Übernahme des G8-Vorsitzes für 2006 hatte die russische Staatsführung in den anderen G8-Staaten eine ganz schlechte Presse. Das neue, ausdrücklich auch gegen den Einfluss ausländischer NGOs auf die russische Innenpolitik gerichtete NGO-Gesetz, das zudem die russischen NGOs unter strenge staatliche Kontrolle stellt, wurde im Westen weitgehend als undemokratisch und eines G8-Mitglieds
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Die unsichtbare Krise

18.10.2026
Warum Chemikalien dringend auf die politische Agenda gehören Chemische Verschmutzung ist eine Umweltkrise, die oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. Sie findet in Luft, Wasser und Böden statt, steckt in Produkten des Alltags und kann sich über Jahre oder Jahrzehnte in Mensch und Natur anreichern. Gleichzeitig ist die Herstellung nahezu aller Chemikalien eng mit fossilen Rohstoffen, hohem Energieverbrauch und erheblichen Treibhausgasemissionen verbunden. Wer Klima,
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Environment activists hold signs against the reclamation of Manila Bay including the ongoing construction of a new international airport by San Miguel Corporation during a protest near the Department of Environment and Natural Resources (DENR) in Quezon City, Metro Manila, Philippines. August 26, 2022.

Kriminalisierung von Klimaschutzmaßnahmen

25.11.2025
Wie Staaten Umweltschützer:innen zum Schweigen bringen Weltweit sehen Land- und Umweltschützer:innen – von indigenen Führer:innen in Asien bis hin zu friedlichen Klimademonstrant:innen in London –sich zunehmender Überwachung und sogar Inhaftierung ausgesetzt, weil sie es wagen, sich gegen zerstörerische Industrien zu stellen oder strengere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu fordern. Seit vielen Jahren dokumentiert Global Witness die Angriffe, das Verschwinden und sogar
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Rundbrief III /2025: Freiraumverlust

06.11.2025
Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einmischen, Missstände benennen und Verantwortung übernehmen. Doch der Raum für dieses Engagement wird enger – nicht überall gleich stark, aber weltweit spürbar. Immer häufiger werden Journalist:innen, Umweltaktivist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen behindert, bedroht oder kriminalisiert. Was wir als „Shrinking Spaces“ bezeichnen, betrifft vor allem jene, die besonders mutig sind: Menschen, die dort handeln, wo Macht missbraucht und
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FfD4 zurechtgerückt

08.09.2025
Menschenrechte zur Stärkung der Entwicklungsfinanzierung Die derzeitige globale Finanzarchitektur ist nicht zweckmäßig. Stattdessen hält sie historische Ungerechtigkeiten aufrecht. Die 4..Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) bietet eine Gelegenheit, dieses System unter Berücksichtigung der Menschenrechte umzugestalten. Mit einem auf Rechten basierenden gesetzlichen Rahmen für Staateninsolvenzen und eine an Rechten orientierte UN-Rahmenkonvention über
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Trisha Downing / Unsplash

Baumwolle: Gute Faser, schlechte Faser?

25.11.2025
Herausforderungen und Chancen der beliebten Naturfaser Baumwolle hat viele Vorteile: Sie ist ein nachwachsender Rohstoff, biologisch abbaubar, gut zu verarbeiten und angenehm zu tragen. Doch die riesigen Mengen, die für die Textilindustrie produziert werden, und die damit verbundenen Methoden machen die Naturfaser vielerorts zum öko-sozialen Alptraum. Baumwolle ist die beliebteste Naturfaser der Modeindustrie. Die jährliche Baumwollernte von rund 25 Millionen Tonnen macht ein Viertel der
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Privat vor öffentlich?

08.09.2025
Es ist Zeit, sich gegen den Trend zur Privatisierung der Entwicklungsfinanzierung zu wehren Die Beteiligung privater Geldgeber an der Finanzierung von Infrastruktur und Dienstleistungen ist nicht neu. In den letzten Jahrzehnten hat der Fokus auf die Hebelwirkung privater Finanzmittel jedoch zugenommen, insbesondere nach der Verabschiedung der Aktionsagenda von Addis Abeba (AAAA) auf der 3. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD) 2015. Dennoch haben sich die geförderten
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Photo by IISD/ENB

Global Burden of Disease

07.10.2026
Für einen Planeten frei von Schäden durch Chemikalien und Abfälle Das Globale Rahmenwerk zu Chemikalien (GFC) trägt sein Ziel bereits im Namen: Für einen Planeten frei von Schäden durch Chemikalien und Abfälle. Gemeint sind dabei nicht nur Schäden an Umwelt und Ökosystemen. Der Schutz der menschlichen Gesundheit gehört zu den zentralen Zielen des 2023 in Bonn verabschiedeten Rahmenwerks. Wenn im November in Genf die erste Internationale Konferenz des GFC zusammentritt, wird
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